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Der Freund der besten Freundin...

Liebe Butterblume,

lächel...Augen zu und durch? Ja - denn aller Lebenserfahrung nach hält so eine Beziehung, wie Deine Freundin sie momentan hat, nicht ewig. Und dann ist sie sicher froh, dass Du ihre Freundin bist.

Was sie an ihm findet, könnte meiner Meinung nach sehr wesentlich sein, um die augenblickliche Situation überhaupt richtig einordnen zu können. Du kennst sie haargenau, ich nicht. Also kann ich nur vermuten - evtl. hält sie ihn für den starken Mann, der sie beschützt (dass er sie unterdrückt, merkt sie dann nicht) oder sie hat noch nie jemanden wie ihn getroffen und ist von soviel vermeintlicher Selbstsicherheit fasziniert oder hat überhaupt kein Selbstwertgefühl und braucht klare Ansagen, um sich zurechtzufinden im Leben, oder, oder... - keine Ahnung.

Sollte es mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun haben, wirst Du sie sicher entsprechend unterstützen, so dass sie durch Dich viel Auftrieb erhält. Oder zumindest genug, um ihm eines Tages freundlich tschüss zu sagen. Denn wirklich glücklich kann sie mit einem selbstherrlichen Despoten auf Dauer kaum werden.
 
Liebe Butterblume,

lächel...Augen zu und durch? Ja - denn aller Lebenserfahrung nach hält so eine Beziehung, wie Deine Freundin sie momentan hat, nicht ewig. Und dann ist sie sicher froh, dass Du ihre Freundin bist.

Was sie an ihm findet, könnte meiner Meinung nach sehr wesentlich sein, um die augenblickliche Situation überhaupt richtig einordnen zu können. Du kennst sie haargenau, ich nicht. Also kann ich nur vermuten - evtl. hält sie ihn für den starken Mann, der sie beschützt (dass er sie unterdrückt, merkt sie dann nicht) oder sie hat noch nie jemanden wie ihn getroffen und ist von soviel vermeintlicher Selbstsicherheit fasziniert oder hat überhaupt kein Selbstwertgefühl und braucht klare Ansagen, um sich zurechtzufinden im Leben, oder, oder... - keine Ahnung.

Sollte es mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun haben, wirst Du sie sicher entsprechend unterstützen, so dass sie durch Dich viel Auftrieb erhält. Oder zumindest genug, um ihm eines Tages freundlich tschüss zu sagen. Denn wirklich glücklich kann sie mit einem selbstherrlichen Despoten auf Dauer kaum werden.

Ich kann dir nicht sagen, was ihn für sie so attraktiv macht. Sie verteidigt ihn immer, weil er ja in einer schlimmen Lage steckt. Aber wir alle stecken irgendwann in einer schlimmen Lage, deswegen vergraulen wir aber nicht sämtliche Menschen oder? Das ist für mich keine Ausrede.

Dass sie irgendwann freundlich "tschüss" sagt bezweifle ich. Der Typ hat so viele Dinge gerissen, da wäre jede Frau schon mit Pauken und Trompeten von Dannen gesaust. Das würde jetzt aber zusehr ins Detail gehen.

Was mich noch interessieren würde, wie man es schafft, so einen Menschen auszuhalte?. Wie gelangt man zu einer Gelassenheit, so etwas ignorieren zu können? Ist es nicht normal, die eigene Freundin zu verteidigen wenn sich der Freund ihr gegenüber mehr als respektlos verhält. Oder hat man evtl. garkein Recht hier einzuschreiten? Ist das einzig und allein die Sache der Freundin? Wo zieht man da die Grenze?

Falls ich mal wieder in die Situation gerate, wie gehe ich damit um?
 
"...Ich weiß nicht was sie an ihm toll findet. Oder doch...eigentlich weiß ich das schon, aber das würde mir, inanbetracht der Tatsache, dass er mein soziales Umfeld kaputt macht, nicht im Ansatz reichen. Aber das ist meine Sichtd er Dinge, nicht ihre."

Zitat Ende.

Gut festgestellt. Sorry, mir ist entgangen, dass du einen Freund hast. Dann konzentrier dich doch einfach auf den und lass deine Freundin ihr Ding machen. Es spielt keine Rolle, ob er dir gefällt oder nicht. Sie ist ja mit ihm zusammen. Nicht du.
 
Gut festgestellt. Sorry, mir ist entgangen, dass du einen Freund hast. Dann konzentrier dich doch einfach auf den und lass deine Freundin ihr Ding machen. Es spielt keine Rolle, ob er dir gefällt oder nicht. Sie ist ja mit ihm zusammen. Nicht du.

Richtig.

Wie wird man denn so abgeklärt, dass es einen nicht mehr juckt,wenn der Freund der Freundin sich ihr gegenüber respektlos verhält? Wie schafft man es, da den Mund zu halten? Dabei sitzen und fremdschämen, weil man nicht weiß wie man mit der Situation umgehen soll? So ein Mensch bin ich nicht. Dafür ist mein Gerichtigkeitssinn viel zu groß.
 
Ich kann dir nicht sagen, was ihn für sie so attraktiv macht. Sie verteidigt ihn immer, weil er ja in einer schlimmen Lage steckt. Aber wir alle stecken irgendwann in einer schlimmen Lage, deswegen vergraulen wir aber nicht sämtliche Menschen oder? Das ist für mich keine Ausrede.

Dass sie irgendwann freundlich "tschüss" sagt bezweifle ich. Der Typ hat so viele Dinge gerissen, da wäre jede Frau schon mit Pauken und Trompeten von Dannen gesaust. Das würde jetzt aber zusehr ins Detail gehen.

Was mich noch interessieren würde, wie man es schafft, so einen Menschen auszuhalte?. Wie gelangt man zu einer Gelassenheit, so etwas ignorieren zu können? Ist es nicht normal, die eigene Freundin zu verteidigen wenn sich der Freund ihr gegenüber mehr als respektlos verhält. Oder hat man evtl. garkein Recht hier einzuschreiten? Ist das einzig und allein die Sache der Freundin? Wo zieht man da die Grenze?

Falls ich mal wieder in die Situation gerate, wie gehe ich damit um?

Seufz...liebe Butterblume, das sind ja die Punkte, die Du da ansprichst - die Punkte, wo ich mich auch frage, ob sie denn momentan überhaupt noch zu Dir stehen kann, wenn sie Dich nicht einmal verteidigt (sofern sie Dir recht gibt, natürlich). Wie musst Du Dich denn da fühlen? Verraten und verkauft, im Stich gelassen von der Frau, von der zumindest ich das am wenigsten annehmen würde - der besten Freundin. Das tut bitter weh.

Wie schafft sie es, so einen Menschen auszuhalten? Nur mit rosaroter (hier:dunkelroter) Brille, die jede Realität ausblendet. Denn auch, wenn es für Dich verständlicherweise momentan zu schmerzhaft ist, es zu fühlen: sie hat sich entschieden! Für ihn! Gegen den Rest der Welt! Also auch gegen Dich, da sie ja nicht zu Dir steht. (Du schreibst in einem vorangegangenem Post, sie täte das - aber dann hätte sich dieser ganze Thread erübrigt. Weil das Problem gar nicht vorhanden wäre, wenn sie es täte).

Natürlich hast Du das Recht, Dich und Deine Meinung zu verteidigen. Die Konsequenzen sind: Du bist die Böse!
NOCH bist Du nicht soweit, Dir zu sagen: okay, dann kann ich leider in ihr auch nicht mehr meine beste Freundin sehen. So traurig es ist!

Ist Dir das zu schmerzhaft - tja, dann eben totale Selbstverleudnung. Du nickst ihn ab und gut so. Ob es Dir das wert ist, wird leider Deine Frage bleiben...
 
Wie wird man denn so abgeklärt, dass es einen nicht mehr juckt,wenn der Freund der Freundin sich ihr gegenüber respektlos verhält? Wie schafft man es, da den Mund zu halten? Dabei sitzen und fremdschämen, weil man nicht weiß wie man mit der Situation umgehen soll? So ein Mensch bin ich nicht. Dafür ist mein Gerichtigkeitssinn viel zu groß.

Deine Freundin scheint sich doch von ihm nicht respektlos behandelt zu fühlen.

Sollte das so sein, kann sie auch nicht nachvollziehen, warum Du so empfindest. Bei ihr könnte es dann so rüberkommen, dass Du was gegen ihn hast/ihn ihr madig machen willst/gar ihr das Glück nicht gönnst, ect.

Du bist nicht für ihre Gefühle verantwortlich, liebe Butterblume. Nur für Deine.
 
"...Wie wird man denn so abgeklärt, dass es einen nicht mehr juckt,wenn der Freund der Freundin sich ihr gegenüber respektlos verhält?"

Zitat Ende.

Indem man hinnimmt, dass die Freundin erwachsen und selbst zuständig für die Partnerwahl ist.

Jucken mag dich vieles; es legitimiert jedoch nicht diese "Freundinnen-Einmischereien".

Ich würde mich an Stelle deiner Freundin von dir, nicht jedoch von meinem Partner distanzieren.

Mit deinen Nörgeleien erreichst du genau das Gegenteil von dem, was du willst.
 
"...Wie wird man denn so abgeklärt, dass es einen nicht mehr juckt,wenn der Freund der Freundin sich ihr gegenüber respektlos verhält?"

Zitat Ende.

Indem man hinnimmt, dass die Freundin erwachsen und selbst zuständig für die Partnerwahl ist.

Jucken mag dich vieles; es legitimiert jedoch nicht diese "Freundinnen-Einmischereien".

Sehe ich ebenso.

Ich habe mir eben noch einmal Deinen Eingangspost druchgelesen. Den könnte ich falsch interpretiert haben.
Ich las daraus, dass Du traurig bist wegen der eher einschlafenden Freundschaft, weil nur er noch Platz hat im Denken/Empfinden Deiner Freundin. Und Du Dich fragst, wie lange das noch gutgeht und was Du tun kannst, um die Freundschaft zu retten.

Evtl. aber zielte Deine Frage darauf ab, was Du tun kannst, um ihr die Augen zu öffnen über ihren Freund bzw. was überhaut möglich ist, weil DU leidest, wenn er sie Deiner Meinung nach ungerecht oder herablassend behandelt.

Da würde ich Monarose recht geben - gar nichts! Sie leidet nicht darunter. Die Verantwortung für DEINE Gefühle obliegt allein Dir. Und die Frage, ob Du Dich unter den gegebenen Umständen zum evtl. (vorübergehenden) Rückzug für die WE`s entschliesst, um Dich zu regenerieren, auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, du warst aber einsichtig und hast gesagt, dass ihr euch auch alleine treffen könnt. Meine Freundin sieht die Situation aber als Angriff auf sich selbst. So nach dem Motto: "Alle denken, ich sei bescheuert, dass ich mit ihm zusammen bin. "


"Einsichtig" war ich eigentlich nicht, ich war stinkebeleidigt. 😀

Aber ich wußte, daß er ein liebevoller Freund ist, der mir nicht vorschreibt, mit wem ich mich abzugeben hätte - er mochte sie nicht, er hat es gesagt und wohl auch mal gefragt, warum ich mich mit so einer abwertenden Person abgebe. Dann hab ich geblafft "Geht dich nix an!" und er hat zurückgeblafft "Dann halt mir die Frau vom Hals!" und gut war.

Will sagen: ich hätte nicht geduldet, daß jemand mir die Frau ausreden will, zu der Einsicht, daß sie mir schadet, mußte ich schon selbst kommen.

Darauf wollte ich eben hinaus. Wenn du meinst, deine Freundin sei "uneinsichtig", dann gilt das doch umgekehrt genauso für dich, weil: SIE muß ja mit ihm klarkommen und tut es wohl auch, wenn sie mit ihm zusammen ist. Was weißt du, welche Bedürfnisse er in ihr befriedigt? Beschwert sie sich über ihn?

Ich denke schon, daß du als Freundin sagen kannst: "Hör zu, du hast dich verändert, seit du mit ihm zusammen bist" oder so, vielleicht auch, daß du dir Sorgen machst. Aber wenn sie eindeutig sagt: "Auf meinen Freund lasse ich nichts kommen" dann ist das zu respektieren. So wie umgekehrt auch zu respektieren ist, daß du sie nur alleine sehen willst, weil du doch bestimmst, mit wem du deine Zeit verbringen willst.

Wenn es auf ein "Ultimatum" hinausläuft das da lautet: "Entweder mein Freund und ich zusammen oder keiner von uns" - ja, dann ist das traurig, aber eine Entscheidung, die sie getroffen hat.
 
Also genau genommen habe ich mich ja bisher nur dieses 1. mal eingemischt, wo ich ihm gesagt habe, er soll bitte nicht so mit ihr reden. Ich habe weder ihr gesagt, sie soll sich von ihm trennen noch sonst irgendwas in der Richtung.
Im Gegenteil. Viele Leute haben sich widerrum wieder von mir distanziert, weil ich ihn verteidigt habe. Habe gesagt, sie würden ihn nicht richtig kennen um ihn beurteilen zu können.

Ich wollte lediglich nur einen Tipp wie ich mich in seiner Gegenwart verhalten soll. Mund halten und zugucken? Wie geht das?

Wenn ich nun also sagen würde, ich mag ihn nicht und will meine Freundin nur noch sehen, wenn er nicht dabei ist. Dann bin ich ja nicht viel besser als die "Freunde" die sich von ihr distanziert haben. Und das will ich ja eben nicht.

Also wie kann man solche Situationen umgehen?
 

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