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Freundin hat Pille ohne mein Wissen abgesetzt und ist nun schwanger.

Der TE kann in diesem Fall aber auch nichts für die Entstehung des Kindes, weil es ohne den Vertrauensbruch nicht entstanden wäre...
Und was hat es mit Bestrafung zu tun, wenn man sich nicht mit Kindern befassen will?
Auch finde ich das Verhalten nicht kindisch. Ein Kind ist ein gewaltiger Eingriff in das Leben. Das muss nicht jeder wollen.
Nun, so ganz hat er ja nicht "nichts" mit der Entstehung zu tun. Gerade und wenn man einer Frau die Verhütung überläßt, die einen in der Sache nicht ernst nimmt und selbst einen sehr großen Kinderwunsch hat.

Ja, daß dem TE dieser Eingriff nicht paßt - klar; auch, daß sich die Begeisterung in Grenzen hält. Aber Fakt ist, das Kind kommt nun mal. Machste nix. Und da kann der TE durchaus versuchen, das alles wie ein erwachsener Mensch zu regeln und nicht sich bockig darauf zurückuziehen, daß er ja beschissen wurde. Ist ja auch kein hübsches Niveau, auf welches er sich begeben würde.
Und er wird auch nicht gezwungen, sich mit Kindern zu beschäftigen, sondern sollte sich überlegen, ob es nicht auch für ihn eine Bereicherung sein kann, sich mit seinem Kind zu beschäftigen.

Und - wie er in Zukunft dem Thema Verhütung gegenübersteht. Ob er da mal selbst für sich Verantwortung übernehmen will.
 
Nö, die Möglichkeit scheidet nicht aus. Er muss zwar finanziell für das Kind da sein ( sollte er denn der Vater sein), aber ansonsten muss er sich nicht um das Kind kümmern. Zu KOntakt zu dem Kind, kann ihn niemand zwingen.
Außer die finazielle Belastung kann er ein glückliches, kinderloses Leben führen, so wie er es schon immer wollte.

Ich glaube, Du vestehst nicht recht, was ich meine: Das Kind kommt und es WIRD sein Leben beeinflussen. Da kann man garnicht drum rum reden. Auch wenn unfreiwillig: Die Verantwortung ist ja nunmal einfach da- der kann man sich nicht entziehen.
Jetzt wäre es nur total wichtig, dass er sich klar macht, WIE er damit umgehen wird und wie er diesen Einfluss gestalten will. Will er Kontakt, wenn ja, wie viel? Wie könnte man den Kontakt gestalten? Wie geht er damit um, wenn das Kind ihn eines Tages kennenlernen will? Wie reagiert er, wenn er eines Tages doch merkt, er will Kontakt?
Usw.
Da gibt es total viele Fragen zu klären. Die KArten wurden neu gemischt und deswegen sollte man in so einer Lage erstmal ruhig und möglichst ohne Hass darüber nachdenken, wie man mit der Sachlage umgehen will.
Die realität zeigt: Man kann ein Kind so gut wie nicht aus seinem Leben ausblenden und wenn, ist die Gefahr gegeben, dass entweder das Kind, oder man selber eines Tages darunter leidet. Auch daran muss man nunmal denken: Das Kind hat ja ein recht darauf, zu erfahren, wer sein Vater ist- allein schon deshalb ist es nicht möglich, es vollkommen auszublenden.
Jetzt einfach das ganze verdrängen halte ich nicht für ratsam: es mag Männer geben, die das niemals beschäftigt, und für die ihr Kind wirklich nur ein Posten auf dem Kontoauszug ist, aber die allermeisten können das nicht- selbst wenn sie das vielleicht wollten- irgendwann holt es einen ja doch ein. Man muss ja auch bedenken: Das Kind wird zB mal erbberechtigt sein usw- da wäre es schon mal eine Überlegung wert, ob man diesen Menschen nicht doch in sein Leben lassen möchte.- ganz raus kriegt man ihn eh nicht!
Also wäre es nur sinnvoll JETZT darüber nachzudenken, sich an den Gedanken zu gewöhnen und zu gucken, wie man am besten mit all dem umgeht. Ein kühler Kopf ist dabei wichtig. Leicht ist das nicht- keine Frage, aber es hilft nix...
 
Das Kind kann in erster Linie nichts dafür das es geboren wurde anstatt sich nicht um das Kind zu kümmern würde ich mich nicht mehr um die Mutter des Kindes Kümmern. Aber lieber TE wenn du dich dafür entscheiden solltest doch nicht um das Kind zu kümmern dann muss du irgendwann damit rechnen das es vor deiner Tür steht und dir Vorwürfe macht.
 
Das Kind kann in erster Linie nichts dafür das es geboren wurde anstatt sich nicht um das Kind zu kümmern würde ich mich nicht mehr um die Mutter des Kindes Kümmern. Aber lieber TE wenn du dich dafür entscheiden solltest doch nicht um das Kind zu kümmern dann muss du irgendwann damit rechnen das es vor deiner Tür steht und dir Vorwürfe macht.

Aha, also soll er sich darum kümmern, damit er kein schlechtes Gewissen haben muss. Na dann...
Wenn das die Motivation sein soll.
 
Ganz heißes Thema finde ich.

Man muss sich mal überlegen wie die Frau umgekehrt reagieren würde wenn (blödes Beispiel) der Mann mit Kondom verhütet hat aber heimlich Löcher reingepickt 😀

Ich meine: Man unterhält sich in einer Beziehung ja über Verhütung und kommt zu einem Ergebnis, das nicht selten auf Vertrauen basiert. Und wenn einer von beiden das Vertrauen missbraucht, hat der/die eigentlich die Konsequenzen zu tragen.

In der Praxis sieht das oft so aus, dass Frau hier auf der sichereren Seite ist. Sie sieht (Kondom) die Verhütung des Mannes und weiß umgekehrt als einzige sicher, dass sie die Pille nimmt. Darüber hinaus kann auch nur die Frau ein ungewolltes Kind abtreiben. Darüber kann man geteilter Meinung sein, aber es ist eine Möglichkeit, aber eben nur für Frau.

Die Konsequenz für mich als Mann ist daher immer selber zu verhüten, denn nur dann kann ich mir sicher sein.
Bliebe vielleicht die Frage, ob das DIE Lösung für alle ist, sich nicht mehr gegenseitig zu vertrauen. Offene Frage: Finden das Frauen gut wenn man auch nach langer Beziehung und trotz Pille immer auf Kondom besteht?

Im Ergebnis aber ist das Kind halt jetzt irgendwann da. Und Moral hin oder her, rein rechtlich wird der Pappa sich darum kümmern müssen, selbst oder im Rahmen eines Unterhaltes.

Ich finde das ist auch etwas ganz anderes als ein "Unfall". Denn hier hat ja jemand absichtlich für das Kind gesorgt, mithin ist auch das Vertrauen in der Beziehung weg und das Kind wird vermutlich leider nicht in einer intakten Beziehung aufwachsen. Was ich auch nochmal richtig fies finde, dass hier scheinbar die Frau nicht nur ihrem Partner ein Kind aufdrückt, sondern gleichzeitig die Beziehung kaputt macht.
 
wenn er das kind nicht lieben kann, wenn er es sieht sollte er davon abstand nehmen!!!
nicht immer ist ein vater eine bereicherung!!
ein schlechter vater ist viel schlimmer als gar keinen vater zu haben, weil man als kind
immer die liebe sucht. wenn er nicht im stande ist diese zu geben, soll er ein ganz großen bogen machen.
 
Dieses Kind wird ihn auf jedenfall auf suchen und dann muss er sich gut überlegen was er sagen will. Dieses Kind ist genau wie der TE ein Opfer und es wäre Falsch es zu bestrafen nur weil die Mutter eine egoistische Frau ist.

Ich kenne die Gründe nicht, weswegen der TE keine Kinder will. Manche können mit Kindern einfach nichts anfangen, können keinen Bezug zu ihnen aufbauen.
Wenn dies der Fall wäre, welchen Sinn hätte es dann, nach dem Kind zu sehen?

Ich selber habe 2 Kinder und liebe sie sehr, versteh mich nicht falsch, aber ich respektiere natürlich ebenso Leute, die sagen, wie möchten keine Kinder.

Es wäre in meinen Augen auch eine Bestrafung für das Kind, wenn der TE sich als liebloser Vater dem Kinde annehmen würde.
 
man kann keinem vaterliebe aufzwingen.
und ganz ehrlich für ein kind ist es wirklich das beste, wenn er wegbleibt.
momentan kann er diese entscheidung ehe nicht treffen.
er wird es merken, wenn er das kind sieht ob er sich es doch vorstellen kann.
aber es ist viel schlimmer, wenn einer das nur halbherzig macht.
dann lieber ganz wegbleiben.
und ihn ein schlechtes gewissen einzureden ist unfair
 
Ganz heißes Thema finde ich.

Man muss sich mal überlegen wie die Frau umgekehrt reagieren würde wenn (blödes Beispiel) der Mann mit Kondom verhütet hat aber heimlich Löcher reingepickt 😀

Ich meine: Man unterhält sich in einer Beziehung ja über Verhütung und kommt zu einem Ergebnis, das nicht selten auf Vertrauen basiert. Und wenn einer von beiden das Vertrauen missbraucht, hat der/die eigentlich die Konsequenzen zu tragen.

In der Praxis sieht das oft so aus, dass Frau hier auf der sichereren Seite ist. Sie sieht (Kondom) die Verhütung des Mannes und weiß umgekehrt als einzige sicher, dass sie die Pille nimmt. Darüber hinaus kann auch nur die Frau ein ungewolltes Kind abtreiben. Darüber kann man geteilter Meinung sein, aber es ist eine Möglichkeit, aber eben nur für Frau.

Die Konsequenz für mich als Mann ist daher immer selber zu verhüten, denn nur dann kann ich mir sicher sein.
Bliebe vielleicht die Frage, ob das DIE Lösung für alle ist, sich nicht mehr gegenseitig zu vertrauen. Offene Frage: Finden das Frauen gut wenn man auch nach langer Beziehung und trotz Pille immer auf Kondom besteht?

Im Ergebnis aber ist das Kind halt jetzt irgendwann da. Und Moral hin oder her, rein rechtlich wird der Pappa sich darum kümmern müssen, selbst oder im Rahmen eines Unterhaltes.

Ich finde das ist auch etwas ganz anderes als ein "Unfall". Denn hier hat ja jemand absichtlich für das Kind gesorgt, mithin ist auch das Vertrauen in der Beziehung weg und das Kind wird vermutlich leider nicht in einer intakten Beziehung aufwachsen. Was ich auch nochmal richtig fies finde, dass hier scheinbar die Frau nicht nur ihrem Partner ein Kind aufdrückt, sondern gleichzeitig die Beziehung kaputt macht.

Danke, genau so sehe ich das auch!
Ich denke übrigens: Eine vernünftige Frau wird kein Problem damit haben, wenn dem Mann Sex mit Kondom lieber ist. Im gegenteil: Für die meisten Frauen ist das sogar angenehmer, weil sauberer und weniger Gefahr für Blasenentzündung uä.
Also Frauen haben selten was gegen Kondome und jede Frau weiß doch, wie leich man zB die Pille vergessen kann oder sonst etwas schief gehen kann. Drum wäre doch ein Mann, der mitdenkt sehr willkommen.
Da denke ich braucht sich kein Mann sorgen machen. Ich würde eher aufhorchen, wenn eine Frau auf die Barrikaden steigt, weil der Mann ein Kondom will: Da könnte dann was faul sein. Würde mich als Mann misstrauisch machen.
 

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