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Das Modell Familie am Ende?

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Ach frieky, es ist nur so dass in meinen Breitengraden längst beide Elternteile/Partner arbeiten müssen, weil eben der Reallohn nicht mehr der von vor ein paar Jahrzehnten ist. Von einer Wahl ist hier schon seit längerem nicht mehr die Rede.

Wo liegt also daher der Gewinn?

Ich habe zur Zeit Bewerbungen am laufen. Vorstellungsgespräche, indem ich mich verkaufen muss.
Ich wünsche Dir viel Erfolg... Alles Gute..
Jobs, wo ich mich meinen Vorgesetzten beugen müssen werde. Wenn Du damit echt Probleme hast, verstehe ich Dich. Aber evt. sind die Vorgesetzten auch Menschen, die es für wichtig halten, dass sich die Angestellten auch wohl fühlen.

Wo besitze ich dort mehr Freiheit ?
Manchmal hört sich das Ganze für mich so an, als ob der eigene Partner vom Vertrauen her auf dem gleichen Level steht wie der Arbeitgeber dort draußen.
Na, wenn das so ist.

Tja, Yamifood, mir scheint, es gibt einen Käfig über den das Schild "Freiheit" steht. Wenn alle drin sind, wird die Käfigtüre zugemacht.
 
Schon allein der Vergeich Arbeitgeber-Ehepartner ist lustig. Unterschied: Mit dem Arbeitgeber muß man keinen GV haben. Übrigens macht die Koalition gerade etwas für Alleinerziehende. Sie vergrößert die Steuer-Freibeträge. Insofern reagiert sie aalso auf die neuen "Familienmodelle". Gut so!
 
Danke Nordrheiner. 🙂

friek meinte:
Und wenn die Frauen nie angefangen hätten zu arbeiten denkst du jetzt das wäre irgendwie besser? Ja der war gut. Und selbst wenns so wäre. Das ist halt der Preis der Freiheit. Alles hat seine Nachteile.
Es ist nur so, dass ich keine eigentlich hinzugewonne Freiheit sehe.
Wie schon gesagt: Die Wahlfreiheit gibt es beispielweise schon mal nicht mehr. Zumindest für meine Schicht. Es müssen halt beide arbeiten.


mikenull meinte:
Schon allein der Vergeich Arbeitgeber-Ehepartner ist lustig. Unterschied: Mit dem Arbeitgeber muß man keinen GV haben.
Moment ! Der Vergleich wird nun noch lustiger: 😎
Wenn man die Liebe (Sex) ebenso als Kostenfaktor dazurechnet, dann ist das Arbeiten hinter dem Herd des Arbeitgebers tatsächlich die attraktivere Variante.


Zusammenfassend kann man sagen: Die Familie wird immer kleiner. Gerade im Hinblick auf die Alleinerziehenden Familien.
Bringt uns das wirklich mehr Freiheit ? Geborgenheit ?
Jagut, da wird wohl jeder je nach Lebenserfahrung und Einstellung seine eigene Antwort parat haben.

Ist nur die Frage ob man die Frage für uns weitgehenst objektiv beantworten könnte ?!
 
Es ist nur so, dass ich keine eigentlich hinzugewonne Freiheit sehe.
Wie schon gesagt: Die Wahlfreiheit gibt es beispielweise schon mal nicht mehr. Zumindest für meine Schicht. Es müssen halt beide arbeiten.

So sind doch alle gleich auf. Beide können/müssen arbeiten. Wie war das mit gleiche Rechte, gleiche Pflichten?
 
Was gibt dir da zu denken, dass Frauen arbeiten gehen und wo macht sich jemand (Frau wie Mann) von einem "anonymen" Unternehmen abhängig?

Der Zusammenhang von Abhängigkeiten, Kita für Kleinstkinder, finanziell engen Situationen für Familien einerseits und dem Drang nach beruflicher Entfaltung bei jungen Frauen... jetzt kann man noch GM-Ideologie hinzufügen.
 
So sind doch alle gleich auf. Beide können/müssen arbeiten. Wie war das mit gleiche Rechte, gleiche Pflichten?
Hehe, ja nicht schlecht. Aber:
In der Regel müssen Rechte erkämpft werden; zu erhaltende Rechte müssen verteidigt werden. Darin obliegt die Pflicht im Sinne unserer persönlichen Freiheiten.

In dem Beispiel hier gibt es aber keine Wahlfreiheit mehr. Man hat also Freiheiten verloren.
Nicht mal mehr die Frau hat die Freiheit zu entscheiden !

Bei der momentanen Entwicklung kann man auch sagen: Rechte und Pflichten werden gleichermaßen heruntergeschraubt.
Deswegen spreche ich mittlerweile auch desöfteren von Gleichgültigkeit.
Wo weniger oder keine Rechte, da auch weniger oder keine Pflichten. Zumindest wenn man kein bewusster Sklave ist oder ein Gewissen wie Selbstbewusstsein sein Eigen nennt.
 
In dem Beispiel hier gibt es aber keine Wahlfreiheit mehr. Man hat also Freiheiten verloren.
Nicht mal mehr die Frau hat die Freiheit zu entscheiden !

Hatte sie früher aber eben auch nicht. Zudem ist das viel zu pauschal. Gibt genügend Frauen, die arbeiten weil sie es wollen und nicht oder nicht nur weil sie es müssen. Genau wie bei Männern.

So sieht Fairness eben aus. Es spielt keine Rolle ob du den Zustand früher als mehr oder weniger frei verstehst. Kann man so oder so sehen, je nach Betrachter und persönlicher Vorliebe. Es war aber nun mal eine geschlechtsspezifische Ungleichbehandlung, die aufgelöst wurde, mit all den daraus resultierenden Vor- und Nachteilen. Fertig.

Bei der momentanen Entwicklung kann man auch sagen: Rechte und Pflichten werden gleichermaßen heruntergeschraubt.
Deswegen spreche ich mittlerweile auch desöfteren von Gleichgültigkeit.

So lange beides heruntergeschraubt wird ist es doch alles ok. Es gibt immer noch mehr als genug Pflichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was gibt dir da zu denken, dass Frauen arbeiten gehen und wo macht sich jemand (Frau wie Mann) von einem "anonymen" Unternehmen abhängig?

In mir entsteht der Gedanke, dass Frauen sich vom Zuhause, von der Abhängigkeit befreien wollen und dafür in eine andere Abhängigkeit geraten. Nur so ein Gedanke... muß nicht nachempfunden werden.
 
In mir entsteht der Gedanke, dass Frauen sich vom Zuhause, von der Abhängigkeit befreien wollen und dafür in eine andere Abhängigkeit geraten. Nur so ein Gedanke... muß nicht nachempfunden werden.

Wie furchtbar, Nordrheiner.
Wie muss es dann bloß Männern ergehen die nicht mal die Wahl der Abhängigkeitsform bestimmen können und stattdessen den ganzen Tag malochen sollen...
 
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