V
Versagerstudent
Gast
Hallöchen,
ich glaube ich habe es mal wieder vermasselt. Ich liebe das Lernen, mein ganzes Leben lang wollte ich nichts als lernen und zu neuem Wissen beitragen usw... aber gleichzeitig bekomme ich nichts auf die Kette! Hausarbeiten abgeben... eine Katastrophe. Ok, habe einen Bachelor und damals hat es meine Uni glücklicherweise nicht so interessiert wann ich Dinge abgebe. Viel Panik, aber meistens recht gute Noten. Einmal von einem Betreuer der Hinweis, dass ich super für dieses Gebiet geeignet bin. Nach meiner Bachelorarbeit war ich so dahin, dass lange Zeit gar nichts ging. Es wurde besser, aber eben nicht ganz.
Nun Master seit ein paar Monaten. Andere Uni. Ich hatte mir vorgenommen, alles so zu machen, wie es verlangt wird. Denkste. Vor Abgabeterminen Panik schieben. Bisher zwei verpasst. Und meine lieben Kommilitonen machen es nicht einfacher, wenn sie mir sagen wie zeitig sie fertig sind usw. Noch mehr Panik, bis die Last und meine Ängste unerträglich werden und ich ihnen nachgebe. Während ich an meinen grundlegendsten Kenntnissen zweifel. Wie schreibt man eine Arbeit? Ist mein Thema gut genug? Was wollen die von mir? Mal wieder nicht einmal wirklich anfange, weil ich denke ich kanns nicht. Dabei ist es doch nicht die erste Arbeit und doch fühle ich mich jedes mal aufs Neue überfordert.
Dieses Mal mit Ambitionen diese Blockaden aufzulösen, an meinen Ängsten zu arbeiten und diese zu überwinden. Gehe zum Studentenpsychologen. Eine Konsultation. "Kannst du nicht erstmal einfach irgendwas abgeben?" Nein, kann ich nicht wenn ich nichts habe und es würde mich nur noch mehr frustrieren. Sie schickt mich zum Studentenpsychiater: "Ein Studium ist nichts für dich. Wenn du prokrastinierst, das heißt nicht mindestens x Stunden die Woche produktiv arbeitest, bist du ein falscher Student." Ich hatte mir Hilfe erhofft, nach der Konsultation war ich am Boden zerstört. Dachte fast an Selbstmord gedacht. Dass ein Studium nix für mich ist war das Schlimmste was man mir sagen konnte. Ich tue es nicht für Geld oder so, sondern weil ich es wirklich will. Vielleicht hat er ja recht und ich sollte nicht studieren und lieber meinen Ängsten nachgeben. Dabei liebe ich es doch *eigentlich*, ich liebe mein Studium und die intellektuelle Stimulation, würden mich meine Ängste nicht so auffressen.
Und nun prokrastiniere ich, wie ich das meinen Professoren erklären soll, dass ich Deadlines verpasst habe. Was diese wohl sagen werden. Ob ich von der Uni fliegen werde und es mal wieder versaut habe. Hilfe und Verständnis gibt es hier offenbar nicht für mich. Studium oder nicht, meine Ängste werden mich überall verfolgen und ich werde immer an meiner Leistung zweifeln, solange ich nicht daran arbeite. Aber genau das will man mir hier verwehren?
Und nun? Ich bin gerade so absolut ratlos, meine Ängste fressen mich auf und die Situation wird immer aussichtsloser und ziemlich bald in einem Teufelskreis enden, wenn ich weiterhin so paralysiert bin. Ich habe einfach das Gefühl, dass meine Ängste mir gerade mal wieder so richtig schön das Leben versaut haben. Und ich kann einfach nicht mehr :/
ich glaube ich habe es mal wieder vermasselt. Ich liebe das Lernen, mein ganzes Leben lang wollte ich nichts als lernen und zu neuem Wissen beitragen usw... aber gleichzeitig bekomme ich nichts auf die Kette! Hausarbeiten abgeben... eine Katastrophe. Ok, habe einen Bachelor und damals hat es meine Uni glücklicherweise nicht so interessiert wann ich Dinge abgebe. Viel Panik, aber meistens recht gute Noten. Einmal von einem Betreuer der Hinweis, dass ich super für dieses Gebiet geeignet bin. Nach meiner Bachelorarbeit war ich so dahin, dass lange Zeit gar nichts ging. Es wurde besser, aber eben nicht ganz.
Nun Master seit ein paar Monaten. Andere Uni. Ich hatte mir vorgenommen, alles so zu machen, wie es verlangt wird. Denkste. Vor Abgabeterminen Panik schieben. Bisher zwei verpasst. Und meine lieben Kommilitonen machen es nicht einfacher, wenn sie mir sagen wie zeitig sie fertig sind usw. Noch mehr Panik, bis die Last und meine Ängste unerträglich werden und ich ihnen nachgebe. Während ich an meinen grundlegendsten Kenntnissen zweifel. Wie schreibt man eine Arbeit? Ist mein Thema gut genug? Was wollen die von mir? Mal wieder nicht einmal wirklich anfange, weil ich denke ich kanns nicht. Dabei ist es doch nicht die erste Arbeit und doch fühle ich mich jedes mal aufs Neue überfordert.
Dieses Mal mit Ambitionen diese Blockaden aufzulösen, an meinen Ängsten zu arbeiten und diese zu überwinden. Gehe zum Studentenpsychologen. Eine Konsultation. "Kannst du nicht erstmal einfach irgendwas abgeben?" Nein, kann ich nicht wenn ich nichts habe und es würde mich nur noch mehr frustrieren. Sie schickt mich zum Studentenpsychiater: "Ein Studium ist nichts für dich. Wenn du prokrastinierst, das heißt nicht mindestens x Stunden die Woche produktiv arbeitest, bist du ein falscher Student." Ich hatte mir Hilfe erhofft, nach der Konsultation war ich am Boden zerstört. Dachte fast an Selbstmord gedacht. Dass ein Studium nix für mich ist war das Schlimmste was man mir sagen konnte. Ich tue es nicht für Geld oder so, sondern weil ich es wirklich will. Vielleicht hat er ja recht und ich sollte nicht studieren und lieber meinen Ängsten nachgeben. Dabei liebe ich es doch *eigentlich*, ich liebe mein Studium und die intellektuelle Stimulation, würden mich meine Ängste nicht so auffressen.
Und nun prokrastiniere ich, wie ich das meinen Professoren erklären soll, dass ich Deadlines verpasst habe. Was diese wohl sagen werden. Ob ich von der Uni fliegen werde und es mal wieder versaut habe. Hilfe und Verständnis gibt es hier offenbar nicht für mich. Studium oder nicht, meine Ängste werden mich überall verfolgen und ich werde immer an meiner Leistung zweifeln, solange ich nicht daran arbeite. Aber genau das will man mir hier verwehren?
Und nun? Ich bin gerade so absolut ratlos, meine Ängste fressen mich auf und die Situation wird immer aussichtsloser und ziemlich bald in einem Teufelskreis enden, wenn ich weiterhin so paralysiert bin. Ich habe einfach das Gefühl, dass meine Ängste mir gerade mal wieder so richtig schön das Leben versaut haben. Und ich kann einfach nicht mehr :/