Mal ein paar Punkte, die noch gar nicht angedacht wurden...
mit BGE würde die Kriminalität, vor allem Jugendkriminalität und Vandalismus, deutlich steigen. Warum?
Weil dann viele Jugendliche untätig herumsitzen täten, ich meine wer tut sich den Streß von Schule, Abitur etc. noch an wenn er doch auf die billige Tour vom BGE leben kann, als junger Mensch ist man ja gern so leichtsinnig, und mit dem Leistungsgedanken der Elterngeneration hat die heutige Jugend eh nix mehr am Hut. Ergo wird die Schule abgebrochen, wozu Schule, wozu Ausbildung, man hat doch wichtigeres zu tun, am Computer oder mit Freunden abhängen.
Und wer den ganzen Tag nichts tun "muß" hat den ganzen Tag Zeit, auf dumme Gedanken zu kommen, lungert in der Öffentlichkeit herum und stiehlt anderen, die was besseres zu tun haben, im harmlosesten Fall die Zeit.
Denn seien wir mal ehrlich - "ehrenamtliche Tätigkeiten"? Hä, selten so gelacht. Welcher Jugendliche macht denn sowas? Doch nur die "Streber", die, die in der Schule bleiben und Abschluß und danach Ausbildung anstreben und ganz nebenbei noch ein bißchen Zeit extra erübrigen können.
Die anderen liegen unterdessen auf der faulen Haut - aber können dummerweise nicht, wie sie gerne möchten, denn ohne Moos nix los, und das BGE reicht nicht für weite Sprünge. Das merken sie spätestens dann, wenn die ehemaligen Schulkollegen eine Arbeit aufgenommen haben und die finanziellen Vorteile ernten.
Und spätestens dann ist der Frust vorprogrammiert. Die anderen leisten was, kriegen was, haben was, und der BGE-ler schaut in die hohle Hand. Und kann auch nicht mehr bekommen, denn ihm fehlen ja alle Grundlagen für was besseres, ein Schulabschluß, eine Ausbildung. Das nachzuholen - Gott bewahre! Das wäre ja mit Arbeit und Anstrengung verbunden! Katastrophe! Ergo schiebt man Neid, auf die, die besser dran sind - weil sie arbeiten, weil sie was leisten. Aber darauf schauen die reinen BGE-Empfänger halt nicht. Sondern nur auf das Geld, das die anderen kriegen und sie nicht. Reaktionen - auch krimineller Natur - sind vorprogrammiert.
Erschwerend kommt ein weiterer Faktor hinzu, nämlich daß ein BGE, wenn erst mal eingeführt, auch die herkömmlichen Unterhaltsverpflichtungen aufweichen bis beseitigen wird, sprich Unterhalt Eltern/Kinder oder unter Ehegatten. In BGE-Zeiten wird es deshalb häufiger passieren, daß bei Familienstreitigkeiten dem "schwächeren" Teil, sei es Kind oder Ehefrau, einfach der Stuhl vor die Tür gestellt wird, ohne jeden Unterhaltsanspruch, das BGE sorgt ja schließlich fürs Grundauskommen. Den Rest kann die Person dann mit dem Jugendamt oder aber, wenn erwachsen, allein mit sich selbst ausmachen, Dinge wie Wohnungssuche und so weiter.
Wer des Öfteren in Nürnberg durch die Königstorpassage geht, kennt schon heute das Phänomen der bei schönem Wetter regelmäßig dort herumlungernden und die Vorübergehenden anbettelnden Jugendlichen. Die werden sich in BGE-Zeiten zweifellos vervielfachen. Denn - was würde die von der Straße fernhalten? ARBEIT etwa ??????? 🙄