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Ich habe furchtbare Angst davor, dumm zu sein.

Ich würde auch sagen, dass diese Defizite nichts mit Dummheit zu tun haben. Wer sie aber einfach auf Depressionen schiebt, macht es sich zu leicht.

Es könnte aber das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom dahinterstecken, d.h. es handelt sich dann um eine Funktionsstörung im Gehirn.
Gerade Schwierigkeiten wie Konzentrationsschwäche, Verpeiltheit, Orientierungslosigkeit und eine langsame Auffassungsgabe sind typische Symptome.
Ich habe ADS und leide zusätzlich an einer Reizfilterschwäche und starker Geräuschempfindlichkeit (viele Geräusche erscheinen mir als durchdringend laut und ich könnte jemanden, der laut ein Kaugummi kaut, umbringen).

Ich würde einen Gang zum Neurologen oder einem Psychotherapeuten empfehlen.
Dort können Testungen auf AD(H)S durchgeführt werden.
 
@junesun: ich hatte mich auf die Depressionen bezogen, von der die TE anfangs berichtete, dass sie darunter leidet. Warum soll man noch andere Diagnosen in den Raum stellen, wenn es doch schon eine gibt? Die Symptome die beschrieben sind passen theoretisch auf viele Erkrankungen. Daher auch die Anregung, sich mal einem Psychiater/Neurologen vorzustellen. Denn alles was hier geschrieben wird können nur Vermutungen sein.
Lieben Gruß
Silan
 
Meine Antwort kommt jetzt leider etwas verspätet aber eine Frage:
Kann es sein das wir Zwillinge sind?

Nein wirklich ernsthaft: Das was du schreibst erinnert mich zu 100% an mich!
Genau dasselbe wäre mir wohl in der Situation beim Monopoly spielen auch passiert! Habe mir auch lange Zeit eingeredet das ich dumm bin

Solange das ich das verinnerlicht habe und dadurch z. b. Hobbies gemieden habe, den Kontakt mit anderen gemieden habe weil ich mir sagt: mit so einer dummen, hässlichen, bescheuerten Schachtel will doch keiner was zu tun haben und habe mir darüber viele Gedanken gemacht und glaube nun das Problem so einigermaßen zu kennen:

- Es ist wie ein Teufelskreis man verstrickt sich mit seinen Gedanken von das Eine in das Andere so sehr das man glaubt man kommt da nicht mehr raus, was ich meine ich damit jetzt genau.



1. Selbstbewusstsein -> Unsicherheit -> Angst -> Viele negative Gedanken aus der Angst -> man vermeidet Dinge -> aus Angst sich nicht zu blamieren fixiert man sich dann zu sehr auf seine Fehler -> dann passieren dann genau diese Fehler die man vermeiden wollte (sich selbst erfüllende Prophezeiungen) -> bestätigung für sich selbst das man dumm ist -> Bestätigung von außen weil sie das nur von Außen wahrnehmen -> Selbstbewusstsein


Das ist der Teufelskreis
und der wiederholt sich immer und immer und immer wieder und dann hat man letztendlich immer wieder eine tolle Bestätigung für sich: hey! Siehst! Habs ja gleich gesagt das ich dumm bin
Kenn mich auch nicht gut in der Allgemeinbildung aus, hab kein Abitur usw usw

und so verstärkt sich das immer und immer mehr
und das Paradoxe: für dich selbst erscheint das ja dann auch noch logisch! Und man sieht gar nicht das man sich selbst damit kaputt macht auf die Dauer gesehen

und weißt du was ich damals dann gemacht habe?
Ich habe angefangen etwas zu tun woraus ich Kraft schöpfen kann und das war wirklich sehr sehr schwierig und ich habe unzählige Anläufe dafür gebraucht.
ich ging z. b. ins Schwimmbad

Ich hatte immer solche Angst vor dem Schwimmen, alle Leute starren mich an, ich bin eh so hässlich, dumm, nicht liebenswert usw usw...auch wenn ich geschwommen bin, hab ich so sehr unter druck gesetzt z. b.
so du schwimmst jetzt 50 Bahnen innerhalb von 40 min.

aber geschafft hab ich das damals einfach nicht, weil meine körperliche Kondition noch nicht trainiert war, brauchte ich dafür am Anfang eher 70 Min.

Jetzt brauch ich ungefähr 50 Min. dafür

aber auch da musste ich lernen mich nicht unter druck zu setzen und mir nicht zu sagen wenn ich es nicht geschafft habe: man du bist so eine dumme Nudel! Du kannst nichts! Du bist nichts! usw usw...aber ich habe dann iwann nach und nach gelernt aus diesem Hobby, was am Anfang eine Qual war für mich, Kraft zu tanken zu sehen: Hey, du machst etwas gerne und du bist motiviert! Also kannst du doch gar nicht so dumm sein!

Auch hab ich damals aus lauter verzweiflung unzählige IQ Tests gemacht, in der Hoffnung, es kommt iwas schlechtes dabei heraus! Komisch nur das immer leicht überdurchschnittliche werte herauskamen (zwischen 110 - 120)

und konnte das nicht annehmen -> die Leute draußen sagen etwas anderes

schau mal für dich woraus du für dich Kraft mitnehmen kannst, aus etwas, was dir wirklich Freude bereitet und dir wirklich bewusst sagen: Nein ich konzentriere mich jetzt nicht darauf, was ich da wieder falsch mache sondern nur auf das was du tust! Und dafür sind auch Hobbies da!

Negative Gedanken umlenken in positive

das ist ungefähr so wie wenn du versuchst beim Fahrradfahren nicht über einen Stein drüber zu fahren...wenn du aber den Stein fixiert und dir sagst: oh nein! ich will jetzt da nicht drüber fahren! oh wei wenn ich da jetzt drüber fahre, hab ich da nen Platten im Reifen! Schwups

und schon bist du drüber gefahren und schon hast du wieder eine ganz tolle Bestätigung für dich.

Habe keine Angst vor den Dingen, lenke deine Gedanken um auf das was du tust

und auch ruhig mal sagen wenn du zu etwas nichts Lust hast, wenn du keine lust hast z. b. Monopoly zu spielen weil du nicht den Nerv z. b. hast oder die Kraft dann sage das, tu das nicht weil du Angst hast, die anderen könnten dich dann auslachen

Sehe schon, die guckst auch viel zu sehr auf die Anderen als was du eigtl. auf dich guckst und genau deshalb machst du diese Fehler

weil du aus einer eigenen Unsicherheit heraus, dich nach den Anderen orientierst, andere über den Leben bestimmen lässt und gleichzeitig auch noch ihre Meinung als die einzige wahre Wahrheit betrachtest und soll ich dir einmal was sagen?

Sich schon rein die Frage zu stellen ob man dumm ist, zeugt schon von Intelligenz
auch deinen Text hast du sehr strukturiert geschrieben und ausgeführt und hast deine Situation und dich sehr gut wiedergespiegelt und zwar so, dass sich Außenstehender sehr gut in deine Situation hineindenken können und das zeugt von Intelligenz

und selbst wenn du der den Menschen gehörst die ein bisschen verpeilt sind
bei mir ist das einfach mein Grundwesen: ein bisschen verpeilt und vergesslich -> weil ich ständig am Träumen bin

dann ist es da auch wichtig, sich so zu akzeptieren wie man ist!
Es wäre Gift für mich versuchen zu wollen zu einen harten, abgedroschenen Menschen zu mutieren denn das würde gegen mein Naturell gehen und würde mich früher oder später kaputt machen, weil es mir zu viel Kraft kostet, nicht versuchen auf Biegen und brechen seine naturellen Grundzüge zu verändern und vor allem niemals aus Angst versuchen iwelche Dinge zu vermeiden

ich hoffe ich konnte dir ein kleines bisschen helfen und es tut mir leid wenn ich wieder so viel geschrieben habe

Vll sollte ich wirklich mal ein Buch oder so schreiben *lach
also dann, Alles Gute für dich, du schaffst das!

LG
Sandra
 
@ Sandy

Mal wieder ist es ein Roman von dir geworden, mal wieder mit so wenig Inhalt.
Du kennst die TE nicht. Woher willst du wissen, dass die ganzen Defizite von ihrer Unsicherheit und ihren Selbstzweifeln herrühren?!
Wie ich schon schrieb, ist es auch zu einfach, das ganze "nur" auf Depressionen zu schieben. Denn das hat man bei mir auch viel zu lang getan!

Noch mal: der Gang zum Neurologen oder Psychotherapeuten zwecks neurophysiologischer Testungen wäre sinnvoll!
 
Ach, du bist so suess SILENT HEAVEN...

Und ich kann deine Gedankengaenge so gut nachvollziehen... mathematische Textaufgaben...GRUSELIG. Mein Gehirn bekommt beim Anblick einer derartigen Rechenaufgabe schlagartig einen Krampf. Da geht NICHTS mehr. Ironie der Geschichte: Ich musste mich in Mathe muendlich im ABI pruefen lassen. "Ganz gut fuer ein Maedchen. 8 Punkte", sagte mein Pruefer. Ha. Wobei 8 Punkte wirklich das ganz grosse Los fuer mich war. So stand ich doch eigentlich eher auf ner 5 in Mathe. UEBRIGENS, beim Thema "Wahrscheinlichkeitsrechnung" stieg mein Verstaendnis zur Mathematik ploetzlich gravierend an. Denn, das konnte ich mir vorstellen...

Lange Rede...

Akzeptiere es einfach. Trainiere ein bissel das Rechnen, wenn es dich stoert. Das werde ich auch machen. Ich bewundere selbst manchmal die Kassiererin, wie schnell sie dies addiert, dann das subtrahiert, dann wieder raus, dann das andere rein, aber: Sie hat Routine.

Kurze, hoffentlich aufmunternde, Story: Ausbildungsbeginn. Neue Klasse. Zu Anfang ein "Eignungstest" (Intelligenztest). Die Mitschueler bereits etwas kennen gelernt. Da ist die schoene "X", so taff, schlagfertig, witzig. Da ist die stille "Y", spricht so "merkwuerdig", unverstaendlich,... ob sie wohl die Fragen verstehen wird?

Resultat. Na?
Die schoene "X" faellt mit einem unterdurchschnittlichen Ergebnis als Einzige raus.
Die stille "Y" wiederum ist herausragend.


Verstehst du was ich damit sagen will?

Nicht jeder, der selbstbewusst auftritt, hat etwas auf dem Kasten. Nicht jeder, der verpeilt rueberkommt, ist doof.


Willkommen im Club der Chaoten. Werde diesen Thread mit grossem Interesse weiter verfolgen. : )
 
Danke, ihr Lieben.

Ich muss alles verbessern, ich muss: Meine Allgemeinbildung, Konzentration, mathematische Fähigkeiten (wenigstens etwas Kopfrechnen), geistige Flexibilität... Ich fühle mich so unwohl! Allerdings habe ich auch so viele Baustellen. Ich bin zusätzlich noch ein furchtbarer Chaot und gar nicht in der Lage, irgendwie meinen Haushalt zu machen, weil ich ständig überfordert bin mit allem. Ich gehe arbeiten- danach bin ich müde. Dann wird nur schwer etwas. Und ich bin von Grund auf schon so chaotisch, das heißt, durch mich kommt auch viel Chaos in unsere Wohnung, das mein Freund dann versucht, aufzuräumen.

Ich glaube, ich nehme mir viel zu viel vor. Ich will mehr Sport machen, mich mehr um meinen Hund kümmern (längere Spaziergänge etc), besser Ordnung halten, den Haushalt gut machen, mich weiterbilden, lesen, schreiben, verschiedene Möglichkeiten finden und umsetzen, meinen Geist zu trainieren... Das ist natürlich alles viel zu viel auf einmal, dann scheitere ich und schon wieder bin ich tottraurig.

Ich bekomme die Angst, dass ich dumm bin, auch nicht aus dem Kopf. Ich bekomme es nicht aus dem Kopf und je mehr ich mich reinsteigere, desto unfähiger bin ich, irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Ich werde dann schon alleine aus diesem Grund auch wieder depressiv, dann gebe ich irgendwann auf, verkrieche mich in meinem Bett und versuche gar nichts mehr. Es macht mich so fertig, dass es mich schon quält.

Ich halte mich einfach für einen sehr merkwürdigen menschen, dem ständig merkwürdige Dinge passieren, Dinge, über die Andere nur den Kopf schütteln würden. Außerdem bin ich langweilig und ohne jegliches... Interesse... Ich weiß nicht, ich muss mich mal einsetzen für irgendetwas, über irgendetwas voller Eifer reden können.... Aber das kann ich nicht. Ich lebe einfach so vor mich hin. Klar, es gibt gute Momente und eigentlich fühle ich mich auch oft gut. Aber... diese Angst wird immer mal wieder phasenweise stärker. Und jetzt gerade ist sie das auch. Und dann kann ich mich nicht mehr motivieren, irgendwas zu machen.

Ich muss diese Angst wegbekommen. Am liebsten wäre mir, ich würde einfach nicht mehr darüber nachdenken.

Ich würde mich wirklich gern intelligenter fühlen.

Bloß wie soll ich das angehen- ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe schon so für den Alltag manchmal keine Kraft mehr.

Und dann noch so viel, woran ich arbeiten muss/will.

Schon wieder überfordert.

Ihr könnt ja natürlich auch nicht sagen, was ich für einen Eindruck mache: Denn auch wenn ich halbwegs vernünftige Sätze formulieren kann, heißt das doch nicht unbedingt, dass ich nicht dumm bin. Ich will nicht zu den Leuten gehören, von denen man so denkt: "Puuuuh, Mädel! Du bist nicht die Schlauste."
 
so. ich muss sagen ich habe nicht alles so genau durchgelesen, da mir deine Beschreibung der einzelnen Sachverhalte genug gesagt haben um ne Meinung zu haben. Und da ich mich an mich selbst erinnert fühle, hoffe ich dass die meine Erfahrungen vielleicht weiterhelfen.

Hast du schon mal an eine organische Ursache gedacht?
Denn viele der Probleme die du aufzählst hatte ich auch. Ich bin auch nur durch die blöde Schnappsidee meine Probleme und Defizite hintereinander aufgelistet bei Google einzugeben auf den richtigen Weg gekommen.
Meine Schilddrüse war das Problem und ein gravierender Vitamin D Mangel.
Vielleicht solltest du dich einfach mal auf ein Schilddrüsenproblem testen lassen. Denn viele der Dinge die du beschreibst können durch sowas ausgelöst werden.

Ich habe keine solchen Schwierigkeiten mehr seit ich die Tabletten habe. Auch keine Depressionen.

Moondoll
 
Tja, der Titel sagt es.

Diese Angst ist tief in mir verwurzelt - neben tausend anderen Dingen, ich habe nicht sehr viel Selbstbewusstsein, obwohl man es mir gar nicht mal immer anmerkt. Ich hab auch immer mal leichte bis mittlere Depressionen.

Aber heute, bei einem Spieleabend mit Freunden, merkte ich es mal wieder.

Gut, ich habe eine anstrengende Arbeitswoche hinter mir. Und ich mache mir Sorgen, bin vielleicht innerlich auch angespannt, manchmal merkt man das ja gar nicht so sehr, sondern es geschieht unbewusst. Es war "spät", also ca. um elf, ich hatte gar keine Lust auf Monopoly, aber ich habe auch nicht damit gerechnet, mich so zu "blamieren". Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil ich nicht weiß, ob meine Freunde das jetzt so gesehen haben. Die Eine fand das bissel witzig, die andere war äußerlich verständnisvoll "Ach, lass sie doch, sie hat Probleme mit ihrem Freund".
Aber ich glaube, eigentlich dachten alle: "Boah. Wie blöd kann man sein??"

Wir spielten also die D-Mark-Version von Monopoly und ich war sowieso nicht bei der Sache. Hab ein paar mal verpasst, meine Miete einzufordern. Und Geld abzählen! Das war es! Irgendwie brachte ich es nicht auf die Reihe. Ich stand also im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, zählte etwas, verlor den Überblick. 2100 Miete... hab hilflos ein paar Zweitausender rausgezählt, dann vergessen, was ich noch brauche, bis das mein Nachbar übernommen hat. Ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Ich war verwirrt und konnte sowieso dem Spiel nicht richtig folgen. Gut, gut, das hätte ein schlechter Tag sein können, aber eigentlich bin ich immer sehr verpeilt.
Rechnen kann ich nicht sehr gut, aber es ist jetzt auch nicht furchtbar, eigentlich. Ich hab ja schon mal Monopoly gespielt und da war das nicht so schlimm. Generell bin ich im Rechnen aber eher schlecht.

Aber ich bin auch oft begriffsstutzig und dauernd verwirrt. Ich bin langsam in allem, was ich tue und habe keinerlei Routine. Mir misslingen viele praktische Dinge. Und auch meine Allgemeinbildung ist nicht sehr gut, auch, wenn ich wirklich versuche, die zu verbessern. Ich lese ja viel, aber ich muss mir angewöhnen, weniger triviale Unterhaltungsliteratur, sondern mehr Fachbücher etc zu lesen. Damit sich wenigstens meine Allgemeinbildung verbessert.
Ich habe keinerlei Koordination oder Orientierung. Ich vergesse einiges. Ich bin immer höchst unsicher und schnell überfordert von Situationen.

Mir haben die Leute, die ich fragte, eigentlich immer gesagt, dass ich nicht dumm bin, sondern nur sehr neben der Spur und chaotisch,, unkonzentriert. Aber erstens weiß ich nicht, ob ich denen glauben kann (obwohl sie mir teilweise vertrauenswürdig erscheinen) und zweitens kennen die ja gar nicht das Ausmaß meiner Verpeiltheit. Das ist so schlimm für mich! Ich will gar nicht so sein! Ich muss das ändern!

Was soll ich nur tun? Nun, ihr könnt mir nicht sagen, ob ich dumm bin. Ihr kennt mich ja leider nicht. Aber ich hab euch ja was davon erzählt. Wie hört sich das denn für euch an??
Eigentlich frage ich mich, wie oft wirklich dumme Menschen sich fragen, ob sie dumm sind. Ich denke, die ganz Dummen merken das gar nicht. Aber... vermutlich ist das hier nicht so.

Und ja, es IST schlimm, dumm zu sein. Es ist das Schlimmste für micih. Ich will das nicht. Ich will es nicht...

Ich habe noch keinen IQ-Test gemacht, nur als 14jährige mal. Da war er im Mittelbereich.

Jetzt habe ich erstens Angst vor dem Ergebnis und zweitens bin ich auch gar nicht geduldig genug, den zu machen.

Oh Mann. Das macht mich echt fertig.

Ob dumm oder gescheit das ist doch sowas von egal(Wissen ist Macht;nichts wissen macht nichts)zumal man sicher gar nichts dafür kann was einem bei der Geburt so in die Wiege gelegt wird.
Du bleibst so oder so ein MENSCH und !! ich bin mir sicher ein liebenswerter Mensch.Und das macht uns doch aus.
Nicht Reichtum Macht und Doktortitel.
So denke ich zumindest.
Es ist sicher nicht verkehrt wenn du dich beliest das hat noch nie jemanden geschadet.Nur wenn du es dir nicht so leicht merken kannst und wieder vergisst das ist auch kein Beinbruch.Dann liest`s nochmal und irgend wann behälst du auch was.lg karlo
 
Danke, ihr Lieben.

Ich muss alles verbessern, ich muss: Meine Allgemeinbildung, Konzentration, mathematische Fähigkeiten (wenigstens etwas Kopfrechnen), geistige Flexibilität... Ich fühle mich so unwohl! Allerdings habe ich auch so viele Baustellen. Ich bin zusätzlich noch ein furchtbarer Chaot und gar nicht in der Lage, irgendwie meinen Haushalt zu machen, weil ich ständig überfordert bin mit allem. Ich gehe arbeiten- danach bin ich müde. Dann wird nur schwer etwas. Und ich bin von Grund auf schon so chaotisch, das heißt, durch mich kommt auch viel Chaos in unsere Wohnung, das mein Freund dann versucht, aufzuräumen.

Huhu, ich hab den Thread zufällig gerade gefunden und vielleicht kann ich dir Mut machen 🙂

Ich bin auch so ein Chaot, meine Konzentration ist oft mies und mache oft einen total verwirrten Eindruck. Ich erkenn mich in deinen Beschreibungen wieder. Dennoch hab ich einen relativ hohen IQ (nie offiziell messen lassen), bin halt in mathematischen und logischen Dingen sehr gut und beende derzeit mein Studium.

Aber das hat alles nichts mit Dummheit zu tun! Das ist einfach... ne Charaktersache. Vielleicht hats damit zu tun, dass man eben Probleme hat. Aber ich finde das absolut nicht schlimm. Meine Freunde finden das eigentlich alle recht lustig und sehr sympathisch, wenn ich verwirrt bin. Man denkt von mir nicht, dass ich dumm bin und von dir wird man das auch nicht wirklich denken. Wenn du dumm wärst, dann könntest du dir darüber gar nicht solche Gedanken machen.


Also du brauchst dich absolut nicht schlecht fühlen deswegen. Das ist nichts, für was man sich schämen muss. Vielleicht schaun, dass man eben den Kopf öfter was klarer bekommt - aber halt aus praktischen Gründen, damit der Alltag besser läuft. 🙂
 
Ich finde das alles hier immer sehr aufbauend.

Irgendwie bekomme ich zur Zeit solche Dinge immer schwerer aus meinem Kopf.

Vor zwei Wochen haben mein Freund und ich uns getrennt. Es war schlimm, aber es ist besser so. Und irgendwie bin ich auch erleichtert.

Ich bin jetzt in einer neuen Wohnung, sitze hier und mache mir immer mehr Gedanken um mich selbst. Ich werde im April 26. Ich fühle mich aber nicht so. Ich bin naiv, etwas weltfremd. Und ja, wenn ich nicht dumm bin, dann resultiert meine gesamte Verwirrung, mein Chaos, mein Talent, immer in alle Fettnäpfchen zu treten, aus meiner Unsicherheit. Und mangelndem Selbstwertgefühl. Denn diese beiden Dinge fehlen mir definitiv und ich bin sicher, dass sie der Schlüssel zu vielen Problemen sind.

Ich denke, so richtig dumm kann ich vielleicht doch nicht sein. Aber intelligent bin ich wohl auch nicht. Ich weiß nicht, warum mir das so wichtig ist. Aber es ist schlimm für mich. Ich wäre gern etwas besonderes. Intelligent. Ich wünschte mir, man würde mir dieses Attribut zuschreiben! Dabei ist es wohl nicht so. Vielmehr bin ich die Chaotische, die Tollpatschige. Die Verrückte, die immer neben der Spur ist.

Und ich merke immer wieder, dass ich ziemlich weltfremd bin.

Ich habe eine Sparkassenkarte, mit der ich Geld abhebe. Jahrelang hat die meine Oma gehabt und mir damals immer Geld geholt, wenn ich welches brauchte. Fragt mich nicht, warum. Mein Vater (ihr Sohn) ist auch so unselbstständig. Es ist natürlich nicht richtig. Irgendwann, mit 17, habe ich mir die Karte dann natürlich geben lassen und immer selbst Geld abgehoben. Aber ich habe nie mit der Karte bezahlt. Immer nur Bargeld abgehoben.
So, und letztens habe ich mich völlig naiv und wirklich weltfremd gefragt, ob ich da eine gesonderte Karte brauche zum Bezahlen an der Kasse. Oder ob das mit der geht. Heute habe ich herausgefunden (natürlich im Beisein eines Freundes), ja, natürlich kann man das mit meiner Karte. Ich habe mich so geschämt, dass ich das mit meinen 26 Jahren nicht wusste. Ich komme mir oft so vollkommen naiv und unwissend vor. Wie ein dummes Kind.

Ich weiß, ich sollte sehen, dass ich mein Selbstwertgefühl stärke. Dann damit hinaus in die Welt gehen. Menschen kennenlernen. Dinge erleben. Dinge selbst in die Hand nehmen. Und dann werde ich auch sicherer und vielleicht sogar weniger naiv.

Ich möchte mich gern selbst finden.

Aber ich bin ja schon 26. Das ist unglaublich. Vermutlich sollte man sich da längst selbst gefunden haben.

Und ich will mich beruhigen, indem ich denke, ich trainiere die verschiedensten Dinge eben. Und fange an, offen und sicher in die Welt hinauszutreten, damit ich mich nicht mehr als naives Dummchen fühle. Aber ich bin ja fast dreißig. Ich würde gern JETZT sein, was ich gern wäre. Und nicht irgendwann in 10 Jahren.

Ich glaube, ich bin sehr unreif.

Ich bin so unordentlich! Extrem. Ich bin faul. Leider, ich versuche es aber in den Griff zu bekommen- habe so viele Antriebsprobleme und bin immer müde. Ich bin voller Selbstzweifel und Ängste. Und dagegen steht auch die Lebensfreude, eigentlich mag ich mein Leben und eigentlich denke ich manchmal, dass ich so schlecht gar nicht sein kann.

Ich will mich weiterentwickeln, die nächsten Schritte tun.

Das Richtige machen. Aber ich weiß nicht, wie.

Und wenn ich euch hier schreibe, dann schreibe ich ja auch nichts Neues.

...

Ach so. Ich habe mmir doch Wohnungen angeschaut.
Hier, wo ich jetzt wohne, gibt es unten einen Waschmaschinenraum. Da stehen alle Waschmaschinen der Bewohner, jede an einem gesonderten Wasseranschluss. Bei der Besichtigung dachte ich, "wow, hier steht für jeden Mieter ja schon eine Waschmaschine" und war froh, mir keine kaufen zu müssen. Wie naiv. Wie alt bin ich denn? Was dachte ich mir nur dabei? Ich hab das auch nicht näher angesprochen, das einfach falsch verstanden. Natürlich habe ich dann blöd geguckt, als es - logischerweise - hieß, dass man natürlich seine eigene Waschmaschine da hinstellen muss. Also, das kann auch nur mir passieren. Ich schäme micih wirklich sehr und hasse mich dafür.

Ich versuche, es vor Freunden herunterzuspielen. Und hoffe, dass es keiner groß bemerkt. Wie dumm kann man nur sein. Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln über mich selbst.

Ich will es ändern. MICH ändern. Es muss doch da irgendwo ein erwachsener, reifer, halbwegs intelligenter Mensch unter den Schichten von Verpeiltheit, Tollpatschigkeit und Angst stecken!
 

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