pecky-sue meinte:
Und mir wurde klar, das ich die Vollkommenheit in mir Selbst finde, und nicht auf einen Topf angewiesen bin. Als ich zu mir fand fühlte sich das richtig gut an. Jeden Tag erlebte ich neue Gefühle und Gedanken mit mir Selbst. Damit konnte ich ganz schön und angenehm leben mit meinen Gefühlen.
Wenn man dabei bedenkt dass du erst
nach deinen Enttäuschungen mit deinen Ex-Partnern eine solche Einstellung bekommen hast, und sie Menschen mitteiltst die noch von niemandem begehrt wurden, noch nie partnerschaftliche Liebe gespürt haben, ist das schon ein Faustschlag ins Gesicht. Für mich fühlt es sich jedenfalls so an (ja, auch Männer wie ich haben Gefühle
😉.........hmpf)
Das Besondere hierbei: Du hast Kinder. Kinder !
Deswegen kaufe ich dir deinen Spruch mit der Vollkommenheit nicht ab - Sorry.
pecky-sue meinte:
Die Liebe ist frei, man begegnet sich als zwei Personen, und sollte daraus kein wir machen, dadurch kommen Mißverständnisse auf in der Beziehung.
Jeder ist sich selbst. Man geht miteinander einen Weg, aber sollte sich nicht abstützen am anderen oder anlehnen dabei. Das vermittelt nur den Trugschluss von Verschmelzung, die nicht möglich ist.
Gerade weil meine Eltern diesen Weg, deinen Ratschlag nicht gegangen sind, bin ich überhaupt auf dieser Welt.
Ein paar Jahren vor meiner Geburt ist ein herber Schicksalsschlag in das Leben meiner Eltern eingetreten. Gerade weil sie sich als "Wir" sahen haben sie weiterhin füreinander gesorgt , sich gegeneinander abgestützt, angelehnt .
Und sie sind heute noch zusammen. Glücklich.
Der Grund deiner Haltung mag in deinen Enttäuschungen liegen, aber auch dafür gibt es andere Herangehenweisen an dieses Problem. Nagut, ich möchte da nicht zu weit ausholen...
pecky-sue meinte:
Dann ist es so, ihr Suchenden geht das Ganze viel zu rational an, ihr müßt mit dem Herzen suchen, nicht mit den Augen und dem Verstand.
Die Liebe findet von Herz zu Herz statt, wenn zwei sich finden sollen, dann wird das Leben euch führen. Vorrausgesetzt ihr vertraut auf euch Selbst. Dann werdet ihr automatisch am richtigen Ort, zu richtigen Zeit sein.
Wenn man in seinem Leben als Partner ausschließlich ignoriert, abgelehnt und abgewiesen wird, dann stellt man sich irgendwann mal gewisse Fragen: Wie kann das alles sein?
- Die mitunter auch mal etwas tiefer in die Materie gehen können.
Ja, man sollte es nicht 'zu' rational angehen. Man sollte es aber auch nicht 'zu' emotional sehen. Und auch nicht zu sehr auf das eigene Ego beschränkt. Denn die Gründe sind nicht nur bei sich selbst zu suchen.
Und deswegen ist es auch kein Fehler sich rational mit dem Thema zu beschäftigen. Allerdings sollte man es damit wirklich nicht übertreiben. Denn das Ganze kann je nach Persönlichkeit und inwiefern man sich damit beschäftigt auch ins Negative wandeln.
Deswegen habe ich da auch irgendwann abgebrochen. Denn an die Liebe möchte ich doch schon noch glauben.
🙄
pecky-sue meinte:
Der Grund warum dies nicht geschieht, könnten erworbene Blockaden durch das Elternhaus sein, erworbene Blockaden durch äußere Umstände und Menschen.
Sozusagen Energieblockaden, eventuell verstärkt durch Gedanken und Gefühle.
Genau.
pecky-sue meinte:
Also wäre es besser man würde erst mal seine Blockaden aufarbeiten bearbeiten, sonst wird das nichts.
Wenn ein Baumstamm und dahinter ein riesiger Geröllhaufen den Weg versperren, muss man den auch erstmal aus dem Weg räumen um weiterfahren zu können.
Knackpunkt dabei: Man braucht das richtige Werkzeug dafür. Die richtige Herangehensweise.
Mit falscher Problemlösung verknackt man sich den Rücken und bleibt ratlos, resigniert am Boden liegen.
pecky-sue meinte:
Welche Baumstämme liegen auf eurem Weg? Kennt ihr diese?
Wollt ihr euch die Mühe machen die Blockaden aus dem Weg zu räumen, und auf die Seite zu legen?
Schöner Schlusssatz pecky.
Es lohnt sich darüber nachzudenken.