Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo, Abendtau,
ich habe mal die Fragen aus Deinem Verweis sowie die aus dem Beitrag, der vor Deinem Verweis geschrieben steht, genommen und gehe jede Frage an - und soweit möglich verzichte ich auch auf Gegenfragen.

Für wie blöd hälst DU uns eigentlich?
Ich halte niemanden für blöd.

Wenn das Tsunami in seiner Welt so macht, dann ist das doch völlig in Ordnung. Aber DU ziehst den Focus stets so dramitisch auf, ohne selber eine Lösung oder Lösungsansatz zu haben. Oder willst Du mir die ganze Welt erklären?
Nein, allwissend bin ich nicht.

pff... Für Dich haben erstmal alle Schuld oder wie ist das zu verstehen? Oder sind es nur die Nicht-Christen denen man die Schuld zuweisen kann und muß. So wie DU das sehr gerne tust. DAS kann man alles nachlesen. 😛
Alle Menschen haben - bezogen auf Gott - Schuld.

Schuld bezeichnet "alles", was die Beziehung zu Gott stört, behindert oder sogar verhindert. Bei dem einen Menschen mag das eine Überbetonung des Egoismus sein, beim anderen der aktive Widerstand gegen Gott, gegen das, was Gott möchte.

Was möchte Gott?
Gott will eine persönliche Beziehung zwischen dem einzelnen Menschen und Ihm, Gott. Vergleich dies z.B. mit der Beziehung, die eine Mutter mit ihrem Kind haben möchte. Grund des Mutterwunsches ist ihre Mutterliebe.
Diese Beziehung ist zweiseitig. Diese Beziehung lebt von Sprechen und Hören, von Aktion und Reaktion.
Diese Beziehung lebt nicht davon, dass die Mutter sagt "ich bin die Mutter" und das Kind sagt "ich bin das Kind".
Es geht nicht um die Festschreibung eines Status. "Da oben ist Gott und hier bin ich Mensch, der glaubt dass es Gott gibt."

Nein, zwischen beiden passiert etwas.... muß etwas passieren, damit wir von einer lebendigen Beziehung reden können. Mir fällt dazu das Beispiel eines kleinen Jungen ein. Die Mutter sagt zu ihm: "Räum' Dein Zimmer auf". Der kleine Junge antwortet: "Ich habe nicht gehört, dass Du gesagt hast, dass ich das Zimmer aufräumen soll. Und was ich nicht höre, das kann ich auch nicht tun."
Schuld ist also auch, wenn wir nicht .... (was auch immer) z.B. hören oder lesen wollen, was Gott möchte.
Dieses Nicht-Wollen ist etwas, was die Beziehung Mensch-Gott stört. Das ist Schuld, das menschliche Akzeptieren, dass die Beziehung zu Gott behindert oder gestört ist und bleibt.




Wenn Du eins und eins nicht zusammen zählen kannst oder falsch zusammen zählst, sind wir zu blöd oder wie? Lese Dich doch mal selber?
Wenn ich in Mathe so schlecht sein sollte, dass ich eins und eins nicht mehr korrekt zusammenzählen kann, dann hoffe ich doch auf z.B. Deine Hilfe.

Also mehr als die obigen Fragen zum Thema Schuld habe ich von Dir - auch bei Deinem Verweis - nicht gefunden. Habe ich noch eine Frage oder mehrere übersehen?

Auf die verschiedenen Schuldformen die ich dargestellt habe bist Du nicht eingegang.
Siehe meine obige Anmerkung.


Kein Mensch wird je diese gefühlsmäßige Gleichgewicht erlangen, dass Jesus hatte, auch wenn das unser ursprüngliche Bestimmung war.
Das ist mir nicht bekannt, dass wir das gefühlsmässige Gleichgewicht erlangen sollen.

Aber wenn er unsere Mitte wird, können wir uns dem annähren, ob es um die Bewältigung unserer Schuldgefühle geht ode um andere Lebenskonflikte.
Interessante Aussage, wenn Du diese erläutern könntest, wäre es hilfreich. Vor allem der Begriff "annähern" interessiert mich.

Wenn ich mein Umfeld/meine Welt ersteinmal von jeder Schuld freispreche, dann habe ich ein gesundes Gleichgewicht, nicht nur für mich und mein Gegenüber. Es bedarf selbstversändlich meiner Aufmerksamkeit ob das so bleiben kann. Ich weiß doch ersteinemal so gut wie nichts, wenn ich jemanden neu kennen lerne. Wenn DIR das zu viel ist um zu verstehn, dann ist das wahrlich alleine DEIN Problem.
Ich kann mein Umfeld nur von der Schuld freisprechen, die mein Umfeld mir gegenüber zu verantworten hat. Von "jeder Schuld" freisprechen kann ich nicht. Das kann nur Gott.

Wenn Du glaubst das Du hier jeden be und abwerten kannst wie DU das möchtest, dann führst Du Deinenn eigenen Glauben ad absurdum.
Nein, da liegt ein Missverständnis vor, übrigens nicht zum ersten Mal. Ich bewerte keinen Menschen, sondern wenn, seine Ansichten oder sein Verhalten. Damit übrigens befinde ich mich in bester Gesellschaft aller Menschen.

So dreist wie Du, dass ist mir noch nicht untergekommen.

So richtig verstehe ich nicht, was Du mit dreist gemeint hast. Zumindest - wenn frech gemeint ist - kann ich Deine Bewertung "dreist" (übrigens Deine Bewertung meiner Person) nicht nachvollziehen.

Ich empfinde in vielen Deiner Beiträge große Wut. Aber ich verstehe nicht, woher diese Wut kommt und sehe keine Begründung für Deine Wut. Ich verstehe daher Deine Empfindung nicht. Da ich an Verstehen interessiert bin, bitte ich ggf. um Erläuterung.

Und sollte ich eine Frage, die Dir wichtig ist, übersehen haben, bitte ich um Entschuldigung sowie um Wiederholung dieser Frage.

LG; Nordrheiner
 
Was ist nun mit den verschiedenen Schuldformen? Das hast Du mir nie beantwortet, so als existiere für Dich nur Ja oder Nein. Für Dich haben die anderen Schuld, wenn sie nicht Deiner Meinung bzw. Interpretation folgen.
Und bitte, komme mir nicht nur mit Gegenfragen auf meine Fragen!

Hallo, Abendtau,

zu Deinem Beitrag 1044 folgende Antwort:

Alle Schuldformen, die Du in dem Beitrag 1044 aufgeführt hast, kann man nur insofern in einen Topf werfen, wenn sie jeweils als eine Ursache angesehen werden, dass sie die Beziehung Gott-Mensch stören oder behindern.

Und nein, meine Einstellung zur Schuldfrage ist unwichtig. Damit meine ich, dass nicht ich für alle Menschen ganz allgemein bestimme, wer Schuld hat oder auch nicht. Das tut aber Gott! Ich frage danach, was Gott will und meint... und richte mich danach, so gut ich eben kann. Und ich verweise auf das, was ich als Gottes Willen für mich erkannt habe, denn die Bibel ist nicht nur für mich geschrieben.

Wenn wir von Details bzw. von individuellen Situationen absehen, trifft das was in der Bibel steht, auch auf jeden Menschen zu. Der einzelne Mensch kann daher für sich erkennen, wo sein Leben dem Willen Gottes entspricht oder nicht. Es geht also nicht um meine Meinung, sondern um die Meinung Gottes. Und dazu ist meine Meinung: Wer die Bibel ganz oder teilweise ablehnt, hat Probleme, den Willen Gottes für sich zu erkennen.

LG, Nordrheiner
 
Was ist ein Held? Bist Du ein Held, weil Du im Chaos Deines Lebens (über-) lebst oder bist Du ein Held, weil Du daran gehst, das Chaos in Deinem Leben zu beseitigen?

Beides ist wahr, wenn du das so sehen möchtest.

Was ist ein Held?

Es ist die Kunst, das Starksein und das Gutsein zu einer gelebten Kunst zu erheben.

In jedem Fall schaffst Du Dir durch diese Deine obige Aussage die Basis für Schuldvorwürfe, wenn es Dir nicht gelingt, Held zu sein. Dem könntest Du jedoch entgehen, indem Du die Ansprüche an "heldenhaft" herabsetzt.

Ein Held interessiert sich nicht für Schuld, sondern für Größe.
 
Nordrheiner, dein Glaube ist vielleicht nicht schlecht, aber viel zu kompliziert, als dass man in verstehen könnte. Das sollte dir zu denken geben. Wenn nur du es verstehst, aber sonst kein anderer, was hilft es dann?

Ich verstehe, dass ich evt. einiges einfacher ausdrücken sollte.

Versuch Nr. XX:
Mein Glaube: Gott ist der Schöpfer dieser Welt und ist allmächtig.
Gott will mit "Dir und mir" eine persönliche Beziehung haben.
Zwischen Mensch und Gott steht Schuld.
Schuld ist alles, was die Beziehung Mensch-Gott stört, behindert oder verhindert.
Um diese Schuld zu beseitigen, hat Gott seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit dieser
alle Schuld auf sich nimmt - und dadurch beseitigt.
Wer Jesus Christus als seinen Herrn annimmt und ihm seine persönliche Schuld übergibt,
sich auf seinen Namen taufen lässt - darf sich Gottes Kind nennen und wird gerettet.
In der Folge ist dieses Kind Gottes bestrebt, die Beziehung zu Gott und zu Jesus Christus
zu verbessern. Dies geschieht im ersten Schritt immer durch Hören auf das, was Gott uns
sagt und im zweiten Schritt - im Tun dessen, was Gott von uns möchte.

Ist das einfach und verständlich? Sonst bitte fragen!


Andererseits magst du mein Verständnis dafür gewonnen haben, dass ich nicht dieses merkwürdige "Schuldleben" leben will. Da bin ich doch viel lieber ein Held.

Es ist nach meiner Meinung für die Faktenlage unerheblich, ob Du Schuld empfindest oder nicht. Wie Du selbst einmal so schön sagtest: Es ist wie es ist!

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Beides ist wahr, wenn du das so sehen möchtest.

Was ist ein Held?

Es ist die Kunst, das Starksein und das Gutsein zu einer gelebten Kunst zu erheben.

Ein Held interessiert sich nicht für Schuld, sondern für Größe.

Als wenn Deine Definition von Held richtig ist, dann sind nach meiner Meinung Helden die Menschen,
die sich überschätzen bzw. wenig Ahnung von Gut und Böse haben.

Ein Held (nach Deiner Definition), der sich nicht für Schuld interessiert, gleicht einem Hürdenläufer, der sich für keine Hürde interessiert und diese deshalb übersieht.
 
Außerdem, du fragst mich wirklich, was ein Held ist? Sind Gott und Jesus für dich nicht Helden?

Nein, den Ausdruck finde ich unpassend, zumindest tue ich mich etwas schwer mit der Bezeichnung. Aber wenn jemand Gott und Jesus als Helden bezeichnen will, habe ich auch nichts dagegen.

Helden sind in meinen Augen Menschen, die etwas Besonderes, Waghalsiges, Mutiges tun. Was für uns Menschen etwas Besonderes ist - z.B. Rettung aus einer äusserst schwierigen und gefährlichen Situation - ist für Gott etwas "Normales" und ich sehe nicht, dass Gott dafür waghalsig sein müsste.
 
Nordrheiner, das Prinzip ist doch simpel. Am Ende des Tages wirst du sein, womit du dich beschäftigst. Wenn deine Aufgabe Schuld ist, dann soll das so sein. Meine Aufgabe ist anders.
 
Hast du schon mal gesehen, dass Jesus seine Zeit damit verschwendet, anderen Menschen Schuld einzureden? Nein? Warum tust du es dann?

Was meinst Du mit Schuld einreden?
In den vier Evangelien steht genügend darüber, dass Jesus und wie Jesus Schuld bei den Menschen sah.
Da brauche ich nur auf das aufmerksam machen, was Jesus zu dem Thema sagte.

~~~

Ich denke, du solltest dein Glaubensverständnis mal gründlich überdenken.
Du wirst lachen, darüber denke ich täglich nach.
~~~

Ich glaube, dass du deinen Weg verloren hast. Ausgehend davon, dass du ihn jemals hattest. Ob du daran schuld bist? Das weiß wohl nur Gott.
Sei unbesorgt. Du gehst da in Deiner Annahme fehl.
~~~

Jeder Mensch braucht sein Steckenpferd im Leben, das ist richtig. Deins ist zu einer leblosen Maschine verkommen. Du lernst nicht mehr, du hörst nicht zu.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Habe ich eine wichtige Frage von Dir übersehen?
~~~

Du kannst nicht von anderen erwarten, was du selbst nicht kannst.

Dem letzten Satz stimme ich zu. In welchem Punkt meinst Du, würde ich evt. von anderen etwas erwarten, was ich selbst nicht kann?
 
Nordrheiner, das Prinzip ist doch simpel. Am Ende des Tages wirst du sein, womit du dich beschäftigst. Wenn deine Aufgabe Schuld ist, dann soll das so sein. Meine Aufgabe ist anders.

Ich beschäftige mich mit dem Tun von dem, was ich verstanden habe. Und Du kannst sicher sein, der Begriff Schuld hat den allerkleinsten Raum in meinem Tun. Nur - hier im Faden - ist der Begriff eben zentral.

Meine Aufgabe sehe ich eher darin mitzuwirken, dass Probleme und Sorgen kleiner werden oder sogar verschwinden, und dies im ganzen Leben, in "meinem und in deinem" Leben. Motivation für meine Aufgaben ist die Liebe, die Gott mir schenkt. Die Liebe ist für mich das zentrale Wort. Und ich bin Feind allem, was die Liebe stört und hindert.
 
Ich denke, dass eines der größten Probleme der Gesellschaft ist, dass sie keinen Plan hat. Sie setzen sich nicht ernsthaft mit sich auseinander, hören nicht zu, verstehen nicht, tun aber so, als wären sie Gott-weiß-wer.

Ich sehe das jedoch nicht als eine Schuld, sondern als den Status Quo.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben