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Leihmutterschaft

Was als Studie verkauft wird, ist lediglich eine Befragung in einem Zeitraum von 2 Jahren. Die Befragung ist sicher interessant. Jedoch ist es nur eine Befragung, erstreckt sich nur über 2 Jahre und hat von daher wenig Aussagekraft.
Da es für weiterführende Studien zu wenig deutlich ältere homosexuelle Familien mit Kindern gibt, muß man sich damit erst mal bescheiden, bis genug Zeit ins Land gegangen sind. Aber was genau spricht dagegen, daß Homosexuelle Kinder adoptieren (notfalls sogar aus "eigener Produktion" per flottem Dreier)? Sind doch keine Pädophilen, ganz anderes Paar Stiefel... für die Kinder zählt Liebe und Versorgung, nicht die Vorurteile überkommener Vorstellungen, wie Familien gefälligst auszusehen hätten.
 
Da es für weiterführende Studien zu wenig deutlich ältere homosexuelle Familien mit Kindern gibt, muß man sich damit erst mal bescheiden, bis genug Zeit ins Land gegangen sind. Aber was genau spricht dagegen, daß Homosexuelle Kinder adoptieren (notfalls sogar aus "eigener Produktion" per flottem Dreier)? Sind doch keine Pädophilen, ganz anderes Paar Stiefel... für die Kinder zählt Liebe und Versorgung, nicht die Vorurteile überkommener Vorstellungen, wie Familien gefälligst auszusehen hätten.

Welche Vorstellungen nennst Du "überkommen" ?

So ziemlich alle Beziehungen - egal ob heterosexueller oder homosexueller Art - haben mit den bekannten Beziehungsproblemen zu kämpfen. Das Geschlecht ist keine Garantie dafür, dass bestimmte Probleme nicht auftauchen können.

Es ist nicht richtig, dass für Kinder nur Liebe und Versorgung zählt. Jungen brauchen einen Vater als Vorbild und Mädchen eine Mutter. Mädchen orientieren sich am Vaterbild, wenn es darum geht, als erwachsene Person einen Partner zu finden und Jungen orientieren sich an ihrem Mutterbild, wenn es darum geht, eine Partnerin zu finden.

Was wir in unserer Gesellschaft zunehmend beklagen, ist die zunehmende Orientierungslosigkeit vieler Menschen.
Fehlende Orientierung hat natürlich nicht alleine etwas mit der Herkunftsfamilie zu tun. Fehlende Orientierung hat jedoch viel mit ethischer Anschauung zu tun und führt zu der Frage: Wie sollen wir denn leben?


Aus ethischen Gründen kann es n.m.M. nicht richtig sein, Menschen für eigene Wünsche zu instrumentalisieren und von daher zu mißbrauchen.
 
So ziemlich alle Beziehungen - egal ob heterosexueller oder homosexueller Art - haben mit den bekannten Beziehungsproblemen zu kämpfen. Das Geschlecht ist keine Garantie dafür, dass bestimmte Probleme nicht auftauchen können.

Es ist nicht richtig, dass für Kinder nur Liebe und Versorgung zählt. Jungen brauchen einen Vater als Vorbild und Mädchen eine Mutter. Mädchen orientieren sich am Vaterbild, wenn es darum geht, als erwachsene Person einen Partner zu finden und Jungen orientieren sich an ihrem Mutterbild, wenn es darum geht, eine Partnerin zu finden.
Geschlecht ist keine Garantie, aber Kinder brauchen wieder geschlechtsspezifische Vorbilder? Die dann aber keine Garantie geben können daß sie auch dafür was taugen, weil der Vater Hausmann ist und die Mutter das Geld heimbringt, oder wie? In homosexuellen Beziehungen gibt es meistens einen eher "männlichen" und einen eher "weiblichen" Part, auch wenn die Auslegungen fließend sind. Identifikation für kleine Kinder völlig ausreichend, und ab einem bestimmten Alter orientieren sich Kinder eh nicht mehr an den eigenen Eltern, sondern mehr an der Gruppe der Gleichaltrigen. Kinder erziehen und sozialisieren sich quasi gegenseitig, das soziale Grundkonzept von Schulen, im Gegensatz zur Heimbeschulung, wo Kinder aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten nie zusammenkommen können.
 
Was wir in unserer Gesellschaft zunehmend beklagen, ist die zunehmende Orientierungslosigkeit vieler Menschen.
Fehlende Orientierung hat natürlich nicht alleine etwas mit der Herkunftsfamilie zu tun. Fehlende Orientierung hat jedoch viel mit ethischer Anschauung zu tun und führt zu der Frage: Wie sollen wir denn leben?
Um "ethische Anschauung" zerbricht sich kein Kind den Kopf. Für das Kind zählt die Familie. Wenn die Eltern orientierungslos sind, kann das Kind kaum Orientierung lernen. Außer es erlebt später, durch einen anderen Mentor, (Lehrer, Künstler, Schauspieler im Kino... wie viele junge Leute wurden z. B. im Lauf der letzten Jahrzehnte von "Raumschiff Enterprise" beeinflußt? Mehr als viele denken!) eine Epiphanie jähen Erkennens "Das will ich im Leben, darauf will ich zuarbeiten". Kurs gesetzt, Energie! 😛
 
Es ist schon auffällig, wie sehr die Vertreter der Leihmutterschaft bei dieser Debatte den Blickwinkel des so entstandenen Menschen ganz augenscheinlich nicht einnehmen möchten.
Man kann sicher Eltern eines so entstandenen Kindes so zu ihrem eigenen Glück verhelfen, ob das aber auch für das heranwachsende Kind gilt, wenn es später davon erfährt, da bleiben meine Zweifel.
Und so überzeugt mich der Verlauf unserer Diskussion nicht, beantwortet auch nicht die Frage, wie sich ein solch schwerwiegender Umstand auf das eigene Selbstverständnis im weiteren Lebenslauf eines Menschen auswirkt.
Deshalb komme ich für mich zu dem Schluss, dass wir nicht alles tun dürfen, wozu wir in der Lage sind, und das gilt für mich besonders für Entscheidungen am Anfang des Lebens und an dessen Ende ( Sterbehilfe).
Nicht Außenstehende, im Trockenen sitzende Diskutanten müssen damit leben, sondern die Betroffenen von solchen Grenzfragen. Letztere nämlich müssen dann sogar sterben, sterben durch fremde Hand und die Entscheidung Dritter.

Burbacher
 
Hmmm... weiß nicht...
Ich bin der festen Überzeugung, dass es etwas zu bedeuten hat, wenn jemand zeugungsunfähig ist oder ein Paar aus anderen Gründen keine leiblichen Kinder bekommen kann. Bei meinem Mann und mir ist es auch so. Die Gefahr besteht, dass es zu einer Rhesus- Unverträglichkeit kommt. Deshalb haben wir den Kinderwunsch auch ad acta gelegt. Es ist schwer zu akzeptieren, dass es manchen verwehrt bleibt Kinder zu bekommen, aber ich finde es dennoch irgendwie widernatürlich das Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen. Ein Kind GEHÖRT zur leiblichen Mutter. So sehe ich es zumindest.
 
Aber was genau spricht dagegen, daß Homosexuelle Kinder adoptieren (notfalls sogar aus "eigener Produktion" per flottem Dreier)? Sind doch keine Pädophilen, ganz anderes Paar Stiefel... für die Kinder zählt Liebe und Versorgung, nicht die Vorurteile überkommener Vorstellungen, wie Familien gefälligst auszusehen hätten.


Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist von Natur aus nicht dafür "vorgesehen" ein Kind zu zeugen, denn es braucht nun einmal Mann und Frau dafür.
 

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