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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Zudem würde es in eine Gesellschaft der Beshränkten führen. Warum sollte jemand noch einen Beruf lernen, wenn er umsonst soviel Geld kriegt, daß er relativ gut leben kann? Sicherlich wären das nicht alle, aber zumindest diejenigen die sich sowieso auf Hartz 4 eingestellt haben und wahrscheinlich noch eine Menge mehr.
 
Auch das ist richtig, es wäre gar kein Druck mehr da, irgendeinen Beruf zu erlernen. Oder eine Lehre, wenn angefangen, auch durchzuziehen, denn Lehrjahre sind keine Herrenjahre wie das alte Sprichwort sagt, in jeder Lehre muß der Lehrling auch "Frösche schlucken" sprich Lektionen und Demütigungen hinnehmen, weil einfach kein Meister vom Himmel fällt und kein Anfänger allwissend ist. Warum sich also durchbeißen und auf Anweisungen eines Chefs hören müssen, wenn man doch auf die Billigtour und umsonst leben und immer allein sein eigener Herr sein kann?
 
Meine gesteigerte Form des BGE ist noch besser: Es gibt gar kein Geld mehr, sondern jeder kann sich das aus dem Laden holen, was er braucht. Das würde die Wirtschaft radikal ankurbeln. Mal schnell mit dem Bugatti zu Norma ein paar Bündel Bananen abholen, hähä.
Gespannt würde man drauf warten, wielange das gut ginge......
 
Gar nicht lange, weil alles was "umsonst" zu haben ist, in den Augen der Menschen gleich "wertlos" ist, und somit kann und darf man es unbegrenzt verschleudern, vernichten, verschwenden, ein Brot angebissen und in den Abfall damit, schließlich kostet es nix und es ist unbegrenzt davon da. Ist weltweit schon beim (knappen) Trinkwasser so, überall wo es "kostenlos" zur Verfügung steht, wird verschwendet auf Teufel komm raus, erst wenn insbesondere die Großverbraucher, die Bauern und Fabriken, dafür zahlen müssen, denkt man ans Wassersparen.
 
Ich habe leider den Eindruck, daß die Leute dann meinen, ein Arbeitgeber müßte ihnen dann den Hintern pampern und jede Unzuverlässigkeit durchgehen lassen, frei nach dem Motto, ich komme wann ich will und arbeite was ich will, und wenn man mir das nicht durchgehen läßt, dann lasse ich die Arbeit ganz bleiben.
Dieser Schuß wird allerdings massiv nach hinten losgehen, denn auch in Zukunft wird es sowas wie Arbeitsverträge geben, wo die Pflichten des Arbeitnehmers, nicht nur des Arbeitgebers, festgehalten sind, und wenn die nicht eingehalten werden, braucht sich der deutsche Arbeitnehmer, der sich lieber auf BGE ausruht, gar nicht mehr blicken lassen und der Arbeitnehmer heuert sich lieber Rumänen oder Polen an, die die Arbeit zuverlässig erledigen. Und die ihr verdientes Geld natürlich ins Heimatland transferieren, so daß dem deutschen Staat ein ständiger Abfluß entstehen wird, den die unzuverlässigen deutschen Arbeitnehmer nicht ausgleichen werden.



Können sie doch. Sie locken bereits viele Arbeitsnehmer aus dem Ausland und als Überschrift steht dann Fachkräftemangel.

Das was ich aussende kriege ich zurück.
 
Der Fachkräftemangel ist aber real, weil man Fachkräfte nicht einfach vom nächsten Baum schütteln kann. Wenn die jungen Leute heute lieber studieren bis ins Greisenalter und dazu noch Fächer, mit denen man in handfesten Berufen kaum was anfangen kann (BWL, Geisteswissenschaften, "Orchideenfächer"), statt im Handwerk eine Lehre und später den Meister zu machen, wo sollen dann die Nachwuchs-Fachkräfte überhaupt herkommen?
 
Der Fachkräftemangel ist aber real, weil man Fachkräfte nicht einfach vom nächsten Baum schütteln kann. Wenn die jungen Leute heute lieber studieren bis ins Greisenalter und dazu noch Fächer, mit denen man in handfesten Berufen kaum was anfangen kann (BWL, Geisteswissenschaften, "Orchideenfächer"), statt im Handwerk eine Lehre und später den Meister zu machen, wo sollen dann die Nachwuchs-Fachkräfte überhaupt herkommen?


Der Fachkräftemangel ist ein Mythos.....

https://www.wiwo.de/erfolg/manageme...achkraeftemangel-ist-ein-mythos/20504844.html
 
Vielleicht sollte man mal die entsprechenden Anreize schaffen, wie zb. gute Bezahlung, sichere Zukunftsperspektiven und garantiert Cholerikerfreie Chefzonen. Die Menschen sind nicht mehr so dumm wie früher. Bevor sich jemand ausbeuten lässt zeigt er dir heute den Mittelfinger, Daoga.
 
... und deshalb bleibt er lieber arbeitslos. Sogar dieser Artikel spricht vom Fachkräftemangel in der Pflege, und da gibt es mehr Stellen zu besetzen als bei irgendwelchen hochdotierten Managerposten. Schuld am Mangel hat weniger die Bezahlung, die wurde in den letzten Jahren bei den meisten Arbeitgebern angepaßt, als die miesen Arbeitsbedingungen mit chronischer Unterbesetzung und unbezahlten Überstunden. Aber auch Pflege muß sich halt irgendwie "lohnen" für alle Beteiligten, und das Geld für alles muß irgendwo herkommen.
 
... und deshalb bleibt er lieber arbeitslos. Sogar dieser Artikel spricht vom Fachkräftemangel in der Pflege, und da gibt es mehr Stellen zu besetzen als bei irgendwelchen hochdotierten Managerposten. Schuld am Mangel hat weniger die Bezahlung, die wurde in den letzten Jahren bei den meisten Arbeitgebern angepaßt, als die miesen Arbeitsbedingungen mit chronischer Unterbesetzung und unbezahlten Überstunden. Aber auch Pflege muß sich halt irgendwie "lohnen" für alle Beteiligten, und das Geld für alles muß irgendwo herkommen.


Er bleibt nicht gerne arbeitslos...Deswegen lässt er/sie sich vom Arbeitgeber alles gefallen.


Meine Mutter arbeitet selber in der Pflege und sie hat erfahren, dass es viele Bewerber gab. Die haben aber kein Geld jemanden einzustellen. Entweder sind es zu wenige Stunden oder die haben kein Geld jemanden einzustellen. Deswegen sagen sie ab und stellen Zeitarbeitsfirmen ein..

Das schärfste kommt noch meine Mutter liest Zeitung und da waren junge Leute die für Pflege geworben haben. Sie hat sich gewundert und war positiv überrascht. Jetzt kommts.....Es waren Schauspieler und sie wurden dort bezahlt für die Firma zu werben.
 
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