Wie man hier lesen kann, gibt es zur Frage der "langen Betreuung" und Betreuung in Kitas kein Übereinkommen und das verwundert ja auch nicht. Da gibt es Leute, die schon eigene und auch erwachsene Kinder haben, welche, die kleine Kinder haben oder gar keine ... Einfach ausgelöst von einem Satz, ich finde, Kinder sind zu lange in der Einrichtung ... weitet sich die Diskussion aus in Sphären, die ich fast skurril finde.
Wieso skruill?
Familie und Beruf, das ausüben zu können ist für viele Familien ein Lebensmodell. Und keiner sollte über den anderen sagen, dass dies nicht "normal" sei, wer Hausfrau und Mutter sein möchte, der soll es tun, wer Mutter und Kollegin sein will, aber doch auch.
Wer sagt das jede Mutter eine Hausfrau sein muss? Eher im Gegenteil die Mütter die Zuhause bleiben werden doch immer Kritisiert. Da sei zu Konservativ wir sind nicht mehr im Mittelalter usw. Die Kritik bezieht sich auf Eltern die Arbeiten gehen. Das ist ja auch ok. Aber einige Arbeitszeiten behindern den intensiven Kontakt zu den Kindern meiner Meinung nach.
Zur "langen Betreuungszeit" gab es ja hier keine konkreten Angaben, außer dass es so aussehen würde, als wären Kinder zu lange in der Einrichtung ... Das ist einfach eine pauschale Feststellung. Und daran hängt sich die Diskussion auf.
Wieso aussehen. Fakt ist doch das die Abholzeit 14:00 Uhr oder 15:00 Uhr nicht mehr aktuell ist. Es sei denn es steckt ein bestimmter Grund dahinter. Arztbesuch usw. Genauso wie Ganztagsschule ansich keine schlechte Idee. Aber die Kinder verbringen die meiste Zeit in der Schule ob das die beste Lösung ist darüber lässt sich streiten. Der Trend ist doch das die Kinder mehr in den Einrichtungen bleiben als bei der Familie. Da wird eine Mutter die ihr 1 jähriges Kind selber betreuen möchte als Übermutter bezeichnet das sie es nicht in die Krippe gegeben hat.
Ich frage mich, wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem deutschen Kind und einer deutschen Mutter zu jeder anderen Mutter mit Kind einer anderen Nation, wo dieses von uns hier heiß diskutierte Thema "Lange Betreuung ..." in Richtungen geht, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Wo sind die Kinder mit den vorausgesagten Schäden in der Welt ... wobei man auch mal nur in Deutschland bleiben kann, in der DDR gab es Kinderkrippen und Millionen Kinder haben sie besucht, da gab es für die Mütter so gut wie gar keine Teilzeit oder Gleitzeit ... was ist aus denen geworden, alles psychische Wracks, lebensunfähige Erwachsene bindungsunfähige Krüppel ... mit Ängsten geplagte Menschen ... ne, ne, lasst mal die Kirche bitte im Dorf. Habe ich gesagt das die Kinder zu kaputten Krüppel werden. Ich denke halt das die Kinder in ihrer Erziehung viel Kontakt mit der Familie haben soll.
Aber irgendwie lässt sich das auch nicht wirklich diskutieren, denn "echte" Muttergefühle und Familienglück scheinen sich in Deutshcland nur durch das alleinige Kümmern in der Familie und ohne fremde Personen zu verwirklichen, nach der Ansicht von manchem hier. In anderen Ländern ist es eine ganz normale Selbstverständlichkeit, dass die Kinder betreut werden, ohne dass dabei die mütterlichen Gefühle angegriffen werden. Was ist bei uns so anders?
Die fremden Leute sind dazu da die Erziehung der Eltern zu Unterstützen und klar erziehen sie sie auch mit. Aber sie werden nie die Eltern ersetzen können und das es auch nicht ihre Aufgabe.
Nur mal so ergänzt, in Berlin gehen z. B. die Kinder im Alter von 5 Jahren in die Schule ... Und wenn sie davor im Kindergarten/-krippe waren, und dann in die Schule gehen; sie werden mit Sicherheit nicht alle zu psychischen Wracks oder mal mit Ritalin leben ...
🙄 Es gibt viele Erzieher die mit Diagnosen nur um sich werfen. ADHS usw. Weil man bei so vielen Kindern Überfordert ist und gerne den wildesten rauspickt. Was absolut falsch ist. Klar machen das auch Eltern die ihre Kindern zum Psychater schicken weil sie Überfordert sind. Deswegen ist es wichtig dass das Kind beides also Erzieher und Eltern (andere Familienmitglieder) hat. Nicht dass das Kind durch solche Pseudo Krankheiten kaputt geht.
Wie sich ein Kind entwickelt, das hängt von zig verschiedenen Dingen ab, und ganz gewiss nicht zuallerst davon, ob es in einer Kita oder zu Hause betreut worden ist. Wie will man denn das beweisen, dass Kinder von berufstätigen Müttern keine zufriedenen und glücklichen Erwachsenen werden ... Das wichtigste ist doch, dass sich die Kinder geborgen und sicher fühlen, dass sie einen Tagesablauf in Regelmäßigkeit und Ordnung haben und dass mit ihnen genügend Zeit verbracht wird. Dieser Anspruch kann nicht nur zu Hause erfüllt werden.