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Ich habe keine Lust zu arbeiten

@Nachtseite:
Wenn du die Energie, die du hier im Forum darauf verwendest, deinen Sozialneid an mir auszulassen, ins Arbeiten stecken würdest, wäre schon viel gewonnen. 😎

Da ich wirklich nichts über dich weiß, nichtmal ob du selbst Arbeit hast oder nicht und wieviel du verdienst, kann ich schlecht neidisch auf dich sein.
Aber jetzt weiß ich wenigstens woher deine positive Einstellung zur Arbeit kommt. Du musst ja anscheinend einen Job haben, bei dem man mit der Energie, die man in einen Forenbeitrag steckt, schon richtig Karriere machen kann. Na dann Glückwunsch. Jetzt bin ich wirklich neidisch.
 
Hier spalten sich ja ganz schön die Meinungen! Die Threadstellerin kann ich sehr gut verstehen und ganz besonders ihren Frust über die nicht erfolgreichen Bewerbungen. Es ist völlig normal, das man irgendwann resigniert und sich fragt wofür man das überhaupt alles macht.
Ich bin zur Zeit selbst arbeitslos, habe viele Jahren in einer Firma gearbeitet, die letztes Jahr Insolvenz anmelden musste. Danach folgten zehn Monate des Nichtstuns, dann von heute auf morgen erhielt ich einen Job. Ein ganz kleiner Lichtblick, der nach nur zwei Monaten schon wieder zerschmettert wurde. Grund war " betriebsbedingt". Es hat sich im Nachhinein herausgestellt, das es von Anfang an klar war, das ich nur solange da sein würde bis der eilige Auftrag durch war. Natürlich kam ich mir total ausgenutzt vor und habe mich sehr geärgert. Auf der anderen Seite war ich auch irgendwo erleichtert die Kündigung zu bekommen, weil die Arbeitsbedingungen alles andere als gut waren. Wenn ich ehrlich bin habe ich noch nie gerne gearbeitet, immer mit Wiederwillen und mit dem Gedanken, das man seine Unkosten usw. bezahlen muss. Liegt wahrscheinlich auch daran, das ich nie gutes Betriebsklima hatte und auch so alles so streng war. Mittlerweile habe ich echt keine Lust mehr. Klar ist es schön in den Tag hinein zu leben, aber nach spätestens zwei Wochen wird es langweilig, obwohl ich immer Beschäftigung finde, man sucht sie sich förmlich. Auf Dauer gesehen ist das auch nicht das Wahre, aber immer nur Stress und Druck, das macht mich krank. Weiss nicht, ob ich mich wieder aufraffen kann. Es ist mir verdammt noch mal echt schwer gefallen nach zehn Monaten wieder arbeiten zu gehen, dann noch um 4 Uhr aufstehen zu müssen und wieder in den Arbeitsalltag zu finden. Kaum habe ich mich einigermassen dran gewöhnt, war es vorbei. Jetzt stehe ich wieder da.
Finde auch, das es jedem selbst überlassen ist was er macht.
 
Ich habe den Thread gelesen und frage mich jetzt ein wenig, warum du ihn gestartet hast.

Möchtest du von uns eine Lösung für dein Problem?
Möchtest du von uns Bestätigung, dass es richtig ist, dass du nicht arbeitest?
Möchtest du einfach nur über das Thema Arbeit diskutieren?

Ich sehe nicht, dass es irgendwo hinführt. Du weißt eh, was du willst, oder?
Also, den Job nicht mehr machen und was anderes hast du auch nicht, also willst du erst einmal nichts machen, oder?
Wozu also dann die Diskussion hier?
 
Die Aggression mit der du nun hier um dich schlägst, verwundert mich doch etwas.
Gerade, wenn man das Thema bedenkt, hast du ziemlich wohlmeinende Antworten bekommen.

Mir ist etwas aufgefallen:
Du wirst nicht "mit Absagen fertiggemacht" (das macht niemand absichtlich, vielen ist es sicherlich auch unangenehm Absagen zu schreiben) und es ist völlig normal, dass man nach längerer beruflicher Pause Versagensangst hat.
Das passiert vielen und ist in den meisten Fällen - leider - unvermeidlich.

Wenn du nicht weißt, wofür du dich interessierst, dann könntest du dich beispielsweise informieren, welche Zusatzkenntnisse in deiner Branche hilfreich wären. Fremdsprachen bzw. eingehendere Buchhaltungs- bzw. Personalkenntnisse wären sicherlich interessante Gebiete für eine Industriekauffrau.

Deine Beiträge empfinde ich persönlich ein wenig so, als hättest du das Gefühl, die Gesellschaft oder das Berufsleben an sich oder das Leben selbst tut dir irgendwas an.
Das Leben ist nun mal so. Man kann sich darüber beklagen oder schauen, was man am Besten daraus machen kann, wie man seine Möglichkeiten verbessert.

Du bist jung, du kannst lernen, dich erweitern, deine Möglichkeiten ausbauen. Es steht dir frei. Irgendwas wird auch fruchten mit der Zeit. Das ist das Schöne am Leben, es tut sich immer eine Türe auf, wenn man bereit ist, sich zu bewegen und zu verändern.

Im Moment - scheint mir - gibst du dich auf und schiebst die Schuld dafür auf irgendwas.
 
Glaubst du, andere haben das Problem nicht? Kaum jemand kommt schlau auf die Welt. Es ist wichtig, dass man lernt, nach dem Gefühl zu handeln.

Um zu wissen, ob einem etwas liegt, muss man das Risiko eingehen, Sachen auszuprobieren. Erst dann kann man mit Gewissheit etwas dazu sagen. Abbrechen kann man danach immer noch. Aber von vornherein nichts mehr zu machen und nur zu sagen, wie schlecht und diskriminierend der Arbeitsmarkt ist, zeugt lediglich von einem nichts Anpacken Wollen und lieber im Fluss des Jammerns weiter baden. 🙄
 
Hallo , ich denke mal , es ist einfach erklärt was ich damit meine , wenn ich age Du solltest vielleicht einmal Deine Ausducksweise überdenken und hinterfragen.


Mal ganz von vorne .....Bewerbungen , "wo" Du geschrieben hast ( meinst aber Bewerbungen , die Du geschrieben hast ) ist sehr schlechtes Deutsch und wäre für eine Firma , die Wert auf gutes Deutsch legt, sicher ein Anlaß Deine Bewerbung auszusortieren . Im übrigen gilt das ach für die Formulierung:" Bewerbungen, die ich gemacht habe ".

Deine Arbeitsunlust geht einher mit der Problematik nicht zu wissen, was Du willst.


Man kann in seinem Lebenslauf die Lücken betonen oder sie weglassen .


Nur mal so als Tip.



Die Problematik nicht zu wissen was Du willst ist aber sichrlich nicht genetisch bedingt - oder ?


Von daher könntest Du lernen zu wissen, was Du willst .

Natürlich kannst Du Dich auch weiterhin auf dieser Problematik ausruhen und darauf hoffen , das irgendwo mal wieder ne Türe für Dich aufgeht, wenn einer ne Stelle zu besetzen hat , wo weder Arbeitseinsatz und Eifer gefragt sind und auch eine korrekte Ausdrucksweise nicht von Nöten ist .


Das ist Dir überlassen.


Natürlich ist es für ein Unternehmen sinnvoll , wenn die Bewerber, die dort kaufmännisch tätig werden wollen , sich mit der Unternemenspolitik auseinenadergesetzt haben und sich dementsprechend auch in der Branche auskennen.


Wenn Du z.B. eine Bewerbung als kaufmännische Angestellte im Vertrieb eines Stahlkonzerns chreibst , sollte die schon durchblicken lassen , was Du an Erfahrungen und vor allem an Wissen über die Branche mitbringst .


Genauso wäre es aber ,wenn Du Dich als kaufmännische Angestellte, im Einkauf eines großen Musikhauses bewerben würdest , nur das Wissen das Du hier mitbringen mußt, ist ein völlig anderes.

Die Frage was Du wirklich kannst und demzufolge weißt , beantwortest Du aber nicht .....

Wäre aber vielleicht sinnvoll , um Dir detailliertere Wege aufzeigen zu können oder Vorschläge zu machen .

Über die Problematik , dass Du nicht weißt was Du willst , möchtest Du nicht diskutieren - warum eigentlich nicht ?

Wäre vielleicht auch sinnvoll , um Dir Mittel und Wege zu beschreiben, die Dir aus dieser Problematik helfen.


Von daher - ändere Deine Einstellung , Deine Ausdrucksweise , versuche die Ratschläge , die Du bekommst auch zu verstehen und freu Dich mit den Menschen , die glüklich sind , anstatt Deinen Neid hochzuhalten .


Es würde Dir sicher helfen , analytisch zu hinterfragen, wie Du Dich verhälst.

Ich wünshe Dir viel Glück ....
 
ICH BIN NICHT FAUL!!! Bei solchen Sätzen krieg ich echt nen Hals. Da ist wieder der Stempel und zack, drauf damit!
Und wer sagt denn, dass Berufstätigkeit schrecklich ist?? Mein Gott, dass sind solche Vorurteile mit denen man hier überschüttet wird - was aber rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun hat!!! Krass echt.

Es gibt bestimmt solche Langzeitarbeitslosen wie Du schilderst, aber erstmal werden grundsätzlich alle über einen Kamm geschert. Ich bin 27 und jetzt dann fast ein Jahr arbeitslos. Ich finde, dass ist ein Unterschied zu den Leuten, wo Du hier beschreibst. Und das hier ist mein Threat und ich suche Rat bei meinem Problem und möchte nicht mit irgendwelchen Langzeitarbeitslosen verglichen werden. Ich kann was und ich bin fleissig - nur bekomme ich keine Chance das zu zeigen!!! Mich zu beweisen. Und DAS ist DER Unterschied.

Was schreibst Du hier eigentlich? Hintern hockriegen? Ich glaub, mein Hintern ist höher als Deiner. Und ich habe mich NIE über meinen Schulabschluss beschwert. Ey Du legst einem hier Wörter in den Mund, die ich nie gesagt habe und die so nicht stimmen.

Liebe Tina,

ich verstehe dich völlig. Ich war jetzt über zweieinhalb Jahre arbeitslos. Man muss sich rechtfertigen, bekommt Vorschläge von Leuten, die gleich mal etwas Negatives sugerrieren (Bewerbung ist nicht gut, man verkaufe sich nicht gut genug etc), dann dieser Weiterbildungsscheiß. Die Krönung ist noch : "Mach dich selbständig!". Es frustriert, denn wir sind weder dumm, noch faul, aber diese Gesellschaft sucht die eierliegende Wollmilchsau. Da kann alles in der Bewerbung stimmen, aber die Nase ist zu groß, die Haare zu blond und achja, unterschätze nicht das Risiko der intakten Gebärmutter. Du fühlst dich jetzt von allen Seiten bombadiert und suchst einen Sinn im Leben. Du stehst neben dir und bis sehr Verzweifelt.

Ich habe in der Zeit viel über mich gelernt. Ich habe im Freizeitbereich mich einfach mal probiert vom Klavier spielen lernen bis zum Backkurs. Ich habe das Thema Arbeit auf einen Tag in der Woche gelegt (ist schon frustrierend genug und einen Tag Stress reicht und rufe die Email auch nur zwei Mal die Woche ab). Ich habe versucht mich zu entspannen, runter zu kommen und z.B. mal wieder was zu lesen, Gedichte zu schreiben, alles nachdem mir war. Natürlich ist der Frust da, aber die wenigen Tage sind toll, wo er sich legt, man konzentriert über einer Aufgabe brütet.

Jetzt probiere ich eine Stelle aus und ich sage mir, wenn es mir nicht liegt, dann gehe ich. Ich werde mich nicht mehr kaputt machen, nicht Aufhören an meine Ziele zu glauben und ich weiß, dass nicht alles besser ist als Hartz IV. Meine erste Stelle war so richtig schlimm. Lieber lebe ich von weniger Geld und bleibe arbeitslos. Ich bin kein Sklave und nicht der Depp vom Dienst. Ich lebe nicht nur um 60 Std/Woche zu arbeiten und zwar so lange bis ich einfach umfalle. Das ist passiert. ich war körperlich am Ende nach Überstunden, Mobbing und fachlich hatte es mich nie gereizt. Jetzt habe ich den Mut etwas zu testen.

Du bist momentan stark gefrustet. Die Gesellschaft ist unfair. Finde deine innere Mitte wieder. Du kannst die anderen nicht ändern, aber du kannst versuchen, besser damit klar zu kommen. Mach doch vielleicht einen 400 e Job in was, was du kannst, dich interessiert oder was Ehrenamtliches. Ich weiß, alles nicht das Richtige, aber ich sag dir: es tut Gut gegen den Frust! Du willst eigentlich keinen Rat, sondern Hilfe in der Not. Die bekommst du, wenn du mal los lässt. Geh in die Sauna, power dich beim Sport aus oder schreie dir den Frust raus und dann kommt endlich mal wieder ein klarer Gedanke in den Kopf.

Ich hoffe, dass der Staat mal irgendwas ändert.....und glaub mir....so viele junge Frauen sind arbeitslos....Ich drücke dir die Daumen...Lass dich nicht verrückt machen von den anderen....schau, dass es dir dennoch gut geht....

Alles Liebe
 
Monarose, nee über das Geld beschwer ich mich sicher nicht. Das ist das wenigste Problem, da leb ich lieber bescheiden aber glücklich. Ich sag immer, lieber weniger verdienen aber dafür glücklich. Haha... ich bekomm nicht mal die Chance dazu!!!

Nee ist gar nicht öde. Ich find immer ne Beschäftigung, dass passt schon! Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, 8 Stunden am Tag in nem Kabuff zu hocken und zu schuften. Warum auch? Für was eigentlich? Für was macht man das??

Ich bin 28. Und ich krieg die Zeit daheim schon rum. Aber was die Jobsuche betrifft, ich resigniere und mich k*** es so an. Ich frag mich echt für was. Ich hab alles menschenmögliche getan und das kann ich wirklich ohne schlechtes Gewissen und ohne Zweifel sagen, ich hab bestimmt über 250 Bewerbungen abgeschickt, jede einzelne davon stundenlang gut durchdacht und ausgefeilt und nuuuuur Absagen! Kam es zum Vorstellungsgespräch blieb es dabei und die Absage kam eben dann und ich war toll gekleidet und präsentierte mich von meiner besten Seite. Ich hab das alles gelernt und weiss wie es geht.

Ist doch kein Wunder wenn ich langsam gar keinen Bock mehr habe!!! Wenn das so erniedrigend und frustierend ist, dass man schon an seiner eigenen Person zweifelt... dann eben nicht. Dann resigniere ich auch irgendwann. Würde doch jeder irgendwann mal!

Und Nehelenja, ja es ist so verdammt frustierend, sooooo sehr!!! Ich geb wirklich nichts auf die Kohle, ich sag immer, hauptsache die Arbeit passt, ob ich jetzt etwas mehr oder weniger verdiene - nicht so wichtig. HAHA, erstmal überhaupt was arbeiten dürfen! Wenn einem NIEMAND die Chance gibt dazu, einen Job in dem erlernten Beruf zu bekommen... irgendwann kommts automatisch, dass man keinen Bock mehr hat und sich zu gerne sonst wo gern haben lässt.

Das schlimme ist, nicht mal die Chance zu bekommen, sich beweisen zu können, zu zeigen das man was drauf hat!! Zum ko****. Aber gut, dann eben gar nicht. Dann könnt ihr mich mal...

Ist doch wahr!

GENAU; sofort wird man als Assi abgestempelt wenn man so denkt wie ich, dass ist ja das Tollste daran! Keinen interessiert es warum man so geworden ist und was man schon alles einstecken und mitmachen musste... zack, Stempel drauf und gut.

Hab da noch eine Idee: Ich habe gelesen, dass MR und 3 jährige Ausbildung es möglich machen, dass man durch eine Externenprüfung das Fachabi bekommt. Damit könntest du ein duales Studium machen (ist ja bezahlt) oder ganz an der FH studieren (durch die Praxisanteile kommt Geld rein und man gut jobben). Nur eine spontane Idee....Du musst dich nicht verteidigen, wenn es nicht für dich in Frage kommt...überlege das nur mal für dich.....für ein Studium ist es nie zu spät solange es fachlich das Richtige ist und es ist allemal besser als deine jetztige Situation....das mit den Nebenjobs klappt meistens auch ganz gut udn Bafög bekommste ja auch....
 
ICH BIN NICHT FAUL!!! Bei solchen Sätzen krieg ich echt nen Hals. Da ist wieder der Stempel und zack, drauf damit!
Und wer sagt denn, dass Berufstätigkeit schrecklich ist?? Mein Gott, dass sind solche Vorurteile mit denen man hier überschüttet wird - was aber rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun hat!!! Krass echt.

Es gibt bestimmt solche Langzeitarbeitslosen wie Du schilderst, aber erstmal werden grundsätzlich alle über einen Kamm geschert. Ich bin 27 und jetzt dann fast ein Jahr arbeitslos. Ich finde, dass ist ein Unterschied zu den Leuten, wo Du hier beschreibst. Und das hier ist mein Threat und ich suche Rat bei meinem Problem und möchte nicht mit irgendwelchen Langzeitarbeitslosen verglichen werden. Ich kann was und ich bin fleissig - nur bekomme ich keine Chance das zu zeigen!!! Mich zu beweisen. Und DAS ist DER Unterschied.

Was schreibst Du hier eigentlich? Hintern hockriegen? Ich glaub, mein Hintern ist höher als Deiner. Und ich habe mich NIE über meinen Schulabschluss beschwert. Ey Du legst einem hier Wörter in den Mund, die ich nie gesagt habe und die so nicht stimmen.
Bei deiner aggressiven, teils ordinären Wortwahl und mangelnden Selbstbeherrschung wundert es mich nicht, dass dich niemand einstellt. Mach' nur weiter so, mich ärgerst du mit deinen Ausbrüchen am allerwenigsten - ich hab' ne sichere Arbeitsstelle, die mir obendrein Spaß macht. 😀
 

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