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Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht... oder?

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Vieles im Leben hat auch mit dem Selbstbild, dem Fremdbild, letzten Endes dem Menschenbild zu tun.
Wie genau meinst du das, wenn ich mal aus Neugier fragen darf, _Tsunami_?

Natürlich darfst du gerne fragen. Und ich darf gerne antworten.

Was ich auch und insbesondere meine, ist, dass man Menschen, menschliche Existenz und Evolution verstehen bzw. erkennen kann. Gewagte Aussage, das ist mir sehr wohl bewusst.

Die Frage ist eben auch immer, wie man das alles sieht. Also die Menschen, die Familien, die Gesellschaften, die Technologie, die Gefühle und eben alles, was um einen herum und in einem so passiert. Viele Menschen wollen nur überleben, andere wollen Staaten gründen, reich sein oder einfach nur cool. Andere wiederum wollen viel Sex haben, eine Beziehung oder eine Familie. Das alles macht Sinn und es macht keinen Sinn.

Ich muss sagen, dass es mir irgendwie noch nie um Oberflächliches ging, sondern um die Regeln und Prinzipien, auf denen diese Welt aufgebaut ist.

Und da ist eben die Sichtweise, wie diese Welt ist, wie du die Menschen siehst, ausschlaggebend. Der wichtige Punkt meiner Aussage ist wie folgt:

So, wie du die Welt und die Menschen siehst, ist untrennbar damit verbunden, wie du selbst sein kannst.

--

Anders gefragt: Wenn du ein schlechtes Bild vom Menschen hast, wie gut kannst du dann selbst sein?
 
Ja, viele Menchen mögen mich als Kleingeist bezeichnen, der nichts verstanden hat.

Da frage ich jedoch in der Tat:

Wie weit kannst DU denken und was hast DU über das Leben verstanden?
 
Wie weit kannst DU denken und was hast DU über das Leben verstanden?

uff, ich weiß nicht wie ich das beantworten soll.

Aber dass das eigene Auftreten und die eigene Art unmittelbar damit verbunden ist, wie ein Mensch seine Mitmenschen und Umwelt wahrnimmt, das ist wohl wahr, da würde ich nicht widersprechen.

Ich muss sagen, dass es mir irgendwie noch nie um Oberflächliches ging, sondern um die Regeln und Prinzipien, auf denen diese Welt aufgebaut ist.
Ich bin da eher bescheiden. Alles immer in feste Regeln, Prinzipien und Kategorien aufzuteilen ist nicht so meine Art. Ich nehme einfach alles wie es ist. Und wenn es sein muss auch mal Oberflächlichkeiten.
 
Ich bin da eher bescheiden. Alles immer in feste Regeln, Prinzipien und Kategorien aufzuteilen ist nicht so meine Art. Ich nehme einfach alles wie es ist. Und wenn es sein muss auch mal Oberflächlichkeiten.

Dann sind wir uns da sehr ähnlich.

Jedoch, und das ist zumindest für mich ein interessanter Punkt: Was bleibt, wenn man alles - in Anbetracht aller Orte und Zeiten - von sich abfallen lässt? Was bleibt dann? Wer bist du wirklich? Bist du dann der Deutsche, der Kapitalist, der Konsument, vielleicht ein Humanist? Was genau bist du wirklich? Vielleicht jemand, der nach einer erfüllenden Partnerschaft und materiellem Wohlstand strebt? Quo vadis, mein Freund?
 
Wohin ich gehe? Ich weiß es eigentlich nicht. Ich weiß nur, dass ich irgendwo hingehe, ohne wirklich zu wissen wo mein Weg mich hinführt.
Oder was ist, wenn ich sage "Der Weg ist das Ziel". Bin ich dann doch nicht so ziellos?
 
7 Milliarden Menschen. Für 14 Milliarden Menschen könnte die Nahrung reichen, die bereits produziert wird. Jeder 8. von den 7 Milliarden Menschen muss trotzdem hungrig schlafen gehen. "Mehr Menschen sterben jährlich an Hunger, als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen" und "Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 2,6 Millionen Kindern bei" ( Quelle wfp.org).

Ich denke dieses Problem hätte man schon seit etlicher Zeit lösen können, aber solang die Menschen nicht eins sind und eben nur an sich denken wird es nicht geschehen. Wir reden hier nicht von reflektieren und kritischen Denkern, sondern von Interessenspolitik und Geldmacht. Kapitalismus ohne Reichtum der einen und Armut und Leid der anderen gibt es nicht. Zumindest ohne Updates bzw. Reformen nicht. Aber viele denken ja nur in Kommunismus und Kapitalismus. Hoffnung geben mir in leichtgläubigen Momenten immer Scifi Filme/Bücher wo die Menschen als ein Volk auftreten ( So banal es klingt ). 🙂 Es geht dabei doch nur um die Standards, also Menschenrechte, Freiheit ( Presse, Rede, Denken), Nahrung, Wasser usw. Weil es Human ist alle auf einen Nenner bringen zu können. Darüber hinaus sind doch alle eh unterschiedlich, aber wenn man doch einmal die Basics einführt kann man doch darauf aufbauen. Grenzen gibts nicht nur auf der Karte sondern auch in den Köpfen mit Ideologien.
 
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