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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wenn Attraktivität zur Qual wird

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Eben schriebst du noch, dass dir Bewunderung wichtig ist, und deine weitere eitle Selbstinszenierung bestätigt es.

Mein Beileid zum Tod deiner geliebten Partnerin, der sich nicht vergessen sondern nur betrauern lässt. Für diesen Weg wünsche ich dir viel Kraft und Demut.

...Also ich will nach sozialem Erfolg streben und liebe Bewunderung, ...

Wo steht da, dass mir Bewunderung wichtig ist? Ich sagte lediglich, dass ich es liebe bewundert zu werden. Wer tut das nicht? Es ist aber nicht so, dass ich alles daran setze auch bewundert zu werden. Es ist mir in dem Sinne also nicht wichtig. Ich schätze es nur. Anderes Beispiel: nur weil ich Schokolade liebe, bedeutet es noch lange nicht, dass sie mir so wichtig wäre. Es gibt weitaus Wichtigeres im Leben.

Leute wie du bringen mich echt noch dazu so zu werden, wie ich nie werden möchte, obwohl ich anscheinend so werden sollte. Vielleicht sollte ich echt einmal den einfachen Weg gehen und alles und jeden aus dem Weg räumen, der mir in die Quere kommt, ohne Rücksicht auf Verluste. Es ist sehr leicht jemanden sofort anzustänkern und ihm eine in die Fresse zu schlagen. Wenn du das so willst kann ich es gerne machen.


Ich finde es bemerkenswert, wenn sich jemand öffnet, aber auch ein wenig beängstigend, dass du es scheinbar nur "Fremden" gegenüber kannst.
Ein Verlust ist immer schwer, aber er darf dich und dein Leben nicht beherrschen. Glaubst du SIe hätte gewollt, dass es dir so wie heut geht? Dass du solche Lasten auf deinen Schultern trägst?

Atme tief durch, gehe mit offenen Augen und vor allem offenen Herzen durch das Leben. Natürlich ist man dann verletzbarer, aber man ist eben aucb liebenswerter...

Fremd ist für mich nur jemand, mit dem ich überhaupt nicht klar komme, dessen Ansichten ich so ganz und gar nicht akzeptieren und verstehen kann. Insofern ist jeder Unbekannte weniger fremd als so manch Bekannter.

Die Sache ist nur, wenn ich mit jemandem Bekannten rede, antworten viele so etwas wie Challenge. Sie hören nicht richtig zu. Sie interpretieren das hinein was sie hören wollen. Und auf sowas habe ich NULL Bock. So etwas nervt mich. Deswegen ist es wohl das beste wenn ein Moderator hier zu macht. Manche wollen tief in ihrem Inneren anscheinend nur etwas Böses für ihre Mitmenschen. Ich will mich von euch nicht anstecken lassen. Danke aber an all jene, die mir weitergeholfen haben.

Danke an Kalo, Renata, Verdandi, spamburger, Arktur, sunn, Priester, Schwänli, Joey_Silver, diabolo, Standing, MadWolf, Mea, Irritiert84.

Ich wünsche euch allen hier von tiefstem Herzen, dass ihr alle mit euren Problemen, sofern ihr welche haben solltet, so behandelt werdet, wie ihr mich behandelt habt.


Beim Schreiben noch den Beitrag gelesen:
Vergessen ohne zu verarbeiten? Da könnte deine Gefühlswelt dir ein Schnippchen schlagen.
Du machst auf mich den Eindruck, als wärst du total unter Druck. Ich stelle mir bei dem, was du schreibst, deine Sprechart dazu vor. Ich würde vermuten, dass du schnell redest, schnell schaltest, schnell denkst. Es wirkt auf mich ein bisschen wie auf der Flucht.
Ich werde dir nicht sagen, was du zu tun hast. Ich kann dir nur sagen, dass das Weglaufen bei mir nichts genützt hat.
Ich kenne Menschen, bei denen läuft Tag und Nacht das Radio, sie sind ständig unterwegs, sie trinken zu viel und halten nie inne - weil sie wissen, dass in ihnen noch etwas sitzt und wartet.


Also haben deine Eltern sich scheiden lassen. Sorry, ich wollte ehrlich nicht auf dir rumtrampeln, es war mehr eine Vermutung, weil ich etwas von mir und meiner Einstellung zu Beziehungen in deinen Beiträgen gefunden habe (bin auch Scheidungskind).

Wenn du magt, führ ich das noch aus, was ich gedacht habe.

Du scheinst mich besser zu kennen als ich mich selbst. Ich würde gerne noch wissen wollen, was du gedacht hast.
 
hier werden grundsätzlich leute angefeindet, die etwas auf sich halten. vor allem von den leuten, die ein problem mit sich haben.

nervt.
 
Ich muss ehrlich gestehen, dass meine erste Reaktion auf deinen Beitrag Folgendes war: dumm?! Und wollte auch schon anfangen etwas unüberlegter zu handeln. Ich dachte mir, vielleicht ist es echt einmal an der Zeit mein Charisma auszunutzen und alle auf dieser Welt mal so richtig fertig zu machen, weil sie es anscheinend so wollen, weil sie es provozieren. Das könnte ich. Ich könnte sie so richtig fertig machen und sie in den Suizid treiben. Aber so bin ich nicht. So bin ich nicht erzogen worden. Und so werde ich mich auch nicht von einem wie dir verformen lassen. Im Buch der Bücher steht geschrieben: "Seelig sind die geistig Armen, denn sie wissen nicht was sie tun.". Mehr will ich dir dazu gar nicht mehr sagen und eine weitere Diskussion mit dir erscheint mir aussichtslos.

In den Suizid treiben, fertig machen, kaputt machen, zerstören. Stimmt, er hat dir seine Meinung gesagt, was natürlich eine äußerst provokante Aktion darstellt die sofort mit dem Tode bestraft werden muss. Doch zu seinem Glück bist du, in deiner allumfassenden Güte gewillt seinem schrecklichen Tun freien Lauf zu lassen, ohne Strafe oder Pein? Hast du doch die Macht zu zerstören und zu geben ohne Grenzen, schließlich ist dein Charisma göttliche Waffe und mächtiger Friedensbringer zugleich.

Also bis jetzt habe ich aufmerksam mitgelesen und mich für das Problem an sich interessiert, um zu verstehen und zu helfen. Aber diese Urscheisse kauf ich dir nicht ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst ALLE AUF DER WELT "kraft deines Charismas in den Suizid treiben"??? 😕

Bitte denke über diesen Satz nach.

Bitte befasse dich gegebenenfalls mit den Phänomenen "Größenwahn" und "Allmachtsphantasien".
 
Ich weis grade irgendwie gar nix mehr. Ich weis nicht, ob mein letzter Post noch freigeschaltet wird oder nicht. Vielleicht habe ich Allmachtsphantasien. Vielleicht weil ich gerne mal die Kontrolle hätte. Oder besser gesagt gehabt hätte. Vielleicht wären dann einige Dinge nicht passiert, die passiert sind. Ich werde nächste Woche mal eine Beratungsstelle aufsuchen.

Dein Gedankengang würde mich aber noch interessieren Joey_Silver.
 
Ich weis grade irgendwie gar nix mehr. Ich weis nicht, ob mein letzter Post noch freigeschaltet wird oder nicht. Vielleicht habe ich Allmachtsphantasien. Vielleicht weil ich gerne mal die Kontrolle hätte. Oder besser gesagt gehabt hätte. Vielleicht wären dann einige Dinge nicht passiert, die passiert sind. Ich werde nächste Woche mal eine Beratungsstelle aufsuchen.

Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee. Ich wünsche Dir viel Glück.
 
Hallo Gast 🙂

Ich habe - vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen - die Theorie, dass Scheidungskinder, die traumatische Trennungen von Elternteilen erlebt haben, unbewusst Angst haben, das sich so etwas in ihrem Leben wiederholen könnte. Den "Verlust" meines Vaters habe ich (auch aufgrund der Umstände der Trennung - mein Vater ist "Zigarettenholen" gegangen..) als Kind als etwas zutiefst Lebensbedrohliches erlebt.

So etwas hinterlässt massive Wunden. Es hinterlässt Angst, einen solchen Schmerz wieder zu fühlen, der einen fast den Verstand gekostet hat. Es weckt unbewusst die Angst, dass der alte Schmerz wieder aufbricht, der einem durch die Zeit gefolgt ist, wenn man ihn nie bearbeitet hat.
Man hat da einen Deckel drauf gemacht, man ist älter geworden - man redet sich ein, dass so etwas gar kein Problem mehr sein kann.

In uns existiert eine andere Realität. Ich habe mich mal verzweifelt gefragt, warum Emotionen nicht vergehen, warum sie nicht irgendwie verrotten, sondern es so ist, dass Schmerz in einem noch jahrzehntelang so intensiv sein kann, als habe man ihn gerade erst erlebt. Er scheint keine Zeit zu kennen.

Für mich hat als Kind damals die Welt von einem Tag auf den anderen aufgehört zu existieren.

Wenn du vielleicht auch diese Gefühle noch mit dir herumschleppst, dann kommt auf den - ohnehin unermesslich schmerzvollen - Verlust eines geliebten Menschen noch, dass in dir diese noch ältere Wunde angerührt und zum Bluten gebracht wird.
Und diese alte Wunde existiert in deinem Kinder-Ich (es ist spät, entschuldige meine mangelnde Ausdrucksfähigkeit zur Zeit 😀).
Was ich sagen will: In dir bist du, wenn das Verlustgefühl angerührt wird, wieder so alt, wie du zur Zeit des Verlustes warst. Du "verfällst" in dein Kinder-Ich zurück und kannst mit den Gefühlen gar nicht richtig umgehen - du hast es ja nie gelernt.

Und so kann es dazu kommen, dass du aus lauter Angst vor diesem Schmerz lieber "vorsichtshalber" gar keine Beziehung eingehst, um nur nie wieder dieses Gefühl zu erleben.
Darum meinte ich, es sei "sicher", wenn man sagt: Ich wollte nur diese eine Frau und keine andere. Denn sie ist unerreichbar und du kannst in deiner Fantasie davon träumen, wie wunderbar es mit ihr geworden wäre. Du musst dich nicht nach anderen umschauen.
(Ich will damit deinen wahren empfundenen Schmerz nicht bagatellisieren!)

Aus Angst vor dem Verlustschmerz keine Beziehung einzugehen und diese Gefühle zu riskieren ist in manchen Fällen sogar weniger schmerzhaft als Einsamkeit. Denn Einsamkeit ist uns vertraut, sie ist manchmal lästig, aber sicher.

~.~ Es ist spät, ich hoffe, ich hab nicht allzu sehr in deinen Wunden gebohrt. War mir nur wichtig, dir das noch mitzugeben und vielleicht findest du darin etwas, was du gebrauchen kannst 🙂
 
Danke. Ich werde wohl "einfach" nur mein Kinder-Ich ablegen müssen.

"Einfach"? 😉 Ablegen ist schon wieder abtrennen, beiseite legen, ein Teil seines Ichs einfach abstreifen wie eine alte Haut anstatt dich dir zu stellen - dein "Kinder-Ich" steckt dir in den Knochen, es wartet darauf, dass du seinen - und damit deinen - Schmerz anerkennst. Die Größe und Gewalt dieses Verlustes.
Deine Ratio sagt dir nun "Ist so lang her, passiert sowieso so vielen anderen auch, stell dich nicht so an" - ausschalten, bitte. Das hindert dich in der Akzeptanz deiner selbst. Schmerz folgt nicht immer einer rationalen Logik, die Anlässe erscheinen uns absurd, kindisch, lächerlich - aber ihn zu verleugnen, bringt dich nicht voran. Wenn du deine eigenen Gefühle abwertest und verurteilst, trennst du sie von dir, anstatt sie - und damit dich selbst - ernst zu nehmen.
Ich fürchte, es bleibt dir nichts anderes übrig, als dich den Gefühlen zu stellen und auf einer emotionalen Ebene zu be-greifen, dass du nun andere Mittel hast bzw. entwickeln kannst, Emotionen zu bearbeiten.

Das hat was mit Vertrauen zu tun. Vertrauen in dich, dass du stark genug bist, auch Schmerz wahrzunehmen, zu ertragen, zu durchleben und dass du durch so etwas nicht gebrochen wirst.

Mit der Zeit entwickelt sich mit so einer unbewussten Einstellung auch eine Angst vor der Angst: Du meidest den Schmerz des Verlustes, indem du jeder Form des Verlustes aus dem Weg gehst.
Damit machst du auch nie die Erfahrung, dass du etwas verlieren und es überleben kannst. Du meidest diese Lernerfahrung, die heilsam wäre.

Hm. Wenn ich "du" schreibe, spreche ich eigentlich von mir 😀
 
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