.....
Allerdings klar haben wir die Evolution hinter uns gebracht , aber was war es denn , wo die Männer als Jäger und Sammler lebten .. ein "nettes " Durcheinander .... was , wie denke auch sein musste , damit wir überleben.
.....
Lorett, es ist ja auch völlig ok, wenn dich diese Partnerschaftsform erfüllt und du darin aufgehst.
🙂
Mir stellt sich eben einfach nur die Frage, ob es wirklich die genetische Veranlagung ist, wie in dem einen Artikel beschrieben, dass Frauen ihre Eier schützen und Männer ihre Samen verstreuen müssen, wir demnach gar nicht anders sein können, weil eben unsere Gene so sind. Also, die Frage, wie allgemeingültig die Aussage sein kann, dass der Mensch ein polygames Wesen ist.
Hat die gesellschaftliche Entwicklung nicht auch einen Beitrag zu leisten? Wie ist es denn zum Beispiel mit der Kinderaufzucht? Brauchen die Kleinchen nicht ein stabiles Umfeld bis sie flügge sind (Papa jagt, Mama kocht Bärenfleischsuppe in der Höhle) in welchem sie sicher aufwachsen? Und wenn man Kinder hat, warum sollte Vater Neanderthaler dann noch "fremdbestäuben"?
Hatten die Urmenschen die gleichen emotionalen Ansprüche, die wir heute haben oder waren sie nicht viel mehr von ihrem tierischen Urinstinkt getrieben, sich vermehren zu müssen, koste es was es wolle und egal mit dem oder waren sie auch lustbestimmt? Denn das ist ja das Prinzip: Man hat ja nicht multiple Partner um möglichst viele Babies zu machen, sondern um möglichst viel Abwechslung im Sexleben zu haben...
Es muss ja nicht nur das negative Gefühl der Eifersucht oder des Besitzanspruches sein, das uns antreibt eine dauerhafte Partnerschaft mit nur einem Menschen leben zu wollen, sondern der Wunsch nach emotionaler Stabilität, die sicherlich öfter bedroht ist, wenn man mehrere Partner zugange hat.