Grundsätzlich IMMER einen Ankaufstest machen lassen sonst wird´s ein teurer Spaß (noch dazu beim Fähnchenhändler).
Such lieber im Internet (autoscout usw...) privat.
Dann kannst du einige hundert Euro mehr an Fahrzeugwert erwerben weil die Brieftasche des Fähnchenhändlers nicht gefüllt wird.
Wenn du mich persönlich fragst, bei Gebrauchten würde ich grundsätzlich von Franzosen abraten.
Die haben nicht umsonst ihren Ruf.
In der Preisklasse bekommst du auch schon z.B. Mazda 2, die sind technisch um Welten moderner, haben 5 Türen, Sicherheit auf weit höherem Level und halten technisch ewig. Ihr einziger Feind ist der Rost, da muß man eben nach jedem Winter drauf schauen und ausbessern.
Wenn du ihn als Ganzjahresauto nutzen willst wirst du das Faltdach im Winter verfluchen, auch wenn es noch dicht sein sollte.
Von der Sicherheit her ist der Twingo sehr mies:
Hier mit nur 64 km/h gecrasht, da will keiner drin sitzen:
Euro NCAP | Renault Twingo | 2003 | Crash test - YouTube
der Zahnriemen hat 2 Ablaufdatums.
Alter und km-Laufleistung.
Es nützt nichts wenn er wenig km hat (sind die auch beweisbar?), aber vom Alter her porös ist und reisst.
Wenn der Verkäufer sagt, der Zahnriemen sei gewechselt, muß es dafür eine Rechnung geben, ansonsten Finger weg.
Unfallschaden bzw. Reparaturen sind für Laien leicht mit einem Magnet erkennbar.
Einfach mit dem Magnet alle Blechteile abtasten.
Lässt die Haftung irgendwo nach bzw. haftet nicht mehr, wurde darunter wild gespachtelt = Unfallwagen.
Motor sollte bei der Laufleistung gesund sein, aber zur Sicherheit warmfahren, dann abstellen und die Öleinfüllöffnung aufmachen und die Innenseite des Verschluß ansehen.
Ist innen alles schwarz und ölig = super.
Ist es milchig/kaffeeartig oder sogar schleimig = Wasser im Ölkreislauf, Zylinderkopfdichtung hinüber, Kosten weit über 1.000 Euro auch wenn du es billigst (privat) erneuern lässt.
Außerdem bekommst du dann keinen TÜV mehr.