S
Sperata
Gast
Dass es nicht ums Quervögeln geht, sollte doch klar sein? Natürlich ist eine solche Konstellation schwierig, kann es sein. Sie kann aber auch gelebt werden. Ich sehe den Unterschied einfach nicht zwischen einer Liebe mit oder ohne Kind. Siehe zig Threads hier 🙄.Nur muss man sich auch bewusst werden, dass es ungleich schwieriger ist und verständlich, dass Kinder ihre leiblichen Elternteile vermissen und Probleme haben, neue Partner zu akzeptieren.
Es ist einfach: Wer sich in eine Frau mit Kind verliebt, sollte am Ende nicht jammern. Liebe oder eben keine. Wenn ich weiß, dass für mich ein Kind eines anderen Vaters unmöglich ist - dann lasse ich es. Verbreite aber keine Trüffelweisheiten über das, was "wir" Männer so denken. Ist halt Ansichts- und Entscheidungssache. Wie gesagt: Wie sonst auch.
Und natürlich kann ein Vater dem neuen Mann Schwierigkeiten bereiten, oder dieser jenem, oder die Frau jenem oder diesem oder alle miteinander. Aber darum geht es hier doch überhaupt nicht. Interessant, dass es genau nur darum zu gehen scheint.
Dass Kinder dann vermissen, steht auch wieder auf einem völlig anderen Blatt. Auch das hat nichts mit der Frage der TE zu tun. Es kann zu Anstrengungen kommen, ohne Zweifel. Ich erinnere mich noch gut an ein Abendessen bei Freunden, da saß auch die damals schon erwachsene Tochter und sagte einfach mal nebenbei, dass der neue Partner der richtige Vater sei, weil sie endlich gesehen habe, wie eine Partnerschaft sein könne. Das muss nicht so sein, natürlich nicht - aber dieses Übereinenkammscheren hier ("wir Männer") stört. Und stimmt nicht. Das alte Lied.