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'Klar ist der Mensch nicht für Monogamie geschaffen' .. Ist das wirklich so klar?

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Die Zeit 🙄.. kommt doch fast der Bild gleich.

Und was sollen wir nun aus diesem Artikel ziehen? Vögelt alle wie wild rum, ihr belügt euch doch alle selbst?
 
I
Wie oft hört man, wie sich Männer verbitten, dass man ihnen das "Fremdgänger Gen" unterstellt.



Schauen wir doch einfach mal in die Geschichte zurück , ich unterstelle keinem Mann das Fremdgänger Gen.

Allerdings klar haben wir die Evolution hinter uns gebracht , aber was war es denn , wo die Männer als Jäger und Sammler lebten .. ein "nettes " Durcheinander .... was , wie denke auch sein musste , damit wir überleben.

Dann kamen die wilden 60ziger ein Aufschrei gegen die Monogamie
siebziger die Frauenbewegung ...

das waren jetzt nur Auszüge , man könnte viel detailierter da ran gehen ...

@ Marmite ,

ich habe mich sehr lange mit der Materie beschäftigt , weil ich mich selber nicht verstanden habe.
Es passt nicht in die heutige Gesellschaft anders zu sein ..

Und es für sich dann zu akzeptieren ist ein langer Weg . Ich habe es mir nicht einfach gemacht, aber jetzt stehe ich zumindest dazu. Das erleichtert die sache ungemein😉

Lorett
 
Die Zeit 🙄.. kommt doch fast der Bild gleich.

Anstatt über "Die Zeit Online" zu hetzen kannst du dich ja mal mit der Autorin Michele Binswanger befassen! Die Zeitung hat sich das sicherlich nicht ausgedacht... 🙄

Und was sollen wir nun aus diesem Artikel ziehen? Vögelt alle wie wild rum, ihr belügt euch doch alle selbst?

Mehr Einsicht und Verständnis wäre ein erster Weg. Mal über den eigenen Tellerrand hinaus denken.
 
.....
Allerdings klar haben wir die Evolution hinter uns gebracht , aber was war es denn , wo die Männer als Jäger und Sammler lebten .. ein "nettes " Durcheinander .... was , wie denke auch sein musste , damit wir überleben.

.....

Lorett, es ist ja auch völlig ok, wenn dich diese Partnerschaftsform erfüllt und du darin aufgehst. 🙂

Mir stellt sich eben einfach nur die Frage, ob es wirklich die genetische Veranlagung ist, wie in dem einen Artikel beschrieben, dass Frauen ihre Eier schützen und Männer ihre Samen verstreuen müssen, wir demnach gar nicht anders sein können, weil eben unsere Gene so sind. Also, die Frage, wie allgemeingültig die Aussage sein kann, dass der Mensch ein polygames Wesen ist.

Hat die gesellschaftliche Entwicklung nicht auch einen Beitrag zu leisten? Wie ist es denn zum Beispiel mit der Kinderaufzucht? Brauchen die Kleinchen nicht ein stabiles Umfeld bis sie flügge sind (Papa jagt, Mama kocht Bärenfleischsuppe in der Höhle) in welchem sie sicher aufwachsen? Und wenn man Kinder hat, warum sollte Vater Neanderthaler dann noch "fremdbestäuben"?

Hatten die Urmenschen die gleichen emotionalen Ansprüche, die wir heute haben oder waren sie nicht viel mehr von ihrem tierischen Urinstinkt getrieben, sich vermehren zu müssen, koste es was es wolle und egal mit dem oder waren sie auch lustbestimmt? Denn das ist ja das Prinzip: Man hat ja nicht multiple Partner um möglichst viele Babies zu machen, sondern um möglichst viel Abwechslung im Sexleben zu haben...

Es muss ja nicht nur das negative Gefühl der Eifersucht oder des Besitzanspruches sein, das uns antreibt eine dauerhafte Partnerschaft mit nur einem Menschen leben zu wollen, sondern der Wunsch nach emotionaler Stabilität, die sicherlich öfter bedroht ist, wenn man mehrere Partner zugange hat.
 
Mehr Einsicht und Verständnis wäre ein erster Weg. Mal über den eigenen Tellerrand hinaus denken.

Zu behaupten der Mensch wäre nicht für Monogamie geschaffen ist meiner Meinung nicht viel intelligenter. Es ist nach wie vor so, dass die meisten Menschen sich nach einem Partner sehnen und eben nicht polygam leben möchten. Diese reden sich das ganz bestimmt nicht ein. Die meisten sind sich wahrscheinlich einfach nur zu schade sich zu teilen und sich ständig jemand anderem hinzugeben.
 
Wie ist es denn zum Beispiel mit der Kinderaufzucht? Brauchen die Kleinchen nicht ein stabiles Umfeld bis sie flügge sind (Papa jagt, Mama kocht Bärenfleischsuppe in der Höhle) in welchem sie sicher aufwachsen? Und wenn man Kinder hat, warum sollte Vater Neanderthaler dann noch "fremdbestäuben"?

Ich habe gelesen Lorett ist (oder war) schwanger. Also mir tut ihr Kind jetzt bereits leid. Muss bestimmt toll sein als Kind mitzukriegen wie Mama ständig von verschiedenen Männern Besuch bekommt und ohne richtigen Vater aufzuwachsen. Gesund ist das für ein Kind ganz bestimmt nicht. Aber so läuft das mittlerweile ja fast überall ab..und dann wird sich noch über die kaputte verkommene Jugend gewundert.
 
Ich habe gelesen Lorett ist (oder war) schwanger. Also mir tut ihr Kind jetzt bereits leid. Muss bestimmt toll sein als Kind mitzukriegen wie Mama ständig von verschiedenen Männern Besuch bekommt und ohne richtigen Vater aufzuwachsen. Gesund ist das für ein Kind ganz bestimmt nicht. Aber so läuft das mittlerweile ja fast überall ab..und dann wird sich noch über die kaputte verkommene Jugend gewundert.

Nibiru, das muss nicht so sein, dass Kind leidet, wenn Mama dauernd Herrenbesuch kriegt. So wie ich Loretts Konzept verstehe, gibt es einen festen "Stamm" von Partnern, die nicht ständig wechseln (Unterschied zur Promiskuität!!), sondern 2 oder 3 Leute, mit denen man eine Partnerschaft führt. Die Kinder haben eigentlich, wenn man es richtig macht, die Chance, möglichst viele Impulse und Anregungen verschiedener "Vaterfiguren" zu bekommen. Der eine kennt sich mit Musik aus, der andere kann gut basteln usw....

Was Mama mit denen dann in der Kiste macht, kriegt Kind ja normalerweise nicht mit.
 
Zu behaupten der Mensch wäre nicht für Monogamie geschaffen ist meiner Meinung nicht viel intelligenter.

von Intelligenz ist hierbei eigentlich gar nicht die Rede. Und es geht auch weniger um "Richtig" oder "Falsch", sondern lediglich um eine gewisse Akzeptanz für etwas, dass man für sich selbst nicht vorstellen kann.

Die meisten sind sich wahrscheinlich einfach nur zu schade sich zu teilen und sich ständig jemand anderem hinzugeben.

Müssen sie ja nicht.

Gesund ist das für ein Kind ganz bestimmt nicht. Aber so läuft das mittlerweile ja fast überall ab..und dann wird sich noch über die kaputte verkommene Jugend gewundert.

Gesund ist es natürlich vielmehr für ein Kind, ordentliche Streits und Eifersuchtsdramen zwischen den Eltern zu erleben. Und auch in diesen Partnerschaften geben sich dann die Patchworkdaddys die Klinke in die Hand! Nur mit dem Unterschied, dass sie permanent als neuen und angeblich letzten und einzigen deklariert werden. Ganz grosses Kino!...
 
Gesund ist es natürlich vielmehr für ein Kind, ordentliche Streits und Eifersuchtsdramen zwischen den Eltern zu erleben. Und auch in diesen Partnerschaften geben sich dann die Patchworkdaddys die Klinke in die Hand! Nur mit dem Unterschied, dass sie permanent als neuen und angeblich letzten und einzigen deklariert werden. Ganz grosses Kino!...

Du gehst jetzt davon aus dass das das Resultat einer jeden monogamen Beziehung ist und willst damit Polygamie rechtfertigen??
 
Nibiru, das muss nicht so sein, dass Kind leidet, wenn Mama dauernd Herrenbesuch kriegt. So wie ich Loretts Konzept verstehe, gibt es einen festen "Stamm" von Partnern, die nicht ständig wechseln (Unterschied zur Promiskuität!!), sondern 2 oder 3 Leute, mit denen man eine Partnerschaft führt. Die Kinder haben eigentlich, wenn man es richtig macht, die Chance, möglichst viele Impulse und Anregungen verschiedener "Vaterfiguren" zu bekommen. Der eine kennt sich mit Musik aus, der andere kann gut basteln usw....

Nur weiss das Kind plötzlich nicht mehr wen es denn eigentlich als "Papa" nennen soll.. Papa 1, Papa 2 und Papa 3 oder wie stellst du dir das vor? Lorett kann uns ja mal aufklären.
 
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