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Das Modell Familie am Ende?

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Hallo Friek,
im Beitrag 189 nimmst Du Bezug zu der Information von Burbacher (Beitrag 188), dass im Vergleich zu vorigen Jahrhunderten die Lebenserwartung der Menschen gestiegen ist und es heute besonderer Anstrengungen bedarf, um eine Ehe auszufüllen. Dass dies für die Paare selbst wichtig ist, begründete Burbacher mit der Information, dass die Lebenserwartung glücklicher Paare höher ist, als die von Single.
Deine Kommentare dazu lauten: „Und wenn die Leute keine Lust mehr darauf haben? Was kratzt es Dich?“

Du haust hier dermaßen auf den Putz, dass sich Deine Frage stellt: Was sind Deine positiven Ziele? Wofür welche Werte stehst Du? Was kratzt Dich?


Ist „Lust“ das wichtigste Kriterium für Dich, eine Partnerschaft einzugehen bzw. bei fehlender Lust die Partnerschaft ebenso zu beenden?

1. Ich weiß echt nicht was hier alle immer mit dem "auf den Putz hauen" haben. Auf welcher Klosterschule muss man denn gewesen sein um das so zu empfinden?
2. Ich stehe für die freie und ungezwungene Entfaltung und Lebensgestaltung jedes einzelnen Menschen, frei von verstaubten Dogmen und Ideologien. Und nein das bedeutet nicht automatisch Rücksichtslosigkeit. (Goldene Regel)
3. Natürlich ist "Lust" ein entscheidender Faktor, auch wenn du als Christ sicherlich kein gutes Verhältnis zu diesem Wort hast. Wieso sollte man sein Leben mit etwas verbringen auf das man keine Lust hat? Es gibt schon genug Dinge, die wir tun müssen ob wir wollen oder nicht um beispielsweise unsere Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.

Die Menschen haben halt eventuell einfach keinen Bock übermäßige Anstrengungen und vor allem Zeit zu investieren nur um eine verkackte Beziehung irgendwie am Laufen zu halten. Ganz besonders wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wozu? Das Leben ist kurz und nicht jeder glaubt, dass danach noch etwas kommt. 😉

Jemand der keine Lust auf seinen Job hat wird in der Regel auch keine besonders gute Arbeit leisten. Wieso sollte das bei Ehen und Beziehungen anders sein? Nur das da nicht irgendeine Sache leidet (Arbeit) sondern die Partner inklusive der Kinder die Leidtragenden sind.
Also ja Lust ist definitiv wichtig.

Ich persönlich werde allerdings auch niemals heiraten und habe auch nicht vor mich fortzupflanzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das Modell "Familie" persönlich sehr schön, wobei ich Familie nicht definiere als "Mann+ Frau, verheiratet + mehrere Kinder im schönen Eigenheim". Für mich ist Familie eine kleine Anzahl von Menschen, die zusammenhalten , sich den Rücken freihalten und immer füreinander da sind. Geführt von zwei Erwachsenen (egal ob Mann+ Frau oder Mann+ Mann oder Frau + Frau, egal ob verheiratet oder nicht) oder auch nur einem Erwachsenen, die für ihre Kinder da sind und ihm Werte fürs Leben vermitteln und beim Erwachsenwerden begleiten. So ein Modell finde ich sehr schön und so will ich das auch mal für meine Kinder haben.
Ich auch. Als ich noch etwas jünger war noch viel mehr. Meine Eltern sind viel zu früh gestorben und Schwiegervater auch. Jetzt wo ich älter werde, fange ich doch an zu grübeln, ob das denn alles gewesen sein kann.
Ja es ist schön, wenn man keine Verpflichtungen hat (für die älteren). Aber für die älteren ist es nicht schön.

Die Schwiegermutter lebt allein mit bezahlter Betreuung. So würde ich nicht leben wollen. Meine SM wollte nicht zu uns, wir wohnen zu weit ab, meint sie.

Es kann doch nicht nur nach Lust gehen. Ja, es müßte was geändert werden. Freilich verstehe ich, daß, wenn man Arbeit hat, sein Leben leben mag, ohne Last - Eltern/Schwiegereltern - tragen zu wollen.

Was machst Du mal mit den Eltern? Problem vor Dir herschieben?

Man müßte eben selber . . . aber wie leicht könnte das falsch laufen. Jedenfalls ist mit Kind 18, Eltern 36, die Familie nicht Schluß - es gibt noch die Großeltern. Die braucht man nur noch zum Erben? Freilich, ich mag keinem zur Last fallen.
Ja Dorfgemeinschaft ist eigentlich nicht so falsch.

So wie Ihr heute mit Euren Eltern umgeht, werden Eure Kinder mit Euch umgehen.
Aber das ist ein anderes Thema und stört bloß wieder den Themeneröffner🙄.
Schade um das schöne Thema.

FG


Anmerkung: oh falsch, ich dachte doch wirklich der TE sei friek!! Also friek stört es, nicht den TE!
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Ich weiß echt nicht was hier alle immer mit dem "auf den Putz hauen" haben. Auf welcher Klosterschule muss man denn gewesen sein um das so zu empfinden?
Du wirkst halt schon etwas heftig. Ich jedenfalls habe bei manchen Beiträge von Dir das Gefühl, dass Du kurz vor einer Explosion stehst.

2. Ich stehe für die freie und ungezwungene Entfaltung und Lebensgestaltung jedes einzelnen Menschen, frei von verstaubten Dogmen und Ideologien. Und nein das bedeutet nicht automatisch Rücksichtslosigkeit. (Goldene Regel)
Frei und ungezwungen leben – klingt rundherum gut. Leider gibt es im Leben der meisten Menschen genügend Zwänge, die das Freiheitliche sehr einengen können. Mir fällt gerade ein, dass gerade eine intakte Familie ein guter „Ort“ ist, um zu lernen, mit Zwängen so umzugehen, dass ein Größtmaß an Freiheit erhalten bleibt. Da Du nicht heiraten willst – was völlig ok ist – wäre eine stabile soziale Gruppe, die genügend Nähe bietet, für Singles als Rückhalt sicher eine gute Sache. Auch neue Sozialmodelle können schnell dogmatisiert werden. Man sollte nur vorsichtig sein, wenn Freiheitsangebote winken. Was viele zunächst als Türe zur Freiheit empfunden haben, entpuppte sich als Weg zu neuen Zwängen und Einsamkeit.

3. Natürlich ist "Lust" ein entscheidender Faktor, auch wenn du als Christ sicherlich kein gutes Verhältnis zu diesem Wort hast. Wieso sollte man sein Leben mit etwas verbringen auf das man keine Lust hat? Es gibt schon genug Dinge, die wir tun müssen ob wir wollen oder nicht um beispielsweise unsere Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.
Lust oder „Gefallen an…“ ist nichts Schlimmes oder Verbotenes – auch nicht für Christen. Im Gegenteil. Ich unterscheide lediglich zwischen sinnlosem, ggf. schädigendem und sinnvollem Vergnügen. Sinnvoll ist für mich auch, einfach mal die Seele bzw. Beine baumeln zu lassen.

Auch hast Du Recht, dass man sich nicht zwingen sollte, etwas zu tun, wozu man einfach keine Lust hat. Aber dieser Lust- oder auch Spassfaktor ist für mich meistens nicht der wichtigste Faktor, wenn ich mich für „rechts“ oder „links“ entscheiden muß. Meistens stelle ich fest, dass es noch andere Faktoren gibt, die ich in meiner jeweiligen Entscheidung berücksichtigen will. Dazu gehören: Sinn und Ziel, Verantwortung, dauerhafte Wertigkeit.

Die Menschen haben halt eventuell einfach keinen Bock übermäßige Anstrengungen und vor allem Zeit zu investieren nur um eine verkackte Beziehung irgendwie am Laufen zu halten. Ganz besonders wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wozu? Das Leben ist kurz und nicht jeder glaubt, dass danach noch etwas kommt. 😉
Einer meiner Freunde dachte so, als er aus der Ehe ausbrach und eine neue Beziehung einging.
Heute denkt er über den Satz nach: Was Du hast – mit allen Vor- und Nachteilen – weisst Du. Was Du bekommst, wenn Du eine neue Beziehung eingehst – erfährst Du erst nach einigen Jahren, wenn sich (wie in jeder Beziehung) schwere Zeiten dazugesellen.

Jemand der keine Lust auf seinen Job hat wird in der Regel auch keine besonders gute Arbeit leisten. Wieso sollte das bei Ehen und Beziehungen anders sein? Nur das da nicht irgendeine Sache leidet (Arbeit) sondern die Partner inklusive der Kinder die Leidtragenden sind.
Also ja Lust ist definitiv wichtig.

Ich persönlich werde allerdings auch niemals heiraten und habe auch nicht vor mich fortzupflanzen.

Warum willst Du niemals heiraten und ggf. Kinder großziehen? Das ist nur mal so eine Frage. Traust Du Dir ggf. nicht zu, ein guter Ehemann bzw. guter Vater zu sein, eine Familie intakt zu halten?

Ob Du niemals heiratest, wirst Du selbst in einigen Jahren sehen. Du musst Dich selbst nicht jetzt schon darauf festlegen. Damit – so denke ich – schränkst Du Deine Freiheit vorzeitig und unnötig ein. Solltest Du tatsächlich niemals heiraten, so hoffe ich für Dich, dass Du Dich auch niemals – vor allem nicht im Alter – einsam fühlen wirst.

LG, Nordrheiner
 
Glücklicherweise ist die Gesellschaft mittlerweile so schlau geworden zu wissen, das Kinder keine Garantie gegen Einsamkeit im Alter sind! 😉

Ich habe auch bislang nicht geheiratet und keine eigenen Kinder gezeugt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Amüsant ist auch das friek die ganze Zeit darauf angesprochen wird wie er darauf käme das das Modell "Familie" am Ende sei. Man redet von allen Seiten auf ihn ein. Und wenn er dann ganz simple auf die hohe Scheidungsrate verweist, kommt nix mehr. Aber Zustimmung kommt auch keine. Lieber schreibt man nichts mehr und macht dann mit anderem Zeugs weiter!

Da sitzt das rosarote Nasenfahrrädchen anscheinend zu perfekt! 😛
 
Amüsant ist auch das friek die ganze Zeit darauf angesprochen wird wie er darauf käme das das Modell "Familie" am Ende sei. Man redet von allen Seiten auf ihn ein. Und wenn er dann ganz simple auf die hohe Scheidungsrate verweist, kommt nix mehr. Aber Zustimmung kommt auch keine. Lieber schreibt man nichts mehr und macht dann mit anderem Zeugs weiter!

Da sitzt das rosarote Nasenfahrrädchen anscheinend zu perfekt! 😛

Aber genau das zeigt doch, dass das modell familie NICHT zuende ist.
Die leute WOLLEN familie.
Sonst wuerden sie doch gleich gar nicht erst heiraten.
Bloss am durchhaltevermoegen, der kompromissbereitschaft oder whatever haperts dann, so dass sich so viele wieder scheiden lassen.
Aber familie ist das dann eben trotzdem noch...irgendwie...zumindest wenn kinder da sind.
In frankreich ( hab ich letztens nen bericht gesehen) gibt es jetzt sowas wie "ehe-light".
PACS genannt.
Unbuerokratisch, steuerlich etc. genauso gueltig wie eine "vollwertige ehe", aber gamz einfach durch beide untersxhriften wieder aufgeloest..
Was man nun davon halten soll^^...hmm...
 
Da sitzt das rosarote Nasenfahrrädchen anscheinend zu perfekt! 😛
Sehe ich nicht so, aber auf meine konstruktiven Vorschläge, einschließlich konkreter Fragen dazu (betreffs Vorstellungen für einen veränderten Umgang und allem was dazu gehört), kam auch nichts als Ablehnung und Redeverbot (u.a. für mich von ihm), obwohl er nicht der TE ist.

FG G.

Nachtrag: die Familie ist ein Naturkonzept bei Herdentieren. Der Mensch ist keine Maschine sondern immer noch ein Herdentier, falls Ihr deshalb beleidigt sein, sage ich mal so: ein Familienmensch.
 
Aber genau das zeigt doch, dass das modell familie NICHT zuende ist.
Die leute WOLLEN familie.
Sonst wuerden sie doch gleich gar nicht erst heiraten.

Die Leute wollen auch den ganzen Tag Big Mac und Chips fressen, keinen Sport machen und trotzdem top aussehen. Die Leute wollen viel.
Bloss am durchhaltevermoegen, der kompromissbereitschaft oder whatever haperts dann, so dass sich so viele wieder scheiden lassen.
Woher du das nun wieder so genau wissen willst bleibt wohl dein Geheimnis.
In frankreich ( hab ich letztens nen bericht gesehen) gibt es jetzt sowas wie "ehe-light".
PACS genannt.
Unbuerokratisch, steuerlich etc. genauso gueltig wie eine "vollwertige ehe", aber gamz einfach durch beide untersxhriften wieder aufgeloest..
Was man nun davon halten soll^^...hmm...
Was man davon halten soll? Nennt man glaub ich Fortschritt. Was Bürokratie in einer Liebesbeziehung zu suchen hat konnte mir auch noch keiner begreiflich machen.
Muss wohl sone Art Fetisch sein.😕
 
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