In meinem Freundeskreis (wir sind Männer aus verschiedenen Schichten) gelten alleinerziehende Mütter als zweite Wahl. Als Sexualobjekt für kurze Beziehungen geeignet, für ensthafte Familienplanungen nicht. Da fallen abwertende Bemerkungen wie z.B. "Die kannst du reihenweise flach legen" (und das stimmt in der Tat). Den jüngeren von uns wird davon abgeraten, eine alleinerziehende Frau zu heiraten, weil sie nur darauf hinaus ist nach einem Versorger für ihre Kinder zu suchen, sprich das Materielle steht bei ihr im Vordergrund und außerdem ist sie abgezockt und erfahren was Trennungen bzw. Scheidungen angeht. Auch rein äußerlich: Wenn man sich die Mütter die hier bei uns in der Stadt rumlaufen anschaut (fett, ungepflegt, frustriert), kriegt man keine Lust auf so eine Frau.
Soweit zu der im meinem Freundeskreis herrschenden Meinung.
Was mich persönlich angeht, so dachte ich früher ähnlich wie Tobias. Nachdem ich aber mit einer alleinerziehenden zusammen war, kann ich nur sagen: Nie wieder! Als Mann hat man nichts davon. Außerdem ist es unmotivierend in fremde Kinder zu investieren.
Viele von solchen alleinerziehenden Frauen sind im Kopf kaputt (Borderline-Syndrom usw.), was die Kommunikation mit ihnen zusätzlich erschwert.
Also, zusammengefasst sind es folgende Gründe:
- physiologische,
- psychologische,
- materielle,
- statusreduzierende (man gilt in seinem Freundes- und Familienkreis als Depp, wenn man eine Alleinerziehende, also eine Frau zweiter Wahl heiratet),
- unmotivierende (in fremde Kinder investieren, aber man wird nie ihr Vater, denn sie haben bereits einen)
Wobei die Kinder dafür natürlich nichts können.
Und ich muss Tobias widersprechen: Es ist sehr wohl eine Option für dich, zu deinem Ex zurückzukehren, ansonsten ist die Gefahr groß dass du das ganze Leben lang weitergereicht wirst (ist nicht abwertend, aber realistisch gemeint), was für dein Kind nicht so toll wäre.