Jedenfalls sind uns die Islamisten weit überlegen, weil sie auf ihr Ego pfeifen, es für sie eine höhere Macht gibt...
Sie haben höhere Ziele, denen man nicht beikommt. Wir hier werden immer ungläubiger, der Sinn unseres Glaubens wird einem fast schon "ausgeprügelt"...wenn man sich manches Geschriebene hier so durchließt.
Wenn man den Gläubigen den Sinn zum Leben/den Glauben nehmen will, dann ist es bist zur Radikalisierung nicht mehr weit.
Das haben Viele eben nicht verstanden.
Liebe, der Glaube an die Liebe Gottes macht keinen Extremisten. Aber wenn man versucht diese Menschen auszuschließen, sie ein bisschen als plemmplemm in der Gesellschaft hinzustellen,
dann hat man sie bald verloren.
Im eigenen Hirn oder stillen Kämmerlein kann jeder glauben was er will. Das kann man niemandem nehmen, das kann man auch nicht "ausprügeln", zumindest hierzulande gibt es bekanntlich gesetzlich garantierte Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und selbstverständlich Denkfreiheit ("Die Gedanken sind frei"... ein in der Vergangenheit zeitweise verbotenes Lied!). Ob jemand als plemmplemm gilt oder nicht, hängt eher von seinem ganzen Verhalten ab als davon, was er glaubt. Wenn allerdings gerade der Glaube zu plemmplemm-Verhalten führt, nun, diesen Preis muß der Gläubige dann halt zahlen. (Pastafari mit Nudelsieb auf dem Kopf
😀 )
Was hier in Wahrheit genommen und "ausgeschlossen" wird, ist die Überheblichkeit und Selbstherrlichkeit vieler Gläubiger, die nach dem Motto leben "Ich glaube also bin ich, und wer nicht so glaubt wie ich, bei dem läuft irgendwas falsch". Wer sein eigenes Selbstwertgefühl am Glauben aufhängt statt an etwas realem, fühlt sich naturgemäß persönlich angegriffen, wenn man ihm sagt, dein Glaube taugt nix. Aber man muß es ihm nicht einmal sagen, es reicht, wenn es der Gläubige/die Gläubigen gezeigt und zu spüren bekommen, etwa indem beanspruchte (Vor-)Rechte verweigert werden, egal ob Muezzin-Ruf in einem überwiegend nichtislamischen Land, das Recht auf ("notfalls" gewaltsame) Missionierung, auf Frauendiskriminierung oder Entrechtung von Kindern (Mißbrauchsfälle...) samt Einhaltung eifrig darüber geworfener Tabus (siehe die Zeit, als die kirchlichen Mißbrauchsfälle endlich geoutet wurden und ans Licht kamen, das war damals wie ein Dammbruch mit einer plötzlichen wahren Sturzflut von Mißbrauchsklagen!), oder auch ganz simpel indem den jeweiligen Lehrern/Priestern und sonstigen Obermotzen eben nicht mehr automatisch Ehrfurcht und Loyalität entgegengebracht werden, sondern sich jeder, der etwas zu sagen haben will, erst mal rechtfertigen muß und auch konsequent hinterfragt wird, also keine blinde Gefolgschaft, keine blinde Gläubigkeit mehr...
Religionsfreiheit ist die Freiheit, sich für einen Glauben zu entscheiden und deswegen nicht diskriminiert zu werden (außer man begeht für diesen Glauben Verbrechen), aber sie ist genauso die Freiheit, sich gegen irgendeinen Glauben zu entscheiden, und deswegen nicht diskriminiert zu werden, weder von den Gläubigen noch sonst jemandem. Und letzteres ist, für so manchen Gläubigen, anscheinend ziemlich schwer zu schlucken, vor allem wenn sie einen (angeblich von Gott selbst kommenden) Missionierungsauftrag haben. Mit anderen Worten, sie "müssen" per göttlichem Auftrag die Ungläubigen solange belästigen, bis diese konvertieren, ob freiwillig oder nicht, aber in einem Rechtsstaat mit Religionsfreiheit dürfen sie nicht, wie sie gerne möchten oder müßten. Und zwar in vielerlei Hinsicht, nicht nur in Sachen Missionierung. Und dieser Frust ist es, der Gewalt provoziert.
In dem Wiki-Eintrag zum Evolutionären Humanismus ist ein schöner Begriff zu lesen, der in diesem Zusammenhang genannt werden möge: "fundamentale Kränkung". Gibt es als "Kränkungen der Menschheit" (auch Wiki), ist aber der wirkende Faktor schlechthin, wenn Gläubige, die sich keine religiös beanspruchten Extrawürste braten dürfen, mit Anders- und Garnichtgläubigen zusammen leben und auskommen müssen. Ist wie beim Grillen im Sommer im hauseigenen Garten - Konsens muß herrschen, sonst fühlt sich immer jemand belästigt. Gleiches Recht für alle, oder überhaupt kein (Vor-)Recht für irgendwen. Entweder per freiwilliger Toleranz - oder per Zwang.