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Der Freund der besten Freundin...

Darauf wollte ich eben hinaus. Wenn du meinst, deine Freundin sei "uneinsichtig", dann gilt das doch umgekehrt genauso für dich, weil: SIE muß ja mit ihm klarkommen und tut es wohl auch, wenn sie mit ihm zusammen ist. Was weißt du, welche Bedürfnisse er in ihr befriedigt? Beschwert sie sich über ihn?

Ja sehr oft. Deswegen fiel es mir auch immer schwer da objektiv zu bleiben.

Ich denke schon, daß du als Freundin sagen kannst: "Hör zu, du hast dich verändert, seit du mit ihm zusammen bist" oder so, vielleicht auch, daß du dir Sorgen machst. Aber wenn sie eindeutig sagt: "Auf meinen Freund lasse ich nichts kommen" dann ist das zu respektieren. So wie umgekehrt auch zu respektieren ist, daß du sie nur alleine sehen willst, weil du doch bestimmst, mit wem du deine Zeit verbringen willst.

Wenn es auf ein "Ultimatum" hinausläuft das da lautet: "Entweder mein Freund und ich zusammen oder keiner von uns" - ja, dann ist das traurig, aber eine Entscheidung, die sie getroffen hat.

Ja, das ist ja das Problem. Ich kenne das von den anderen Freundschaften, die dadurch zu Bruch gegangen sind, weil die Freunde eben gesagt haben, sie gerne...er nicht. Da hat sie dann gesagt, dann eben nicht.

Wenn ich ihr das auch sage, wird sie das genauso handhaben. Und da ich sie nicht verlieren möchte, muss ich da irgendwie mit zurecht kommen. Nur wie ist die Frage 🙂
 
Also wie kann man solche Situationen umgehen?

Indem Du Dir klarmachst, dass sie glücklich mit ihm ist. Und dass, was Dich stört, anders interpretiert. Vielleicht gar als Interesse oder Beschützen, keine Ahnung!

Egal, wie auch immer, sie fühlt sich nicht so, wie Du es annimmst, sie liebt ihn (sagt sie) und ist glücklich! Punkt!

Also Augen und Ohren zu und hindurch...
 
Aber irgendwie will ich das eben nicht riskieren.

Ich verstehe Dich da schon - die beste Freundin ist etwas Besonderes. Nur - ist sie das momentan wirklich? Deine beste Freundin? In dem Sinne, wie man es darunter versteht? Sie hat sich entschieden - für ihn. Und wenn sie sauer auf Dich ist, akzeptiert sie Deine Gefühle nicht. Das wirft ein paar Fragen auf.
 
Nun ja, ich verstehe, daß du dich in einer Zwickmühle fühlst. Aber Konflikte vermeiden hilft weder dir noch deiner Freundin weiter.

Wenn mir ein Freund immer wieder von Problemen mit Partner/in erzählt und ich sehe, daß der Betreffende selbst aber keine Anstalten macht, etwas daran zu ändern, kann ich ziemlich gnatzig reagieren, ich sage dann irgendwann dann einfach: "Erzähl mir nix von deinen Problemen, ich kann's nimmer hören, als Seelenmülleimer will ich nicht herhalten wenn du eh nix änderst".

Und ja, auf diese Weise sind Freundschaften auch schon zerbrochen und natürlich gibt es Leute, die meinen, als Freund müsse man für alles Verständnis haben. Der Auffassung bin ich nicht, oder andersrum: als Freund habe ich für alles Verständnis, aber ich wäre nicht gewillt, eine Freundschaft aufrechtzuerhalten, wenn ich mir zwar immer Gemecker anhören, aber nicht meine Sicht dazu äußern dürfte.

Wenn sie sich bei dir über ihren Freund beschwert, aber gleichzeitig verlangt, daß du ihn akzeptieren mußt, wäre das ein Punkt wo ich mich fragen würde, ob sie eine gute Freundin ist für mich oder nicht.
 
Ich verstehe Dich da schon - die beste Freundin ist etwas Besonderes. Nur - ist sie das momentan wirklich? Deine beste Freundin? In dem Sinne, wie man es darunter versteht? Sie hat sich entschieden - für ihn. Und wenn sie sauer auf Dich ist, akzeptiert sie Deine Gefühle nicht. Das wirft ein paar Fragen auf.

Ich frage mich gerade eher ob ich im Moment in dem eigentlichen Sinne ihre beste Freundin bin. Also, ob ich dem gerecht werde, indem ich ihren Freund hinterfrage.

Sowas ist scheisse. Ich würde das auch nicht wollen und fühle mich deswegen bescheiden.

Sollte ich vielleicht mal mit ihm das Gespräch suchen? Also ohne, dass sie dabei ist?
 

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