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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Tsunami,

etwas seltsam diese thematische Wende. Irgendwie ziehst Du dich damit aus dem Thema.
Aber gut, vielleicht haben wir ein anderes Mal Gelegenheit, unsere Diskussion fortzusetzen.

Burbacher
 
Tsunami,

etwas seltsam diese thematische Wende. Irgendwie ziehst Du dich damit aus dem Thema.
Aber gut, vielleicht haben wir ein anderes Mal Gelegenheit, unsere Diskussion fortzusetzen.

Burbacher

Nun ja, blenden wir die Liebe aus.

Du siehst Schuld. Ich sehe keine Schuld. Wie kommen wir da auf einen Nenner?

---

Der ältere Sohn einer guten Bekannten wurde zuletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Diagnose: 2,3 Promille. Wer war da genau an was schuld?

Mutter fährt um 4 Uhr nachts zu ihrem Sohn ins Krankenhaus. Eine Schuldfrage stellt sich nicht wirklich.

Tolle Frau, tolle Söhne, die im Regelfall wenig bis gar nichts trinken. Das kann ich noch als Zusatzinformation geben.

---

Wenn (hypothetisch) mein Sohn oder meine Tochter eines Tages hackedicht und sich selbst vollgekotzt zur Türe hereinkämen, dann würde ich sagen: "Ja, Fu**, so ist das Leben."
 
Zuletzt bearbeitet:
Voher von Tsunami geschrieben, dass er alle Menschen frei von Schuld spricht.

Ja, aber mit dem Unterschied das ich ihm (Tsunami) zutraue das sein Gott(Gewissen und Moral) sagt wo es lang geht.
In die Richtung von Tsunami, alle Menschen von Schuld freizusprechen, gehe ich sicher nicht. Insofern hast Du Recht. Aber Dein Zutrauen ist schon merkwürdig, dass Du Dich ihm anschließt. Sprichst Du etwa auch alle Menschen frei von Schuld?

Du hingegen ließt nur die Buchstaben. Und zwar sehr dogmatisch interpretiert. Gegen Deinen Gott kommt keiner und darf keiner Widersprechen.
Widerspruch habe ich doch nicht verboten. Wie kommst Du darauf?

Das DEIN Gott oder wegen mir der Schöpfer uns allen den freien Willen gelassen hat, so das die vielfältigsten Galubenrichtungen erst enstehen können, damit sich auch ein Atheist/Ungläubiger etwas davon aussuchen kann. Das kommt DIR nichteinmal anssatzweise in den Sinn.
Das Beispiel ist so verquer. Wenn das Gesetz uns die Freiheit lässt, zu tun was wir wollen, so bedeutet das noch lange nicht, dass wir alles tun dürfen, was wir wollen. Wenn Du Dir z.B. GG Art. 2 durchliest, geht es da um das Recht auf freie Entfaltung. Andere Gesetze wieder beschneiden dieses Grundrecht.

Denn wenn nicht einmal Du dem "Blinden" die Farbe erklären kannst, wer denn dann, wenn nicht DU. Der Du ja mehr weißt. Angeblich.
Ich habe noch nie in der Situation gestanden, einem Blinden die Farbe erklären zu müssen. Aber wenn Du ehrliche Fragen hinsichtlich Gott und christlichem Glauben hast, will ich gerne versuchen, sie Dir zu beantworten.
Deine Erwartungshaltung gegenüber nicht oder andersgläubigen(?) ist geprägt von Vorurteilen. DAS ist das Bild was du mir lieferst.
Ich verurteile niemanden. Und von anderen Menschen erwarte ich ziemlich wenig. Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Meinungsbildung.

Da bin ich wirklich glücklich drüber das der/Dein Glaube nix in der Politik zu suchen hat. Zumindest in deu..

Ich bedauere es. Zumindest nimmt die Präambel des GG Bezug. Wusstest Du das?
 
"Ich weiß genauso wenig wie du über die tatsächliche Beschaffenheit oder Existenz dieser Sache. Es handelt sich dabei immer noch um Glaubensfragen und nicht um Wissen. Auch du weißt erst mit Sicherheit was Sache ist wenn es vorbei ist."

Das ist eine Vermutung, das zweite eine Behauptung.
Dass Glaube gegen Wissen steht, gilt in der Wissenschaft schon lange nicht mehr als ausgemacht.
Nachvollziehen kannst Du es allerdings erst dann, wenn Du dich darauf einlässt.
Bis dahin allerdings redest Du von den Dingen wie ein Blinder von der Farbe.


Hab ich jetzt irgendwas verpasst, dass die Existenz Gottes plötzlich bewiesen wurde? Ich denke doch nicht. So wie es jetzt aussieht ist die Tatsache, dass ich keine Gotteserfahrungen habe genauso als Beweis für seine Nichtexistenz zu werten wie als mein fehlendes Vermögen "offen für Gott zu sein". Genau so wie eure subjektiven "Gotteserfahrungen" als Beweis für seine Existenz wie auch als bloße Sinnestäuschung/Wahnvorstellung gewertet werden kann.
Niemand weiß es weil es Niemand beweisen kann. Also hört auf mit der nervigen Augenwischerei nur weil ihr irgendwie scheinbar ein massives Problem habt euch das einzugestehen. Ich habe auch kein Problem zuzugeben, dass ich nicht wissen kann ob Gott existiert oder nicht. Ich behaupte aber auch nicht einfach Dinge zu wissen, die faktisch unbeweisbar sind.

Ich mein ihr wollt mir erzählen ihr könntet unsichtbare Farbe sehen und weil ihr ihre Existenz nicht beweisen könnt behauptet ihr einfach ich sei blind, was ihr wiederum nicht beweisen/wissen könnt. Was soll das? Das ist einfach nur albern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist bewusst, dass es viele Menschen gibt, die keiner Religion angehören, die sich keinem Glauben verpflichtet fühlen und die gleichwohl verantwortlich handeln und die ebenso in der Lage sind, mit der Schuld ihrer Mitmenschen umzugehen, sie etwa nicht zu instrumentalisieren, um daraus einen eigenen Profit zu ziehen.
Weder ich, noch Nordrheiner bestreiten doch, dass Nicht-Gläubige verantwortlich handeln und vor ihrer eigenen inneren Instanz bestehen können.
Im Grunde verläuft diese Diskussion wie die Debatte über die Sinnfrage. Menschen beantworten diese Frage aus sehr unterschiedlichen Richtungen. Nordrheiner und ich argumentieren hier wie da auf unserem theologisch-christlichen Hintergrund. Wenn das dazu führt, dass weder er noch ich an unserem Leben verzweifeln, sondern wir uns beide eingebunden wissen in einen höheren Zusammenhang, dann ist das positiv.
Wenn jemand unseren Umgang mit der Schuldfrage hinterfragt, dann muss er sich gefallen lassen, dass er eine theologisch begründete Antwort erhält, die er freilich nicht übernehmen muss.

Dies ist eine sehr kluge Rede, auf dieser vernünftigen Basis sollte man das Thema beenden.
 
Dies ist eine sehr kluge Rede, auf dieser vernünftigen Basis sollte man das Thema beenden.

Wäre ich es inzwischen nicht so müde gewesen, hätte ich auch mehr geschrieben.

Und ich begrüsse es, wenn das Thema erst einmal sacken kann.



LG
Landkaffee

Was Menschen wichtig ist, kommt wieder. So oder so. In jeglicher Form.
 
Es ist vollkommen Ok, wenn jmd einen Thread aufmacht und er von vorne rein bereits eine Meinung hat. Denn er kann aus Neugierde gerne hören wollen was andere so zu sagen haben.
(Und ggf. durch den Informationsaustausch noch etwas dazu gewinnen oder andere zum denken anregen mit allen logischen Konsequenzen.)

Es ist aber nicht Ok, wenn jmd. einen Thread aufmacht mit einer festen Meinung die Inhaltlich den Punkt beinhaltet, dass andere Menschen auch nach Gott oder der Bibel fragen müssen (#317-da sie ja sonst Schuldig sind!).
Denn das ist ein abgekartetes Spiel! Wo es eigentlich um gar keine Disskusion geht. Es ist ein Fischernetz was ausgeworfen wird, was jedoch nicht sofort offensichtlich ist. Da der TE oberflächlich als Köder einen auf vernünftig macht, doch in einer (falschen und total verbogenen widersprüchlichen) Logik weitergedacht, wenn man dann tiefer gräbt, heimlich den Menschen
(die evtl. labiel sind in der Persöhnlichkeit oder nicht so recht durchblicken)
in einem absoluten Widerspruch zum Köder, die Leute zu den (falschen) Schluss kommen müssen, am Ende zum selben Glauben konvertieren zu müssen wie der TE bzw. die "Schuld-Logik" übernehmen müssen oder ähnliches.(#317-da sie ja sonst Schuldig sind! Wenn sie es nicht tun.)
Das ist in meinen Augen Kriminell und extrem gefährlich.
Wie gut, dass Du als Gleichberechtigter Mensch eben nicht über anderen Menschen stehst und Du daher keine Macht hast mit Gewalt es anderen auf zu zwingen. Aus diesem Grund muss die Schuld ja eingeredet werden. Es dann aber auch nicht verwunderlich ist, dass da in der Allgemeinheit eine ablehnende Haltung zu finden ist...
Was für ein Mittelalter...

Vgl: diese Quelle
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Aber eine gute Beziehung alleine führt nicht dazu, dass das Kind alles Gute lernt, was sich die Mutter von dem Kind wünscht.[-Nordhreiner]

Was ist wenn das was die Mutter sich von dem Kind wünscht, falsch für das Kind ist?[-Laures]

Das ist schlecht für beide. Eltern sollten schon wissen, was für das Kind gut ist.[-Nordhreiner]

Und das soll jetzt die Lösung sein? Genau das ist doch überhaupt erst das ganze Problem an der Geschichte!
------------------------------------------------------------------------------------------
Was Du nicht willst was man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu... .

Wenn Du ein Kind hättest, dann hätte dieses Kind gar keine andere Wahl als genau so zu werden wie Du. Denn das Kind kann noch etwas lernen, sein Geist ist noch formbar. Du jedoch, wirst nichts von Deinem Kind lernen.... .Vgl.: [-Andre- u. Arno Stern über Kinder]
Du würdest Deinem Kind auch gar keine andere Wahl lassen als eine christliche Erziehung zu "genießen", das hast Du selber sogar irgendwo bereits schon geschrieben... .
Das Wissen ist bereits alles da, die ganzen Videos die ich hier (#149) bereits schon vorstellte... .
Es liegt alles auf der Straße, man muss es nur noch aufheben.... aber was rede ich eigentlich?
(und sag mir bitte nicht ob Du eins hast, ich wills auf keinen Fall wissen, sonst kann ich mir keine Illusionen mehr machen)

Manche Leute sind wirklich allgemein gefährlich.
Kannst du bitte ein konkretes Beispiel angeben?

- Wenn ein religiöser Mensch die Misshandlung von Kindern gutheißt, gerät er in die Schusslinie - zu recht
- Wenn jemand homosexuelle Menschen diffamiert, gerät er in die Schusslinie - zu recht
- Wenn jemand gegen wissenschaftliche Erkenntnisse anschreibt, gerät er in die Schusslinie - zu recht

Bitte suche ein Beispiel, wo jemand in die Schusslinie gerät, weil er ein religiöses Bekenntnis ablegt.

(Wahrscheilich findest du sogar eines, aber bei der Suche wirst du feststellen, dass diese Beispiele deutlich in der Minderzahl sind)
[-#368]
 
Zuletzt bearbeitet:
@Laures, Nordrheiner, Tsunami, Burbacher..

Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr Euch mit zunehmender Winkelgeschwindigkeit im Kreis dreht😕

Es kommen keine neuen Argumente, die alten werden bis zum Erbrechen ausgelutscht und das Unverständnis wird hin und her geschoben.

Jeder von Euch hat auf seine Weise eine schlüssige Anschauung, also....was solls....leben und leben lassen...
 
@Laures, Nordrheiner, Tsunami, Burbacher..

Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr Euch mit zunehmender Winkelgeschwindigkeit im Kreis dreht😕

Es kommen keine neuen Argumente, die alten werden bis zum Erbrechen ausgelutscht und das Unverständnis wird hin und her geschoben.

Jeder von Euch hat auf seine Weise eine schlüssige Anschauung, also....was solls....leben und leben lassen...

Ja, das stimmt.
Wenn jmd. immer A sagt, ergibt sich daraus automatisch und zwangsläufig dass ich Z sage.
Man müsste erst B sagen, dann würde ich automatisch mit Y antworten.
Um B zusagen, müsste man allerdings Z verstehen...dazu kommt es nicht.
So findet man also keine Mitte...

Und die "andere Seite" würde genau das selbe sagen.
Ob das passend ist, wäre jedoch eine andere Frage..., da A und B nicht verifizierbar sind... .
 
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