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gesetzlicher Betreuer

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Naja, was ich da mal sagen muss, die Friedensrichterin (bei uns ist das Friedensgericht auch die KESB) war wirklich sehr korrekt und sehr bemüht, die für mich beste Lösung zu finden.
Nur die Beiständin hat ihre Arbeit mehr als öhm sch*** gemacht. Oder besser gesagt, sie hat sie so gut wie gar nicht gemacht!

Und naja, schlussendlich war auch die Beiständin für die Aufhebung und das hat den Antrag bei der Friedensrichterin bestimmt erleichtert.

Das einzige was ich der KESB ankreide, ist, dass ich so viel für die Beistandschaft zahlen muss, was mich vor allem stört ist dass ich dafür so gut wie nichts gekriegt habe. Also die Beiständin hat ihren Ar**** echt keinen Milimeter bewegt und hat sie es Ausnahmsweise doch getan, dann war sie allerhöchstens körperlich anwesend, hat aber nichts zur Besprechung beigetragen (was auch der Eindruck von meiner Psychologin und von einer anderen Sozialarbeiterin war!).

Für mich ist die Vorgehensweise und die Behandlung der Verbeiständeten der Beistandschaft ein klarer Amtsmissbrauch (Machtmissbrauch) und zeugt kein bisschen von Achtung der Menschenwürde oder dergleichen! Und schon gar stellt sie keine Hilfe dar, eher im Gegenteil!

Naja, sie wird wohl meiner Einschätzung nach bald ein Burn-out haben.

Trujana
 
Es ist am Entstehen...

Nur halt haben mich diverse Copy-right einträge und grosse Werbung und Signaturen etc extrem genervt... Naja, nun versuche ich selbst was zusammenzubasteln ^^

Danke fürs Nachfragen...
 
Edy, Du fragst:

"Darf man fragen, wie du aus der Nummer rausgekommen ist, meiner Ansicht nach passiert das eher selten?"

Aber ja. Das darfst Du. Ich bin durch das aufmerksame Hinsehen von Menschen aus dieser Nummer herausgekommen und dann durch das entschiedene Handeln einer jungen Richterin.
Sie hatten mir diesen Betreuer in der Klinik aufs Auge gedrückt. Schon da fühlte ich mich in meinen Rechten verletzt, hatte ich ihnen doch einen Anwalt genannt, den ich seit Jahren kannte und gebeten, ihn zu informieren und hinzuziehen. Stattdessen erschien eine mir unbekannte Anwältin, der ausgeguckte Berufsbetreuer und ein Richter.
Ich war nicht in der Verfassung, in der ich Widerstand leisten konnte, nahm einfach hin.
Zunächst erschien mir der Betreuer dann auch durchaus hilfreich, nahm er mir doch Dinge, denen ich mich nicht mehr gewachsen fühlte, ab. Zugleich aber griff er massiv in mein Leben ein, isolierte mich. Ich hatte kein Telefon mehr, kein Internet. Geldlich hielt er mich so kurz, dass ich mir gerade noch das Nötigste zum Essen kaufen konnte.
Im Zusammenhang mit dem Auszug aus meiner damals viel zu großen Wohnung halfen mir zwei engagierte junge Männer, ehemalige Schüler von mir. Sie bewerkstelligten meinen Umzug. Der Betreuer erschien vielleicht gerade mal eine Stunde vor Ort und faltete mich in Gegenwart meiner Ehemaligen zusammen wie einen dummen Jungen.
Dann verließ er den Ort des Geschehens, ließ mich mit 150 €uro für drei Wochen zurück und verschwand in den Urlaub.
Meine Ehemaligen wandten sich an die Richterin, schilderten ihr ihren Eindruck und wir wurden zu einem Gespräch ins Gericht gebeten. Noch während dieses Gesprächs hob die Richterin die Betreuung auf. Danach ging es für mich eigentlich nur noch bergauf. Vieles, was mein Betreuer eigentlich hätte erledigen müssen, erledigte ein Mann, den mir meine Ehemaligen empfahlen und der dann ganz uneigennützig bei mir auftauchte.
Er kennt sich mit Fragen der Betreuung aus und ging vieles sehr professionell an. Inzwischen sind wir längst gute Freunde geworden.
Was mir im Zusammenhang mit der Betreuung aufgefallen ist, sind die Verflechtungen zwischen den einzelnen Instanzen. Eine behandelnde Ärztin ist in einem Wohlfahrtsverband, der potentielle Betreuer im gleichen Verband, man kennt sich. Als ich meinen Betreuer schließlich losgeworden war, meldete sich dann nochmals eine Betreuerin eines Wohlfahrtsverbandes. Sie habe gehört, ich sei ohne Betreuer und sie sei bereit...
Ich war aber nicht mehr bereit.
Kurze Zeit später hatte ich wieder ein Telefon, konnte ins Internet gehen und war auch finanziell wieder so gestellt, dass ich mich ausreichend ernähren und versorgen konnte.
In der Klinik jedoch hätten sie mich gerne in einem betreuten Wohnen gesehen, und dann wäre ich wohl bis zum Ende meiner Tage fremdbestimmt geblieben.
Davor jedoch standen tolle Menschen und mein glücklicher Weise wieder erwachter Selbstbehauptungstrieb.

Burbacher
 
Ich denke, du weißt, wie der Hase läuft, und wärst prädestiniert, anden Opfern zu helfen.
 
Yeah @ burbacher, 🙂

Wäre nicht schlecht: Du und ich und andere...😉
 
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