Ich meinte eigentlich damit, überhaupt einen Job zu bekommen. Dass höhere Abschlüsse verlangt werden und dass die Kinder auch unter einem starken Druck stehen. Ich denke auch nicht unbedingt, dass auf Fortbildung verzichtet wird. Welches Ziel verfolge ich damit? Will ich mehr Kenntnisse erwerben. Was natürlich sehr gut ist, man erweitert sein Horizont oder kriege ich eine höhere Position?. Die Sicherheit ist ja nicht unbedingt groß, sondern eher die Konkurrenz.
Abschlüsse sind nur die halbe Miete, reale Arbeitskompetenz die andere. Lieber ein Schreiner mit niedrigem Abschluß, aber jeden Tag vollbeschäftigt und mit Lust bei der Sache, als Abiturient mit Superabschluß aber Bittsteller beim Jobcenter, weil "überqualifiziert" für z. B. die Stelle als Lehrling beim Schreiner. Mit Fortbildung ist reale Arbeitskompetenz gemeint, wie man sie nur im Betrieb erlangt, nicht die allgemeine Schulbildung, von der man gleich nach Abschluß das meiste wieder vergißt. Wenn ein Arbeitgeber den Vergleich hat, hoher Abschluß aber null Arbeitserfahrung, oder niedrigerer Abschluß und schon gute Zeugnisse aus mehreren Arbeitsstellen, wen wird er da wohl lieber nehmen?