Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hund? Nein, Danke! - Finde keine Wohnung... : (

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich kann darin keine "Blauäugigkeit" erkennen...
Wenn Du Toleranz und Tierliebe erwartest, dann bist Du blauäugig.
Niemand der keine Tiere mag und die Wahl hat, wird es sich antun sich einen Mieter mit vier Haustieren zuzulegen.

Aber es gibt sie ja, die Tierfreunde und Tierhalterversteher .... auch unter Vermietern.

Nur halt nicht so häufig.
 
Irgendwie dachte ich wohl, dass man inzwischen auch in Deutschland "weiter" ist, aber dem ist leider nicht so.
Bisher hatte ich auch für das entsprechende Umfeld gesorgt und war nicht gezwungen, mich mit solchen Problemen auseinandersetzen zu müssen und habe auch nicht mit einer so extremen Ablehnung gerechnet, auch weil Menschen seit hunderte von Jahren Haustiere haben - also nichts neues. Und ich wette, dass es mir mit 3 Kindern ganz genau so gehen würde.

Nein, es muss nicht jeder Tiere mögen, aber es mag ja auch nicht jeder Raucher und trotzdem dürfen Raucher gesetzlich nach Belieben in ihren Mietwohnungen rauchen, dass ist dann völlig okay. Und da fühle ich mich als Hundebesitzer schon ziemlich diskriminiert, muss es aber hinnehmen.

Dazu fällt mir gerade übrigens ein "altes" Lied von Udo Jürgens ein "In diesem ehrenwerten Haus"... es passt noch immer😉
 
Hallo Smilla74,
Du hast recht, bei 3 Kindern wäre es genauso. Im Gegenteil, Vermieter lehnen lieber Familien mit 3 Kindern ab und nehmen Leute mit Hunden.
Mußt du denn raus aus dem Haus, oder fehlt dir nur ein Mitbewohner, weil nach einer Trennung die Miete sonst zu hoch ist? Mitbewohner wäre die beste Option.
Ich würde einen Mitmieter suchen, ganz klar, ich würde dann lieber dort wohnen bleiben.

Das Problem bei Hunden ist halt, das es echt unheimlich viele Hundebesitzer gibt, die die Hinterlassenschafft nicht konsequent weg machen, dann denken sie die Tiere verkratzen die Wohnung und bellen und die Wohnung stinkt nach Tier.
Frag doch mal bei einem Makler, und Gewobau, usw.
Es ist wirklich schwer auf dem freien Wohnungsmarkt. Bei uns im Haus war vor einem Halben Jahr eine Wohnung frei, die Leute die da einzogen haben sich eine Art einen richtig groß werdenden Hund geholt. Der ist leise und ruhig, die Vermieter wissen nichts davon, aber hier im Haus hat jeder einen Hund oder Zwei.
Ich sehe wenn dann über nen Makler oder Mundpropaganda, oder Zettel aushängen eine Chance.
ZB. beim Tierarzt fragen wegen Zettelaushang oder in Hundeschulen.

Es tut mir sehr leid, das du so große Schwierigkeiten hast, geb die Hoffnung nicht auf. Such weiter!!!
Und sag erst mal nichts von dem Hund und der Katze, schau erstmal ob die dich so nehmen würden, und dann frag ob es möglich wäre Tiere zu halten.

Liebe Grüße Pecky
 
Ich hoffe es ist okay, dir mal die andere Seite zu zeigen. Also als Mutter mit Kindern ist mir schon oft vorgekommen, dass Hunde bevorzug werden. Doch auch hier im Haus ist es so, dass sie einzige Wohnung mit Garten an ein kinderloses Paar ging. Diese auch explizit darauf achten, dass die Kinder nicht mal versehentlich durchlaufen.

Einmal stand auch offen, ob nicht ein Hund dort hinziehen sollte. Wir, das Haus waren dagegen. Warum? Viele Hundebesitzer...nicht alle, schaffen sich ein Hund an, obwohl sie den Platz nicht haben. Dann auch nicht die Zeit. Das arme Tier ist dann in der Wohnung eingesperrt und dann, wenn der Mensch nachhause kommt, lässt er den Hund schnell raus. Muss schnell gehen, denn Zeit hat man ja dafür nicht. Also wird einfach die nächste freie Wiese vollgeschissen. Das Tier kann nichts dafür. Bei größeren Assis ist die Hinterlassenschaft ihrer Hunde auf der Straße, am Fußweg oder eben sogar in der Wohnung zu finden. Ein großer Hund will sein Haus und Grund beschützen. Der weiß nicht, dass er nur zur Miete da ist. Darum kann es auch vorkommen, dass er andere Leute vertreiben will. Die Argumente von den Hundehaltern, der tut nichts, ist genauso sinnfrei wie er hat noch nie was getan. Denn wenn man eine Katze hat, die regelmäßig von einem Hund verscheucht wird oder gar getötet, ist das schrecklich. Genauso wenn man ein Kind hat, dass nicht mehr kurz alleine runter kann, weil irgenwer im Haus einen Hund hat, der zwar nichts macht, aber das Kind dauernd anbellt. Ist ja auch schon vorgekommen, dass selbst die eignenen Hunde ein Kind angefallen haben, weil das Kind ungeschickt gefallen ist.
Darum mag ich auch keine Hunde im Haus. Ich denke mir, wenn man sich ein Tier holt, sollte Zeit und Platz für da sein. Sonst brauche ich das dem Tier nicht anzutun. Wenn ich dann noch den Hund 6 Stunden alleine lassen muss oder einige sogar 9 Stunden, ist das Tier unterfordert und muss sich bewegen. Wer geht dann aber noch lange mit dem Tier gassi. Selbst gerade kleine Hunde werden da gern vernachlässigt. Der braucht nicht viel Bewegung. Aber Kaka muss er auch mal und sollte nicht überall sein, wo man langläuft. Der sollte in einem Wald oder auf einer Wiese sein, wo abgelegen ist. Eigentlich noch besser auf dem eigenen Hof. Das ist meine Meinung dazu. Ist nicht böse gemeint. Aber damit du vielleicht mal die andere Seite verstehst. Aber als ich umgezogen bin, hatten die Leute mehr bedenken wegen den Kindern und der Katze.
 
Ich habe für beide Seiten Verständnis. Zunächst einmal tut es mir sehr Leid, dass du keine Wohnung findest.

Auf der anderen Seite kann ich auch den Vermieter verstehen. Warum einen Mieter mit Hund ins Haus holen, wenn letzterer potenziell Dreck macht, Lärm darstellt, andere Mieter verschreckt? Genau sowenig würde ich einen Raucher haben wollen wenn ich einen ansonsten gleichen Nichtraucher haben kann.

Single mit Hund und Mietwohnung ist zwar häufig, aber bringt Probleme mit. Alleine wenn man Vollzeit berufstätig ist, fragt man sich wer kümmert sich um den Hund? Der Optimalfall für einen Hund ist sicher eine Familie mit Eigenheim und nicht die Single Etagenwohnung. Und das weiß auch ein Vermieter. Das mag oberflächlich sein, aber natürlich denkt der Vermieter "was ist wenn der Hund alleine gelassen wird und dann bellt? Warum soll ich das Risiko eingehen?"

Man muss sich ehrlich selber die Frage stellen "würde ich einen Tierbesitzer, Raucher, Arbeitslosen, Vorbestraften, etc. als Mieter nehmen, wenn ich die Wahl hätte?" Böse gesprochen: Warum sich Risiken ins Haus holen? (die vergleiche sollen niemanden abwerten)

Ich glaube trotzdem, dass du eine Wohnung finden kannst. Alleine schon weil einige Vermieter auch Tiere lieben und dich besser verstehen. So können auch Freundschaften zwischen Mieter und Vermieter entstehen. Es ist aber halt verständlich, dass man es mit Tieren schwerer hat.
 
Irgendwie dachte ich wohl, dass man inzwischen auch in Deutschland "weiter" ist, aber dem ist leider nicht so.
Bisher hatte ich auch für das entsprechende Umfeld gesorgt und war nicht gezwungen, mich mit solchen Problemen auseinandersetzen zu müssen und habe auch nicht mit einer so extremen Ablehnung gerechnet, auch weil Menschen seit hunderte von Jahren Haustiere haben - also nichts neues. Und ich wette, dass es mir mit 3 Kindern ganz genau so gehen würde.

Nein, es muss nicht jeder Tiere mögen, aber es mag ja auch nicht jeder Raucher und trotzdem dürfen Raucher gesetzlich nach Belieben in ihren Mietwohnungen rauchen, dass ist dann völlig okay. Und da fühle ich mich als Hundebesitzer schon ziemlich diskriminiert, muss es aber hinnehmen.

Dazu fällt mir gerade übrigens ein "altes" Lied von Udo Jürgens ein "In diesem ehrenwerten Haus"... es passt noch immer😉

In Deutschland ist man so weit, dass es den Bürgern in möglichst großem Umfang erspart bleibt sich Einflüssen auszusetzen, durch die sie sich in ihrem persönlichen Wohlbefinden beeinträchtigt fühlen.

Auch Raucher können mit Kündigung rechnen, wenn deren Gewohnheit zur Belastung für eine Hausgemeinschaft führt. Entsprechende Urteile wurden bereits rechtsgültig gefällt.

So tragisch das auch für Euch ist:
Du musst Dich damit abfinden, dass Du mit Deinem Anhang nicht in jedem Haus willkommen bist.
 
als mein ex und mein hund und ich in köln eine wohnung suchten, war das kein problem, z.b.
o-ton des vermieters:"lieber nen hund als ein kind"...
 
Schon jetzt vielen Dank für Eure Meinungen/Beiträge, die mich darin bestärken, einfach weiterzusuchen.

Natürlich war mir bewusst, dass nicht alle Vermieter tierlieb oder auch einfach nur sehr tolerant sind. Dass aber (bisher) 99,9 % gegen Hunde sind, hätte ich nicht gedacht. Und ich nehme auch nicht all diesen Vermietern ab, dass sie wirklich alle nur schlechte Erfahrungen damit gemacht haben, vielmehr glaube ich, dass sie aus Bequemlichkeit ablehnen und z.T. auch überhaupt keine Erfahrungen mit Haustieren haben. Das zeigen allein die Äußerungen wie "Es könnte mal was sein" oder "es könnten sich evtl. andere Mieter gestört fühlen". Sie suchen schon vorab nach einem Grund, warum sie keinen Hund wollen. Genau, wie viele keine Kinder im Haus wollen und dabei vergessen, dass sie selbst einmal klein waren und gerne gespielt haben.

Ich bin keine Querolantin und versuche auch stets die andere Seite zu sehen.

Ja, es gibt auch die Menschen, die sich nicht um ihre Tiere kümmern und bei denen der Hund nach Belieben stundenlang kläffen darf, egal, ob man dabei andere stört. Und es gibt leider welche, die zu faul sind, ihrem Hund ausreichend Bewegung zu verschaffen oder die, die ihn überall hinmachen lassen.
Genau so wie es Menschen gibt, die immer gegen alles sind, nur nicht, wenn es um die eigenen Belange geht.

Und/aber trotz allem vermisse ich insgesamt mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz. Immer gegen alles zu sein ist irgendwie typisch deutsch. Da werden Schilder mitten auf einer großen Wiese aufgestellt, auf denen dann auch noch steht "Betreten der Wiese verboten!"?!? 😕
Bei meinen Verwandten in DK war das schon der Lacher überhaupt... sie haben mich gefragt "Was bedeutet das?" und "Warum macht man das bei Euch so?"... "Ich weiß es nicht, bis heute bin ich nicht dahinter gekommen...

Was soll´s, ich hoffe einfach, dass es ihn doch gibt, den tierlieben Vermieter...😉

LG Smilla74
 
Mir tut es auch leid für Dich, dass Du Dich mit der Wohnungsuche so schwer tust.

Aber es ist halt nunmal des Recht des Eigentümers zu entscheiden, wem er sein Wohnung überlassen will.

Und klar gab es schon immer Haustiere. Aber die lebten meist auf dem Bauernhof , wo Platz war und wo sie einen bestimmten Zweck erfüllten z. B. als Wach- oder Hütehund.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben