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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Sorry Ondina, normalerweise bin ich in vielen Punkten Deiner Meinung, aber hier fällst auch Du auf das kapitalistische Gefasel rein: es gibt keinen "überhitzten" Wohnungsmarkt, es gibt nur unanständig hohe Mieten und gewissenlose Spekulanten, die eine Preisblase wachsen lassen. Meiner Meinung nach hat niemand das Recht, Preise nur mit der Begründung eines Mangels ins Unermeßliche zu steigern. Das kommt ganz deutlich wieder die Natur des Menschen zum Tragen, die es rigoros zu reglementieren gilt: die GIER. Aber da redet sich die Regierung auf "Sachzwänge" und den "freien Markt" raus.

Das meine ich damit. Ich weis das die Wohnungsnot u.a. auch der Spekulation geschuldet ist aber auch der Tatsache das sich der Staat schon lange aus dem sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat. Weil die Leute ihr Geld lieber dort Anlegen als auf der Bank wo sie in 10 Jahren weniger drauf haben als sie eingezahlt haben. Ich meine wer ist denn so bescheuert und macht das noch?!
 
Mit BGE wird die Moral garantiert nicht besser. Denn dann wird die ganz persönliche Faulheit auch noch von Staats wegen alimentiert. Ich könnte in BGE-Zeiten auch sagen, ich hab mich jetzt schon 30 Jahre abgeschuftet, und bevor ich ganz auseinanderfalle, will ich noch was haben vom Leben und laß den Beruf sausen, mit ein paar Einschränkungen und Flaschensammeln hier und da ( 😀 da bin ich hartgesotten, und in der Stadt hat´s Pfandflaschen massig) reiche ich mit BGE locker hin und leiste mir nur noch meine Hobbys, und die Allgemeinheit die es finanzieren muß kann mich mal gernhaben.

Einerseits schreibst du das BGE macht faul und anderseits sagst du es reicht nicht zu leben...… Das passt nicht zusammen.


Die negativen Argumente die ihr nennt machen kein Sinn...Denn das haben wir bereits schon. Dann kann euer Weiter so nicht funktionieren.
 
Wenn keine Wahl besteht ist es Zwang. Was sonst?
Man konnte sich die Arbeit aber schon - in Grenzen - aussuchen genau wie heute. Niemand wurde verhaftet und in z. B. ein Bergwerk gesteckt. Aber es ist ja auch im TV regelmäßig Thema: die böööhse DDR! 😀 😀 😀
 
Man konnte sich die Arbeit aber schon - in Grenzen - aussuchen genau wie heute. Niemand wurde verhaftet und in z. B. ein Bergwerk gesteckt. Aber es ist ja auch im TV regelmäßig Thema: die böööhse DDR! 😀 😀 😀
Naja. Es hat den DDR-Bürger ja wohl selbst nicht so gut gefallen. Vielen jedenfalls.
 
Hier bei uns kostet ein halbwegs vernünftiger Neubau eine halbe Million. Und wir sprechen nicht von einem Luxusbau. Wenn man das vermieten will, dann muss man auch was verlangen, damit es sich halbwegs lohnt. Das ist eine ganz einfache Rechnung.
Eben: die Gier - von Anfang bis Ende... Als wir - in der DDR - gebaut haben, kostete das Eigenheim 42.000,00 Mark der DDR. Teilt man das durch zwei Währungsreformen (D-Mark + Euro) mit dem jeweils offiziellen Wechselkurs, sind das rund 10 - 12 T€. Das sind dann noch wieviel Prozent von Deiner halben Million? -- Die Gier beginnt also schon beim Grundstückskauf, setzt sich fort über Erschließungskosten und Baupreise bis hin zu Versicherungen. Schon klar, daß der Bauherr seine "Investition", also das Geld, um das er von anderen Gierigen beschi**en wurde, zurück haben will. Was kann aber der Mieter dafür?
 
Eben: die Gier - von Anfang bis Ende... Als wir - in der DDR - gebaut haben, kostete das Eigenheim 42.000,00 Mark der DDR. Teilt man das durch zwei Währungsreformen (D-Mark + Euro) mit dem jeweils offiziellen Wechselkurs, sind das rund 10.000,00 €. Das sind dann noch wieviel Prozent von Deiner halben Million? -- Die Gier beginnt also schon beim Grundstückskauf, setzt sich fort über Erschließungskosten und Baupreise bis hin zu Versicherungen. Schon klar, daß der Bauherr seine "Investition", also das Geld, um das er von anderen Gierigen beschi**en wurde, zurück haben will. Was kann aber der Mieter dafür?
Was kann der Vermieter dafür? Auch nichts.

Im übrigen muss man den Preis ja auch in Relation zum damaligen Einkommen setzen in der DDR. Dann sieht es schon wieder anders aus. Und die Preise waren staatlich vorgegeben. Ebenso wie die Löhne, die ja auch in die Baupreise stark einfließen.

Das war eine andere Situation.
 
Was kann der Vermieter dafür? Auch nichts. Im übrigen muss man den Preis ja auch in Relation zum damaligen Einkommen setzen in der DDR. Dann sieht es schon wieder anders aus. Und die Preise waren staatlich vorgegeben. Ebenso wie die Löhne, die ja auch in die Baupreise stark einfließen. Das war eine andere Situation.
Damals war alles anders - billige Ausrede. Im Übrigen, ich bin auch Vermieter. Aber so unverschämte Preise wie "üblich" verbietet mir mein Gewissen. Das muß man wohl zuerst loswerden, das Gewissen, um im Kapitalismus erfolgreich zu sein.
 
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