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Gast
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Es ist vollkommen unsinnig, die absichtliche Tötung von Menschen im Namen der Vernunft für möglich zu halten.
Wenn ich einen Menschen töte, muss ich davon ausgehen, dass ich die Vernunft in diesem Menschen dadurch mittöte. In gewissem Sinne würde sich die Vernunft also selbst vernichten. Einen deutlicheren logischen Widerspruch kann man sich kaum denken.
An diesem Beispiel sieht man gut, dass Vernunft und die aus ihr entspringende Moral durchaus nicht beliebig sind (als ob Töten auch aus Vernunft geschehen könne). Nochmal: Es wird immer in jeder Kultur zu allen Zeiten das Töten von Menschen als unvernünftig einzustufen sein.
Sorry, aber die Bemerkungen sind subjektive Unsinnigkeiten. Was ist das überhaupt? Im Namen der Vernunft. Ein Blatt, dass einen Namen trägt und wo Du deine Vorstellungen einträgst?
Der zweite Absatz ist nicht mehr nachvollziehbar.
Wenn Du einen Menschen tötest, dann begehst Du entweder einen Mord (vorsätzliche Tat), einen Totschlag (eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit) oder begehst vielleicht auch nur ein Unterlassen (jeden Tag sterben auf der Welt Menschen, weil ihnen nicht geholfen wird). Eine objektiv existierende Logik gibt es nicht. Sie ist ein Modell des Menschen, der sie als Hilfsmittel anwendet und je nach Kulturstufe verschieden interpretiert. Du machst aus diesem Hilfsmittel etwas Religiöses. Im Prinzip ist das unlogisch und auch nicht vernünftig.
Um zu Thema zurückzukehren.
Gutmenschen brauchen eine These nach der sie leben können und wo sie sich dann auch "gut" fühlen können. Ohne dass sind sie doch verloren im harten Wind der Realität. Das Traurige an Gutmenschen ist oft, dass wenn sich diese These dann als falsch herausstellt, sie schnell die Seiten wechseln (eben eine neue gute Seite suchen).
Natürlich nicht alle Gutmenschen, denn diese Gattung läßt sich ja auch wieder in verschiedene Kathegorien unterteilen.