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Gescheiterte Ehe, bevor sie überhaupt begann

Ich glaube ich könnte ein Buch darüber schreiben..

Manche Herzensbrecher wollten auch reumütig zurückkehren und dann konnte ich den Dolch schwingen (bei manchen wollte ich es auch nicht )
Meistens hatte ich wohl die Männer verlassen..Das hat etwas mit meiner Biographie zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob er jemals Interesse an seinem Kind haben wird? Ob jemals wieder normale Absprachen möglich sein werden?

Er hat ja das Sorgerecht, auch wenn er meint, er wäre nicht der Vater ... d.h., er müsste eigentlich für Absprachen erreichbar sein, ist er aber nicht ... :-/
 
Ob er jemals Interesse an seinem Kind haben wird? Ob jemals wieder normale Absprachen möglich sein werden?

Er hat ja das Sorgerecht, auch wenn er meint, er wäre nicht der Vater ... d.h., er müsste eigentlich für Absprachen erreichbar sein, ist er aber nicht ... :-/

Er wird weder für Absprachen zur Verfügung stehen , noch jemals erreichbar sein, noch zu Versprechen stehen.

Er wird vermutlich nicht mal pünktlich Unterhalt bezahlen.
 
Er wird weder für Absprachen zur Verfügung stehen , noch jemals erreichbar sein, noch zu Versprechen stehen.

Er wird vermutlich nicht mal pünktlich Unterhalt bezahlen.

Ich wollte da jetzt keine voreilige Antwort, sondern eher eine Diskussion - bzw. Tipps, wie ich mit diesen Gedanken umgehen kann ... Antworten auf meine Fragen kann mir niemand geben.

Und dass er den Unterhalt nicht bezahlt hat, habe ich ja schon geschrieben.
 
Warum reichst du nicht jetzt schon die Scheidung ein?
Ihr habt nie als Ehepaar zusammengelebt und braucht daher kein Trennungsjahr einhalten.
Umso eher kannst du damit abschließen.
Wie du mit deinen Gedanken umgehen sollst, dabei wird dir deine Psychologin eher helfen können als das Forum.
 
Ich wollte da jetzt keine voreilige Antwort, sondern eher eine Diskussion - bzw. Tipps, wie ich mit diesen Gedanken umgehen kann ... Antworten auf meine Fragen kann mir niemand geben.

Das war keine voreilige Antwort , sondern eine Prophezeiung. So wird es nämlich kommen. Und wenn Du auf etwas anderes hoffst , wirst Du zwangsläufig enttäuscht werden.

Und dass er den Unterhalt nicht bezahlt hat, habe ich ja schon geschrieben.

Er wird ihn auch nicht pünktlich bezahlen, wenn die Vaterschaft festgestellt worden ist.

Und er wird sich nicht an Absprachen halten.
 
Ich kann dir das so sagen...

Ich bin Kind aus selbiger Situation, also kann ich hier nur "aus Sicht deines Sohnes" sprechen.
Meine Mutter hat nach einem Jahr das alleinige Sorgerecht beantragt, da er sich kaum um mich geschehrt hat. Erst nach 7 Jahren meldete er sich bei mir.
Meine Mutter hatte 17 Jahre lang Probleme damit umzugehen. Du denkst zwar, dass du das nicht an deinem Kind "auslassen" wirst, aber ich sage dir das nur so: wirst du nicht, wenn du dich nicht darum kümmerst einen Schlussstrich zu ziehen. Endgültig.
Ich musste unheimlich darunter leiden, dass meine Mutter so enttäuscht wurde. Ich musste 17 JAHRE lang darunter leiden, und ich habe es nach 3 Jahren NOCH LANGE nicht überwunden. Ich bin erst am Anfang.

Die Sache ist, du kannst darüber diskutieren, philosophieren, reden, whatever, aber im Endeffekt musst du es TUN. Meine Mutter ist damals in ein Loch gefallen in dem sie sich jahrelang gesuhlt hat und an mir ausgelassen hat. Weil sie eben das tat, was du geschrieben hattest, sie hat oft die Enttäuschung von ihm in mir gesehen. Ich war ja auch Teil von ihm. Ich war er und DAS konnte sie nicht differenzieren. Es gab gute Zeiten, natürlich, aber die schlimmen Erlebnisse blieben hängen. Sie hat vieles von ihm in mich hineinprojeziert. Ihr tat es Leid, das sagte sie oft, aber die Taten sprachen eine andere Sprache. Wenn meine Mutter damals, als ich 4 war, vor mir weinte fragte ich sie warum sie denn weint, daran kann ich mich heute noch erinnern, und sie sagte mir damals, dass ich dafür keine Schuld trage, aber dass es immernoch weh tut. Ich war 4. 4 Jahre nachdem das ganze so passiert ist, beinahe genauso wie du es beschrieben hast.

Damit will ich sagen, du musst unbedingt einen Weg finden damit umzugehen. Weil es wird dich sonst jahrelang noch heimsuchen, und dein Sohn wird das mitbekommen. Das kann ich dir versichern.

Ich würde dir raten eine andere Einstellung zu suchen. Denk nichtmehr daran was hätte sein können, was sein müsste und wie es sich ändern lassen könnte. Die Dinge sind, wie sie sind. Life goes on, shit happens. Hack' es ab. Ernsthaft.

Der Abschnitt deines Lebens, mit diesem Mann, der ist VORBEI! Vorbei, vorbei, vorbei. Ende aus, Micky Maus. Und jetzt geht es um dein Leben, um das Leben deines Sohnes, um das Leben zu zweit. Wer weiß was kommt, erwarte nichts. Aber sei vorbeireitet, man weiß ja nie ne?

Aber es ist wichtig, dass du lernst, wie man mit solchen Rückschlägen umgehen muss. Ich wurde auch schwer enttäuscht, nicht so wie du, aber meine Devise mit Rückschlägen umzugehen ist immernoch, und das seit einiger Zeit, "Life goes on. Wer weiß was morgen ist. Wenn ich morgen nichtmehr bin, dann bin ich heute ich selbst." und damit kann ich eine Menge verarbeiten.
 

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