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Liebe, was ist das?

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(...) Da kann Liebe dann auch auf einmal nicht mehr ganz so schön sein. Unglaublich schmerzhaft. Aber sowas, Schmerz, hervorgerufen durch was auch immer, überwiegt m.M. nach in der Liebe nicht.

Das kommt ganz darauf an. Auch in der Liebe kann man durchaus seine Grenzen haben, finde ich jedenfalls.
Zu welchem und zu wieviel Leid es führen kann, wenn jemand aus gefühlter Liebe heraus seine eigenen Grenzen nicht kennt oder achtet und seine Bereitschaft, zu leiden immer weiter und weiter hegt, kann man ja leider immer wieder sehen, hören und lesen.
 
Das kommt ganz darauf an. Auch in der Liebe kann man durchaus seine Grenzen haben, finde ich jedenfalls.
Zu welchem und zu wieviel Leid es führen kann, wenn jemand aus gefühlter Liebe heraus seine eigenen Grenzen nicht kennt oder achtet und seine Bereitschaft, zu leiden immer weiter und weiter hegt, kann man ja leider immer wieder sehen, hören und lesen.

Da hast du durchaus Recht. Die Liebe kann natürlich auch nicht erwidert werden. Aber ich meinte damit, dass von beiden Seiten aus Liebe da ist. Und seien wir mal ehrlich, wenn einer in einer Beziehung immer nur gibt und seine Grenzen des Schmerzes überschreitet, dann ist nur von einer Seite Liebe da.
 
Liebe?

Die partnerschaftliche Liebe ist für mich nicht real.
Liebe setzt wirkliches den anderen sehen-Wollen, ihn respektieren-Wollen voraus,
das werde ich nie erleben,
deshalb gebe ich mich nicht (mehr) mit halben Sachen zufrieden und bleibe alleine.

Die familiäre Liebe, vor allem die eines Elternteils zu seinem Kind, ja, die gibt es, das glaube ich wohl.

Ich habe sie nicht erlebt, aber ich weiß, dass ich diese Liebe in mir trage, auch wenn ich sie mangels Kindern keinem Kind schenken kann und auch nie werde schenken können.

Liebe... macht mich traurig, bringt mich zum Weinen.

Aber das vor allem deshalb, da ich aufgrund äußerer Umstände momentan sowieso am Ende meiner Kräfte bin.

Geht es mir gut, kann ich die fehlende Liebe in meinem Leben gut händeln.
 
@Gast
Familiäre Liebe gibt es auch nicht immer.
Ganz im Gegenteil, es gibt sie viel zu oft nicht. Meine Mutter wohnt im Ausland, ist mal wieder im Land um was zu holen (etwa eine halbe Stunde entfernt) und kommt nicht mal auf die Idee zu sagen, wir könnten uns nach ein paar Monaten, mittlerweile über 1 1/2 Jahren mal wieder sehen. Ja, da ist es weit mit der Liebe, ich merks.

Aber für die Liebe eines anderen, der dich nicht seit deiner Geburt an liebt, musst du dich erst mal selbst lieben lernen. Liebe gibt es durchaus, man muss nur dazu bereit sein.
 
@Gast
Familiäre Liebe gibt es auch nicht immer.
Ganz im Gegenteil, es gibt sie viel zu oft nicht. Meine Mutter wohnt im Ausland, ist mal wieder im Land um was zu holen (etwa eine halbe Stunde entfernt) und kommt nicht mal auf die Idee zu sagen, wir könnten uns nach ein paar Monaten, mittlerweile über 1 1/2 Jahren mal wieder sehen. Ja, da ist es weit mit der Liebe, ich merks.

Aber für die Liebe eines anderen, der dich nicht seit deiner Geburt an liebt, musst du dich erst mal selbst lieben lernen. Liebe gibt es durchaus, man muss nur dazu bereit sein.

Ich habe familiäre Liebe auch nicht erlebt, ich weiß nur theoretisch, dass es sie gibt. Und ich weiß, dass ich eine eigene kleine Familie lieben könnte, hätte ich sie.

Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich selbst nicht liebe - ich bin mehr mit mir im Reinen als jemals zuvor in meinem Leben, zumindest dann, wenn die äußeren Umstände mich bedrängen wie aktuell, da ich seit mehreren Wochen überhaupt nicht mehr zur Ruhe komme durch massive Lärmstörungen.

Und ich habe schon geliebt und ich wurde auch geliebt (partnerschaftliche Liebe), ich war auch verheiratet, aber jetzt gibt es sie nicht mehr für mich, die Liebe. Und das ist, bis auf die jetzige Phase, auch vollkommen okay so.
 
Ich habe familiäre Liebe auch nicht erlebt, ich weiß nur theoretisch, dass es sie gibt. Und ich weiß, dass ich eine eigene kleine Familie lieben könnte, hätte ich sie.

Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich selbst nicht liebe - ich bin mehr mit mir im Reinen als jemals zuvor in meinem Leben, zumindest dann, wenn die äußeren Umstände mich bedrängen wie aktuell, da ich seit mehreren Wochen überhaupt nicht mehr zur Ruhe komme durch massive Lärmstörungen.

Und ich habe schon geliebt und ich wurde auch geliebt (partnerschaftliche Liebe), ich war auch verheiratet, aber jetzt gibt es sie nicht mehr für mich, die Liebe. Und das ist, bis auf die jetzige Phase, auch vollkommen okay so.

Da fehlt ein ganz wichtiges Wort, nämlich "nicht":

"... zumindest dann, wenn die äußeren Umstände mich NICHT bedrängen wie aktuell, ..."
 
Erstmal vielen Dank für eure extensiven Beiträge, die ich mir noch näher zu Gemüte führen muss.

Ansonsten und spontan würde ich sagen, dass im Sinne partnerschaftlicher Liebe die Beziehung nicht über den Werten bzw. dem Wertsystem stehen darf bzw. sollte, weil sonst und aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es Korruption bzw. "Selbstverstümmelung" nach sich zieht.
 
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