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Warum gibt es heutzutage in Deutschland so viele Singles?

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Also ich kann dem single-dasein beim besten willen nix positives abgewinnen. Im gegenteil. bin männl., 33 und wenn ich dann andere sehe in meinem alter., wo es eben "läuft" , ja also mich macht das traurig! (bin ich da der einzige?)
auch kannn ich mir beim besten willen nicht vorstellen dass es
a) Frauen gibt, welche von sich aus keine kinder wollen,
b) Leute beiderlei geschlechts, welche mit dem single-dassein glücklich und zufrieden sind und bis ans lebensénde auch single bleiben möchten. liege ich da wirklich so falsch?
 
Der Gesellschaftliche Druck hat einfach nachgelassen. Wir leben ja in einem Land in dem es x Arten von Lebenskonzepten gibt. Wir sind da recht frei.

Und leider werfen viele viel zu schnell das Handtuch! Viele sind nicht mehr bereit Kompromisse einzugehen. Hinzu kommt noch übertriebene Vorstellungen von optimalen Liebesbeziehungen und kaum Schmerztoleranzen im Zusammensein. Übertriebene Vorstellungen bez. Treue und all das....
Manche erwarten dummerweise auch eine stete Leidenschaft und ein tolles Liebeshigh, welches jedoch irgendwann schwindet. Diese Leute beenden dann die Beziehung, weil die Funken nicht mehr fliegen. Sie vergessen, dass man auch sehr schön eine freundschaftliche Beziehung leben kann.

Eine Beziehung bedeutet Arbeit. Und einige arbeiten im Job sehr hart und wollen dann zuhause ihre Ruhe und sich nicht noch mit einem Partner streiten oder ärgern.

In anderen Ländern (früher auch in D) ist es ja so, dass die Ehe noch sehr hoch gehalten wird und die Leute sich in die klassischen Rollenbilder fügen. Früher haben die Frauen ja auch sehr viel mehr Kinder bekommen und waren so an den Mann ganz anders gebunden als das heute der Fall ist.
 
Single sein ist nun mal schöner, man hat seine Ruhe, keiner erzieht oder meckert an einem rum, man muss sich nicht streiten, nicht diskutieren, keine Leute besuchen, auf die man keine Lust hat (Freunde, Verwandte vom Partner), muss sich nicht rechtfertigen, keiner nervt einem.

Und Sex bekommt man auch so, wenn man es darauf anlegt.

Wirklich lieben tun sich eh die wenigsten Paare, meist ist es nur noch eine Zweckgemeinschaft, wegen Kinder, Haus, Geld usw.
 
Nun, wie fast immer, man kann nicht über den Menschen sprechen, der single ist..

Es wird viele, verschiedene Gründe geben.. Sehr viele..

Manche wollen erst einmal ein wenig Ruhe haben; nach zig negativen Erfahrungen..
Andere würden gerne, finden aber niemanden..

Traditionen greifen nicht mehr wie früher.. Man ist jetzt voll für sich verantwortlich, das eigene Leben zu gestalten..
Du bist für dein Leben verantwortlich.. Das ist dein Problem..

Die Strukturen insgesamt machen es leichter, in der (Teil)isolation zu leben.. Isolation mit oder ohne Anführungszeichen.

Manche Automatismen haben nicht mehr die Wirkungskraft, die sie noch vor einigen Jahrzehnten hatten..

Ein weiterer Grund, der diesen Zustand noch verstärkt, ist, dass die Kontaktfreudigkeit in Deutschland insgesamt, im Vergleich z.B. zu Ländern in wärmeren Gegenden dieser Welt, nicht gerade sehr ausgeprägt ist..
 
Hmmm....also ich fühle mich momentan als Single ganz wohl, muss ich ehrlich sagen. Ich bin ja trotzdem alles andere als einsam, ich habe liebe Freunde, die ich täglich sehe, ich habe Hobbies, ich habe sogar eine Art "Ersatzfamilie" und ich habe jemanden, mit dem durchaus eine Beziehung entstehen könnte,aber wie gesagt, ich lasse das einfach langsam angehen. Ok, ich wünsche mir schon irgendwann mal wieder eine Partnerschaft, aber ich bin durch mein Singledasein nicht frustriert. Und Kinder will ich tatsächlich keine. Ich habe meine Gründe, aber ich habe auch irgendwie keine wirklichen Bedürfnisse danach, Mutter zu sein. Es ist ok, so, wie es ist. Jeder Mensch ist anders, und das sollte man bei solchen Themen nicht vergessen.
 
Also ich kann dem single-dasein beim besten willen nix positives abgewinnen. Im gegenteil. bin männl., 33 und wenn ich dann andere sehe in meinem alter., wo es eben "läuft" , ja also mich macht das traurig! (bin ich da der einzige?)
auch kannn ich mir beim besten willen nicht vorstellen dass es
a) Frauen gibt, welche von sich aus keine kinder wollen,
b) Leute beiderlei geschlechts, welche mit dem single-dassein glücklich und zufrieden sind und bis ans lebensénde auch single bleiben möchten. liege ich da wirklich so falsch?

Ja. Du schließt zu sehr von dir auf andere. Deine Lebensvorstellungen sind allerdings nicht allgemeingültig.
 
Mein Empfinden:

Viele Menschen haben schlicht und ergreifend auch Angst vor Nähe, verletzt zu werden. Wirklich lieben und sich auf den anderen einlassen......es ist out :wein:

Verantwortung übernehmen , Courage zeigen....alles out :wein:

Das einzige was zählt: Mein Haus, mein Auto, mein Job
 
die zeit hat sich halt geändert man benötigt zwingend keine partnerschaft mehr!

ich persönlich habe in meinem ganzen leben noch kein paar LIVE erlebt, wo ich mir gedacht habe, das so eine beziehung jetzt die ultimative erfüllung wäre.

im fernsehn schon, bei frank elstner war vor kurzem ein ehepaar, das gemeinsam professionell bergsteigen betreibt, die haben für mich was ausgestrahlt.

ansonsten sehe ich nur zweckbeziehungen, die auf "der angst des alleinseins" basieren, und in der sich die partner/innen oft eher gegenseitig parasitieren als sich gegenseitig zu stärken.
die zeit wird eben immer kaputter.
 
Es wäre wirklich interessant zu erfahren ob der Prozentsaz der ungewollten Singles steigt .

Es wäre interessant zu erfahren ob der Prozentsatz der klaren Zweckgemeinschaften steigt.

Es wäre interessant zu erfahren , ob der Prozentsatz der wirlich erfüllenden Beziehungen steigt .

Ich kann jetzt nicht sagen , das es mehr oder weniger sind , hier oder da , war selbst 5 Jahre Single , hatte meinen Spaß , aber halt eben keine Partnerin .

Eine Partnerschaft , die wie ich sie mir vorstelle , dauerhaft hält und nicht nur ein zeitbegrenztes Miteinander/ Nebeneinander ist , verlangt nach einer gesunden Basis .

Diese gesunde Basis kann aber nur von beiden erschaffen werden , was ich feststelle ist , das viele Menschen den Tiefgang nicht mehr zu haben scheinen oder sich die Mühe machen wollen , diese Basis zu schaffen .

Die, für mich, oberflächlichen Ansprüche stehen da klar im Vordergrund , man hofft das es passt , stellt fest es passt nicht so ganz und probiert was neues ....man macht sich aber nicht die Mühe und ändert sich für die Partnerschaft um eine gesunde Basis zu schaffen....

Früher war der gesellschaftliche Druck größer , da gehörte es nicht zum guten Ton sich zu trennen und sich selbst zu verwirklichen ....

ich denke jedoch das beides geht , Selbstverwirklichung und Basis schaffen , so das der Funke auch noch nach Jahren da ist ......

das tun aber in meinen Augen nur die wenigsten .
 
Ich wäre gerne nicht mehr Single. Hab aber leider nicht die Wahl daran etwas zu ändern.
 
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