Das war irgendwie klar. Wenn du nicht ausweichende Vorträge halten kannst ist dir das schreiben plötzlich zu doof. Ich habe lediglich das Selbe getan wie du auf vielen Seiten dieses Threats, wo du Leuten am laufenden Band menschenfeindliche Gleichgültigkeit, Egoismus, Selbstgerechtigkeit oder auch ganz generell Schuld vorwirfst.
Du tust weder das Selbe noch das Gleiche wie ich.
Und zu dem Unterstrichenen. DU bist es doch, der ständig Gott und die Bibel ins Spiel bringt. All deine Aussagen, Argumentationen und Themen basieren im Prinzip fast ausschließlich auf deinem christlichen Glauben.
Wenn meine Aussagen auf meinem Glauben basieren, so bringe ich Gott und Bibel nicht gleichzeitig in die Disukussion ein. Darüberhinaus habe ich eine Lebenserfahrung, wie viele andere Menschen auch. Da muss ich nicht unbedingt Glaubensaussagen in ein Gespräch einbringen. Sag mal, kannst Du nicht differenzieren oder willst Du nicht differenzieren?
Du bekommst das vielleicht gar nicht mehr mit weil es so mit dir verwachsen ist. Aber da brauchst du dich dann jedenfalls wirklich nicht zu wundern und definitiv nicht zu beschweren wenn man dich im Bezug darauf kritisiert.
Und warum diese Kritik? Und dann gerade in diesem Faden? Was bezweckst Du?
Bei einem schwerst Gläubigen wie dir, ist es einfach nicht möglich deine Ansichten zu kritisieren ohne gleichzeitig auch deine Religion zu kritisieren, denn sie ist nun mal die Basis all deiner Ansichten.
Ob dir das nun gefällt oder nicht.
Du darfst mich ja gerne kritisieren. Nur wird überhaupt nicht deutlich, warum Du das tust.
Du erweckst den Eindruck, dass Du lediglich Deine negative Einstellung zu Deinen Mitmenschen und zu Religion allgemein präsentieren willst. Warum in diesem Faden? Du könntest mir auch eine PN zu mir und meiner Einstellung schreiben, wenn es Dir wirklich nur darum geht.
Du wirkst ziemlich frustriert - weil Du offensichtlich mit eigener und fremder Schuld nicht positiv umgehen kannst. Daher ist es verständlich, dass Du auf an Dich gerichtete Fragen zu diesem Hauptthema wiederholt ignorierst.
Das hat nichts mit Glauben und Religion zu tun. Das hat etwas mit Deiner familiären Herkunft zu tun, mit Deiner negativen Einstellung zum Thema Familie, mit Deinem für Dich frustrierenden Weltbild und mit Deinem Lernverhalten.
Ich gewinne den Eindruck, dass hinter Deinem negativen Diskusstionsstil eine persönliche Erfahrung steckt, die mit dem Stichwort "Schuld" (eigene?) in Dir hochkommt. Willst Du darüber mal was schreiben?
Der Zweck dieses Fadens ist verschiedene Möglichkeiten, wie Menschen mit eigener Schuld und fremder Schuld umgehen, zu betrachten. Wir lernen unterschiedliche Vorgehensweisen kennen und betrachten (mögliche) Folgen unterschiedlicher Verhaltensweisen. Dies zu tun ist kein Zeitvertreib. Es gibt viele Menschen, die sich selbst als schuldbeladen wahrnehmen - sowie viele Menschen, die unter dem schuldhaften Verhalten anderer Menschen leiden. Wie gehen wir - in so einer Situation - damit um? Welche Einstellung und welches Verhalten wäre hilfreich - und was weniger? Das Ziel heisst: Hilfreiche Möglichkeiten kennenlernen und über Erfahrungen im Umgang mit Schuld nachzudenken.
Dabei müssen wir nicht über religiöse Fragen sprechen. Und sprechen wir darüber, nur weil es sich ergibt, dann ist eine religiöse Frage eher ein Nebenschauplatz.
Du willst religiöse Fragen/Einstellung zum Hauptthema machen. Warum? Wo ist da der gute Zweck für Dich? Von welcher eigener Schuld oder von welcher Erfahrung in Deinem Leben willst Du ablenken?
Komm auf die an Dich gerichteten Fragen zurück. Schreib Deine Antworten zum Thema Umgang mit eigener und mit fremder Schuld.
Und nimm positiv am Gespräch teil.
Nordrheiner