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Die drei Gesichter

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Es ist doch klar, dass man sich Fremden und Arbeitskollegen anders offenbart als näher stehenden Menschen. (?)


Sorry, ich versuchs zu kapieren (klappt aber noch nicht so recht): Dieses "dritte Gesicht" ist also sozusagen die höchste Stufe des Vertrauens, das man nur sich selbst gegenüber hat? Aber was sind wir dann unter dem "dritten Gesicht", also der "Ich-Maske"? Plötzlich das Gegenteil? Apfelschale - Fruchtfleisch - Kern - und was dann? Ist das ne ander Dimension oder wie? Ein Etwas, ein Ist. 😕 Was ist ein "Lichtkörper" (Beitrag 1)? Wie zeigen wir uns außerhalb des Körpers? Bahnhof.

Im Apfelkern ist wieder das, woraus auch ein neuer Apfel entstehen kann.

Die dritte Maske ist das Ichsein. Was du nur mit dir denkst.
Was du nur dir selbst anvertraust.

Darunter ist, nach meiner Theorie, das Sein.
Man ist ja nicht nur Individuum mit Ego sondern auch ein Bewusstsein.
Wenn man versucht nicht zu denken und aus sich raus bzw in sich rein geht.
 
Könnte mit den drei Gesichtern nicht auch das Verhalten gemeint sein? Man verhält sich unterschiedlich zu anderen Menschen? Und dann gibt es vielleicht ja noch mehr als bloß drei Gesichter, weil man z.B. am Arbeitsplatz dem Chef ein anderes Gesicht zeigt als den Kollegen? Der Mutter ein anderes Gesicht als der Schwester? Vielleicht sind die drei Gesichter sozusagen erst mal die Grundausstattung und ich glaube bei einigen Asiaten ist es wohl auch so gemeint, das man darin wiederum einen tieferen Sinn sehen/suchen könnte. Am Ende hat jeder Mensch viele Gesichter, zu jedem Anlass das gewählte passende Gesicht.

Wie eine Pyramide oben die drei Gesichter, darunter dann die Menschen, viele Menschen mit vielen Gesichtern. Hm... nur mal so sinniert...
 
Könnte mit den drei Gesichtern nicht auch das Verhalten gemeint sein? Man verhält sich unterschiedlich zu anderen Menschen? Und dann gibt es vielleicht ja noch mehr als bloß drei Gesichter, weil man z.B. am Arbeitsplatz dem Chef ein anderes Gesicht zeigt als den Kollegen? Der Mutter ein anderes Gesicht als der Schwester? Vielleicht sind die drei Gesichter sozusagen erst mal die Grundausstattung und ich glaube bei einigen Asiaten ist es wohl auch so gemeint, das man darin wiederum einen tieferen Sinn sehen/suchen könnte. Am Ende hat jeder Mensch viele Gesichter, zu jedem Anlass das gewählte passende Gesicht.

Wie eine Pyramide oben die drei Gesichter, darunter dann die Menschen, viele Menschen mit vielen Gesichtern. Hm... nur mal so sinniert...


Nein, es geht nicht primär um Verhalten, sondern auch um Vertrauen und Offenbarung.
Es ist egal ob man zum Chef nun anders ist als zum Fremden: Beiden verhält man sich allgemein den Konventionen entsprechend und vertraut ihnen nichts an.

Es geht darum, dass es ein "draußen" gibt, ein "innen" und ein "noch tiefer drinnen".

Ganz tief drinnen ist aber dann wieder draußen...
 
Nein, es geht nicht primär um Verhalten, sondern auch um Vertrauen und Offenbarung.
Es ist egal ob man zum Chef nun anders ist als zum Fremden: Beiden verhält man sich allgemein den Konventionen entsprechend und vertraut ihnen nichts an.

Es geht darum, dass es ein "draußen" gibt, ein "innen" und ein "noch tiefer drinnen".

Ganz tief drinnen ist aber dann wieder draußen...

Das ist mir schon klar, ich hatte nur ein wenig weiter sinniert was noch dazu gehören könnte.
 
Ohne großen Schnickschnack komme ich gleich mal zum Punkt. In Asien, zumindest in Südostasien, gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, welches selbst den Kleinsten "eingeprügelt" wird:

Du verlierst dein Gesicht nicht.


Wenn du das aber tust, bist du unten durch und darfst dich nirgendwo mehr blicken lassen.

~~~

In Deutschland ist das okay, wenn du dein Gesicht verlierst, in Südostasien mitnichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
wir haben so einiges an schichten aus wahrnehmungsfilternden überzeugungen, an automatisierten handlungen und denkmustern sowie ritualisierten gefühlen angelegt. worauf aber genau? wer genau ist es, der die 'masken' oder schichten (die man durchaus mit zwiebelschalen vergleichen kann) trägt? oder ist da nichts, kein kern, eine zwiebel hat schliesslich auch keinen.
meine meinung ist, dass unser unterstes sein ein tier ist - unser körper. im wesentlichen fühlt er, aber er hat auch ein gewisses bewusstsein (wie ich auch glaube, dass andere tiere bewusstsein haben). unser ich ist ein davon relativ unabhängiges gebilde, dass schon viele namen bekommen hat, wie seele oder komplex. ich bin mir ziemlich sicher, dass es ebenfalls physischer natur ist. bzw. hat jede 'seele' in einem gemeinsamen physischen substrat ihre jeweils spezifische basis. diese welt nenne ich das innere universum. hier existieren unsere erlernten rollenpersönlichkeiten (oder die masken), aber auch ererbte psychische strukturen bzw. strukturen, die man als die organe der seele bezeichnen könnte. zb. das innere kind oder der innere garten etc. die verbindung von körper und seele ist zwar integraler bestandteil unseres sein, dennoch müssen wir uns eig um unser tier ständig dressierend und pflegend kümmern, weil es uns nur dann seinerseits hilft, erfahrungen zu machen, die wir für unsere entwicklung brauchen.
masken stellen reduktionen dar. in der mathematik gibt es zb. die regel, dass man bestimmte geometrische objekte nur mit zirkel und linear konstruieren darf. das strukturiert. und ebenso strukturieren masken erfahrungen.
eine reduktion ist zb., dass jeder vom anderen getrennt ist. also machen wir die erfahrung 'getrenntsein' mit den polen einsamkeit und zugehörigkeit und solchen problemen wie vertrauen usw.
oder unsere trennung vom höheren selbst, dann machen wir natürlich die erfahrung, dass es keines gibt.
was ich damit sagen will ist, wenn man die erfahrung von geschichtetem vertrauen machen will, dann wird man das so auch erleben.

vllt noch zum schluss: körper und seele sind nicht unsere einzigen lebenden strukturen aus denen wir bestehen.
 
wir haben so einiges an schichten aus wahrnehmungsfilternden überzeugungen, an automatisierten handlungen und denkmustern sowie ritualisierten gefühlen angelegt. worauf aber genau? wer genau ist es, der die 'masken' oder schichten (die man durchaus mit zwiebelschalen vergleichen kann) trägt? oder ist da nichts, kein kern, eine zwiebel hat schliesslich auch keinen.

Mit ritualisierten Handlungen hat hier maximal die erste Maske etwas zu tun.
Die anderen eher mit Vertrauen.
Eine Zwiebel ist eine Knolle und somit quasi selbst der "Kern" d.h aus der Knolle wächst etwas.

meine meinung ist, dass unser unterstes sein ein tier ist - unser körper. im wesentlichen fühlt er, aber er hat auch ein gewisses bewusstsein (wie ich auch glaube, dass andere tiere bewusstsein haben).

Das ist ungenau. Der Körper ist eine Hülle in welcher wir stecken und "Mensch/Homo Sapiens" ist der Name unserer Tierart, die wir sind.
Das hat aber rein gar nichts mit unseren Gesichtern zu tun.

unser ich ist ein davon relativ unabhängiges gebilde, dass schon viele namen bekommen hat, wie seele oder komplex. ich bin mir ziemlich sicher, dass es ebenfalls physischer natur ist. bzw. hat jede 'seele' in einem gemeinsamen physischen substrat ihre jeweils spezifische basis.

Nein - Ich d.h das Ego ist das Gegenteil vom Bewusstsein welches darüber steht.
Dieses kennt kein Ich mehr, sondern nur das Sein.

diese welt nenne ich das innere universum. hier existieren unsere erlernten rollenpersönlichkeiten (oder die masken), aber auch ererbte psychische strukturen bzw. strukturen, die man als die organe der seele bezeichnen könnte. zb. das innere kind oder der innere garten etc. die verbindung von körper und seele ist zwar integraler bestandteil unseres sein, dennoch müssen wir uns eig um unser tier ständig dressierend und pflegend kümmern, weil es uns nur dann seinerseits hilft, erfahrungen zu machen, die wir für unsere entwicklung brauchen.

Du vermischt das Ich mit dem welches darüber steht und all dieses überwunden hat.
Dieses Sein muss sich gar nicht mehr mit Aufgaben etc beschäftigen. Es kennt nur noch Allheit und Sein.

masken stellen reduktionen dar. in der mathematik gibt es zb. die regel, dass man bestimmte geometrische objekte nur mit zirkel und linear konstruieren darf. das strukturiert. und ebenso strukturieren masken erfahrungen.
eine reduktion ist zb., dass jeder vom anderen getrennt ist. also machen wir die erfahrung 'getrenntsein' mit den polen einsamkeit und zugehörigkeit und solchen problemen wie vertrauen usw.
oder unsere trennung vom höheren selbst, dann machen wir natürlich die erfahrung, dass es keines gibt.
was ich damit sagen will ist, wenn man die erfahrung von geschichtetem vertrauen machen will, dann wird man das so auch

These ist ja, dass es gesund sein kann dazwischen zu trennen und sich der Masken bewusst zu sein.
 
Mit ritualisierten Handlungen hat hier maximal die erste Maske etwas zu tun.
Die anderen eher mit Vertrauen.
Eine Zwiebel ist eine Knolle und somit quasi selbst der "Kern" d.h aus der Knolle wächst etwas.
die zwiebel ist keine knolle, also verdickter spross oder verdickte wurzel, sondern besteht aus verdickten blättern, den schalen. aber gut, die verdickung ist anzeichen der speicherung von nährstoffen für die nächste vegetationsperiode und generation. ich hatte dieses beispiel bewusst gewählt, 1. weil du den apfel ins feld geführt hast, die zwiebel jedoch bei ähnlicher funktion völlig anders aufgebaut ist. und 2. man in der psychologie gern mal das zwiebelmodell benutzt um kenntlich zu machen, dass man in der arbeit um das verständnis einer person schicht um schicht abträgt, eben wie bei einer zwiebel und jede schale zu neuen tränen führt. 3. weil es eben keinen kern gibt, das innerste ist der spross, der dann keimen würde.
Das ist ungenau. Der Körper ist eine Hülle in welcher wir stecken und "Mensch/Homo Sapiens" ist der Name unserer Tierart, die wir sind.
Das hat aber rein gar nichts mit unseren Gesichtern zu tun.
ungenau, weil es nur eine grobe skizze ist. aber sie enthält alles wesentliche, zb. dass es einen körper gibt, der unwillkürliche bewegungen aber auch willentlich geführt werden kann. da mir dein modell zu einfach war, habe ich den grösseren rahmen und mit ihm den platz deiner drei gesichter gezeichnet. wenn du den zusammenhang nicht siehst - schade.
Nein - Ich d.h das Ego ist das Gegenteil vom Bewusstsein welches darüber steht.
Dieses kennt kein Ich mehr, sondern nur das Sein.
du willst unbedingt zum reinen sein, das habe ich verstanden. und auch noch im gegensatz zu bewusstsein. dieses duale denken funktioniert nicht mal in der logik oder der mathematik. ich empfehle dir dich mit dialektischem denken oder mit dem wechsel von yin und yang auseinander zu setzen. ebenfalls gut ist die beschäftigung mit der quantenmechanik, um weg zu kommen von diesem mechanistischen denken.
Du vermischt das Ich mit dem welches darüber steht und all dieses überwunden hat.
Dieses Sein muss sich gar nicht mehr mit Aufgaben etc beschäftigen. Es kennt nur noch Allheit und Sein.
ich vermische nichts. es gibt kein sein, das alles überwunden hat, sondern nur neue aufgaben. wir als individuen haben ja auch andere aufgaben, als unsere organe oder unsere zellen. dennoch besteht zwischen allen ebenen und strukturen kooperation und das setzt sich so auch in psychischen strukturen fort.
These ist ja, dass es gesund sein kann dazwischen zu trennen und sich der Masken bewusst zu sein.

so ist es.
 
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