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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Antwort 1
Burbacher vertritt die Ansicht, dass Schuld durch schuldhaftes Handeln entsteht. Das ist allgemein auch meine Meinung. Ich würde sie nur ausdehnen und unter schuldhaftes Handeln auch schuldhaftes Unterlassen einbeziehen.

Also schuldhaftes Unterlassen lässt sich im Prinzip grenzenlos ausweiten. Woher soll man denn wissen ob man wirklich schon fest genug glaubt oder genug gute Dinge tut bzw. getan hat? Vielleicht stellt sich am Ende aller Tage heraus, dass man nur 70% gegeben hat und es einem lediglich wie 100% vorkam.
So etwas führt doch nur zu einem permanenten Schuldgefühl bzw. der Angst sich schuldig zu machen ohne es zu merken, zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit und generell extremem Druck. All diese Dinge fördern dann wiederum die von den Christen so gepriesene Demut.

Und das soll jetzt ein tolles Geschenk sein?. Am Ende ist doch eh jeder Mensch latent schuldig auf die eine oder andere Weise bis er dann irgendwann stirbt.

Und das alles nur weil es vielleicht so etwas wie einen Himmel geben könnte in den man dann vielleicht rein darf?
Nee danke. Da gehe ich doch lieber das Risiko mit dem Schwefel und Feuer ein und lebe nicht als Sklave irgendeines abstrakten, übersteigerten Schuldverständnisses.
 
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[...]

Antwort 1
Burbacher vertritt die Ansicht, dass Schuld durch schuldhaftes Handeln entsteht. Das ist allgemein auch meine Meinung. Ich würde sie nur ausdehnen und unter schuldhaftes Handeln auch schuldhaftes Unterlassen einbeziehen.
Ich behaupte, dass Gott existiert und Er lt. Bibel einen Anspruch hat, dass Menschen nach Ihm fragen und Seine Gebote halten. Insofern machen sich z.B. Agnostiker schuldig.

[...]

Argh, es geht schon wieder los bzw. weiter.

Inwiefern bzw. mit was macht sich ein Agnostiker schuldig? Ein Buddhist macht sich bzw. ist auch schuldig? Und jeder, der kein Christ ist bzw. dein christliches Verständnis nicht teilt, ist auch schuldig, oder?

Entweder meinst du es so, oder du drückst dich verdammt schlecht aus.

---

Wenn du hier einen Faden startest, in dem es, dem oberflächlichen Anschein nach, ganz allgemein um "Schuld" geht, du aber offensichtlich überzeugt bist, dass jeder Mensch, der Nicht-Christ ist, schuldig ist, dann ist doch klar und nachvollziehbar, dass du hier nicht zuletzt zum Christentum bzw. deinem Verständnis davon "befreien" bzw. "bekehren" willst. Parallel entsteht die unangenehme Note, dass du, mit deiner sicherlich vorhandenen Erfahrung und Wissen, Leute hier vorführst, um "deine christliche Lösung" über alle anderen zu stellen.

Wie du weiter oben schon schriebst: "Ich behaupte...". Ich kann auch eine Menge behaupten. Das reicht nicht.
 
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Argh, es geht schon wieder los bzw. weiter.

Inwiefern bzw. mit was macht sich ein Agnostiker schuldig? Ein Buddhist macht sich bzw. ist auch schuldig? Und jeder, der kein Christ ist bzw. dein christliches Verständnis nicht teilt, ist auch schuldig, oder?

Entweder meinst du es so, oder du drückst dich verdammt schlecht aus.

Ja, das ist der Grund warum ich es nicht verstehe. Und ich habe nicht umsonst darauf hingewiesen, dass man bestimmte Aussagen KENNZEICHNEN muss inwiefern eine Aussage X für welche Identität steht.
Denn es scheint hier wohl so zu sein, dass da zwar 2 Christen sind, aber beide Identitäten sich doch individuelle von einander unterscheiden, wenn Nordhreiner noch ein Plus hinzufügt in dem er die Schuld noch ein Stück erweitert, was Burbacher nicht macht.
Ab diesem Punkt, rede ich nicht mehr rein mit der Identität des Christentums, sondern mit einem Individuum mit individuellen Ansichten.

-3- Kann wer im Namen der gesammten christlichen Identität sprechen (oder zum Großteil) um mir auf gleicher Augenhöhe zu begegnen? Denn wenn nicht, dann rede ich nur mit einem subjektiven Individuum, was zwangsläufig bedeutet, dass es nicht wirklich etwas aussagt, da es bei dem nächsten "christen" schon wieder ganz anders sein könnte, heist: ich weis dann garnicht mit wem(was) ich rede.
Tipp: Man kann differenzieren zwischen der rein persöhnliche Sichtweise und der übergeordneten Identität (also Label wie: Christentum, Judentum, Buddismus) und es entsprechend kennzeichnen.
Man (Christ) muss sich also die Frage stellen, würde diese Aussage von mir jeder andere Christ auch so beantworten? Ja, Nein, oder in Teilen zu gefühlt 80%?
Es geht darum: Ich muss es einschätzen können um in meiner geistigen Landkarte die Antworten an den richtigen Stellen einordnen zu können.

Eine vernünftige widerspruchsfreie Landkarte im Kopf ist die halbe Miete.
 
Es ist nicht mein Wunsch, es ist nur so wie es ist, ich
Als reiner und zugleich forschender Agnostiker mit Schwerpunkt auf der geisteswissenschaftlichen Ebene, fängt er an immer weniger ein Individuum zu sein, denn er orientiert sich an dem objektivem. In diesem Zusammenhang habe ich keine Wünsche. Ich forsche nur. "Ich bin kein Mensch."

Die Aussage "... immer weniger ein Individuum zu sein" könntest Du das bitte erklären?
Und dazu: ...wie wirst Du weniger ein Individuum?

Was ist das Objektive?
Bezogen auf diesen Faden: Objektive Schuld, was ist das für Dich?
 
Die Aussage "... immer weniger ein Individuum zu sein" könntest Du das bitte erklären?
Und dazu: ...wie wirst Du weniger ein Individuum?

Was ist das Objektive?
Bezogen auf diesen Faden: Objektive Schuld, was ist das für Dich?

Das Objektive ist die Betrachtungsweise die nicht subjektiv geprägt ist.

Ein Mensch muss sich quasi von sich selbst lösen und alles individuelle weg lassen und nur das betrachten was auch noch existieren würde, wenn es ihn selbst nicht mehr gibt.

Wenn ich sterbe weis ich, dass Du trotzdem noch weiter lebst.
Wenn die Menschheit stirbt, heist das nicht, dass das Universum aufhört zu existieren. Nur weil die Menschen es aus ihrer individuellen Sicht nicht mehr wahrnehmen können (weil es sie nicht mehr gibt wenn sie tod sind) heist das nicht, dass das Universum verschwindet.
Mach ein Experiment, rotte irgend eine Tierart aus. (Es sind schon genug ausgestorben)
Die Erde dreht sich weiter. Das Universum hat nicht aufgehört zu existieren.

Es geht um die Kunst sich gedanklich auf das zu konzentrieren zu können, was universell ist. Quasi ausserhalb von sich selbst stehend. Wie wenn Du Deine persöhnliche Identität verlässt.

Jeder Mensch hat das individuelle in sich und auch gleichzeitig das universelle.
Du hast es genauso auch selbst in der Hand was Du immer weiter vorran treibst in Deiner Entwicklung.
Zu welchen Gedanken Du anfängst immer mehr und mehr fähig zu sein sie zu denken.

Ich kann mich an meine Kindheit erinnern wie ich Ahnungen von Gedanken hatte die ich noch nicht im stande war zu denken. Und so lange Bewusstsein dort rein geflutet habe bis sich auf einmal endlich ein Bild ergab.

Ich hatte einen unbändigen drang meine Ewige Wahrheit heraus zu finden und zu entdecken.
Und was dabei extrem wichtig ist man darf dabei keinen Fehler machen. Sonst denkst du ausversehen individuell. Also Du musst dich selbst kommplet ausklinken.

Während solcher anstrengungen habe ich auch mal ausversehen meinen Körper verlassen.

Thematik objektive Schuld: Kathegorischer Imperativ. Das ist meine Website, ich habe dort alles geschrieben, aslo wenn Du das liest, dann ist das von mir.
Wenn man sich vorstellt, dass jeder Mensch sein persöhnliches Hoheitsgebiet hat. Dann gibt es Grenzen also ähnlich wie das Staats-Terrain.
Es ist nicht erlaubt die Grenzen eines anderen Menschen ohne dessen Erlaubnis zu überschreiten.
Die Kunst die es benötigt, ist die entsprechende Bildung zu haben zu wissen wo genau meine Grenzen anfangen und wo sie aufhören und wo die des anderen Menschen anfangen.

Ich habe das auf meiner Seite denke ich relativ gut beschrieben.

EDIT:
Man geht von einem Zustand der absoluten Fairness aus.
Wenn Person A etwas macht, was Person B nicht möchte, weil Person B dadurch beeinträchtigt wird, dann wäre das eine Grenzüberschreitung.
ABER, wenn Person A Fußball spielen gehen will und Person B das nicht gefällt, dann ist das eine Sache die ausschließlich im persöhnlichem Hoheitsgebiet von Person A liegt und Person B hat nicht das Recht ihm das zu verbieten.
Denn Person A entwickelt sich dadurch selbst, erlebt sich selbst, erlebt Freude und Spaß usw.
Das zu verbieten, wäre eine Machtübernahme, ein fremden externen Willen auf jmd anderen aufoktruieren.
Das ist natürlich nur eine sehr rudimentäre Beschreibung. Es ist wichtig gedanklich in die Feinheiten rein kommen zu können, doch die sind so vielfälltig, dass man sie kaum alle aufzählen könnte. Das einzige was ich lediglich tun kann ist die Grundanleitung zu beschreiben in der Hoffnung dass Du diesen Ansatz weiter denken kannst.

In der Beziehung zwischen Mutter und Kind ist das natürlich komplizierter.
Natürlich ist es so, dass das Kind nicht einfach alles machen kann was es will und je nach dem es auch einen Umstand geben kann wo es vollkommen Ok ist, dass die Mutter mal zum Kind sagt: "Hey, halbe stunde nach Mitternacht gehst du jetzt nicht mehr Fußball spielen."

Man muss einfach über die feinfühligkeiten dieser Grenz-Thematik eine weile nachdenken bzw. sich viele Szenarien im Kopf durch spielen.
Es ist sehr gut wenn man sehr viel Fantasie hat.
In meiner Kindheit hat man mich öfters mal ermahnt ich soll nicht so viel träumen.
Dabei habe ich über mein "träumen" so viel gelernt durch mich selbst aus mir selbst.
Man kann theoretische Erfahrungen machen und Dinge verstehen obwohl man sie selber nie direkt erlebt hat.
Die Macht des Geistes, ist gewalltig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu braucht man keinen Gott, keinen Glauben, kein Studium, nichts - nur seinen natürlichen Menschenverstand, sein Bauchgefühl.
Und, na gut, vielleicht noch eine gute Erziehung, aber auch ein Räuber hat ein natürliches Bauchgefühl, denn er will ja auch nicht beklaut werden. Gerade sie wissen, wen man "erschlägt", erschlagen muß: um seine Stellung nicht zu verlieren.

Parallelen dazu sind natürlich erlaubt.😉😛
FG
 
Argh, es geht schon wieder los bzw. weiter.

Inwiefern bzw. mit was macht sich ein Agnostiker schuldig? Ein Buddhist macht sich bzw. ist auch schuldig? Und jeder, der kein Christ ist bzw. dein christliches Verständnis nicht teilt, ist auch schuldig, oder?

Entweder meinst du es so, oder du drückst dich verdammt schlecht aus.

Mein Verständnis von Schuld gegenüber Gott muß und soll nicht der Maßstab für andere Menschen sein. Und ob ich mit meiner Auffassung immer im Sinne Gottes ausnahmslos richtig liege, würde ich jetzt auch nicht behaupten wollen. Es ist lediglich meine subjektive Erkenntnis, dass jeder Mensch, unabhängig seiner Religion oder politischen oder humanistischen Auffassung schuldig vor Gott wird, insofern er nicht so lebt, wie Gott es will. Und dies trifft auch auf Christen zu, die im übrigen nicht fehlerfrei sind (aber das habe ich schon x mal geschrieben). Dass diese Meinung besonders für Nicht-Christen schwer verdaulich ist, ist verständlich. Aber Nicht-Christen dürften mit meiner Meinung besonders dann kein Problem haben, wenn sie selbst nicht von der Existenz Gottes ausgehen. Oder?
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Wenn du hier einen Faden startest, in dem es, dem oberflächlichen Anschein nach, ganz allgemein um "Schuld" geht, du aber offensichtlich überzeugt bist, dass jeder Mensch, der Nicht-Christ ist, schuldig ist, dann ist doch klar und nachvollziehbar, dass du hier nicht zuletzt zum Christentum bzw. deinem Verständnis davon "befreien" bzw. "bekehren" willst.
Nein, das ist falsch. Das Thema Gott bzw. Schuld in Bezug auf Gott wird hier von Nicht-Christen durch entsprechende Fragen thematisiert. Von mir aus hätten wir auch nur bei dem Thema "Schuld" in Bezug auf Mensch bzw. Mensch zu Mensch bleiben können. Nur wenn ich gefragt werde, gebe ich auch Antwort. Und wenn dann nachgebohrt wird, dann laufe ich nicht weg. Man könnte es auch so ausdrücken: In der Absicht, von mir eine nähere Ausführung über Gott bzw. meine Glaubensauffassung zu erhalten, um bei Antworten mir Missionierung vorwerfen zu können, werden hier Fragen nach Gott oder meiner Einstellung hierzu gefragt. Wer will hier wen vorführen?

Parallel entsteht die unangenehme Note, dass du, mit deiner sicherlich vorhandenen Erfahrung und Wissen, Leute hier vorführst, um "deine christliche Lösung" über alle anderen zu stellen.
Diese Haltung kannst Du jedem vorwerfen, der eine Meinung hat und diese auch begründen kann.
Aber wenn wir bei dem Thema Schuld von und zwischen Menschen sprechen und nicht über Schuld vor Gott, dann dürfte jeder mitreden können, der eine Meinung hat, die auf Erfahrung und Wissen gründet. Das individuelle Weltbild gibt dann eben die Farbe ab. Und dann können wir ja sehen, wie eine hinduistische oder buddhistische oder atheistische oder agnostische, humanistische Sicht mit dem Thema ggf. lösungsorientiert, positiv umgeht. Und der Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und unterschiedlichem Wissen zum Thema Schuld ist hier das Thema. Bitte nochmal Eingangsbeitrag lesen.


Wie du weiter oben schon schriebst: "Ich behaupte...". Ich kann auch eine Menge behaupten. Das reicht nicht.

Solange ich von meiner Glaubensauffassung rede, die niemand teilen muß, reicht die Behauptung aus. Gemeint ist mit dem Begriff: "These oder Basis der nachfolgenden Ausführung." Ich schlage vor, dass wir den Zweig "Schuld vor Gott" verlassen und wenn jemand dazu oder zu Gott überhaupt noch Fragen hat oder mir seine Meinung mitteilen möchte, wäre ggf. eine PN geeigneter als dieser Faden.
 
Solange ich von meiner Glaubensauffassung rede, die niemand teilen muß, reicht die Behauptung aus. Gemeint ist mit dem Begriff: "These oder Basis der nachfolgenden Ausführung." Ich schlage vor, dass wir den Zweig "Schuld vor Gott" verlassen und wenn jemand dazu oder zu Gott überhaupt noch Fragen hat oder mir seine Meinung mitteilen möchte, wäre ggf. eine PN geeigneter als dieser Faden.

Mal langsam, Gott hast Du in die Diskussion gebracht, nun kannst Du nicht einfach zurückrudern!
 
Solange ich von meiner Glaubensauffassung rede, die niemand teilen muß, reicht die Behauptung aus. Gemeint ist mit dem Begriff: "These oder Basis der nachfolgenden Ausführung." Ich schlage vor, dass wir den Zweig "Schuld vor Gott" verlassen und wenn jemand dazu oder zu Gott überhaupt noch Fragen hat oder mir seine Meinung mitteilen möchte, wäre ggf. eine PN geeigneter als dieser Faden.

Nun dürfte es aber gerade dir schwer fallen, über "Schuld" zu diskutieren, ohne Gott bzw. dein Gottesverständnis außen vor zu lassen.

Okay, wagen wir den Versuch:

Was bedeutet für dich Schuld?
 
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