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Flüchtlinge aufnehmen

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hatte im urlaub mit einer dame aus hannover ein kleines gespräch im "quirlpool".
sie sagte mir, dass dort in der zwischenzeit reiche, schöne menschen leerstehende gebäude aufkaufen wollen, um keine asylsuchenden in ihrer gegend zu haben...
krisse ne krise.
 
Zuletzt bearbeitet:
...weil wir uns hier im wahrsten Sinne des Wortes, die Butter vom Brot nehmen lassen!
Anhand deiner beiden Beispiele erkennt man die Notwendigkeit an den kürzlich abgehaltenen, Deutschlandweiten Demos gegen die Islamisierung der BRD. Kommt alles nicht von ungefähr.

Danke, das hast du auf den Punkt gebracht....

Hallo Rascas,
es geht aber doch hier um ein ganz anderes Thema, oder? Ich finde, man sollte Flüchtlinge aufnehmen, die in ihrem Herkunftsland verfolgt werden. Wenn die Verfolgung endet, sollte man ihnen die Rückkehr erleichtern. Was man nicht tun sollte: Die Flüchtlingsfrage zu einer religösen oder sonstwie merkwürdigen Frage machen. Wer bedroht und verfolgt wird, braucht Schutz.

@Stonata,

hast du schön ausgedrückt, die Rückkehr erleichtern...

Für mich gehört das alles zusammen, zumindest wenn es darum geht wie man es dem Bürger vermittelt.

In meinen Augen bräuchte es viel mehr Transparenz.

Wieviele Menschen kommen zu uns als Flüchtlinge? Als Asylanten?
Was geschieht wenn der Status nicht mehr Flüchtling ist? Wenn der Asylantrag abgelehnt wurde?
Wie lange dauert es bis zur Anerkennung?

Menschen deren Asylanträge abgelehnt wurden und Menschen dessen Land als sicheres Drittland gilt müssen eigentlich zurück in ihre Heimat, oder?

Wird dies konsequent durchgesetzt?
In kurzer Zeit?
Wieviele Rechtsmittel stehen zur Verfügung? Wie lange dauert das?
Was geschieht wenn diese Menschen eine Ausreiseaufforderung bekommen aber nicht ausreisen?

Wenn man von 15 Jahren Dauerduldung liest, da muss doch was falsch laufen, oder? Entweder der Mensch darf hier bleiben oder eben nicht.

Ist es nicht eigentlich so, das die Mehrheit wenn sie erstmal hier ist auch hier bleibt? Ich kann das verstehen. Es ist ja recht schön hier.

Ist dann aber unser System nicht irgendwie falsch?
Flüchtlinge können solange bleiben bis ihr Herkunftsland als sicher eingestuft wird. Asylanten die Asyl bekommen können natürlich bleiben, die die es aber nicht bekommen müssen abgeschoben werden.

Das muss schnell gehen, das muss man kurz halten. Eine Familie nach 15 Jahren Dauerdulung noch abzuschieben, das kann es nicht sein. Das ist auch den Menschen gegenüber grausam.

Das System ist intransparent. Das ist das Problem.
Der Aufreger schlechthin sind auch doppelte Staatsbürgerschaften. Das darf nicht sein. An der Staatsbürgerschaft hängt das wichtige Wahlrecht.
Entweder ich bin Deutscher, dann ist mir Deutschland wichtig, oder ich bin Spanier. Dann ist mir Spanien vor allem wichtig. Zweigleisig fahren geht da nicht.
 
Geht es in diesem strang nun um Islamisierung oder allgemein um Hilfe für Flüchtlinge? Ich verstehe das nicht. Ist die "Diskussion" der Zuwanderung durch Moslems nicht ein wenig ab vom Thema? Tsunami, wolltest du mit deinem Thema auf den Islam hinaus? Hatte nicht den Eindruck.
Auch der threadtitel liest sich ganz anders.

@Stonata...

Zuwanderung durch Moslems erfolgt doch durch Flüchtlinge und Asylbewerber. Meinst du die kommen alle durch grosse Firmen her, weil die beruflich ins Ausland versetzt wurden?

Gerade unter Flüchtlingen gibt es massive Unruhen bezglich des Glaubens. Mir gefällt das auch nicht.

Das gehört zusammen.. wenn man über Flüchtlinge redet, dann ist der Islam ganz automatisch ein grosses Thema, da das eben nicht alles Christen sind.
Und schlimmer noch, teils sehr christenfeindlich sind.
Aber wir holen diese her... bravo.
 
Das ist ja genau das Problem: Offenbar wird hier und anderswo alles über einen Kamm geschoren: Islam, Flüchtlinge, Asylanten, Gastarbeiter, Ausländer: Das ist doch alles nicht das gleiche!
Wenn es darum geht, ob wir Flüchtlinge ausnehmen, oder nicht, dann ist es doch erstmal ein völlig anderes Thema, ob Moslems Schwein essen, oder nicht😕.
Natürlich gibt es da Themen, über die man diskutieren kann und sollte, aber es ist eben ein anderes Thema.
Ich dachte, über solche Verallgemeinerungen sind wir raus.

Ich halte es auch für eine sehr gefährliche Einstellung zu sagen: Sorry, wir können diesem, oder jenem nicht helfen, weil dann der andere eifersüchtig ist, oder sich hintergangen fühlt. Dann hilft man am besten niemandem mehr, damit keiner eifersüchtig ist, oder wie???😕

Wäre es nicht geschickter, allen zu helfen, damit keiner sich benachteiligt fühlen muss?
Klar, das wird natürlich nicht zu 100% funktionieren, aber es wäre ein besseres Ziel als zu sagen, dann helfen wir lieber keinem.
Wie gesagt: Unseren Armen geht es dadurch nicht besser, dass wir anderen noch weniger helfen.
Aber um mal auf das hier schon erwähnteBbeispiel Dresden zu kommen: Dort gehen die rechten Demos los und die Leute, die selber nix haben ziehen mit. Sollen wir also nachgeben und weniger Flüchtlinge aufnehmen, nur damit die Rechten Ruhe geben? Das kann doch nicht euer Ernst sein?

Kennt ihr übrigens diesen bekannten Versuch, der vor Jahren mal in irgendeiner Studie gemacht wurde:
Man bot einer Gruppe von Leuten folgende Wahl an: Entweder Du bekommst 10000 Euro und Dein Nachbar bekommt nix, oder Du bekommst 20000Euro und Dein Nachbar auch. Anscheinend ging das so aus, dass die meisten sich für die Variante entschieden, wo der Nachbar nix bekommt, anstatt selber mehr zu nehmen und dem Nachbarn auch was zu gönnen.
🙁
 
Das ist ja genau das Problem: Offenbar wird hier und anderswo alles über einen Kamm geschoren: Islam, Flüchtlinge, Asylanten, Gastarbeiter, Ausländer: Das ist doch alles nicht das gleiche!
Wenn es darum geht, ob wir Flüchtlinge ausnehmen, oder nicht, dann ist es doch erstmal ein völlig anderes Thema, ob Moslems Schwein essen, oder nicht😕.
Natürlich gibt es da Themen, über die man diskutieren kann und sollte, aber es ist eben ein anderes Thema.
Ich dachte, über solche Verallgemeinerungen sind wir raus.
Nein, es gehört alles zusammen. Es geht darum wie wir als Gesellschaft mit Menschen umgehen die zu uns kommen um zu bleiben. Und mit denen die nur kurz zu uns kommen.
Ob wir den Schneid haben zu sagen, wir leben so: Bitte passt euch an.... oder ob wir sagen, wir wollen ja auf keinen Fall als Nazi dastehen, WIR passen uns den anderen vorsoglich schon mal an, damit diese nix zu meckern haben.


Ich halte es auch für eine sehr gefährliche Einstellung zu sagen: Sorry, wir können diesem, oder jenem nicht helfen, weil dann der andere eifersüchtig ist, oder sich hintergangen fühlt. Dann hilft man am besten niemandem mehr, damit keiner eifersüchtig ist, oder wie???😕

Wäre es nicht geschickter, allen zu helfen, damit keiner sich benachteiligt fühlen muss?
Klar, das wird natürlich nicht zu 100% funktionieren, aber es wäre ein besseres Ziel als zu sagen, dann helfen wir lieber keinem.

Da bin ich total bei dir und voll dafür. Steuerverschwendung einschränken und das gesparte Geld ind die Menschen dieses Landes und auch in Menschen in Not investieren, die hier Zuflucht suchen.
Wie gesagt: Unseren Armen geht es dadurch nicht besser, dass wir anderen noch weniger helfen.
Aber um mal auf das hier schon erwähnteBbeispiel Dresden zu kommen: Dort gehen die rechten Demos los und die Leute, die selber nix haben ziehen mit. Sollen wir also nachgeben und weniger Flüchtlinge aufnehmen, nur damit die Rechten Ruhe geben? Das kann doch nicht euer Ernst sein?

Kennt ihr übrigens diesen bekannten Versuch, der vor Jahren mal in irgendeiner Studie gemacht wurde:
Man bot einer Gruppe von Leuten folgende Wahl an: Entweder Du bekommst 10000 Euro und Dein Nachbar bekommt nix, oder Du bekommst 20000Euro und Dein Nachbar auch. Anscheinend ging das so aus, dass die meisten sich für die Variante entschieden, wo der Nachbar nix bekommt, anstatt selber mehr zu nehmen und dem Nachbarn auch was zu gönnen.
Das glaube ich nicht. Dann würde ich ja auf einen Vorteil verzichten nur damit es jemand anderem schlechter geht..
🙁

Sehr wichtig finde ich aber die Intransparenz innerhalb der Zuwanderung.
Das regt mich auf und ich denke auch viele andere Menschen auf.

Mir geht es nicht besser wenn es jemand anderem schlecht geht. Ich bin natürlich für die 100% Lösung.
Nix mehr verschwenden und allen helfen. Wer sollte da was gegen haben.
So läuft es aber nicht
 
Hallo, ich nochmal. 🙂
Geht es in diesem Strang nun um Islamisierung oder allgemein um Hilfe für Flüchtlinge? Ich verstehe das nicht. Ist die "Diskussion" der Zuwanderung durch Moslems nicht ein wenig ab vom Thema? Tsunami, wolltest du mit deinem Thema auf den Islam hinaus? Hatte nicht den Eindruck.
Auch der Threadtitel liest sich ganz anders.

Hallo Stonata,

hatte tatsächlich keine Diskussion über Religion/Islam im Sinn, aber verstehe durchaus, dass man es zu einem Teil einer "Flüchtlingsdebatte" und damit verbundenen Ängsten machen kann. Interessant wäre jetzt vielleicht eine Statistik darüber, wie viele Flüchtliche tatsächlich Moslems sind, wobei ich denke, dass die Angst vor fundamentalistischen Islamisten besteht (was ich verstehe), nicht allgemein vor Flüchtlingen (was ich weniger verstehen würde).

Für mich persönlich stehen aber auch Religionen und Länder nicht im Vordergrund, sondern eben Menschen, respektive Planetarier oder Weltbürger, die sich möglichst gut helfen sollten - natürlich nicht ohne Sinn und Verstand.
 
Hallo Tsunami,

da bin ich ganz bei dir.

Was aber geschieht, wenn man vollkommen arglos ist, weil man seine eigene Religion nicht für den Heilsbringer der Welt hält, aber die Menschen denen man keinerlei Arglist gegenüber hatte dafür sind Deutschland zu einem islamischen Land zu machen?

Ich bin ja jemand der sagt: he wen juckt die Religion.
Ich nehme den anderen als Mensch.
Aber wenn der andere anders denkt und hier bald ein IS entstehen soll.

Ich bin auch dafür den ganzen Religionsscheiss einfach wegzulassen und nett zusammenzuleben.
Das ist aber nicht die Realität.
Und der Blauäugige wird dann gefressen.
 
[...]

Kennt ihr übrigens diesen bekannten Versuch, der vor Jahren mal in irgendeiner Studie gemacht wurde:
Man bot einer Gruppe von Leuten folgende Wahl an: Entweder Du bekommst 10000 Euro und Dein Nachbar bekommt nix, oder Du bekommst 20000Euro und Dein Nachbar auch. Anscheinend ging das so aus, dass die meisten sich für die Variante entschieden, wo der Nachbar nix bekommt, anstatt selber mehr zu nehmen und dem Nachbarn auch was zu gönnen.
🙁

Tatsächlich schrieb ich "hier" gerade darüber. Es ist eine Ableitung/Abwandlung des Dilemmas der Gefängnisinsassen.

(Stichwörter: "John Nash", "kooperative Spiele" und "non-kooperative Spiele").

In negativem bzw. nicht hilfreichem Sinne eine Denkens- und Handlungsweise, welche "in Fleisch und Blut" übergangen ist und nicht nur für eine "Flüchtlingsthematik" relevant ist, sondern für "weltweite gesellschaftliche Missstände".
 
noch so ein Ding was ich nicht verstehe:

In D ist Vermummung verboten. Aber Burkas ok?

Gestern musste ich ein bisschen lachen, als ich bei Anne Will so dachte, he bei Demos müssen einfach nur alle Burka tragen und dann haben sie kein Problem mehr wegen der Vermummung.

Das ist doch messen mit zweierlei Maß-und im Strassenbild will ich es auch nicht haben.
Da reichen mir schon die Kopftücher...

Und da ich nicht wirklich radikal bin, auch nicht rechts, ich aber so denke, befürchte ich das noch viel mehr Menschen wesentlich radikaler denken.
Und jetzt bekommen wir das Problem, welches ich auch hier im Forum schon seit einiger Zeit befürchtet habe.
Hogesa, Pediga das wird mehr und schlimmer werden.

Und am Ende leidet der Flüchtling der dem Tod knapp entronnen ist, weil man in D beschlossen hat, das man rechten Spinnern (also all die die eine andere Meinung haben) nicht zuhört.
 
Hallo Tsunami,

da bin ich ganz bei dir.

Was aber geschieht, wenn man vollkommen arglos ist, weil man seine eigene Religion nicht für den Heilsbringer der Welt hält, aber die Menschen denen man keinerlei Arglist gegenüber hatte dafür sind Deutschland zu einem islamischen Land zu machen?

Ich bin ja jemand der sagt: he wen juckt die Religion.
Ich nehme den anderen als Mensch.
Aber wenn der andere anders denkt und hier bald ein IS entstehen soll.

Ich bin auch dafür den ganzen Religionsscheiss einfach wegzulassen und nett zusammenzuleben.
Das ist aber nicht die Realität.
Und der Blauäugige wird dann gefressen.

Jetzt gehen wir natürlich ganz schön weit, berühren vielleicht auch ein paar Themen, welche nicht direkt in Verbindung zum "Flüchtlingsthema" stehen.

Ersteinmal wäre vielleicht die Frage zu stellen: Warum gibt es Flüchtlinge und warum können andere Menschen Flüchtlinge aufnehmen?

Die Antwort dürfte klar sein: Reichtum bzw. Wohlstand.

(Reichtum, Geld und Wohlstand haben eine gigantische Gravitation.)

Und national wie auch international, dürfte es "klar" sein. Auch in Deutschland dürfte es "klar" sein: Die Reichen haben es sich verdient, die Armen haben nicht genug Leistung gezeigt.

(Nicht zu vergessen sind auch Imperialismus und Wirtschaftsfolter.)

Was aber bspw. Fundamentalismus betrifft, da möchte ich "hier" weder den islamischen, den christlichen, noch sonst einen haben. Jeder Mensch muss mit Regeln rechnen, ggf. auch mit Strafen bzw. Konsequenzen - nicht aber gebaut auf Religion oder Fundamentalismus, sondern auf Menschenrecht, Grundgesetz, natürlichem Menschenverstand und Grundprinzipien. Meinetwegen auch Liebe, nicht Tschihad.

Dass eine Frau eine Burka trägt, halte ich weder für strafens- noch santktionswürdig, und es macht sie auch nicht zu einem Terroristen oder Symphatisanten eines Terroristen.

Sicherlich gäbe es noch Einiges mehr über "Wirtschaftsterror" und "Nächstenliebe" zu sagen...

---

Hmm...

Alt, aber vielleicht immer noch ganz gut.
 
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