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Trennung wegen unerfülltem Kinderwunsch?

Hinsichtlich deiner biologischen Uhr klingt es, als siehst du bei diesem Mann deine letzte Chance, dir deinen Traum von Familie zu erfüllen. Ich kann deinen Kinderwunsch verstehen, aber es klingt, als setzt du ihm damit ziemlich unter Druck. Der Verlauf deiner Krankheit ist nicht absehbar. Daher sind seine Bedenken völlig gerechtfertigt. Zudem hat er mit der Kinderplanung abgeschlossen, daher die Vasektomie. Du schreibst, es sei ein Manko, dass er bereits Kinder hat. Kinder sind kein Manko, sondern eine Bereicherung. Harmonisch klingt eure Beziehung beileibe nicht. Du scheinst so auf ein Kind fixiert zu sein, dass du seine Bedenken außer acht lässt und ihm eine Vaterschaft aufzwingen willst.
Was machst du denn, wenn dein Arzt dir grünes Licht gibt, aber die Vasektomie sich nicht mehr rückgängig machen lässt? So lange scheint ihr noch nicht in einer Beziehung zu sein, wenn ihr Beide gerade eine Trennung hinter euch habt und er vorübergehend bei dir wohnt. Ich finde, ihr solltet euer Zusammenleben erstmal austesten, bevor ihr überstürzt ein Kind in die Welt setzt und deinen Kinderwunsch nicht zu eurem Hauptthema machen.
 
hallo,
welches medi spritzt du??
interferon, avonex??
ich hab auch ms, aber keinen kinderwunsch.
hilfe bietet dir dein arzt und du kannst dich auch im forum anmelden.
www.aktiv-mit-ms.de
dort werden immer wieder fragen jeglicher art beantwortet, auch partnerschaft/kinderwunschfragen.

ms ist die krankheit der 1000 gesichter,

es kann, muss aber nicht..
viel glück,
frara

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal,
ich finde es ein bißchen schade, wie ich hier teils hingestellt werde. Wie eine egoistische Frau, welche ihrem Partner, mit dem sie a) keine harmonische Beziehung führt, und b) auch nicht liebt, verantwortungslos ein Kind aufzwingen will, obwohl sie MS hat und der Partner eine Vasektomie hat machen lassen. Und schon gar nicht, habe ich seine Kinder als "Manko" bezeichnet. Sondern lediglich die Tatsache dass er eine Vasketomie hat machen lassen (weil er mit den vorherigen Müttern seiner Kinder reingefallen ist, und es nicht so gelaufen ist wie es eigentlich sein sollte.)

So bin ich bei Weitem nicht. Ich kann sogar sehr gut mit Kritik umgehen, bis zu einem gewissen Maße. Ich bin auch nicht Eine die jetzt sofort stur ein Kind möchte, und ihren Partner fünf mal am Tag darauf anspricht oder unter Druck setzt. Wir hatten ja auch die Abmachung dass wir uns jetzt erstmal auf den Aufbau unserer Partnerschaft konzentrieren und das klang für mich auch super und ich habe mich auf die Zweisamkeit mit ihm gefreut, einfach mal das Leben genießen ohne Stress und Herzschmerz. Dann kam ER und hat das Thema plötzlich so aufgegriffen wegen seiner Bekannten und deren Verlauf auf mich projeziert. Und ja, es ist ein sehr sensibles Thema für mich, weil es mein Lebensziel ist. Und jeder der das nicht versteht, wie es ist wenn einem der Partner, den man liebt, den man in sein Herz gelassen hast, mit dem man sich eine tolle Zukunft vorgestellt hat, der einem ja auch gesagt hat dass es dieses Mal für immer sein soll, plötzlich von heut auf morgen die Hoffnung nimmt dass man den selben Weg gehen wird/will/kann, der ist zu beneiden und weiß gar nicht wie gut es ihm geht. Und nochmal, selbstverständlich haben wir auch darüber gesprochen, was passieren würde wenn es nicht funktionieren würde ein Kind zu bekommen. Aber: es ist ein riesengroßer Unterschied ob man👎 nicht kann oder nicht will.

Ich habe hier bestimmt niemanden gesucht, der mir nach dem Mund redet, aber vielleicht den ein oder anderen der mich ein bißchen verstehen kann und mich nicht gleich verurteilt. Wenn man bisher immer nur Pech mit seinen Partnern hatte, mit 31 die Diagnose MS bekommt, und jetzt auch noch vor der Entscheidung steht seinen Partner (bei dem man endlich das richtige Gefühl hat ankommen zu können) oder sein Lebensziel/Traum aufzugeben... das ist nicht leicht.

Trotzdem danke an alle, die sich hier mit meinem Problem auseinandergesetzt haben.


@ Frauenrausch: Dankeschön. Ich spritze Extavia. Ich komme damit sehr gut klar und habe bis jetzt auch nicht wirklich ein Problem mit der Krankheit an sich (noch nicht). Wie schon gesagt, die Krankheit bestimmt momentan nicht mein Leben oder meinen Alltag. Es ist einfach schwer so plötzlich damit umzugehen, dass der Partner die Krankheit mehr als "Problem" ansieht als ich als Betroffene selbst. Ich könnte natürlich auch in Selbstmitleid zugrunde gehen, und mir jeden Tag mehrmals vor Augen halten, dass ich krank bin. Aber ich denke nicht, dass das der richtige Weg wäre. Ich beneide dich gewissermaßen darum, dass du keinen Kinderwunsch hast, ich wünschte ich könnte das auch abstellen, aber das geht eben leider nicht.
 
Hallo nochmal,
ich finde es ein bißchen schade, wie ich hier teils hingestellt werde. Wie eine egoistische Frau, welche ihrem Partner, mit dem sie a) keine harmonische Beziehung führt, und b) auch nicht liebt, verantwortungslos ein Kind aufzwingen will, obwohl sie MS hat und der Partner eine Vasektomie hat machen lassen. Und schon gar nicht, habe ich seine Kinder als "Manko" bezeichnet. Sondern lediglich die Tatsache dass er eine Vasketomie hat machen lassen (weil er mit den vorherigen Müttern seiner Kinder reingefallen ist, und es nicht so gelaufen ist wie es eigentlich sein sollte.)

So bin ich bei Weitem nicht. Ich kann sogar sehr gut mit Kritik umgehen, bis zu einem gewissen Maße. Ich bin auch nicht Eine die jetzt sofort stur ein Kind möchte, und ihren Partner fünf mal am Tag darauf anspricht oder unter Druck setzt. Wir hatten ja auch die Abmachung dass wir uns jetzt erstmal auf den Aufbau unserer Partnerschaft konzentrieren und das klang für mich auch super und ich habe mich auf die Zweisamkeit mit ihm gefreut, einfach mal das Leben genießen ohne Stress und Herzschmerz. Dann kam ER und hat das Thema plötzlich so aufgegriffen wegen seiner Bekannten und deren Verlauf auf mich projeziert. Und ja, es ist ein sehr sensibles Thema für mich, weil es mein Lebensziel ist. Und jeder der das nicht versteht, wie es ist wenn einem der Partner, den man liebt, den man in sein Herz gelassen hast, mit dem man sich eine tolle Zukunft vorgestellt hat, der einem ja auch gesagt hat dass es dieses Mal für immer sein soll, plötzlich von heut auf morgen die Hoffnung nimmt dass man den selben Weg gehen wird/will/kann, der ist zu beneiden und weiß gar nicht wie gut es ihm geht. Und nochmal, selbstverständlich haben wir auch darüber gesprochen, was passieren würde wenn es nicht funktionieren würde ein Kind zu bekommen. Aber: es ist ein riesengroßer Unterschied ob man👎 nicht kann oder nicht will.

Ich habe hier bestimmt niemanden gesucht, der mir nach dem Mund redet, aber vielleicht den ein oder anderen der mich ein bißchen verstehen kann und mich nicht gleich verurteilt. Wenn man bisher immer nur Pech mit seinen Partnern hatte, mit 31 die Diagnose MS bekommt, und jetzt auch noch vor der Entscheidung steht seinen Partner (bei dem man endlich das richtige Gefühl hat ankommen zu können) oder sein Lebensziel/Traum aufzugeben... das ist nicht leicht.

Trotzdem danke an alle, die sich hier mit meinem Problem auseinandergesetzt haben.


@ Frauenrausch: Dankeschön. Ich spritze Extavia. Ich komme damit sehr gut klar und habe bis jetzt auch nicht wirklich ein Problem mit der Krankheit an sich (noch nicht). Wie schon gesagt, die Krankheit bestimmt momentan nicht mein Leben oder meinen Alltag. Es ist einfach schwer so plötzlich damit umzugehen, dass der Partner die Krankheit mehr als "Problem" ansieht als ich als Betroffene selbst. Ich könnte natürlich auch in Selbstmitleid zugrunde gehen, und mir jeden Tag mehrmals vor Augen halten, dass ich krank bin. Aber ich denke nicht, dass das der richtige Weg wäre. Ich beneide dich gewissermaßen darum, dass du keinen Kinderwunsch hast, ich wünschte ich könnte das auch abstellen, aber das geht eben leider nicht.
weil ich um einiges älter bin als du. ich schwebe quasi bereits jenseits des wochenbettes😉
 
Lieber Gast entschuldige, ich habe hier die ganzen Antworten nicht durchgelesen, weil ich mir den Tenor schon gut vorstellen kann. Kann ich schlecht ertragen heute. Daher sorry, falls ich wider erwarten doch irgendetwas wiederhole 🙂


Ich kenne einige Menschen mit MS. Einige mittlerweile recht "alt". Eine saß schon im Rollstuhl, kann jetzt mittlerweile wieder normal gehen. Eine andere ist schwanger.

MS sehe ich überhaupt nicht als Ausschlusskriterium ein Kind zu bekommen, besonders mit den heutigen Medikamenten.
Klar, bei jedem verläuft die Krankheit ein wenig anders, und es gilt natürlich während der Schwangerschaft abzuwägen... kindschädigende Medikamente oder eventuell ein neuer Schub? Aber diese Abwägung wird bei dir wohl klar ausfallen.
Ich würde da ganz offen mit deinem behandelnden Arzt und mit einem Gynäkologen deines Vertrauens besprechen, mir aber auch nicht zuviel Angst machen lassen. Du wirst während der Schwangerschaft medikamentös bestimmt nicht ideal eingestellt sein, (vielleicht hast du schon eine Idee was das mit dir machen wird ?), danach aber schon. Und genau deswegen sehe ich kein Problem. Bei anderen dauert es 10 Jahre bis sie tatsächlich erkennen was los ist, 10 Jahre ohne Medikamente, und du wirst 9 Monate ganz sicher auch überstehen. 😉
Also sehe ich da kein Problem wenn du die Unterstützung der Ärzte hast.

Und ich finde, es spricht sehr für deinen Partner, daß er seine Bedenken so offen anspricht. Nur so kann man gemeinsam arbeiten 🙂
 
Hallo CHOcell,
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich sehe das genauso wie du, ich fühle mich durchaus in der Lage ein Kind zu bekommen, weiß wie ich mich medikamententechnisch verhalten müsste und laut Arzt ist es sehr häufig auch so, dass sich die Schwangerschaft sehr positiv auf das Immunsystem auswirkt und man währenddessen - trotz Absetzen der Medikamente - keine Schübe bekommt.
Auch sieht mein Arzt sehr optimistisch in meine Zukunft mit der Krankheit. Allein in den letzten 15 Jahren hat sich die Medikamentenforschung gesteigert und man kann sehr lange, sehr gut damit klarkommen wenn man sich regelmäßig spritzt. Aber trotzdem ist es so, dass man bei MS eben NIE wissen kann, was kommt. Und genau das ist das Problem das mein Partner hat. Für ihn überwiegt die Angst dass es negativ kommen könnte anstatt der Zuversicht dass die Chance genauso groß (und nach meinem jetzigen Befinden würde ich sogar sagen größer) ist, dass die nächsten 30 Jahre gar nichts oder nichts Schlimmes ist...
Ich finde es ja auch gut dass er sich Gedanken macht, ich habe einfach nur Angst, weil ich ihn sehr gut kenne. Und er nichts einfach so daher sagt. Wenn er es wenigstens offen gelassen hätte, indem er seine Zweifel zwar geäußert hätte aber nicht gleich demonstrativ nein gesagt hätte, weil er die Eine kennt, deren Arme jetzt mit 30 taub werden... Dann hätte ich ja noch irgendwie Hoffnung, dass ihn jemand (ich oder mein Arzt) die Angst nehmen kann. Aber so wie es jetzt ist, hab ich so gut wie gar keine Hoffnung, dass wir an diesem "Problem" zusammen arbeiten können. Ich denke es ist eher so, dass er seine Meinung hat und sich davon auch nicht mehr abbringen lässt. Und somit hat er mir den Ball zugespielt zu entscheiden, ob ich auch ohne Aussicht auf ein Kind in meinem Leben mit ihm zusammenbleiben möchte, oder ob ich mich trenne. Denn er ist auch nicht stark genug zu sagen, dass er sich von mir trennt, weil er weiß dass er meinen Lebenstraum nicht erfüllen kann.
 
nicht auf ein Kind in meinem Leben verzichten kann, für keinen Mann der Welt

Eine krasse Aussage, aber wenigstens ehrlich.
Dein Partner ist vasektomiert und will keine Kinder. Was wirst du jetzt tun?
Kannst du akzeptieren dass jemand keine Kinder will (aus welchen Gründen auch immer) und das sein gutes Recht ist?
 
Hallo CHOcell,
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich sehe das genauso wie du, ich fühle mich durchaus in der Lage ein Kind zu bekommen, weiß wie ich mich medikamententechnisch verhalten müsste und laut Arzt ist es sehr häufig auch so, dass sich die Schwangerschaft sehr positiv auf das Immunsystem auswirkt und man währenddessen - trotz Absetzen der Medikamente - keine Schübe bekommt.
Auch sieht mein Arzt sehr optimistisch in meine Zukunft mit der Krankheit. Allein in den letzten 15 Jahren hat sich die Medikamentenforschung gesteigert und man kann sehr lange, sehr gut damit klarkommen wenn man sich regelmäßig spritzt. Aber trotzdem ist es so, dass man bei MS eben NIE wissen kann, was kommt. Und genau das ist das Problem das mein Partner hat. Für ihn überwiegt die Angst dass es negativ kommen könnte anstatt der Zuversicht dass die Chance genauso groß (und nach meinem jetzigen Befinden würde ich sogar sagen größer) ist, dass die nächsten 30 Jahre gar nichts oder nichts Schlimmes ist...
Ich finde es ja auch gut dass er sich Gedanken macht, ich habe einfach nur Angst, weil ich ihn sehr gut kenne. Und er nichts einfach so daher sagt. Wenn er es wenigstens offen gelassen hätte, indem er seine Zweifel zwar geäußert hätte aber nicht gleich demonstrativ nein gesagt hätte, weil er die Eine kennt, deren Arme jetzt mit 30 taub werden... Dann hätte ich ja noch irgendwie Hoffnung, dass ihn jemand (ich oder mein Arzt) die Angst nehmen kann. Aber so wie es jetzt ist, hab ich so gut wie gar keine Hoffnung, dass wir an diesem "Problem" zusammen arbeiten können. Ich denke es ist eher so, dass er seine Meinung hat und sich davon auch nicht mehr abbringen lässt. Und somit hat er mir den Ball zugespielt zu entscheiden, ob ich auch ohne Aussicht auf ein Kind in meinem Leben mit ihm zusammenbleiben möchte, oder ob ich mich trenne. Denn er ist auch nicht stark genug zu sagen, dass er sich von mir trennt, weil er weiß dass er meinen Lebenstraum nicht erfüllen kann.

Danke für die Ausführung, nun verstehe ich wohl etwas besser.

Ich hatte den Punkt auch überlesen, daß er nun aufgrund der Bekannten kategorisch nein sagt.
Seine Angst ist irgendwo verständlich durch diesen Vorfall, aber doch irrational. Denn so wie ich verstehe wie du deinen Krankheitsverlauf einschätzt, ist das Risiko daß du durch diese Krankheit in naher Zukunft solche Schäden erleidest vielleicht in etwa so groß, wie an bspw Krebs zu erkranken. Es ist alles gut im Griff, der Verlauf glücklicherweise als relativ harmlos einzuschätzen, das Risiko also meiner Meinung nach echt überschaubar.

Ihr könnt gut miteinander reden. Und auch wenn du nun die Befürchtung hast, daß er sich "davon nicht mehr abbringen läßt", wirst du dennoch versuchen ihm die realistischere Sichtweise beizubringen. So wie du ihn beschreibst, denke ich nicht, daß er Argumenten gegenüber verschlossen ist.
Ich kann schon verstehen, daß du diese Befürchtung hast, keine Frage, du kennst ihn ja besser als ich. Aber lass es darauf ankommen. Wie momo schrieb, lass ihn an Informationen teilhaben. Beim Gespräch mit dem Arzt dabei sein. Foren würde ich meiden, da suchen meist Menschen Hilfe bei Problemen, aber schreiben nicht wenn etwas gut läuft. Das ergibt immer ein falsches Bild.
Es wäre wirklich schade, wenn du wegen der irrationalen Angst verzichtest, oder eure Beziehung deswegen in die Brüche geht.

Hast du eigentlich schon versucht, ihm die realistischen Risiken zu erklären? Macht er zu? Hilft vielleicht ein bißchen Zeit, um die akute Furcht etwas zu dämpfen, damit er zugänglicher für Argumente ist?
 
Liebe TE,

Ich schreibe dir hier nun aus der Sicht einer Tochter einer Mutter mit MS. Natürlich hast du ein Recht auf eigene Kinder, sei dir aber zu jeder Zeit bewusst, dass du dein Kind einer großen psychischen Belastung aussetzt, sofern sich deine Krankheit nicht entwickelt wie von dir erhofft.

Ich musste mir nun fast mein gesamtes Leben mit ansehen, wie meine Mutter nach und nach immer stärker abgebaut hat und nun letztendlich fast komplett bewegungsunfähig im Rollstuhl gelandet ist. Sie ist inzwischen permanent auf Hilfe angewiesen.
So stark du als Mutter das auch nach außen hin durchstehen magst, so schwer ist es für die eigenen Kinder, das mit ansehen und damit leben zu müssen, zumal sie mit Sicherheit auch in der Pflege in irgend einer Art und Weise beteiligt sein werden (müssen). Die psychische Belastung ist immens.
Du hast natürlich Recht und mit einer großen Wahrscheinlichkeit wird es dir in absehbarer Zeit nicht (so) schlecht gehen wie meiner Mama. Wissen kannst du's aber eben nicht.

Ich möchte nur, dass du dir das auch von der Seite des Kindes überlegst. Versteh mich nicht falsch, ich möchte meine Mutter nicht missen und würde sie auch nie gegen eine andere eintauschen. Genau so froh bin ich darüber, dass sie mich auf die Welt gebracht und mich großgezogen hat. Ein Elternteil mit MS liefert nur eben nicht die optimalen Bedingungen für eine unbeschwerte Kindheit. Ist aber auch kein Garant dafür, dass sie schlecht wird ;-)

Ich wünsche dir viel Glück bei der Entscheidungsfindung!

Lg,
Gast_proton
 
Hallo liebe TE,

ich glaube du hast nicht verstanden worauf ich hinauswollte..vielleicht habe ich mich auch doof ausgedrückt.

Dein Freund hat Angst bekommen. Und diese Angst ist berechtigt. Die muss du ihm erlauben zu haben.
Die darf er haben. Das ist berechtigt. Erstmal.

Auf der anderen Seite steht dein Lebenswunsch.

Ich denke wenn du ihm erstmal erlaubst seine Ängste zu haben, dann geht er wieder auf dich zu.

Mach ihm klar wie sehr zu dir das wünschst.

Schliesslich ist es ja auch eh nicht klar ob das Rückgängigmachen der Vasektomie klappt.

Er soll es rückgängig machen und wenn du dann schwanger werden kannst/wirst, ist es sicher gottgewollt...

Rascas
 

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