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Zurückziehen um sich wiederzufinden? Oder weiter drauf los?

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T

TikTakTik

Gast
In den letzten Monaten hangel ich mich von einer Enttäuschung zur anderen.
Es geht um zwei Themen - Freundschaften und Frauen.
Es ist nicht so, dass ich gar keine Freunde habe und es ist auch nicht so, dass ich keinerlei Kontakt zu Frauen habe.
DAS was ich jedoch "habe" befriedigt mich einfach nicht - es füllt mich nicht aus.

Mir fehlt einfach DER Freund, der immer da ist, genauso wie ich.
Mir fehlt einfach DIE Frau, die mich tatsächlich liebt und für mich da ist und nicht nur Sex möchte oder mich als Eifersuchtsspielzeug nutzt.

Momentan bin ich irgendwie auf einer schizophrener Schiene unterwegs.

Ich suche den Kontakt zu Menschen und erhoffe mir diese oben genannten Punkte, anderseits bin ich nun so enttäuscht und fühle mich so leer, dass ich mir denke, es wäre besser, wenn ich erstmal einige Wochen Abstand nehme, um mich selber zu finden, damit ich diese Situation lockerer sehe und diese Bedürftigkeit ablege.
Einfach wochenlang kein Handy mehr einschalten - werden mich die wenigen vorhanden Freunde vermissen?
Ich glaube eher nicht!?

Ein wenig Angst habe ich auch, dass mir dadurch die noch wenige vorhandenen Kontakte ganz abbrechen.

Muss ich aber nicht zuerst an mich denken und mich finden und einfach wieder der lebensfrohe Mensch werden, der ich mal war?

Was meint ihr dazu?
Weiterhin die Schiene fahren, mit der Hoffnung es legt sich alles und ich finde das was ich suche? Oder soll ich mich eine Weile zurückziehen, um mich selbst zu finden, um diese Bedürftigkeit nach Freunden und Frauen abzulegen, zumindest teilweise?
 
Was sagt dein Gefühl?

Ich höre bei sowas immer auf mein Gefühl, dass sagt mir, was mir gut tut.

Wenn dich Menschen wirklich mögen, dann kannst du dich auch nach Monaten mal wieder melden und sie freuen sich über den Kontakt.
 
Das ist ja das Problem...

Mein Gefühl sagt mir unter der Woche "Du brauchst erstmal keinen Kontakt, das tut dir gut" - das passiert auch nur, weil die Woche schnell rumgeht...Arbeit, danach Fitness, TV schauen und der Tag ist gelaufen.

Die Wochenenden sind hart, weil ich es gewohnt bin noch nebenher zu arbeiten und die Wochenenden auch oft gefüllt waren.
Nun ist es so, dass ich keinen Nebenjob mehr habe und wenn nichts geplant ist, meldet sich auch keiner und die Wochenenden sind der Horror - ich freue mich da auch nicht mehr drauf.
An solchen Tagen denke ich mir dann "Ach le... mich doch alle am Ar..., ich will erstmal Abstand von euch allen hier".

Ein Teufelskreis 😕
 
Es ist nicht so, dass ich gar keine Freunde habe und es ist auch nicht so, dass ich keinerlei Kontakt zu Frauen habe.
DAS was ich jedoch "habe" befriedigt mich einfach nicht - es füllt mich nicht aus.

Ein wenig klingt es für mich danach, TTT, als ob du in eine Lebensphase übergegengen wärest, in der du dir einafch eine eigene Frau und eigene Familie wünschst, die du mit ihr gründen kannst.. Denn anscheinend brauchst du mehr Nähe, Verlässlichkeit und Verbundenheit, als dir die Bekannschften und Freundschaften bieten können und auch der Beruf füllt dich nicht mehr ganz aus.
Vielleicht brauchst du die eigene Familie, um dich als Ganzes darin wieder zu finden?

Liebe Grüße,
Lenja
 
Im Grunde hast Du dir die Antwort schon selbst gegeben..

Du bist momentan unglücklich.. und weisst was Du brauchst..
Abstand..

Und selbst wenn sich dann deine paar Kontakte abwenden.. dann weisst Du sicher, dass sie niemals Freunde waren..
Aber vllt machen dann diese "verlorenen" Kontakte den Platz frei für neue bessere Kontakte..

Lg Lepidoptera
 
Ein wenig klingt es für mich danach, TTT, als ob du in eine Lebensphase übergegengen wärest, in der du dir einafch eine eigene Frau und eigene Familie wünschst, die du mit ihr gründen kannst.. Denn anscheinend brauchst du mehr Nähe, Verlässlichkeit und Verbundenheit, als dir die Bekannschften und Freundschaften bieten können und auch der Beruf füllt dich nicht mehr ganz aus.
Vielleicht brauchst du die eigene Familie, um dich als Ganzes darin wieder zu finden?

Liebe Grüße,
Lenja

Danke für deinen Kommentar, Lenja.

Ja...es ist nicht nur vielleicht so, es ist tatsächlich so.
Ich sehne mich langsam immer mehr und mehr nach einer eigenen Familie.
Dieses ständige Hin- und Her will ich einfach nicht mehr.
Das Problem ist, dass es mich zerreißt, weil es einfach nicht hinhaut.
Ich von mir selber kann behaupten, dass ich nicht bedürftig aussehe, aber eventuell nehmen es die Mitmenschen bzw. die Frauen so war - vielleicht strahle ich das in gewisser Weise aus und merke es selbst nicht.
 
Guten Tag. Wie ich sehe ist dieser Beitrag schon einige Jahre her. Vllt habe ich ja das Glück und treffe dich hier ja. Ich selbst habe momentan bzw eig einiger Zeit das selbe Probleme. Hast du denn vortschritte gemacht ? Lg
 
Hallo T.,

du machst es schon richtig und setzt dich mit dir selbst außeinander.
Ich finde es gut, wenn man in sich einkehrt. Weil dich ja auch etwas beschäftigt. Deshalb finde ich es wichtig, dass du auf dein Gefühl hörst und nicht unbedingt auf das, was dein Kopf dir sagt.
Jeder weiß, dass es toll wäre die Richtige zu finden und man kann sie nicht finden, wenn man nicht sucht. Aber du weißt nun selbst, dass dies nicht dein Problem ist und dass du nicht weitermachen kannst, wie bisher.
Deine Schwierigkeit ist denke ich, dass du eine sehr konkrete Vorstellung von einer Freundin hast. Und das ist sowohl schwierig als auch super. Weil wenn sie dann zu dir passt, dann ist es so. Mehr oder weniger, wie immer.
Am Ende ist es immer gut, wenn Mann über seine Probleme, also seine Frau,äh mit seiner Frau... reden kann. Und genauso sollte man sich beschäftigen als auch unterhalten können. Also wenn du in deinem Leben Interesse gezeigt hast und ausgeglichen wirst und bleiben kannst, dann ist das denke ich für viele Frauen eine gute Sache... und für dich dann auch.
Aber man sollte eben gut mit sich selber klar kommen können. Auch Wenn man keine Freundin hat.
Und da beißt sich dann der Fuchs in den Schwanz sozusagen...
Du hast Freunde und das ist immer wichtig. Es gibt solche Phasen und solche. Die Dinge ändern sich einfach mit der Zeit. Und irgendein Schicksal wartet immer auf einen.
Lass dich nicht ärgern!
 

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