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zerstörtekinderseele
Gast
Zur PKV kommt noch die Beihilfe. Das reicht nicht nur PKV versichert zu sein und mit dem untersten Tarif deckst du auch nur das unterste ab.
Da wären wir schon bei 470 Euro mit allem drum und dran.
Die Semestergebühren kommen auch noch. Mit dem Trinkgeld kannst du nicht spekulieren. Das ist ja kein fester Betrag.
Selbst wenn du 680 Euro erwirtschaftest, bleibt dir ein Betrag, mit dem du weder leben noch sterben kannst.
Das kann man mal wenige Jahre machen. Aber wir reden fürs Lehramt von mindestens 5 Jahren.
Und in den Städten ohne LZS musst du auch erstmal fürs Lehramt oder das was du studieren willst ankommen.
Und mit 32 möchte man dann irgendwann auch nicht mehr unterm Hartz 4 Betrag leben.
Du berechnest im Fallbeispiel Dinge, die man so nicht berechnen kann, weil man gar nicht weiß wo es klappt.
Private Unis haben oft horrende Summen an Gebühren und du musst auch erstmal einen Arbeitgeber finden, der das mitmacht.
Ich habe bei der SA ja gefragt und da hieß es "Entweder Studium oder Arbeit."
Deinen potenziellen Arbeitgeber belügen darfst du auch nicht.
Ich sehe das einfach so: Je älter man wird, umso höher wird ja auch der Lebensstandardanspruch. Mit 16 hatte man ja ganz andere Möglichkeiten als heute. Dann wirst du auch nicht jünger und mal krank, musst vielleicht Medikamente bezahlen. Dann gibst Festlichkeiten oder irgendjemand hat Geburtstag. Und, und, und.
Ich stelle es mir verdammt hart vor, das bis 32 ohne Unterstützung durchzuziehen. Die schreiben bei sämtlichen Ratgebern nicht umsonst hin, dass man mit seiner Familie sprechen soll, um notfalls unterstützt zu werden.
Und was machst du, wenn du mal komplett ausfällst und den KV Betrag oder die Miete nicht zahlen kannst? Das ist sehr hoch gelpokert und eben auch die Beweggründe, die mich in meiner Planung bremsen.
KFW musst du irgendwann zurück zahlen und ich wüsste nicht, was ich mache, wenn ich nach 5 Jahren mein Studium abbrechen muss (weil ich krank bin oder sonstwas) und dann tausende von Euro von meinen paar Euronen SA Gehalt zurück blechen muss.
Das ist alles ganz anders, wenn man verheiratet ist, Eltern hat die Ärzte sind und einen unterstützen oder 50 000 Euro angespart hat.
Wenn man das nicht hat, sieht es eben so aus, dass man entweder alles riskiert und sich dann notfalls in die Nesseln setzt und unter der Brücke steht oder sein Leben lang abbezahlt oder abbezahlt und machen kann was man wollte.
Ich sehe den Druck auch als anders an. Man studiert doch viel panischer, wenn man finanziell noch knapper da steht als so.
Ich kenne auch zwei abschreckende Beispiele. Der eine hatte einen KFW und dann ist die Mutter gestorben, er bekam Depressionen und hat das Studium voll in den Sand gesetzt.
Der hat jetzt Schulden von 30 000 Euro. Aber er hat Politikwissenschaften studiert, was ihm heute gar nichts bringt.
Da wären wir schon bei 470 Euro mit allem drum und dran.
Die Semestergebühren kommen auch noch. Mit dem Trinkgeld kannst du nicht spekulieren. Das ist ja kein fester Betrag.
Selbst wenn du 680 Euro erwirtschaftest, bleibt dir ein Betrag, mit dem du weder leben noch sterben kannst.
Das kann man mal wenige Jahre machen. Aber wir reden fürs Lehramt von mindestens 5 Jahren.
Und in den Städten ohne LZS musst du auch erstmal fürs Lehramt oder das was du studieren willst ankommen.
Und mit 32 möchte man dann irgendwann auch nicht mehr unterm Hartz 4 Betrag leben.
Du berechnest im Fallbeispiel Dinge, die man so nicht berechnen kann, weil man gar nicht weiß wo es klappt.
Private Unis haben oft horrende Summen an Gebühren und du musst auch erstmal einen Arbeitgeber finden, der das mitmacht.
Ich habe bei der SA ja gefragt und da hieß es "Entweder Studium oder Arbeit."
Deinen potenziellen Arbeitgeber belügen darfst du auch nicht.
Ich sehe das einfach so: Je älter man wird, umso höher wird ja auch der Lebensstandardanspruch. Mit 16 hatte man ja ganz andere Möglichkeiten als heute. Dann wirst du auch nicht jünger und mal krank, musst vielleicht Medikamente bezahlen. Dann gibst Festlichkeiten oder irgendjemand hat Geburtstag. Und, und, und.
Ich stelle es mir verdammt hart vor, das bis 32 ohne Unterstützung durchzuziehen. Die schreiben bei sämtlichen Ratgebern nicht umsonst hin, dass man mit seiner Familie sprechen soll, um notfalls unterstützt zu werden.
Und was machst du, wenn du mal komplett ausfällst und den KV Betrag oder die Miete nicht zahlen kannst? Das ist sehr hoch gelpokert und eben auch die Beweggründe, die mich in meiner Planung bremsen.
KFW musst du irgendwann zurück zahlen und ich wüsste nicht, was ich mache, wenn ich nach 5 Jahren mein Studium abbrechen muss (weil ich krank bin oder sonstwas) und dann tausende von Euro von meinen paar Euronen SA Gehalt zurück blechen muss.
Das ist alles ganz anders, wenn man verheiratet ist, Eltern hat die Ärzte sind und einen unterstützen oder 50 000 Euro angespart hat.
Wenn man das nicht hat, sieht es eben so aus, dass man entweder alles riskiert und sich dann notfalls in die Nesseln setzt und unter der Brücke steht oder sein Leben lang abbezahlt oder abbezahlt und machen kann was man wollte.
Ich sehe den Druck auch als anders an. Man studiert doch viel panischer, wenn man finanziell noch knapper da steht als so.
Ich kenne auch zwei abschreckende Beispiele. Der eine hatte einen KFW und dann ist die Mutter gestorben, er bekam Depressionen und hat das Studium voll in den Sand gesetzt.
Der hat jetzt Schulden von 30 000 Euro. Aber er hat Politikwissenschaften studiert, was ihm heute gar nichts bringt.