Immer wieder lese ich früher als derMensch noch in Höhlen lebte....
Früher als der Mensch noch in Höhlenlebte, da lebte der Mensch noch in Gruppen. Der Mensch lebte nichtals Einzel, als Paar oder in einer Kleinfamilie. Es waren ganz andereBedingungen. Die Paarbeziehung, besser noch die Familie – Mutter,Vater, Kind(er) – dies ist heute schon nicht mehr der Normalfall,denn oft trennen sich die Eltern, es wird die Verantwortung wiederder Gemeinschaft, aus der sich jedoch oft herausgezogen wird,aufgebürdet. Kinder brauchen Bezugspersonen, doch zu oft wird dasvergessen.
Monogamie ist aber aus gerade dementstanden, sich in kleine Familienverbände zurückzuziehen.
Das Leben in größeren Gruppen hatteeben auch die Nachwuchsversorgung mit inbegriffen, alle in der Gruppesind mitverantwortlich bei der Aufzucht und der Versorgung, derer,die nicht in der Lage sind.
In der Kleinfamilie aber muss es eineandere Regelung geben.
Es kann nicht einer der für die Kinderverantwortlichen ständig zwischen x-Haushalten hin und herhüpfen,für alle gleich gut sorgen und emotional anwesend sein....
Nun ist es so, dass durch diePharmaindustrie es möglich ist, Sex auch ohne Folgen zu haben, dasaber widerspricht den Aussagen, es geht um die Genvielfalt.
Es geht oft darum, dass ein Partnerkeine Verantwortung, keine Bindung eingehen will. Er will diegrößtmögliche eigene Freiheit. Was ich da nicht verstehe, warumdenn eine feste Beziehung eingehen, wenn doch nach vielen sexuellenBeziehungen Ausschau gehalten wird?
Wie sieht es da mit der Verantwortungdes eigenen Handelns aus?
Wie sieht es mit der Versorgung, derMutter und des Kindes aus, wenn es dazu kommt?
Das einfach dann an die Allgemeinheitabgeben wollen, zeugt nicht wirklich von Verantwortungsbewusstsein.Als es noch die Zeit der Höhlenmenschen war, musste auch jederseinen Beitrag zum Überleben aller leisten. Wer Kinder zeugte, warauch dafür verantwortlich diese zu versorgen.
Es starben damals auch noch mehrMenschen an Unterversorgung, an Krankheiten, auch durch Unfälle undUnwetter, dies musste alles aufgefangen werden. Doch für dieVersorgung waren alle beteiligt, die in der Gruppe lebten und nochkörperlich dazu im Stande waren. Die Gruppe teilte sich die Aufgabe.
Heute aber, werden Kinder gezeugt unddann?
Es gibt Menschen, die es für wichtigansehen sich zu kümmern, sich zu sorgen und ihren Teil für eingutes Familienleben beitragen. Doch tun es auch die, die die sich aufdie Höhlenzeit berufen, um ihren sexuellen Trieb ausleben zu können,sich darauf berufen, das wäre in den Genen? Wie sieht es denn mitden Genen aus, die wollen, dass ihr Nachwuchs auch beschütztaufwächst und wiederum sich weiter geben kann? Nur zeugen wollen,aber sein Nachwuchs dann sich selbst überlassen, war alsHöhlenmensch nicht die Regel. Es wurde versorgt, so gut es machbarwar. Es hat sich keiner zurück gelehnt und gesagt nun kann einanderer die Versorgung übernehmen. Schließlich sollte der eigeneNachwuchs auch ein guter Nachfolger werden.
Es gibt auch in der Tierwelt viele, die monogam leben, weil es sich durchgesetzt hat, als eine erfolgreiche Art und Weise, die Art zu erhalten. Dann sind beide Elternteile für die Aufzucht des Nachwuchses verantwortlich. Wo es nur ein männliches Tier gibt, was sich paaren darf, ist es fast immer eine Gruppe, die für die Aufzucht zusammenhält. Bei den Wölfen, dürfen nur die ranghöchsten Tiere, also Leitwolf und Leitwölfin, sich fortpflanzen. Auch das ist eine Form der Monogamie, allerdings mit einer Familie im Hintergrund.