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Was kostet ein Prozeß vor dem Familiengericht?

  • Starter*in Starter*in GastIngrid
  • Datum Start Datum Start
hallo

also ich persöhlich finde es gut das dein Sohn sich an den leben seines Kindes beteidigt hat man nicht oft.
Und es wäre wünschenswert das mehr väter sich um die kinder kümmern.
Ich weiß das eine Freundin von mir ans familiengericht 3000 euro zahlen muss.
Ging auch ums gemeinsame Sr.
aber ich denke das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

ich würde mich bei einen anwalt beraten lassen die kennen sich mit sowas aus .
 
Und was soll sich real im Bezug auf das Wohl des Kindes verändern?



Die Mutter nimmt häufig Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr, besucht Elternabende im Kindergarten nicht regelmäßig. Selbst den letzten Termin zur Schuluntersuchung hat sie versäumt, obwohl unser Enkel in eine Sprachheilschule kommt. Diese Termine könnte dann mein Sohn übernehmen.
 
Alos mein Mann möchte auch das Sorgerecht für sein Sohn haben.Würde uns über Anwalt 1000 Euro kosten,kann mehr aber auch weniger werden.Er hat sich vor Wochen bei der Jugendamtsmitarbeiterin gemeldet ,weil er das Sorgerecht haben möchte,aber bis heute keine Antwort bekommen.Tja,so bleibt ihm nur noch der weg zum Gericht und evtl. zum Anwalt. Weil mein Mann seit Jahren so´n Stress mit der Kindsmutter hat,wird es ein langer steiniger Weg.
 
Alos mein Mann möchte auch das Sorgerecht für sein Sohn haben.Würde uns über Anwalt 1000 Euro kosten,kann mehr aber auch weniger werden.Er hat sich vor Wochen bei der Jugendamtsmitarbeiterin gemeldet ,weil er das Sorgerecht haben möchte,aber bis heute keine Antwort bekommen.Tja,so bleibt ihm nur noch der weg zum Gericht und evtl. zum Anwalt. Weil mein Mann seit Jahren so´n Stress mit der Kindsmutter hat,wird es ein langer steiniger Weg.

Nun dann macht man einen Termin beim Jugendamt.
Die haben in der Regel viel zu tun!

Also das kann weitaus mehr als die genannten 1000 € Kosten.
1000 € kostet es, wenn es mit der Scheidung zusammen gemacht oder geregelt wird. Als Einzelfall kommen mehr Kosten auf jemanden zu.

Ich weiß nicht, liebe TE, ob das Geld gut investiert ist, in einen Prozess, wenn man sich schon nicht einig ist.
Ich würde den Versuch über das Jugendamt machen, wenn es nur um die geschilderten Sachen geht, kann man das gut.
Die Macht des Sorgerechtes wird eh vielfach überschätzt...
Der Ärger bleibt in der Regel bestehen, wenn man sich nicht gütlich einigt.
 
Die Macht des Sorgerechtes wird eh vielfach überschätzt...
Der Ärger bleibt in der Regel bestehen, wenn man sich nicht gütlich einigt.

Richtig!

Zumal kein gemeinsames Sorgerecht geurteilt wird, wenn klar ersichtlich ist, dass die Eltern sich so schon vor lauter Streit über nichts einig werden.

Sinn macht es nur, wenn es für das Kind gut wäre, dass noch jemand mitentscheidet, zum Beispiel im Falle, das Betreuungselternteil braucht Unterstützung.
 
Gemeinsames Sorgerecht wird meiner Meinung nach überschätzt.

Was kann denn konkret mitbestimmt werden?
Die Wahl der Schule... hm, für gewöhnlich kommen Kinder in die Sprengelschule. Und auch bei der weiterführenden Schule ist die Wahl meist nicht so eine große Sache.

Was noch?
Ärztliche Entscheidungen.
Wird auch überschätzt. Die alltäglichen Entscheidungen bedürfen keiner Zustimmung. Und bei Operationen etc. wird es wohl keinen großartigen Spielraum geben. Meist sind sie ja doch nötig.
Zu ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen kann der Umgangselternteil mit dem Kind auch ohne gemeinsames Sorgerecht gehen.

Darüber hinaus?
Der betreuende Elternteil darf nicht einfach wegziehen.
Kann aber auch durch das Familiengericht ausgehebelt werden.

Was bleibt noch groß?
Sparkonten, Reisepass (auch nicht überall)...

Ersetzt das irgendwas?
Viel wichtiger wäre doch ein einigermaßen guter Kontakt zwischen betreuenden- und Umgangselternteil, damit nicht alles über Gerichte etc. laufen muss.
Stellt sich die Frage, ob ein Verfahren wegen Sorgerecht (das im Grunde nicht allzu viel Veränderung bringt) für das gute Verhältnis zwischen den Elternteilen förderlich ist und nicht eventuell noch mehr zerstört, wenn eh schon viele Spannungen bestehen.

Waren nur so ein paar Fragen zur Überlegung...
 
Also bei uns würde sich was ändern.Vor 3 jahren ist der Sohn meines Mannes in eine Wohngruppe gekommen,weil die Mutter psyschisch labil und mit der Erziehung des Kindes (was auch einen psyschischen Knacks weg hat) überfordert war.Da mein Mann durch "kein Sorgerecht" über nichts informiert werden muss,hat er fleissig Unterhalt an die Mutter geazhlt.Als das Jugendamt sich meldete und Geld forderte,haben wir erst erfahren wo das Kind lebt.Das Jugendamt muss und darf den Vater nicht informieren,wenn mit dem Kind was ist.Mein Mann wüsste gerne wie er sich zb. in der Schule macht,würde gerne mit den Lehrern reden,darf er nicht.Wie soll ein Vater Interesse nach aussen zeigen,wenn er keine Infos bekommen darf,das geht eben nur über´s Sorgerecht.


Und die 1000 Euro hat unsere Anwältin ausgerechnet.Natürlich kann es auch mehr oder sogar weniger sein.Es ging mehr darum das wir eine Summe haben,mit der wir rechnen müssen.
 
Sich nach dem Werdegang kann sich der Vater auch beim Jugendamt/ im Heim erkundigen.

Und vor dem Sorgerecht kommt ja wohl erstmal der Umgang, oder?

Kein Richter urteilt ein SR, wenn der Vater das Kind nicht mal sieht.
 

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