Wo habe ich geschrieben, daß ich Deine Werte nicht respektiere? Ich schrieb nur, daß es letztlich egal ist, wo man sich "frei" fühlt. Entweder Du fühlst Dich frei, oder Du tust es nicht. Auch bei Anhängern des Polytheismus läuft es immer auf einen einzigen Gott hinaus, oder maximal zwei oder drei. Andernfalls hätten die Hindus mit ihren 3000+ Göttern nämlich den ganzen Tag nichts anderes zu tun als zu beten, denn irgendein Gott wäre am Ende immer vergrätzt, weil ausgerechnet er/sie nicht "ausreichend" angebetet wird. In der Antike hat man das Dilemma einfach gelöst, indem man einen leeren Altar freiließ für alle "unbekannten" Götter, und denen einfach ein bißchen was von jedem Opfer abgab. So konnte sich kein Gott benachteiligt fühlen, nur weil ihn vielleicht kein Mensch kannte.
Werte irgendeiner Art hat jeder Mensch, der nicht gerade allein in einer Wolfshöhle groß geworden ist. Nur müssen diese Werte nicht zwangsläufig mit denen anderer Menschen übereinstimmen. Haltlosigkeit entsteht wohl eher, wenn sich Werte in Luft auflösen, als falsch erweisen oder aufgrund der Umstände nicht gelebt werden können. Allerdings wird man nicht daran gehindert, sich neue Werte zu suchen, Vorbilder gibt´s genug für jeden, der nicht in einer Wolfshöhle haust.
Werte irgendeiner Art hat jeder Mensch, der nicht gerade allein in einer Wolfshöhle groß geworden ist. Nur müssen diese Werte nicht zwangsläufig mit denen anderer Menschen übereinstimmen. Haltlosigkeit entsteht wohl eher, wenn sich Werte in Luft auflösen, als falsch erweisen oder aufgrund der Umstände nicht gelebt werden können. Allerdings wird man nicht daran gehindert, sich neue Werte zu suchen, Vorbilder gibt´s genug für jeden, der nicht in einer Wolfshöhle haust.