Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nordrheiner

Mir ist aufgefallen, dass du eine Menge Wörter aneinander reihen kannst. Sage doch einfach mal, worum es dir eigentlich geht.

---

Und nein, schicke mir bitte keine PN. Mir ist das lieber, wenn wir das im Licht der Öffentlichkeit aushandeln.
 
Es gab nachgewiesenermaßen Menschen, Tiere, Natur und Zivilisation vor dem biblischen Zeitraum. Damit ist die These von der Schöpfung nicht mehr haltbar. Es sei denn, Du möchtest das wiederum anzweifeln, aber dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

Was meinst Du damit "Materie könne keine Information beinhalten"? Bezweifelst Du damit die Existenz von Genen und ihren Funktionen? Wie dann reproduziert sich jedes Tier Deiner Meinung nach? Wie funktionert Zelle, Zellentwicklung?

Was die Frage der Beweisbarkeit/ Nicht-Beweisbarkeit der Darwinschen These angeht: Du fragst in der Headline, was denn wäre, wenn sie unbewiesen bliebe.

Nichts wäre, weil es schon ist.

Das wäre, als fragtest Du, was wäre, wenn wir anfingen Brot zu essen. Wir essen bereits Brot.

Ansonsten schließe ich mich Tom an: was ist Dein Begehr?
 
Kleine Zwischenbemerkung:

Was ist eigentlich das Ziel dieses Threads ?

* Dass du mit diesem Thread eine etablierte wissenschaftliche Theorie kippst, ist relativ unwahrscheinlich.
Bis jetzt gibt es Argumente, die gegen die Evolutionstheorie sprechen. Um zu beweisen, dass die Evolutionstheorie falsch ist, müßte eine Alternative beweisbar sein. Insofern stimme ich Dir zu.

* Dass du eine Meinung änderst, halte ich auch für unwahrscheinlich.
Es reicht schon, dass durch diesen Faden sich verschiedene Leser ein möglichst sachliches Bild machen können, dass Evolutionstheorie unbewiesen ist und das Festhalten daran letztendlich ein glauben an die Richtigkeit darstellt. Ob daraufhin jemand auf Distanz zur Evolutionstheorie geht oder weiterhin daran festhält, bleibt ihm persönlich unbenommen.


Wozu also diskutieren?
Ich würde ich folgende Ziele vorschlagen, um dieses Thread in eine positive Richtung zu lenken: Dass wir hier bis jetzt weitgehend sachlichen Austausch hatten, finde ich schon bemerkenswert positiv.

1.) Du lernst, warum die Evolution für uns ein wichtiger Bestandteil der Naturwissenschaft ist und welche Argumente wir dafür haben. Aus meiner Sicht führt die Evolutionstheorie zur Erforschung der Natur und der darin befindlichen Prozesse. Das finde ich wunderbar. Wenn es noch mehr zu lernen gibt, bin ich sehr aufgeschlossen.

2.) Wir lernen, warum es für dich wichtig ist, dass keine Evolution statt gefunden hat und welche Argumente du hast.
Diesen Vorschlag finde ich auch gut.

Dann ist das Ziel des Threads erfüllt und wir können uns in Freundschaft trennen.

Deal ?

Hallo Tom Turbo,
danke für diesen guten Beitrag. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass es hier weitgehend sachlich blieb. Wenn ich Deinem letzten Vorschlag folge, müßte ich über Bibel und über Gott und meinen Glauben schreiben. Das ist dann wieder ein Thema, welches den Anlaß für Polemik bietet und dann ist zu befürchten, dass die Moderatoren diesen Faden „kassieren“. Dem möchte ich vorbeugen. Ich werde die Moderatoren anschreiben und um Zustimmung bitten.

LG; Nordrheiner
 
Hallo Tom Turbo,
danke für diesen guten Beitrag. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass es hier weitgehend sachlich blieb. Wenn ich Deinem letzten Vorschlag folge, müßte ich über Bibel und über Gott und meinen Glauben schreiben. Das ist dann wieder ein Thema, welches den Anlaß für Polemik bietet und dann ist zu befürchten, dass die Moderatoren diesen Faden „kassieren“. Dem möchte ich vorbeugen. Ich werde die Moderatoren anschreiben und um Zustimmung bitten.

LG; Nordrheiner

Nein, ich denke, du überschätzt, unterschätzt oder verschätzt ein paar Sachverhalte. Solange du zum Ausdruck bringst, wie du diese Welt siehst, aber andere nicht missionieren willst, ist alles in Ordnung.
 
Die Evolution ist bisher unbestritten und in ihrer Gesamtheit - mit all den Lücken - die eleganteste Lösung für das Enststehen der gesamten Natur. Es gibt gar keine andere Lösung oder eine glaubhafte Alternative. Denn wenn wir diese ( Alternativen ) abfragen, bleiben wir schon am ersten Satz hängen: Gott ist groß, wer hat ihn erschaffen? Und schon da werden die Antworten vage bis lächerlich: Er war schon immer da - oder - er ist in einer Dimension die wir nicht verstehen. ( Gottes Wege sind unergründlich )
 
Am Anfang entstanden einzellige Lebewesen, Algen, Mikroben, Bakterien. Diese organisierten sich in Zellverbänden, wobei sich verschiedene Zellen spezialisierten und eine höhere Organisation entstand. Also Verdauungszellen oder äußere Zellen als eine Art Haut, in der Art der Würmer mit Mund und Anus. Alle Zellen waren vom gleichen Typ.

Als nächstes entstanden die drei Arten von differenziertem Zellgewebe. Außenschicht, Mittelschicht und Innenschicht. Die Differenzierung in diese drei Arten von Zellgewebe geschieht beim Embryo, der sich in genannte drei Keimblätter aufteilt. Das sind die drei Zellschichten. Auch der Mensch ist immer noch aus diesen drei Schichten aufgebaut aus denen sich sehr viel detaillierter und komplizierter Organe und der Körperaufbau bildet.

Das Leben hat sich also durch einen Anpassungsprozess als eine immer verbesserte Organisation und Spezialisierung von Zellen entwickelt. Am Anfang standen die Einzeller.

Nun kann man natürlich darüber diskutieren ob die ersten Einzeller von Gott geschaffen wurden oder diese Entwicklung von Gott oder einer höheren Macht gesteuert ist. Es deutet aber alles darauf hin, dass es sich um einen Prozess handelt der selbstorganisiert ist.

Nur wenige Naturgesetze sind zum Beispiel notwendig damit sich aus einer Staubwolke selbstständig ein kompliziertes Sonnensystem organisiert.

Ähnlich ist es mit der belebten Natur. Um diese Prozesse zu verstehen und zu erklären ist weder ein Gott noch eine höhere Macht notwendig. Die Anwesenheit von Gott oder höheren Mächten ist in der Natur nicht notwendig.

Nachdem nun klar ist, dass Gott den Menschen nicht erschaffen hat, könnte man sich noch weiter zurückziehen und argumentieren Gott hat die Materie und die Naturgesetze erschaffen und sich dann rausgehalten. Das führt aber immer mehr zur Auflösung aller bisherigen Religionen und Glaubensrichtungen und würde am Schluss die "Gläubigen" mehr zu Naturforschern und Naturgläubigen machen, so wie es die Atheisten heute schon sind.

Weil aus dieser Entwicklung die Liquidierung aller bisherigen Religion hervor geht ist der Widerstand dagegen auch so hoch, das Festhalten am so notwendig geglaubten biblischen Geschehen so hartnäckig.
 
Evolution ist ein hochinteressantes Thema. Wir habevor kurzem noch im Atheisten-Club drüber diskutiert, was passieren würde wenn der Mensch z.B. schlagartig durch einen Meteoriten-Einschlag verschwinden würde. Welches Tier würde sich dann in den nächsten Millionen Jahren zur "Krone der Schöpfung" aufschwingen können? Oder: Gäbe es den Menschen überhaupt, wenn es vor 65 Millionen Jahren nicht diesen Einschlag gegeben hätte? Ja, in Wirklichkeit ist die Evolution viel interessanter als das Sinnen drüber ob irgendwelche Götter irgendwann mal Wein zu Wasser verwandelt haben.
 
Evolution ist ein hochinteressantes Thema. Wir habevor kurzem noch im Atheisten-Club drüber diskutiert, was passieren würde wenn der Mensch z.B. schlagartig durch einen Meteoriten-Einschlag verschwinden würde. Welches Tier würde sich dann in den nächsten Millionen Jahren zur "Krone der Schöpfung" aufschwingen können? Oder: Gäbe es den Menschen überhaupt, wenn es vor 65 Millionen Jahren nicht diesen Einschlag gegeben hätte? Ja, in Wirklichkeit ist die Evolution viel interessanter als das Sinnen drüber ob irgendwelche Götter irgendwann mal Wein zu Wasser verwandelt haben.

Das finde ich auch, die Erkenntnis der Natur ist schon soweit fortgeschritten, dass man die weitere Notwendigkeit von Religionen und Göttern nur mehr als psychologisches, soziologisches, gesellschaftliches oder gar politisches, aber eben menschengemachtes Phänomen betrachten muss.
 
Hallo Spoony,

Glaube ist der Ausweg aus der Angst vor dem Tod. Wenn man glaubt, dass nach dem Tod noch etwas kommt, hat man keine Angst davor. Das ist das Grundprinzip aller Religionen.

Viele Grüße
Andreas
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben