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Kinder in Deutschland müssen Hunger leiden????

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Eigentlich gibt es dazu bereits Beiträge, aber wir können das gerne noch mal aufgreifen.
[...]
Passiert hier doch sowieso ständig. Da kommen irgendwelche speziellen Fällen, die man sich zusammen konstruiert hat! Hauptsache die anderen sind Schuld. Vorwiegend natürlich der Staat. So als gäbe es keine Eigenverantwortung mehr.

Das es Missstände gibt, genauso wie es Extremfälle gibt, bleibt doch völlig unbestritten! Wie oft soll ich das denn noch wiederholen? Sorry, dafür fehlt mir die Geduld und Lust mich hier ständig im kreise zu drehen. Und mir dann auch noch irgendwelchen Blödsinn über meine Person unterstellen zu lassen.

Hier begenet mir haufenweise Polemik und Populismus und Idealismus. Hilft aber niemanden. Auch nicht, wenn ich mein Ideallfall darstellen würde - wie ich es denn gerne hätte. Den haben wir nun mal nicht. Es geht um die aktuelle Situation. Die kann man natürlich noch schlechter darstellen als sie ohnehin schon ist. DAS schwächt doch die Schwachen noch mehr!

Ich bereue schon wieder das ich hier überhaupt noch was geschrieben habe. :mad:
Übrigens, falls das jemandehn in den Kopf kommen sollte! Ich gehe nicht mit allem dakro was der Staat so treibt! Schon garnicht was das Kindergeld im Zusammenhang mit H4 betrift!
 
Mal angenommen, einer in der Familie ist arbeitslos, bekommt Hartz IV und der andere ist Aufstocker, bekommt also ebenfalls ergänzende Leistungen.

Irgendwie komme ich nicht umhin mich bei einer solchen Konstellation zu fragen wie das sich so eigentlich entwickeln kann. Einer geht also Vollzeit arbeiten, hat demnach Steuerklasse III und hat trotzdem ein Netto am Existenzminimum? Und der andere Partner hat auch nie etwas gescheites gelernt, sodass man intern die Rolle der Kindererziehung tauschen könnte.

Es geht hier um hungernde Kinder! Wo sind denn BEIDE Elternteile?!?
 
Irgendwie komme ich nicht umhin mich bei einer solchen Konstellation zu fragen wie das sich so eigentlich entwickeln kann. Einer geht also Vollzeit arbeiten, hat demnach Steuerklasse III und hat trotzdem ein Netto am Existenzminimum? Und der andere Partner hat auch nie etwas gescheites gelernt, sodass man intern die Rolle der Kindererziehung tauschen könnte.

Es geht hier um hungernde Kinder! Wo sind denn BEIDE Elternteile?!?

Guck mal in die neuen Bundesländer, da sind in manchen Gegenden Arbeitsplätze immer noch Mangelware aber nicht nur dort.

Es geht nicht unbedingt nur darum, wer "nichts gescheites gelernt hat", denn das würde ja bedeuten, dass nur die Hartz IV bekommen könnten, die ungelernt sind. So ist das aber nicht. Dank der Tatsache, dass viele Stellen heute über Zeitarbeitsfirmen vergeben werden, die teilweise für wirklich miesen Lohn die Leute einstellen, ist sowas durchaus vorstellbar. UND, wenn Kinder da sind, muss während der Arbeitszeit der Eltern die Betreuung gewährleistet sein, was häufig eben auch nicht der Fall ist, weil ausreichend Betreuungsplätze immer noch Mangelware sind.
 
Klar, und beim Umziehen kann mich auch noch der Blitz treffen.
Also lieber nichts unternehmen, weiter arbeitslos sein und weiter rumjammern.
Ist bequem.

Zum Thema Binnenkonsum ist Dir wohl die Luft ausgegangen. Schade, aber da Du das jetzt ignorierst können wir festhalten, dass Du wissentlich falsche Sachverhalte hier darstellen möchtest.

Bist du nun ganz Polemik angewiesen? 😉

Nein der Beitrag kommt, keine Sorge.
Zudem mit unschlagbaren Argumenten... :daumen:
Nur ich habe auch zu Arbeiten... Was schaffst du nochmal? 😀
 
Ich wollte jetzt nich den ganzen Absatz zitieren, wird ja doch ein bißchen lang.
Aber, zum Thema tafeln, steht in diversen Zeitungen/Internet:
Umzug statt Aufnahmestopp: Die Hamburger Tafeln sind überlaufen - taz.de

Einmal gibt es immer mehr Menschen, die gar nicht bedürftig sind und Geld sparen wollen. Andererseits wird kontrolliert, wie Du schon sagst, weil viele die Tafeln in einer Stadt „abwandern“ und sich mehrfach bedienen. Traurig!

Es gibt mehrere hunderttausende Arbeitsstellen, die nicht besetzt sind. Nehmen wir mal das Beispiel Spargelernte. Bauern sahen sich in Ihrer Existenz bedroht, weil man Sie verdonnern wollte, deutsche Arbeitslose zur Ernte zu beschäftigen.
Die Arbeiter aus dem „Osten“ (Polen etc.) stehen auf dem Feld und arbeiten hart und viel. Viele deutsche Helfer hatten nach dem ersten Tag Rückenschmerzen oder sind einfach nicht mehr gekommen. Auch hier in meiner Region keine Seltenheit.

Zudem sind hier ja auch einige im Forum, die es einem übel nehmen, wenn man vorschlägt, umzuziehen. Nein, man wartet ab bis Vater Staat den Arbeitsplatz mit 100.000 brutto im Vorgarten serviert bekommt. Aber bitte nicht früh aufstehen!

Also Bequemlichkeit ist ein Punkt, fehlende Motivation, nicht mobil, nicht die passende Ausbildung.

Aber mal ganz ehrlich, gehst Du mit offenen Augen durch das Leben und bemerkst das nicht?

Und wenn deine "mehreren hunderttausend arbeitsstellen" auf einmal besetzt wuerden? Dann gaebe es immer noch ueber 2 MILLIONEN arbeitslose. Das ist eine tatsache. Auch wenn du's nicht wahrhaben willst.

Und dich wuerd ich gern mal sehen, wie du 8 stunden am tag auf dem spargelfeld stehst, dauernd in gebueckter haltung, ob du dann nicht auch am ersten tag schon tierische rueckenschmerzen haettest.
So einen job kann vielleicht ein gesunder 20 - 30 jaehriger machen. Ein 50jaehriger kaum noch.
Ausserdem...wie lange geht die spargelsaison?...2, 3 monate. Dann ist der erntehelfer wieder arbeitslos und in H4. Oder meinst du der verdient in der spargelsaison so viel, dass er damit bis zur naechsten spargelernte leben kann?
 
Guck mal in die neuen Bundesländer, da sind in manchen Gegenden Arbeitsplätze immer noch Mangelware aber nicht nur dort.
Wenn ich eine Familie gründe muss ich da wohnen wo Arbeitsplätze vorhanden sind. Ich denke das sollte bereits VOR der Familienplanung klar sein. Es kann ja wohl kaum angehen das ich extra in einer strukturarmen Jobregion verharre um mich dann im Anschluss darüber beschweren zu können, kein Geld für die Kinderversorgung zu haben. Zumal man ja auch dafür Sorge tragen sollte, dass ebenso die Kinder eine adäquate Möglichkeit bekommen müssen, sowohl bildungstechnisch als auch arbeitsmarkttechnisch vernünftig unterzukommen.

Es geht nicht unbedingt nur darum, wer "nichts gescheites gelernt hat", denn das würde ja bedeuten, dass nur die Hartz IV bekommen könnten, die ungelernt sind.
Es geht doch bereits mit schlecht bezahlten job los. Und wenn beide einen solchen haben oder gar keinen, kann ich auch leider bei der familiären Aufgabenverteilung keine Flexibilität einbringen. Da kränkelt das ganze doch schon.

So ist das aber nicht. Dank der Tatsache, dass viele Stellen heute über Zeitarbeitsfirmen vergeben werden, die teilweise für wirklich miesen Lohn die Leute einstellen, ist sowas durchaus vorstellbar.
Die Zeitarbeitsfirma erklärt wirklich nicht den Umstand, weshalb ich trotz 40 Std. Woche und vergünstigte Steuerklasse anscheinend kein nennenswertes Netto erziele. Also da machst du es dir zu einfach.

UND, wenn Kinder da sind, muss während der Arbeitszeit der Eltern die Betreuung gewährleistet sein, was häufig eben auch nicht der Fall ist, weil ausreichend Betreuungsplätze immer noch Mangelware sind.
Dazu habe ich bereits geschrieben das ja derjenige mit den schlechteren Jobchancen ganz zu Hause bleiben sollte. Aber wenn sich beide mehr in Sachen Kinderplanung ins Zeug legten anstatt auf den beruflichen Werdegang zu achten, tja, was soll man bitte davon halten? Kinder müssen versorgt werden. Weiss ich das nicht bevor ich diesen Schritt gehe? Zuerst die Kinder, dann alle anderen Voraussetzungen erfüllen? Ja, das passt so herum halt leider nicht.
 
Du hast keine ahnung. Das wusste ich ja.
Wenn man schon einen buerojob mit dem eines (spargel)erntehelfers vergleicht im bezug auf koerperliche belastung...
Ich brauche keine ausreden suchen.
Aber ich versuche menschen zu verstehen.
Im gegensatz zu dir.
 
Wenn ich eine Familie gründe muss ich da wohnen wo Arbeitsplätze vorhanden sind. Ich denke das sollte bereits VOR der Familienplanung klar sein. Es kann ja wohl kaum angehen das ich extra in einer strukturarmen Jobregion verharre um mich dann im Anschluss darüber beschweren zu können, kein Geld für die Kinderversorgung zu haben. Zumal man ja auch dafür Sorge tragen sollte, dass ebenso die Kinder eine adäquate Möglichkeit bekommen müssen, sowohl bildungstechnisch als auch arbeitsmarkttechnisch vernünftig unterzukommen.

Willste jetzt den Menschen in strukturschwachen Gebieten das Kinderkriegen verbieten. 😱 Außerdem soll es ja vorkommen, dass Arbeitgeber, die in der Vergangenheit durchaus Arbeitsplätze mit vernünftigem Gehalt zu bieten hatten, Konkurs anmelden müssen, oder aber ihre Produktionsstätten ins Ausland verlagern. Plötzlich gibt es auf einmal ganz viele Arbeitslose an einem Standort.


Es geht doch bereits mit schlecht bezahlten job los. Und wenn beide einen solchen haben oder gar keinen, kann ich auch leider bei der familiären Aufgabenverteilung keine Flexibilität einbringen. Da kränkelt das ganze doch schon.

Die familiäre Flexibilität kann so mancher auch bei besser bezahlten Jobs nicht gewährleisten, weil so manchem Arbeitgeber das nicht wichtig ist.

Die Zeitarbeitsfirma erklärt wirklich nicht den Umstand, weshalb ich trotz 40 Std. Woche und vergünstigte Steuerklasse anscheinend kein nennenswertes Netto erziele. Also da machst du es dir zu einfach.

Die "Faulheit" oder "mangelnde Flexibilität" von arbeitslosen Menschen erklärt aber auch nicht alles. Jede Medaille hat - mindestens - zwei Seiten.

Dazu habe ich bereits geschrieben das ja derjenige mit den schlechteren Jobchancen ganz zu Hause bleiben sollte. Aber wenn sich beide mehr in Sachen Kinderplanung ins Zeug legten anstatt auf den beruflichen Werdegang zu achten, tja, was soll man bitte davon halten? Kinder müssen versorgt werden. Weiss ich das nicht bevor ich diesen Schritt gehe? Zuerst die Kinder, dann alle anderen Voraussetzungen erfüllen? Ja, das passt so herum halt leider nicht.

Viele Familien können sich das aber gar nicht mehr leisten, dass einer bei den Kindern zu Hause bleibt. Dann reicht die Kohle nämlich vorne und hinten nicht.
 
Uuuppsss wie kannst Du nur solch eine Frage stellen? 😱 Eltern hungernder Kinder haben hier im Thread nie irgendeine Schuld. Das ist viel zu realistisch! 🙄

So rum stimmt das bestimmt nicht, aber es ist eben nicht immer nur die Schuld der Eltern. So liest es sich in diesem Thread aber überwiegend. Mich stört das, weil es eine zu einseitige Betrachtung ist.
 
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