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Was ist am Leben so schön, wenn es fast nur aus Arbeit besteht?

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Also sich's schön denken, drauf kucken, wie schlecht es andere haben und alles belassen, wie's ist.
 
Das Leben ist nicht schön und wenn jemand sagt, dann liegt es daran dass man nicht gute Entscheidungen getroffen hat, ist derjenige ein absoluter Schwachkopf. Der Zufall ist die mit Abstand stärkste Kraft, alle seine guten Entscheidungen kann man sich dann in den Popo stecken.

Damit es nicht nur aus Arbeit besteht, braucht man viel Geld. Man muss also schauen möglichst schnell möglichst viel davon anzuhäufen. Das Problem ist, dass es auch mit viel Geld nicht schön ist. Es ist dann einfach nur stinklangweilig.
 
Hi Nordrheiner,

ich hoffe, dass Du Recht hast, dass es noch nicht schön ist. Das mit der dunklen Sonnenbrille trifft auf mich 100% zu. Ich weiss, dass ich zu pessimistisch bin, aber kann kaum aus meiner Haut. Aus meiner Arbeit kann ich aber kein Hobby machen. Es ist nun mal kein Vergnügen, einen Bürojob zu machen und sich mit Dingen rumzuschlagen, auf die man keine Lust hat. Aber ich habe nun mal auch nicht so eine super Ausbildung, dass mir die Jobangebote zu Füßen liegen. Ich kann auch nicht mein Hobby zum Beruf machen, weil ich nichts davon gut genug kann.

Vielen Dank für Deine Antwort und LG
Nizelle

Hinter Optimismus sowie hinter Pessimismus stehen jeweils eine Einstellung, um in einer jeweiligen Situation Lösungsansätze zu entwickeln.

Der Optimist motiviert sich positiv, in dem er auch kleine Faktoren wahrnimmt, die ihm behilflich sein können, z.B. ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Nehmen wir als Beispiel eine Felswand im Gebirge. Der Kletterer hängt an einem Sicherheitsseil, während er seine Haken in die Felswand schlägt und langsam nach oben klettert. Da reißt das Sicherheitsseil.

Der Optimist: "Das ist aber Mist. Jedoch - anstatt dass ich mich am Sicherheitsseil festhalte, greife ich jetzt eben zu den schon eingeschlagenen Haken und halte mich an ihnen fest, bevor ich weitere Haken einschlage und nach oben klettere."

Der Pessimist: "Na toll. Dann schaffe ich es nicht, nach oben zu klettern. Ich kann froh sein, wenn ich mich an den Haken festhalten kann und nicht abstürze."

Wir sollten uns die Einstellung (=Brille) zulegen, die uns am meisten hilft.




Liebe Weltwanderin,

da hast du Recht, mich zwingt niemand aber ich kann mit MItte 30 beruflich nicht noch mal umsatteln. Und wenn ich Teilzeit arbeiten würde...dann bleibt halt die Arbeit liegen und ich muss in kürzerer Zeit das gleiche Pensum schaffen.

Danke für Deine Antwort!

Nizelle

Warum soll es Dir nicht gelingen, beruflich umzusatteln? Andere haben das auch noch mit 40 erfolgreich geschafft.
 
Hallo Nizelle,
Dein Beitrag hätte fast 1🤐 von mir kommen können. Außer, dass ich ca. 50 Stunden pro Woche arbeite, keine Affären habe und keine Kinder will 🙂. Auch ich treibe Sport, ohne dass es Spaß macht, nur weil es wohl notwendig ist für die Gesundheit... Und gestern habe ich mehrere Stunden die Wohnung geputzt. Mein Bruder meint auch immer, ich hätte nichts zu tun 🙂.

Meine Vermutung besteht darin, dass sich viele andere Leute nicht daran stören, den Großteil des Lebens mit Arbeit zu verbringen, da sie außerhalb der Arbeit so gut wie keine Interessen haben. Fast niemand liest mehr Bücher, spielt ein Instrument oder geht einem anderen kreativen Hobby nach.
Ich würde gern neue Dinge lernen, habe aber dafür keine Zeit. Tatsächlich würde ich Geld gegen Freizeit tauschen, wenn das so einfach analog einstellbar wäre. Meinen Job gibt es aber entweder ganz oder gar nicht. In meinem beruflichen Umfeld habe ich außerdem noch keine positiven Beispiele von Teilzeitmitarbeitern gesehen - wer vorher einen qualifizierten Job hatte und zB wegen Kindern auf Teilzeit reduziert, der hat dann definitiv keinen qualifizierten Job mehr, sondern muss sich mit Aushilfsarbeiten begnügen. Da ist natürlich die Frage, was besser ist - einen qualifizierten Job mit Überstunden, oder einen unterfordernden Job in Teilzeit...

Wenn Du "die Lösung" gefunden hast, dann sag bitte Bescheid 🙂.

VG
Sollilja
 
Hallo Nizelle,


also grundsätzlich versteh ich Dich ganz gut, bei mir ist es im Prinzip nicht anders, obwohl ich nur eine 40 Stunden Woche leiste inkl. Pausen weil ich Singel bin, aber gehetzt fühle ich mich nicht, so rechne ich mal nach:

Ich rechne so (ebenso Singel): Wenn ich 4:00 morgens anfangen muss, dann kann es sein das ich zwischen 1:30 und 3:00 nachts aufstehe, je nach dem wie ich müde bin, bzw. geschlafen habe. Das heißt im Durchschnitt 2🤐5 beginnt dieser Tag.

Die morgentliche Zeit sehe ich eig. in Verbindung mit der Arbeit, weil ich ja mich dafür fertig machen muss.

12:00 am Mittag habe ich zwar Feierabend, aber da geht die Abreise aus dem Betrieb erst los und das Mittagessen folgt, auch aus der Nötigkeit dank körp. schwerer Arbeit. Das heißt Einkaufen fahren, nach Hause Essen. So dann ist es so ca. 13:30, der Nachmittag beginnt, welcher mir aber vorkommt wie ein Feierabend, so gestallte ich diesen auch in dem Sinne das man nur das Nötigste macht und eig. es einen ins Bett zieht.

Tue ich das, dann schlafe ich recht unfreiwillig von ca. 15:00 oder 16:00 bis 18:00 oder 19:00, also im Durchschnitt von 15:30 bis 18:30. Jetzt ist es Abends wo ich zwar noch etwas machen kann, aber die Zeit ist gefühlt schnell um bis ca. 22:00 oder 24:00, also im Durchschnitt 23:00, so das ich dann nochmal schlafen gehe.

Das heißt am Nachmittag habe ich effektiv 2 Stunden Feierabend und am Abend 4,5 Stunden "Freizeit" macht zusammen 6,5 Stunden und der Schlaf kommt auf 6,5 Stunden inkl. Einschlaf/Aufstehphasen und die Arbeitszeit nimmt dann 11 Stunden in Anspruch (insgesamt mit Essen An-Abreisen, Hygene).

Und das ist schon optimiert betrachtet, da ich teil. deutlich mehr Schlaf brauche bzw. mir nehme. Rechnet man den nötigen "Stillstand, Feierabend" als nötige Ruhephase ab und gibt 0,5 Stunden mehr dem Schlaf, da ich ja dann auch doppelt Aufstehen und Einschlafen muss, dann ergibt sich ein Verhältnis von: 4 Stunden "Freizeit" zu 11 Stunden "Arbeit". Das entspricht fast dem Dreifachen an Arbeitszeit gegenüber der Freizeit, auch wenn da Essenszeiten mit darin eingerechnet sind, welche jedoch zwingend nötig dazu gehören. In die Effizienzberechnung eines Motors würde man auch die Energie nicht weg lassen, welche dieser verbraucht.


Und wie gesagt das bei nur einer 40 Stunden Arbeits-Woche inkl. 2,5 Stunden Pausen!

Deswegen ist es normal das Du Dich gestresst und gehetzt fühlst, weil Du ja ca. 6:00 morgens aufstehst und 18:00 abens Heim kommst, das entspricht 12 Stunden + eine Stunde für Abenbrot/Hygene = 13 Stunden. Wenn ich Dir nach meiner Berechnung 7 Stunden Schlaf im Durchschnitt lasse, 2 Stunden nötigen Feierabend (Ruhephase), dann liegt Deine "Freizeit" im Verhältnis von 2🤐3 "Arbeitszeit". Das ist mehr als das 6 Fache an Arbeitszeit gegenüber der Freizeit.



Das mal aus meiner Rechnung.

peace
 
Ich gehe meinen Hobbies nach und hab über dieselben auch manchmal ganz korrekte Leute kennengelernt. Ich spiele ein Instrument , ich bilde mich weiter , ich hab einen Vollzeitjob, ich arbeite zusätzlich auf selbständiger Basis, hab ne Oma die 86 ist, noch zwei Familienmitglieder die körperlich nicht fit sind, ich verdiene genug um was zurückzulegen, schmeiß die Kohle nicht raus, obwohl ichs könnte , lege lieber mehr zurück, gehe gerne Essen, fahre auf Konzerte, Austellungen, Theater / Comedy, Events, Märkte und Shows. Gehe gerne in die Natur und hab mich jetzt auch noch entschlossen, endlich wieder mit dem Sport regelmäßig zu beginnen.Das das Leben so nicht lebbar ist ich ihm nichts schönes abgewinnen kann , sehe ich nicht, auch dann nicht wenn mal das Murmeltier grüßt.

Klar kriegt man das unter einen Hut wie ? Indem man es tut.

Zur Stundenberechnung stehe früh auf , arbeite 8 h und hab Feierabend arbeite meist dann nochmal 5 Stunden oder so und mir reichen 5 Stunden Schlaf also 19 Stunden wach 5 Stunden Schlaf bin gesund und munter und wüßte jetzt nicht, was sinnvoller wäre .

Später vielleicht mal kürzer treten wenns notwendig wird oder effizienter verdienen, wenns möglich wird . Klar daran muß man arbeiten , von nix kommt nix .
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Nizelle,

ob das Leben schön ist, hat eher mit deiner inneren Einstellung zu tun. Für viele Menschen ist bügeln nur eine lästige Hausarbeit, aber für andere ist bügeln eine richtige Meditation.

Wenn man wie ich in einer Leistungsgesellschaft aufgewachsen ist, denkt man nur, dass Arbeit der einzige Sinn des Lebens ist. Das ist es aber nicht. Durch bloßen Aktionismus läuft man vor sich selbst weg. Statt 2-3 mal ins Fitness-Studio zu rennen und selbst das als lästige Pflicht zu sehen, kannst du auch mal etwas neues ausprobieren. Wie wäre es, wenn du einfach mal eine Stunde lang nur auf der Couch sitzt, kein Internet, kein Computer, kein Smartphone, kein Fernsehen, kein Radio, kein Buch, einfach nur nichts tun, nur der Macht der Stille vertrauen.

Es macht genauso wenig Sinn, der Hausarbeit hinterher zu hetzen. Das raubt nur noch mehr Kraft, die für andere Dinge wichtig ist. Es mag am Anfang schwer sein, zu erkennen, dass vor der Hausarbeit erst mal die Erholung steht und nicht anders herum. Also zuerst alles liegen lassen und sich erholen, z.B. ein Spaziergang um den Vögeln beim zwitschern zuzuhören. Das gibt Kraft und die Hausarbeit erledigt sich dann fast im Handumdrehen.

liebe Grüße
Gast
 
Wieso soll man an den Werktagen/Arbeitstagen nichts machen können?

Zumindest für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich bei der Arbeit 10 Stunden Stress hatte, oder ob ich nur 8 Stunden ohne größeren Stress gearbeitet habe. 8 stressarme Arbeitsstunden sind für mich sowas wie ein Halbtagsjob, und dann kann ich abends auch noch ein bisschen Haushalt machen oder einer Aktivität nachgehen. Kommt allerdings sehr selten vor. Nach 10 Stunden Stress bei der Arbeit bin ich platt und schaffe nicht mehr, als abends zu essen, Körperpflege zu betreiben und vorm Fernseher zu hängen.
 
Hallo Nizelle,

Du kannst mit Ü30 beruflich nicht mehr umsatteln😕? Nimm mein Beispiel: was ich derzeit mache, ist mein neunter(!) Job. Sieben davon haben mit meinem Ausbildungsberuf nichts gemein. Und ja, ich mußte mit Ü50 nochmal neu anfangen, wiederholt befristet, zum Mindestlohn. Erzähle hier nicht, daß das nicht geht!

Viele Grüße
 
Hallo Nizelle,


also grundsätzlich versteh ich Dich ganz gut, bei mir ist es im Prinzip nicht anders, obwohl ich nur eine 40 Stunden Woche leiste inkl. Pausen weil ich Singel bin, aber gehetzt fühle ich mich nicht, so rechne ich mal nach:

Ich rechne so (ebenso Singel): Wenn ich 4:00 morgens anfangen muss, dann kann es sein das ich zwischen 1:30 und 3:00 nachts aufstehe, je nach dem wie ich müde bin, bzw. geschlafen habe. Das heißt im Durchschnitt 2🤐5 beginnt dieser Tag.

Die morgentliche Zeit sehe ich eig. in Verbindung mit der Arbeit, weil ich ja mich dafür fertig machen muss.

12:00 am Mittag habe ich zwar Feierabend, aber da geht die Abreise aus dem Betrieb erst los und das Mittagessen folgt, auch aus der Nötigkeit dank körp. schwerer Arbeit. Das heißt Einkaufen fahren, nach Hause Essen. So dann ist es so ca. 13:30, der Nachmittag beginnt, welcher mir aber vorkommt wie ein Feierabend, so gestallte ich diesen auch in dem Sinne das man nur das Nötigste macht und eig. es einen ins Bett zieht.

Tue ich das, dann schlafe ich recht unfreiwillig von ca. 15:00 oder 16:00 bis 18:00 oder 19:00, also im Durchschnitt von 15:30 bis 18:30. Jetzt ist es Abends wo ich zwar noch etwas machen kann, aber die Zeit ist gefühlt schnell um bis ca. 22:00 oder 24:00, also im Durchschnitt 23:00, so das ich dann nochmal schlafen gehe.

Das heißt am Nachmittag habe ich effektiv 2 Stunden Feierabend und am Abend 4,5 Stunden "Freizeit" macht zusammen 6,5 Stunden und der Schlaf kommt auf 6,5 Stunden inkl. Einschlaf/Aufstehphasen und die Arbeitszeit nimmt dann 11 Stunden in Anspruch (insgesamt mit Essen An-Abreisen, Hygene).

Und das ist schon optimiert betrachtet, da ich teil. deutlich mehr Schlaf brauche bzw. mir nehme. Rechnet man den nötigen "Stillstand, Feierabend" als nötige Ruhephase ab und gibt 0,5 Stunden mehr dem Schlaf, da ich ja dann auch doppelt Aufstehen und Einschlafen muss, dann ergibt sich ein Verhältnis von: 4 Stunden "Freizeit" zu 11 Stunden "Arbeit". Das entspricht fast dem Dreifachen an Arbeitszeit gegenüber der Freizeit, auch wenn da Essenszeiten mit darin eingerechnet sind, welche jedoch zwingend nötig dazu gehören. In die Effizienzberechnung eines Motors würde man auch die Energie nicht weg lassen, welche dieser verbraucht.


Und wie gesagt das bei nur einer 40 Stunden Arbeits-Woche inkl. 2,5 Stunden Pausen!

Deswegen ist es normal das Du Dich gestresst und gehetzt fühlst, weil Du ja ca. 6:00 morgens aufstehst und 18:00 abens Heim kommst, das entspricht 12 Stunden + eine Stunde für Abenbrot/Hygene = 13 Stunden. Wenn ich Dir nach meiner Berechnung 7 Stunden Schlaf im Durchschnitt lasse, 2 Stunden nötigen Feierabend (Ruhephase), dann liegt Deine "Freizeit" im Verhältnis von 2🤐3 "Arbeitszeit". Das ist mehr als das 6 Fache an Arbeitszeit gegenüber der Freizeit.


Das mal aus meiner Rechnung.

peace

Du hast aber auch echt einen harten Arbeitstag. Ja, genauso kommt es mir auch vor. Ich empfinde es auch so wie Du. Wenn ich heimkomme, mache ich nur noch das Nötigste. Die ganze Morgenhygiene etc. und der Weg zur Arbeit ist ja auch keine Freizeit. Dann bin ich gedanklich oft nach Feierabend noch ewig mit der Arbeit beschäftigt. Oft wache ich in den frühen Morgenstunden auf und kann nicht mehr einschlafen, weil ich mir über etwas auf der Arbeit Sorgen mache.
 
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