Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Jetzt muß man wissen, dass Beamte keine Abgabenlast für ihre spätere Rente (Pension) oder Krankenversicherung tragen.

Das stimmt so nicht. Beamte zahlen nicht in die Rentenversicherung ein, das stimmt. Sie beziehen ihre Ruhestandsgehälter aber auch nicht aus dieser. Es gibt also keinen Grund, dass sie in die RV einzahlen sollten. Darüber hinaus werden Versorgungsrückstellungen gebildet, d.h. der jeweilige Dienstherr spart jeden Monat für jeden Beamten ein wenig Geld an, um damit die Versorgung im Alter zu sichern. Parallel dazu wurden die Beamtenbezüge um 0,2% pauschal gekürzt und bei jeder neuen Besoldungserhöhung wird erneut entschieden ob von dieser wieder 0,2% einbehalten werden. Beamte zahlen darüber hinaus regulär Steuern (zwar nicht viel, zwischen 15% und 22%, die u.a. auch für die Versorgungsrücklage benutzt werden) und unterliegen der Kirchensteuerpflicht. Anspruch auf Sozialversicherungen haben sie ebenfalls nicht, weswegen sie in diese nicht einzahlen. Die Beihilfe wird ebenfalls über Rücklagen finanziert und übernimmt auch nur 50% der anfallenden Kosten, der Rest muss durch eine private Krankenversicherung getragen werden. Die gewährten Beihilfeleistungen befinden sich dabei unter GKV-Niveau und es gibt einen Selbstkostenanteil von 150€-750€ im Jahr.

Zusätzlich sind die Grundrechte von Beamten (freie Meinungsäußerung, freie politische Aktivität, Streikrecht etc.) massiv eingeschränkt. Politische Aktivitäten für Vereine oder Parteien die im Verdacht stehen(!) verfassungsfeindlich eingestellt zu sein oder entsprechende öffentliche Äußerungen können bereits ein Kündigungsgrund sein. Auch bei Beamten auf Lebenszeit. Darüber hinaus müssen Beamte immer damit rechnen, dass ihre Besoldung gekürzt wird (was durch Abschaffung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld auch bei Gegenrechnung der Besoldungserhöhungen in NRW beispielsweise passiert ist).

Das sie obendrein den Staat durch ihre Privilegien ausbluten lassen sollen (was von dir nicht gesagt wurde, aber es passt grad hier rein) ist Unfug, da Angestellte im öffentlichen Dienst unterm Strich bedeutend teurer sind. Beamte kann man nur im Zweifelsfall nicht so schnell loswerden.

Nicht falsch verstehen: Beamten geht es nicht schlecht, aber Beamter zu sein ist auch nicht die eierlegende Wollmilchsau der Arbeitswelt.
 
Finde ich gut, Gesger, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigst. Dein Zitat aus der Bergpredigt zielte auf die Un-Sitte der Pharisäer, die u.a. auf den Straßen betend standen, damit sie als besonders fromm gelten. Es hat aber nichts damit zu tun, dass die Gemeinde besonders im Christentum als sehr wichtige Gemeinschaft galt und gilt. "Wenn wir im Licht wandeln, so haben wir Gemeinschaft untereinander" (1. Joh. 1,7).

Weil Gemeinde wichtig war, wurden immer neue Gemeinden gegründet. Die Apostel haben sich nicht damit begnügt, den Menschen "nur" von Jesus Christus zu erzählen. Auch für Jesus Christus war Gemeinde wichtig, denn er sagte (zu Petrus): "Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen." (Matth. 16, 18). Ist ja auch logisch. Beispiel: Die Überzeugung, dass Schulbildung wichtig ist, führt zur Anmeldung in eine Schule. Inkonsequent ist es, nicht in die Schule zu gehen.

Mir sind schon viele Menschen begegnet, die genau eine solche Formulierung benutzten, wie es bei Shorn zu lesen ist "man muß nicht jeden Sonntag in die Kirche rennen". Keiner von denen, die sich so oder ähnlich äusserten, kannten sich auch nur ein kleines bißchen in der Bibel aus oder hatten Ahnung von dem, was Christsein ausmacht, bzw. was Jesus zur Nachfolge sagte.

Was die Geldspenden betrifft, so machte ich bereits darauf aufmerksam, dass Spenden sammelnde Organisationen geprüft werden und es daher im Internet abrufbare Listen gibt, aus denen hervorgeht, welche Organisationen empfehlenswert sind.

LG, Nordrheiner

Jeden Sonntag aus Pflicht in der Kirche zu sitzen hat aber dennoch nichts mit einem gemeindewesen zu tun. Gemeinsamer Glaube, das gemeinsame Praktizieren desselbigen, gemeinsame Arbeit und gemeinsame Treffen zeichnen eine Gemeinde eher aus. Ein sonntäglicher Kirchgang als Pflichtveranstaltung halte ich da für relativ unnötig. Wer will kann natürlich, dagegen ist nichts zu sagen, aber die Qualität eines Christen an der Anzahl der sonntäglichen Kirchgänge im Jahr festzumachen (bezieht sich auf die Organisation die Shorn als Helfer abgelehnt hat) halte ich für arg kurzsichtig. Wenn eine Gemeinde sich nur dadurch auszeichnen würde, wäre das eher ein Armustzeugnis als eine vorzeigbare Sache. Wer obendrein jeden Sonntag in die Kirche geht um zu demonstrieren was für ein guter Christ er ist schlägt genau in dieselbe Kerbe wie die Pharisäer.
 
Für mich wäre ein guter Christ ein Mensch der eben nicht jeden Sonntag heuchlerisch in die Kirche rennt und über das Leid auf der Welt jammert.
Er würde etwas tun wollen egal ob in der Gemeinde, BRD, Europa, oder überall auf der Welt.
Daher finde ich es von der kath. Kirche vermessen jemanden zu fragen wie oft er denn in die Kirche geht und diesen Menschen auf Grund zu geringer Kirchgänge auszuschließen.

Dem Afrikaner oder wem auch immer ist es egal wer hilft nur das er hilft ist wichtig und ich wollte helfen.

Nordreiner

Ich war sieben Jahre lang in einem kath. Kinderheim, wir wurden misshandelt, viele missbraucht und eingesperrt, es gab Essen, Schlafentzug und den Bunker.
Wenn du dort gewesen wärst an meiner Stelle hättest du wahrscheinlich auch ein anderes Bild von der Kirche.

Da ich selber schon obdachlos war weiß ich um die Nöte dieser Menschen du dem ein oder anderen gebe ich auch schon einmal Geld oder eine warme Jacke.
Wenn ich aber den Reichtum der Kirche sehe oder die Geldverprasserei der EU dann frage ich mich warum, warum macht man mit dem Geld nichts sinnvolleres wie zum Beispiel den Hunger auf der Welt bekämpfen.

Es geht uns allen sehr gut, wir könnten abgegeben tun es aber nicht aus wirtschaftlichen oder militärischem Interesse.

Meine Meinungen zu bestimmten Themen mögen hart sein was aber nicht heißt das ich selbst hart oder geizig bin.
Ich bin vielleicht mehr Christ wie viele andere.

Menschen haben Fehler, niemand ist perfekt, auch du nicht.
 
Jeden Sonntag aus Pflicht in der Kirche zu sitzen hat aber dennoch nichts mit einem gemeindewesen zu tun. Gemeinsamer Glaube, das gemeinsame Praktizieren desselbigen, gemeinsame Arbeit und gemeinsame Treffen zeichnen eine Gemeinde eher aus. Ein sonntäglicher Kirchgang als Pflichtveranstaltung halte ich da für relativ unnötig. Wer will kann natürlich, dagegen ist nichts zu sagen, aber die Qualität eines Christen an der Anzahl der sonntäglichen Kirchgänge im Jahr festzumachen (bezieht sich auf die Organisation die Shorn als Helfer abgelehnt hat) halte ich für arg kurzsichtig. Wenn eine Gemeinde sich nur dadurch auszeichnen würde, wäre das eher ein Armustzeugnis als eine vorzeigbare Sache. Wer obendrein jeden Sonntag in die Kirche geht um zu demonstrieren was für ein guter Christ er ist schlägt genau in dieselbe Kerbe wie die Pharisäer.

Im Prinzip stimme ich Dir zu. Ich denke schon, dass religiöses Verhalten auf viele Kirchenbesucher zutrifft, ohne dass es sich um Christen handelt. Und zutreffend ist sicher auch, dass so manche Kirchenbesucher kommen, um gesehen zu werden. Nur kann man Kirchenbesuchern nicht in den Kopf schauen und ihre Motive für ihr Handeln herauslesen. Bevor ich den einzelnen nicht wirklich kenne, halte ich es für falsch und eher ehrenrührig, ihm Heuchelei oder Pharisäertum zu unterstellen.
 
Für mich wäre ein guter Christ ein Mensch der eben nicht jeden Sonntag heuchlerisch in die Kirche rennt und über das Leid auf der Welt jammert.

Er würde etwas tun wollen egal ob in der Gemeinde, BRD, Europa, oder überall auf der Welt.
Daher finde ich es von der kath. Kirche vermessen jemanden zu fragen wie oft er denn in die Kirche geht und diesen Menschen auf Grund zu geringer Kirchgänge auszuschließen.
Die Anzahl der Kirchbesuche zum Maßstab einer Beurteilung zu machen, finde ich auch sehr merk-und fragwürdig.
Dem Afrikaner oder wem auch immer ist es egal wer hilft nur das er hilft ist wichtig und ich wollte helfen.
Diese Einstellung finde ich schon gut. Da bin ich schon mit Dir...

Nordreiner

Ich war sieben Jahre lang in einem kath. Kinderheim, wir wurden misshandelt, viele missbraucht und eingesperrt, es gab Essen, Schlafentzug und den Bunker.
Wenn du dort gewesen wärst an meiner Stelle hättest du wahrscheinlich auch ein anderes Bild von der Kirche.
Deine Erlebnisse berühren mich und finde diese als sehr schlimm. Tut mir leid für Dich, dass Du das alles erleben musstest. Aber auch so habe ich ein schlechtes Bild von der Kirche. Die Menschen, die Dir das antaten, vermittelten ein völlig falsches Bild vom Christsein.

Da ich selber schon obdachlos war weiß ich um die Nöte dieser Menschen du dem ein oder anderen gebe ich auch schon einmal Geld oder eine warme Jacke.
Finde ich schon sehr gut !

Wenn ich aber den Reichtum der Kirche sehe oder die Geldverprasserei der EU dann frage ich mich warum, warum macht man mit dem Geld nichts sinnvolleres wie zum Beispiel den Hunger auf der Welt bekämpfen.
Auch da stimme ich Dir zu.

Es geht uns allen sehr gut, wir könnten abgegeben tun es aber nicht aus wirtschaftlichen oder militärischem Interesse.
Auch hier stimme ich Dir zu.

Meine Meinungen zu bestimmten Themen mögen hart sein was aber nicht heißt das ich selbst hart oder geizig bin.
Ich bin vielleicht mehr Christ wie viele andere.

Menschen haben Fehler, niemand ist perfekt, auch du nicht.

Ich habe den Eindruck, dass Du ein Humanist bist, der auch selbst mit anpackt und der etwas für andere Menschen übrig hat. Insofern hat sich mein Eindruck von Dir gebessert. Nur mit Christsein hat Dein Denken und Handeln wenig zu tun.
Heiden oder Humanisten oder Atheisten können durchaus eine gute soziale Gesinnung haben. Das Christsein an der sozialen Einstellung festzumachen ist ebenso falsch, wie das Christsein am Kirchenbesuch festzumachen.
 
Ich habe den Eindruck, dass Du ein Humanist bist, der auch selbst mit anpackt und der etwas für andere Menschen übrig hat. Insofern hat sich mein Eindruck von Dir gebessert. Nur mit Christsein hat Dein Denken und Handeln wenig zu tun.
Heiden oder Humanisten oder Atheisten können durchaus eine gute soziale Gesinnung haben. Das Christsein an der sozialen Einstellung festzumachen ist ebenso falsch, wie das Christsein am Kirchenbesuch festzumachen.

Ob ich nun Humanist bin?

Für mich ist Christ wer anderen zu helfen bereit ist auch im Ausland, wer da hilft wo die Not am größten ist.
Ich hätte nie ein Danke gefordert oder erwartet, ich wollte einfach nur helfen.

Spenden aber werde ich nie weil nicht einsehe das ein Großteil der Spenden im Nirwana versickern (Verwaltung, Unterschlagung).

Die Kirche könnte ja statt immer nur zu fordern auch einmal ein paar Mio €/$ wie auch immer spenden, macht sie aber nicht.
Sie bauen lieber Kirchen und bereichert sich selbst.
 
Ob ich nun Humanist bin?

Für mich ist Christ wer anderen zu helfen bereit ist auch im Ausland, wer da hilft wo die Not am größten ist.
Ich hätte nie ein Danke gefordert oder erwartet, ich wollte einfach nur helfen.

Spenden aber werde ich nie weil nicht einsehe das ein Großteil der Spenden im Nirwana versickern (Verwaltung, Unterschlagung).

Die Kirche könnte ja statt immer nur zu fordern auch einmal ein paar Mio €/$ wie auch immer spenden, macht sie aber nicht.
Sie bauen lieber Kirchen und bereichert sich selbst.

Der Bau von Kirchen sehe ich schon als sinnvoll an in Orten, wo Christen sich versammeln wollen und es keine Kirchen bzw. Gemeindehäuser gibt. Prunkvoll sehe ich eher als Verschwendung an. Aber irgendwie verstehe ich nicht, warum Du auf Kirchen herumhackst. Nicht, dass Kritik unangebracht oder verkehrt wäre. Kirchen sind erstmal nur Organisationen. Viele Menschen dort verwenden für sich das Prädikat "Christ" - sowie Du es für Dich auch völlig falsch tust. Das führt nur zur Begriffsverwirrung, vor allem, wenn man kein Christ sein will, wenn es eigentlich die betreffende Person nicht wirklich interessiert, was das ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben