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Gescheiterte Ehe, bevor sie überhaupt begann

Bei Kritik spalten sich die Geister.
Entweder man muss immer "Ja, ja. Du hast Recht. Ich werde mich deinen Anweisungen beugen." sagen, dann ist man scheinbar kritikfähig oder man sagt "Nein, ich sehe das nicht so." und man ist kritikunfähig.

Nur weil jemand diese eine Ansicht oder Auffassung einer Situation hat, dann muss es nicht gleich der richtige Ansatzpunkt sein. Wenn man betont, dass man das nicht nachvollziehen kann und auch nicht weiter daran werkeln will, weil es für einen selbst einfach keinen Sinn ergibt, dann sollte man das akzeptieren. Das hat nichts mit Kritikunfähigkeit zutun, sondern dass man einfach eine ganz andere Sichtweise zu der eigenen Situation hat. Man kann die Sichtweise des anderen zwar verstehen, muss sie aber nicht gleich annehmen.

Das nur dazu.

Aber ja. Du willst jetzt verarbeiten und hast ja auch schon ein paar Stichpunkte festgehalten. Ich würde sagen, versuche dich darin ein wenig zu finden, deine Möglichkeiten abwägen. Probier mal hier und da was aus. Schreiben/reden nützt bei "Verarbeitungsprozessen" ja nur bedingt, Tun gehört ja auch dazu.

Wichtig ist auch vielleicht mal in der Therapiesitzung diesen Prozess deines Wartens zu besprechen, da das für dich scheinbar noch irgendwie in dir drin sitzt. Ich würde mich auch nicht mehr von solchen Sachen wie der Vaterschaftsanzweiflung verwundern lassen. Erwarte einfach nichts.

Ja, du musst deinem Kind irgendwann diese Dinge über seinen Vater erzählen, wenn er dafür bereit ist. Aber wie ich schon sagte, verbau ihm nicht den Weg zu ihm. Was der Vater tut, das kannst du nicht in der Hand haben, was Schade ist. Aber damit stehst du nun in der Rolle von beiden, Mutter UND Vater, für deinen Sohn. Ratsam wäre es sich jetzt schon über mögliche Erziehungsmodelle zu informieren. Es gibt ja so "Treffen für alleinerziehende Frauen", da wirst du vielleicht Rückhalt finden können.
 
Wie lange habt ihr euch vor der Heirat gekannt?

Habt ihr vor deinem Umzug zusammen gewohnt?

Das hatten wir schon und haben bereits festgestellt, dass kurzes Kennen nichts heißen muss! Der Verhörton mag zusätzlich verletzend sein. Selbst wenn sie diese Frage (noch einmal) beantwortet, was heißt das dann?
Ich kannte meinen Mann vor der Hochzeit ein Jahr, wir haben vor der Schwangerschaft nicht zusammen gewohnt, bin nach 3 Monaten schwanger geworden.
Was können wir daraus schließen?Richtig, nichts! Es geht manchmal gut und hier ist es nicht gutgegangen! Was die TE vermeintlich hätte besser machen können ist nun müßig!
 
Wie gesagt - ich bin nicht wütend auf ihn ... und ich finde auch nicht, dass er irgendwas nicht wert ist ... er hat so gehandelt, wie er es für sich für richtig hielt - so gut er konnte ... .

Ich wäre stinkwütend auf ihn. Und ja er hat gehandelt - und sich so gut und so schnell es ging aus der Affäre gezogen.

Das war für mich nicht gut (genug) - aber das heißt nicht, dass er deshalb ein schlechter oder wenig wertvoller Mensch ist. Ich verurteile sein Verhalten z.T. - aber nicht ihn als Person. .

Die Person und das Verhalten gehören wohl zusammen. Und so wie er sich gerade verhält ist das wohl nicht besonders nett oder wertvoll , oder?

Mir ging es hier nicht wirklich um eine Problemanalyse oder eben das Festlegen, wer Schuld hat, sondern allein darum, meinen Schmerz zu bewältigen..

Dazu solltest Du lernen ihn nicht immer zu entschuldigen, sondern einfach mal einsehen, dass er Dich behandelt wie den letzten Dreck und dann angemessen sauer und wütend werden.

Man muss ja nicht immer für alles eienn Sündenbock finden ... und am Scheitern einer Beziehung haben immer 2 Personen einen Anteil..

Schon klar. Aber so wie er sich jetzt verhält , verhält man sich gar nicht. Egal , wer Schuld hat oder auch nicht.

Und dieses "du HÄTTEST blabla" ist völlig sinnlos ... es ist passiert.

Ja, aber zum Verabeiten gehört auch reflektieren und daraus lernen. Nach vorne schauen nützt nur was, wenn man kurz nach hinten schaut , erkennt wo was schief gelaufen ist und für die Zukunft daraus lernt.
 
Das hatten wir schon und haben bereits festgestellt, dass kurzes Kennen nichts heißen muss! Der Verhörton mag zusätzlich verletzend sein. Selbst wenn sie diese Frage (noch einmal) beantwortet, was heißt das dann?
Ich kannte meinen Mann vor der Hochzeit ein Jahr, wir haben vor der Schwangerschaft nicht zusammen gewohnt, bin nach 3 Monaten schwanger geworden.
Was können wir daraus schließen?Richtig, nichts! Es geht manchmal gut und hier ist es nicht gutgegangen! Was die TE vermeintlich hätte besser machen können ist nun müßig![/QUOT

Ich bin der Gast mit dem Verhörton und hätte gerne meine Frage von der TE beantwortet.
Ich kann in dem Thread nirgendwo lesen wie lange sie sich vor der Heirat kannten.
Ich wollte nicht wissen, wie lange du deinen Mann vor der Ehe kanntest.
 
Du wärst wütend, ich bin es nicht mehr, weil Wut mir nicht hilft, mit der Sache meinen Frieden zu finden. Wütend kann man sein, wenn man mit jemandem nie wieder Kontakt möchte. Ich will aber Kontakt zu ihm, weil ich möchte, dass unser Kind seinen Vater kennt. Klar hat er viel Scheiße gebaut. Aber daran ändere ich mit Wut nichts - mit angemessenem Trauern und Verzeihen schon.

Sein Verhalten ist nicht nett, richtig. Aber ich messe einer Person nicht weniger Wert bei, nur weil ich ihr Verhalten verurteile. Das darfst du gern anders sehen - aber meine Sicht auf die Welt ist so: jeder Mensch ist gleich viel wert. Jeder Mensch ist wertvoll. Auch ein Massenmörder, auch ein V***.

Ich entschuldige nichts. Ich finde vieles, was er getan bzw. eher nicht getan hat völlig inakzeptabel. Ich habe lange drüber geschimpft und meinen Frust kundgetan ... es hat mir nicht geholfen. Es hat mich in meinem Kummer ertrinken lassen. Ich kann ihn nicht ändern. Ich möchte meine Kraft nun ins Verzeihen investieren ... einfach so - ohne eine Wiedergutmachung zu erwarten (wie ich es vorher tat).

"verhält man sich gar nicht" ... naja, was "man" macht, ist für mich nicht wirklich relevant ... Menschen sind zu verschieden, um sowas festzuzurren. Er hat sich so verhalten, das kann ich nicht ändern. Meine Meinung dazu steht fest: Er hat sich mies verhalten und mir und dem Kind dadurch Schaden zugefügt, das ist einfach nur daneben.

Reflektieren möchte ich auf meine Weise. Ich möchte nicht von euch hören, was ich hätte tun sollen. Denn euer Weg muss nicht mein Weg sein. Und ich denke nicht, dass das "hättest du mal besser vorher überlegt" zu mir passt. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen entschieden. Es hätte auch gutgehen können. Nun habe ich viel erlebt und gelernt ... und ein Kind. Und ich mache immer mehr meinen Frieden damit. Also - ich brauche niemanden, der für mich zurückschaut und mein Leben beurteilt - das kann ich selbst besser, weil ich Expertin für mein eigenes Leben bin.
 
Ich finde es äußerst merkwürdig, dass du dich mit einem User triffst, der auf Partnersuche ist.
 
Als ich umgezogen war - und er nicht nachkommen wollte, war cih viel allein. Irgendwann habe ich dann einmal jemanden eingeladen, den ich aus dem Chat kannte - und den ich vor langer Zeit auch mal besucht habe ... ich habe aber mit meinem Mann vorher drüber gesprochen - und es war klar, dass da nix Sexuelles läuft.Bei dem ersten Treffen lief auch nichts.

Und bei dem zweiten?

Und warum chattest du mit irgendwelchen Typen rum, wenn du einen Mann hast?

Wäre es nicht sinnvoll sich zuerst scheiden zu lassen und erst dann die Typen einzuladen?

Und noch eine Frage: Warum ziehst du um, ohne dich mit deinem Mann darauf zu einigen, so nach dem Motto friss oder stirb?

Weisst du, ich glaube das was du uns erzählst, ist nur der sichtbare Teil des Eisbergs.

Wäre dein Mann sich sicher dass er der Vater des Kindes ist, wäre kein Vaterschaftstest notwendig.

Offensichtlich hast du während der Ehe Sex mit anderen Männern gehabt.

Ich glaube, dein Mann ist ein netter (auch wenn etwas apathischer) Mensch, der von dir enttäuscht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es seltsam, dass du dich mit einem User triffst, der hier im Forum schon längere Zeit auf Partnersuche ist. Hast du einen warmen Wechsel angestrebt?
 
Wenn hier manche Leute über das Zurückschauen schreiben (wie ich auch ) finde ich es schon wichtig,weil man dadurch etwas für die zukünftigen Partnerschaften lernen könnte.
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Solch ein warmer Wechsel hätte ihr und ihm vermutlich gut getan ,dann hätte dieser Mann sie nicht so schlimm im Stich lassen können...
Ihr wegen diesem Date Vorwürfe zu machen ist unfair.
Wir wissen nicht mit wie vielen anderen Frauen dieser Mann in der Zeit im Bett war.

Wenn ein Mann sie auf solche Art und Weise verlässt war er wahrscheinlich gedanklich und emotional schon seit längerer Zeit ganz woanders.
 
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