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Die drei Gesichter

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Es geht hier um ein unbewusstes Prinzip, welches Teil der eigenen Persönlichkeit ist.

Nur weil das Wort "Maske" verwendet wird, hat dieses nichts mit "künstlich" oder "vorspielen" zu tun.
Gemeint sind unterschiedliche Darstellungen und Offenbarungen.
Wie gesagt: Vergleichbar mit Ich, Es, Über-Ich von Freud.

Ein Apfel hat auch eine Schale, Fruchtfleisch und ein Gehäuse mit Kernen.
Nichts davon ist künstlich oder falsch, sondern alles davon gehört authentisch zum Apfel.
Trotzdem sieht nicht Jeder gleich den Kern.
Es geht ja um die Ansicht, dass es durchaus sehr gesund ist sich dieser Masken bewusst zu sein und man einen Raum für alles benötigt.
 
@beihempelsuntermsofa

Nur dadurch, dass man sich was verkneift, verliert man nicht zwangsläufig an Authentizität.
 
Ein Apfel hat auch eine Schale, Fruchtfleisch und ein Gehäuse mit Kernen.
Nichts davon ist künstlich oder falsch, sondern alles davon gehört authentisch zum Apfel.
Trotzdem sieht nicht Jeder gleich den Kern.

Was ist denn, wenn ich bei einem Boskop die Schale übermale und den "Jonagold"-Aufkleber dranmache? Ist das dann kein Schauspiel, keine Maske?

Genau das könnte ich auf den Alltag projizieren. Viele geben sich eben so. Nach aussen hui, aber innen pfui.

Anderes Beispiel - ich kenne da einige Führungskräfte, da kann man das wie folgt aufteilen: nach innen das kleine Rotzbalg, im Familienkreis der Pantoffelheld, und nach aussen hin - in der Firma - der große Macker mit den dicken Klöten.
Na, wenn das kein Schauspiel ist, dann weiß ich auch nicht. Will mir wirklich jemand weißmachen, dass dies alles zur Persönlichkeit gehört? Das würde ich als schizophren bezeichnen.
 
Was ist denn, wenn ich bei einem Boskop die Schale übermale und den "Jonagold"-Aufkleber dranmache? Ist das dann kein Schauspiel, keine Maske?

Genau das könnte ich auf den Alltag projizieren. Viele geben sich eben so. Nach aussen hui, aber innen pfui.

Anderes Beispiel - ich kenne da einige Führungskräfte, da kann man das wie folgt aufteilen: nach innen das kleine Rotzbalg, im Familienkreis der Pantoffelheld, und nach aussen hin - in der Firma - der große Macker mit den dicken Klöten.
Na, wenn das kein Schauspiel ist, dann weiß ich auch nicht. Will mir wirklich jemand weißmachen, dass dies alles zur Persönlichkeit gehört? Das würde ich als schizophren bezeichnen.

Es geht nicht darum sich zu verstellen.
Es geht um diese drei Prinzipien und Stufen des Vertrauens und der Offenbarung.

Natürlich gibt es viele, wie im Eingangspost erwähnt, die immer nur die erste Maske der Konvention zeigen und sich nicht öffnen.
Dieses geht natürlich von Freundlichkeit und Höflichkeit aus - Es stammt nach wie vor aus dem Asiatischen.
Sich unpassend verhalten fällt wieder auf einen zurück und wäre ein "Gesicht verlieren".

Auch geht es nicht darum andere zu bewerten wie sie sich zeigen, sondern sich seiner Gesichter bewusst zu sein.
 
der begriff 'persona' bedeutete ja auch ursprünglich 'maske'.
ich verstehe die dreiteilung der seelischen aspekte, halte sie aber für zu einfach. mir sagt die archetypenlehre jungs mehr zu.
 
der begriff 'persona' bedeutete ja auch ursprünglich 'maske'.
ich verstehe die dreiteilung der seelischen aspekte, halte sie aber für zu einfach. mir sagt die archetypenlehre jungs mehr zu.

Mir auch, aber diese asiatische Auffassung gab es eben schon vor den Zeiten von Freud & Jung.

Klar ist es noch zu vereinfacht.
Vor allem in der Zeit des Internets.

Und es ist ja meine eigene Theorie die Gesichter als Masken im Sinne von Persona zu bezeichnen.
Und darunter ist das Gesicht, welches kein Ich mehr ist, sondern Seiend.
 
Es geht nicht darum sich zu verstellen.
Es geht um diese drei Prinzipien und Stufen des Vertrauens und der Offenbarung.
(...)
Auch geht es nicht darum andere zu bewerten wie sie sich zeigen, sondern sich seiner Gesichter bewusst zu sein.
Wie nehmt ihr die drei Gesichter bei euch wahr?
Spürt ihr sie?
Könnt ihr alle drei gut trennen?
Es ist doch klar, dass man sich Fremden und Arbeitskollegen anders offenbart als näher stehenden Menschen. (?)

Wir brauchen diese Ich-Maske, aber darunter
sind wir wieder das Gegenteil von Ich, sondern
ein Etwas, ein Ist.
So zeigen wir uns quasi außerhalb des Körpers.
Sorry, ich versuchs zu kapieren (klappt aber noch nicht so recht): Dieses "dritte Gesicht" ist also sozusagen die höchste Stufe des Vertrauens, das man nur sich selbst gegenüber hat? Aber was sind wir dann unter dem "dritten Gesicht", also der "Ich-Maske"? Plötzlich das Gegenteil? Apfelschale - Fruchtfleisch - Kern - und was dann? Ist das ne ander Dimension oder wie? Ein Etwas, ein Ist. 😕 Was ist ein "Lichtkörper" (Beitrag 1)? Wie zeigen wir uns außerhalb des Körpers? Bahnhof.
 
Last euch nicht von Begriffen verwirren.
Das von Freud wird erst aus dem Zusammenhang ersichtlich, nicht allein weil es da steht
Das beschreibt ein Modell, mehr nicht.
Auch die Gesichter sind eine Metapher für etwas.
Hat was mit Integraler Spiritualität zu tun, den Ebenendes des Geistes
Ist ein Teil der Landkarte des eigenen selbst und der Welt.
Wen es interessiert:
Bewusstsein: INTEGRALES LEBEN
 
Gesichter, Masken...


Wenn ich im Internet schreibe, habe ich dann eine Maske auf? Ich nutze die Schriften auch für meine Aufzeichnungen und vermische diese auch. Habe auch schon Leute der Familie daran Teil haben lassen (Mutter, Onkel).

Gesichter, Masken...


Ich habe manchmal bemerkt wie man sich anpasst wenn es um spezielle Werke geht. Dient Anpassung nicht dem Geschehen? Wenn ich vergnügt allein im Wald ein Liedchen trällere, ist es nicht klar das ich am Pausen-Tisch bei der Arbeit das nicht mache, denn ich bin ja nicht allein - und mein Gepfeife nerft evtl. jmd. Dann höre ich auch nicht mehr was jmd anderes sagt. Abgesehen davon ist der Raum, die Zeit und meine Gefühlslage eine andere. Trage ich nun eine Maske? Ein anderes Gesicht? Oder bin ich anders weil die Situation eine andere ist?


Gesichter, Masken...


Ein Fremder kennt mich nicht so gut wie ein Bekannter, ist es nicht logisch das ich dem Fremden deutlichere Signale in den Gesichtszügen setzen muss, damit er mich eher einschätzen kann? Meine Absichten, meine Gesinnung, meine Laune? Der Bekannte, mein alter Kollege kennt mich doch - wenn ich keine Zeit oder Lust habe ihm zu signaliesieren, So gehts mir(.) - wird er damit kein Problem haben! Der Fremde jedoch könnte damit sich unakzeptiert und verachtet fühlen. Oder?


Was die Alten in Asien beobachteten stimmt, es ist nichts Aussergewöhnliches. Genauso hätten diese vom Gott der Nacht und des Tages schreiben können und auch dann hätten diese Recht gehabt. Es sind Beobachtungen...


Nur wenn man eine Maske braucht, weil man nicht so sein kann wie man eig. ist - dann macht man etwas falsch. Man verstellt sich und betrügt seine Mitmenschen. Sei lieber echt - so wird man Dich besser einschätzen können und Dir mehr vertrauen. Doch es gibt auch die, welche ihr Spiel perfekt beherrschen, sich verstellen und reißende Ungeheuer sind.

Wie sind diese dazu geworden?


Gesichter, Masken...
 
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