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Sex zerstört die Liebe

Status
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Okay, Burbacher, mal sehen, wo, oder ob da überhaupt Schnittpunkte sind.

Tatsächlich würde ich mich nicht als Sex-Experten bezeichnen, aber mit Liebe kenne ich mich schon ein wenig aus.
 
Aus meiner Sicht ist es immer nicht hilfreich, wenn man grundlegende Dinge über Liebe nicht versteht. Daher krame ich mal schnell den Beitrag einer Teilnehmerin heraus.
 
Ahnungslosigkeit mache ich Dir nicht zum Vorwurf, Tsunami. Dass jemanden die Erfahrung fehlt, dafür ist er nicht verantwortlich. Wird dann dieses Nichtwissen allerdings zur Basis einer (vorgetäuschten) Urteilsfähigkeit, nennt man das geistige Hochstapelei.

Burbacher

Wieviel erfahrung hast du denn?
Eine schlechte vor...wievielen jahren?...die bei dir immer noch traumatisch nachzuwirken scheint...sooft wie du dich hier darüber auslässt.
Und diese nimmst DU als basis für DEINE urteilsfähigkeit 🙄
Ach ja...und dann noch die vielen, vielen frauen, die dir auch nicht das geben wollen von dem du meinst, dass du ein anrecht darauf hast...nämlich SEX
Komm mal von deinem sextrip runter und probiers mal mit LIEBE!
Geben, nicht fordern!
 
Wieviel erfahrung hast du denn?
Eine schlechte vor...wievielen jahren?...die bei dir immer noch traumatisch nachzuwirken scheint...sooft wie du dich hier darüber auslässt.
Und diese nimmst DU als basis für DEINE urteilsfähigkeit 🙄
Ach ja...und dann noch die vielen, vielen frauen, die dir auch nicht das geben wollen von dem du meinst, dass du ein anrecht darauf hast...nämlich SEX
Komm mal von deinem sextrip runter und probiers mal mit LIEBE!
Geben, nicht fordern!

Den Umfang meiner Erfahrung, Verehrtester, wünsche ich Dir nicht. Ja, sie war in der Tat traumatisch und sie wirkt nach, woran Du erstmal ablesen kannst, wie tief sie mich traf. Zudem war ich kein Vater, der Kinder in die Welt setzte, um sie dann der Mutter zu überlassen. Sowohl während unserer Ehe und erst nach deren Ende war ich präsent, war nicht selten nur Vater, sondern auch Mutter-Ersatz.
Später dann, während ich noch an so etwas wie Liebe glaubte, musste ich mich noch verhöhnen lassen, wie naiv ich doch sei.
Hätte ich als Mann so gehandelt wie die Mutter meiner Kinder, sie hätten mich zum gewissenlosen Schuft erklärt, der seinem Ego fröne und Mutter und Kinder sich selbst überlasse. Dafür, dass ich das nicht tat, lasse ich mich nicht noch verhöhnen. Leider reden und schreiben Männer mit ähnlichen Erfahrungen nicht so laut und vernehmlich über diese Erfahrungen und überlassen damit feministischen Klischees das Bild.
Meine Kinder waren die Opfer, nicht die Mutter. Sie wurde gefeiert. Für mich und für die Kids interessierte man sich nicht.
In der Tat wirkt diese Erfahrung nach, auch nach fast 20 Jahren noch, war sie doch an Trauma kaum zu überbieten,

Burbacher
 
Verehrteste (ohne 'r'), bitte.
Obwohl ich mir diese anrede sowieso verbitte.

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass (d)eine frau mit dieser berechnung heiratet, jetzt spiele ich mal die u ersättliche geliebte, und wenn ich soundsoviele kinder hab, und er am haken ist, lass ich mein wahres wesen raus und lebe enthaltsam. Da phantasierst du dir was zusammen, wenn du so denkst. Wenn es so gekommen ist, waren das die umstände und alle beteiligten die dazu beigetragen haben. Kein plan. So wie du das immer darzustellen versuchst.
Dass sie sich nach der trennung nicht mehr um die kinder gekümmert hat ist natürlich nicht schön...aber wieviele getrennte väter hamdhaben das so? Und man kann auch nicht hinter die kulissen gucken, was sie letztendlich dazu bewogen hat...
Wie meinst du wäre die geschichte weitergegangen, hättest du dich nicht (wegen fehlendem sex) getrennt?
 
Verehrteste (ohne 'r'), bitte.
Obwohl ich mir diese anrede sowieso verbitte.

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass (d)eine frau mit dieser berechnung heiratet, jetzt spiele ich mal die u ersättliche geliebte, und wenn ich soundsoviele kinder hab, und er am haken ist, lass ich mein wahres wesen raus und lebe enthaltsam. Da phantasierst du dir was zusammen, wenn du so denkst. Wenn es so gekommen ist, waren das die umstände und alle beteiligten die dazu beigetragen haben. Kein plan. So wie du das immer darzustellen versuchst.
Dass sie sich nach der trennung nicht mehr um die kinder gekümmert hat ist natürlich nicht schön...aber wieviele getrennte väter hamdhaben das so? Und man kann auch nicht hinter die kulissen gucken, was sie letztendlich dazu bewogen hat...
Wie meinst du wäre die geschichte weitergegangen, hättest du dich nicht (wegen fehlendem sex) getrennt?

Entschuldigung, ich wollte Dich nicht gewaltsam einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. In der Tat war das, zumindest zu Beginn unserer Ehe nicht ihre Absicht. Ich habe später mal gesagt: Während ich Ziele hatte, definierte sie sich über mich. Sie propagierte eine Zeit lang sogar den Mutterwahn, griff in abendlichen Diskussionen - vor allem mit weiblichen Bekannten - Frauen an, die sich etwa für Kinder und Beruf entschieden hatten.
In unserem Bekanntenkreis gab es damals auch Lehrerinnen, die eben ihrem Beruf nachgingen und trotzdem Mütter waren. Nein, das finde sie nicht in Ordnung, hörte ich meine Ex. Kinder brauchten Mütter.
Vorher hatte sie eine recht anspruchsvolle Ausbildung abgebrochen, und sie flüchtete danach in die Rolle der Mutter und Ehefrau. Ich hatte Ziele, sie hatte leider keine.
Letztlich wusste sie vor allem. was sie nicht wollte. Für mich war das auch deshalb unangenehm, sah ich mich doch immer wieder im gemeinsamen Bekanntenkreis Rückfragen ausgesetzt, warum ich das mit mir machen lasse.
Als die Kluft sich nicht mehr schließen ließ, sie mich dann auch im Bett darben ließ, stellte ich die Gretchenfrage.
Das Ergebnis ist bekannt, und sie ging.
Da hätte sie dann die Freiheit gehabt, das zu tun, was ihr möglich gewesen wäre. Stattdessen vergeudete sie ihre Zeit an der Uni, strebte eine Promotion an, die sich aber nicht erlangte. Am Ende ging sie ohne jeglichen Abschluss.
"Wer nicht weiß, wohin er will, kommt sehr leicht dort an, wohin der gar nicht wollte". (Robert F. Mager, Die Fabel vom Seepferdchen)
Ja, und ich selbst hatte falsche Signale gesetzt, mehr als eins. Als wir uns kennenlernten, stand ich in meiner Heimatregion am Anfang einer politischen Karriere, gehörte als junger Mann zum Führungszirkel meiner heimischen Parteiorganisation. Als sie dann intervenierte, mir ultimativ verkündete, sie wolle einen Mann für sich und einen Vater für unsere Kinder, ergab ich mich.
Jahre später, die Wiedervereinigung war vollzogen, bot sich mir die Chance, in die Kultusbürokratie eines ostdeutschen Bundeslandes einzutreten. Da reklamierte sie nicht mehr dann Mann für sich und den Vater für unsere Kinder.
Sie hätte mich ziehen lassen und sich auf eine Wochen-End-Ehe mit monatlichen Heimflügen eingelassen. Unser nicht ganz problemloses Sandwich-Kind sollte ich mitnehmen.
Wäre diese Konstellation eingetreten, hätte sie gehabt, was ihr gefallen hätte: Einen Partner auf Distanz, zudem mit einem Einkommen, das meinen Lehrersold um ein Mehrfaches überstiegen hätte.
Daraus hätten sich problemlos zwei Haushalte finanzieren lassen.
Schlussendlich stellte ich die bekannte Gretchenfrage - mit dem bekannten Ergebnis.
Einmal, und das war richtig, habe ich mein männliches Ego postuliert. Und so fand ein Ende, was sie schon längst beendet hatte. Der Sex war nicht das Kernthema, aber er war das Brennglas, der unsere Konfliktlage bündelte.

Burbacher
 
Aus meiner Sicht ist es immer nicht hilfreich, wenn man grundlegende Dinge über Liebe nicht versteht. Daher krame ich mal schnell den Beitrag einer Teilnehmerin heraus.

Nachtrag, bei dem es nicht um Sex geht, sondern um Liebe:

~~~​

Vielleicht weil sie unser ganzes Leben in einer kürzeren Zeitspanne repräsentieren, die Geburt, das Aufwachsen, das "Hineinwachsen", die Hoffnung, die Zuversicht, die Überforderung, das Älterwerden, das Loslassen und auch das Sterben. Vielleich ist jede Liebe wie ein kleines Leben, das das große Rahmenleben vorantreibt, als würde man durch die Gänge eines Hauses streifen.

Vielleicht ist eine Beziehung dafür da, uns neu zu erschaffen im Angesicht unseres Gegenübers. "Das Ich entsteht aus dem Du", sagte einst ein Philosoph.

Und vielleicht lieben wir auch, um die Welt eines anderen zu erweitern. Um ihn zu erweitern, zu erhöhen und ihn gleichzeitig auch seiner eigenen Macht und Kraft bewusst zu machen.

Vielleicht müssen wir auch deswegen manchmal einander verlassen: Um dem anderen die Möglichkeit zu geben, aus Verzweiflung "neu" zu werden, sich neu zu erschaffen. Ihn zu einer Morphose zu zwingen.

Aber vielleicht ist das auch großer Unsinn, vielleicht ist alles nur biologischer Unfug (der aber relativ effizient arbeitet, wenn man sich die Welt mal so anschaut) oder vielleicht wollen wir auch alle einfach nicht alleine sein. nicht alleine stehen in diesem Leben.

Es gibt viele Gründe, und gar keine.

Alles Gute, in welchem Stadium ihr euch auch befindet

xxx


P.S.

Vielleicht ist die Frage "Wofür ist die Liebe gut?" auch grundsätzlich falsch. Vielleicht steht es nicht in unserer Befähigung und in unserer Befugnis, dies zu fragen. 1. Weil die Liebe eine übergeordnete Macht ist und 2. weil wir sowieso nicht ändern können, wenn sie uns "geschieht"...somit ist die Frage, ob sie "gut" (was ein sehr dehnbarer begriff ist" nichtig...

Die Liebe wählt uns manchmal aus, und das sollten wir schätzen, schon den Umstand an sich. Und sollten unserem Herz Mut zusprechen, dieser Liebe mit offenem Gesicht zu begegnen und zu sagen: Hier bin ich!

Wahrscheinlich haben wir gar keine Wahl, was die Liebe mit uns macht. Das Thema "Beziehung" steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt, das anders behandelt werden muss.

Ob es "gut" oder "schlecht" ist, zu lieben, steht meiner Meinung nach außer Frage. Es ist wie ein Kind, das einem in kalter Winternacht vor die Tür gelegt wird. Es stellt sich dann nicht die Frage, ob es gut oder schlecht ist, dass da ein Kind vor der Tür liegt, sondern es stellt sich die Frage, wie man nun mit dieser Aufgabe umgehen sollte.

Denn das ist die Liebe: Eine Aufgabe, die uns jemand zutraut. Die Liebe ist eine Ehre und eine Anerkennung unseres Tuns, sie ist eine Herausforderung und eine Belohnung. Sie ist ein Gast, der freundlich bewirtet werden sollte.

Meine Liebe ist mein Schnee und mein Frost, meine Liebe ist meine Jacke und meine Schuhe. Die Liebe ist mein Schmerz und meine Erlösung. Die Liebe ist mein Gegenüber, und die Liebe ist in mir. Wenn ich der Liebe ins Gesicht schaue, dann schaue ich in mich.

Die Liebe wird uns anvertraut, wir werden uns selbst anvertraut mit der Botschaft: Sei gut zu dir.
 
Entschuldigung, ich wollte Dich nicht gewaltsam einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. In der Tat war das, zumindest zu Beginn unserer Ehe nicht ihre Absicht. Ich habe später mal gesagt: Während ich Ziele hatte, definierte sie sich über mich. Sie propagierte eine Zeit lang sogar den Mutterwahn, griff in abendlichen Diskussionen - vor allem mit weiblichen Bekannten - Frauen an, die sich etwa für Kinder und Beruf entschieden hatten.
In unserem Bekanntenkreis gab es damals auch Lehrerinnen, die eben ihrem Beruf nachgingen und trotzdem Mütter waren. Nein, das finde sie nicht in Ordnung, hörte ich meine Ex. Kinder brauchten Mütter.
Vorher hatte sie eine recht anspruchsvolle Ausbildung abgebrochen, und sie flüchtete danach in die Rolle der Mutter und Ehefrau. Ich hatte Ziele, sie hatte leider keine.
Letztlich wusste sie vor allem. was sie nicht wollte. Für mich war das auch deshalb unangenehm, sah ich mich doch immer wieder im gemeinsamen Bekanntenkreis Rückfragen ausgesetzt, warum ich das mit mir machen lasse.
Als die Kluft sich nicht mehr schließen ließ, sie mich dann auch im Bett darben ließ, stellte ich die Gretchenfrage.
Das Ergebnis ist bekannt, und sie ging.
Da hätte sie dann die Freiheit gehabt, das zu tun, was ihr möglich gewesen wäre. Stattdessen vergeudete sie ihre Zeit an der Uni, strebte eine Promotion an, die sich aber nicht erlangte. Am Ende ging sie ohne jeglichen Abschluss.
"Wer nicht weiß, wohin er will, kommt sehr leicht dort an, wohin der gar nicht wollte". (Robert F. Mager, Die Fabel vom Seepferdchen)
Ja, und ich selbst hatte falsche Signale gesetzt, mehr als eins. Als wir uns kennenlernten, stand ich in meiner Heimatregion am Anfang einer politischen Karriere, gehörte als junger Mann zum Führungszirkel meiner heimischen Parteiorganisation. Als sie dann intervenierte, mir ultimativ verkündete, sie wolle einen Mann für sich und einen Vater für unsere Kinder, ergab ich mich.
Jahre später, die Wiedervereinigung war vollzogen, bot sich mir die Chance, in die Kultusbürokratie eines ostdeutschen Bundeslandes einzutreten. Da reklamierte sie nicht mehr dann Mann für sich und den Vater für unsere Kinder.
Sie hätte mich ziehen lassen und sich auf eine Wochen-End-Ehe mit monatlichen Heimflügen eingelassen. Unser nicht ganz problemloses Sandwich-Kind sollte ich mitnehmen.
Wäre diese Konstellation eingetreten, hätte sie gehabt, was ihr gefallen hätte: Einen Partner auf Distanz, zudem mit einem Einkommen, das meinen Lehrersold um ein Mehrfaches überstiegen hätte.
Daraus hätten sich problemlos zwei Haushalte finanzieren lassen.
Schlussendlich stellte ich die bekannte Gretchenfrage - mit dem bekannten Ergebnis.
Einmal, und das war richtig, habe ich mein männliches Ego postuliert. Und so fand ein Ende, was sie schon längst beendet hatte. Der Sex war nicht das Kernthema, aber er war das Brennglas, der unsere Konfliktlage bündelte.

Burbacher

Danke für deine Offenheit. Es ist eine Geschichte. Die Geschichte deiner Vergangenheit.

Wenn man so will, dann standest du im weitesten Sinne einem großen sog. "Shit-Test" gegenüber. Du wurdest darauf getestet, wer du wirklich bist. Du hast den Test verloren. In dieser Konstellation hättest du ihn aber auch nur verlieren können.

Diese Frau, wie ich sie jetzt mal nenne, war nicht reif, nicht autonom, sondern überaus ambivalent. Sie hat dich auf Dinge getestet, die sie selbst nicht konnte und du selbst auch nicht konntest.

Sie hatte klare Regeln gelernt, weigerte sich aber auch dagegen. Ambivalenz. Also wurdest du zum Objekt der aufgeballten Energie. Würdest du ganz klare Entscheidungen treffen und diese auch begründen können?
 
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