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Pegida

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Christen gegen den Islam? (CGDI?)

Man kann immer seine Pfründe finden, wenn man denn will.

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Muss bei einer Islamisierung auch mein Sparschwein abgeschafft werden?
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo _Tsunami_,

schau mal hier: Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ist es nicht. Denn wie soll man da differenzieren? Wie soll man der einen Frauengruppe etwas verbieten und der anderen nicht? Meine Oma läuft auch heute ab und zu noch mit Kopftuch rum und sie ist Christin. Es gibt Frauen, die tragen das als modisches Accessoire. Soll man denen das dann auch verbieten? Wie erkennt man, warum jemand ein Kopftuch trägt? Und warum zum Teufel ist sowas überhaupt wichtig?

Doch ist es. Nur weil dir das differenzieren dabei schwer fällt, heißt das nicht, dass es generell unmöglich ist.
Es ist ein Unterschied ob ich ein Kopftuch trage um meine unordentlichen Haare zu verstecken, sie vor Schmutz zu schützen oder als modisches Accessoire. Es erfüllt dann lediglich die Funktion eines Hutes.
Ein Kopftuch zu tragen um nicht irgendwelche Männer geil zu machen, weil man davon ausgeht, dass man nicht von ihnen verlangen kann ihre Triebe selbstständig im Griff zu haben und wenn eine Frau es doch tut, sie automatisch ihre Ehre verliert, ist etwas völlig anderes.

Es ist und bleibt ein Symbol der Ungleichheit und Unterdrückung. Ob das den Trägerinnen klar ist bzw. ob sie es wahr haben wollen oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.
 
Hans-Werner Sinn: Überalterung bedroht Rentenkassen - DIE WELT Da ist diese so schwerwiegende Frage, wer ein Kopftuch tragen darf und wer nicht, sooooo schrecklich wichtig. Man ist jedenfalls gespannt wann die schweigenden Wanderer ( udn alle anderen scheinbar auch ) mal in der Wirklichkeit ankommen. Die Vorstellung, man könne einfach so mit vielen Millionen weniger Menschen im Land den Wohlstand auch nur annähernd erhalten, ist lächerlich.
 
Was ich doch ziemlich interessant finde, ist das die Medien, die jetzt dabei sind zu Beteuern, dass es gar keinen Islamismus hier bei uns gibt und alles eigentlich supi ist, im Vorhinein schön mit dabeiwaren diese ach so dumpfen Ängste anzufachen. Man schaue sich nur den Titelaufmacher vom Spiegel 13/2007 an:"Die stille islamisierung Deutschlands." Und jetzt will man davon nichts mehr gewusst haben.
Gleichzeitig wird mittlerweile von Extremismusforschern und Co vor möglichen Anschlägen hier in Deutschland gewarnt. Der Gedanke, dass viele Menschen auf Vorkommnisse wie in Sydney oder auch vor ein paar Tagen in Frankreich keine Lust haben, ist wohl unverständlich! Und ja, das macht mir ein schlechtes Gefühl, wenn Bekloppte in Namen welcher Ideologie auch immer meinen ausrasten zu müssen. Das andere Leute da ebenso ein mulmiges Gefühl oder handfeste Furcht verspüren ist anscheinend schlimm und man braucht einfach eine Keule zu schwingen um diese Menschen mundtot zu machen.
http://www.sz-online.de/nachrichten...anschlaegen-in-deutscher-provinz-3001558.html
http://www.n-tv.de/politik/n-tv-de-beendet-Liveticker-article14158371.html
 
Das mag so sein, aber es gibt keine "Islamisierung" Deutschlands. Das aber fremde Kulturen sich mit der einheimischen mischen, dürfte klar sein. Dabei verändert sich "unsere" Kultur, was aber auch für die Kultur der Zugewanderten gilt. Es gehört aber auch zum Wesen der Kultur, daß sie sich stetig verändert - sonst wäre es auch keine Kultur, sondern Geschichte.
 
Achso. Und was ist dann mit diesem Artikel, aus dem im Beitrag zuvor genannten Spiegel, wo Paralellgesellschaften, falsche Toleranz und Appeasement im Namen von Multi Kulti benannt werden? DER SPIEGEL 13/2007 - Haben wir schon die Scharia?
Da sind schon Fragen, die man sich stellen sollte. Nämlich in wie weit man jeder mittelalterlichen Gesellschaftsregel Tür und Tor öffnen muss. Oder, auch schönes Beispiel: einer misshandelten Frau vor Gericht sagen, dass sie mit Gewalt rechnen muss in einer muslimischen Ehe. Lässt sich alles nachlesen. Und jetzt will keiner was davon gewusst haben.
 
Das Problem ist, daß Deutschland gar keine Zuwanderung will. Weder "unqualifizierte" noch qualifizierte. ( die kommen eh nicht, warum wohl? ) Der Blick nach Japan genügt aber um zu sehen, wohin das letzten Endes führt. Nämlich - das sagt das statitische Bundesamt und jetzt tatsächlich auch H.W. Sinn - nun wirklich kein ausgewiesener Linker - zur Verarmung und möglicherweise sogar zum aussterben. Was also ist zu tun? Lieber arm als sich von Ausländern die Rente und den Wohlstand ( mit ) bezahlen lassen?Darauf muß Pegida ( und nicht nur diese ) Antworten finden. Ich finde die Vorstellung, daß ein geringer Anzahl Islamisten ( von denen noch gut 30% Deutsche sind übrigens ) ein großes Millionenvolk "islamisieren" könnten, mehr als lächerlich. Und nicht nur ich. Nein, wer kommt hat sich anzupassen, und das geschieht ja auch zum allergrößten Teil.
 
Nein, wer kommt hat sich anzupassen, und das geschieht ja auch zum allergrößten Teil.

Ja natürlich aber es gibt da eben auch Ausnahmen. Egal wie leidig es manche empfinden, die Beschneidungsdebatte war ein riesen Armutszeugnis unserer Regierung. Wie die gekuscht sind um ja nicht als die Buhmänner dazustehen war mehr als erbärmlich. Eine ekelhafte archaische Tradition, die hilflose Babys/Kinder betrifft und wir schaffen ein Gesetz um sie zu schützen. Immer noch ein Unding in meinen Augen.

Da hätten sie mal ein Zeichen bzw. eine Grenze setzen können. Aber so geben sie Organisationen wie Pegida doch nur Futter.

Dass der deutsche Michel anfällig für Paranoia und Panikmache ist ist ja nun wirklich kein Geheimnis.
 
Ja natürlich aber es gibt da eben auch Ausnahmen. Egal wie leidig es manche empfinden, die Beschneidungsdebatte war ein riesen Armutszeugnis unserer Regierung. Wie die gekuscht sind um ja nicht als die Buhmänner dazustehen war mehr als erbärmlich. Eine ekelhafte archaische Tradition, die hilflose Babys/Kinder betrifft und wir schaffen ein Gesetz um sie zu schützen. Immer noch ein Unding in meinen Augen.

Da hätten sie mal ein Zeichen bzw. eine Grenze setzen können. Aber so geben sie Organisationen wie Pegida doch nur Futter.

Dass der deutsche Michel anfällig für Paranoia und Panikmache ist ist ja nun wirklich kein Geheimnis.

Morgen Friek,

es tut mir leid, aber ich bin ganz entschieden nicht deiner Meinung. Das Argument des "deutschen Michels", der sich alles gefallen lässt, passt genau in die rechte Argumentationsecke und stammt aus dieser Kiste.
Wenn Du ausgerechnet den Beschneidungsritus anführst, erinnere ich dich daran, dass damit auch eine jüdische Tradition angesprochen wird.
Und sie ist in der Tat archaisch, liest man doch von ihr früh auf den ersten Seiten der Bibel. Ich habe gerade dazu die Debatte im Deutschen Bundestag am Fernsehen verfolgt, und ich fand die Argumentation der Befürworter einer gesetzlichen Regelung sehr plausibel.
Der Gesetzgeber hat diesen Ritus herausgehoben aus den Hinterhöfen und Hinterzimmern, die Beschneider einer staatlichen, medizinischen Kontrolle zugeführt.
Und dann sollten wir vorsichtig sein, was die "hilflosen Babies" angeht, lässt unser Abtreibungsrecht doch die Tötung von ungeborenen Menschen zu, die alle körperlichen Merkmale eines jg. Menschen tragen und die unter bestialischen Bedingungen lebend im Uterus zerstückelt und abgesaugt werden.
Da höre und lese ich wenig von "archaischen Bräuchen".
Ich nenne dir noch ein Beispiel: Den staatlich kontrollierten islamischen Religionsunterricht. Lange Zeit haben wir in Deutschland die religiöse Unterweisung junger Muslime selbsternannten Predigern überlassen und hingenommen, dass sie in eigener Vollmacht und oft abseits der islamischen Lehre den Kindern ihr Bild vom Islam vermittelten, wozu oft all die Inhalte gehörten, die man zu Recht am Islam kritisieren kann und darf: Etwa die Dominanz der Männer, die damit verbundene Unterdrückung der Frau.
Auch da wieder weise ich daraufhin, dass es ja auch in der christlichen Tradition Richtungen und Gemeinschaften gibt, die durchaus archaische Rollen-und Familienbilder pflegen und vermitteln.
Jetzt gibt es einen Lehrstuhl für Islamische Theologie und die dort ausgebildeten Religionslehrer unterliegen deutschem Prüfungsrecht, sowohl was die Inhalte ihres Unterrichts angeht als auch die Methodik.
Das ist ein Meilenstein.
Nochmals zu Pegida: Ich bestreite, dass es Menschen, die für diese Bewegung auf die Straße gehen, um deutsche und europäische Kulturwerte geht, auch nicht um die Rettung des Abendlandes.
Es geht ihnen um politische Macht, wollen sie doch den von dir zitierten "deutschen Michel" erneut instrumentalisieren.
Da wurden über etliche Jahre gesetzliche Regelungen getroffen, die die Ärmsten der Armen in der deutschen Bevölkerung noch ärmer und das Armutsrisiko für eine ständig wachsende Schicht immer größer machten.
Diesen Menschen wird nun eine scheinbare Ursache gezeichnet, nämlich die Migranten. Das ist zugleich ein Trick, kommt doch der von dir zitierte "deutsche Michel" nicht auf die Idee, dass seine Situation das Ergebnis gewollter Politik ist, an der fast alle systemrelevanten Parteien mitgewirkt haben.
Und so wirft man ihm die Migranten und vermeintlich Fremden als Feindbilder vor.
Für mich ist das nichts Anderes als ein Ablenkungsmanöver, um nicht wirklich die Fragen stellen zu müssen, um die es in Wahrheit geht: Um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland und die Balance zwischen Armen und Reichen.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Das allergrößte Problem, daß die meisten hier ( nicht alle, es gibt wenige rühmliche Ausnahmen ) lediglich immer nur das schreiben bzw. vorbringen WAS SIE NICHT WOLLEN. Diesen Fehler hat auch die Politik lange Jahre gemacht. Wenn man aber Schäuble ( und auch Sinn ) richtig versteht, dann ändert sich das gerade. Gegen alles sein - das funktioniert eben nicht. Das Land braucht Zuwanderung. Das ist sicherlich - weil es eben einen Zeitraum von 20 - 50 Jahren umfasst - für manche Leute schwer zu begreifen. Aber es gibt keinen Zweifel das die Situation so ist.
 
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