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im falschen beruf?

aber Du hast Freitags dann WE....ob mittags , nachmittags oder so gegen 17 Uhr....überleg mal, das ist mir auch erst mal so bewusst geworden, wir haben die Chance nach Feierabend in der Woche UND am WE etwas zu tun was uns unserem Traum näher bringt...wenn jemand im Einzelhandel o. Schicht oder so arbeitet, das geht dann nur sehr schwer...also ist das doch schonmal sehr positiv !!!
Also positiv denken !
Beratung, hm, eher so Richtung Personal Coach oder Bewerbertraining, Kommunikation oder so ? Keine Ahnung...bekomme dahingehend oft Feedback, dass ich da "ein Händchen für habe"....
 
Das stimmt, ich muss es nur schaffen, mich psychisch stärker vom Job abzugrenzen. Denn derzeit vergiftet die Arbeit auch einen Teil meiner freien Zeit. Beispielsweise fühle ich mich am Sonntag oft ziemlich schlecht, weil der drohende Montag schon wieder vor der Tür steht. Den ganzen Sonntag über habe ich ein flaues Gefühl im Magen, das bis zum Abend hin immer schlimmer wird....
 
heute war wieder so ein tag *seufz* hatte spätdienst bis 20:30 uhr. hab mich abgehetzt um nicht länger dort sein zu müssen. was ich bisher verschwiegen habe ist, dass ich mittlerweile auch in behandlung bin wegen dieser ganzen sorgen. ist mir ein bisschen peinlich, weil man gleich für verrückt erklärt wird. jedenfalls war für mich ein guter anfang, mit den leuten zu sprechen, die die berufe ausüben, für die ich mich interessiere und ihnen viele fragen zu stellen.
 
Ja, das Problem ist tatsächlich, dass mir die EDV als Thema nicht liegt. Das führt zu der paradoxen Situation, dass ich etwas tun muss, was mich einerseits langweilt und gleichzeitig stresst. Der Stress kommt daher, dass ich gegen meine Interessen und Veranlagungen ankämpfen muss.

Es ist eine blöde Situation, die auch niemand wirklich kapiert, der nicht in derselben oder einer ähnlichen Lage ist. Drum habe ich es aufgegeben, sie jemandem erklären zu wollen. Schon gar nicht in Internet-Foren, wo die Verständnislosigkeit auch schnell mal in Vorwürfe und Beleidigungen umschlagen kann.

Warum ich diesen Beruf ergriffen habe? Weiß der Geier... Die Entscheidung liegt 20 Jahre zurück, und ehrlich gesagt hatte ich damals keine rechte Ahnung, was mich da erwarten würde.

das kommt mir so bekannt vor. gegen die eigenen veranlagungen und interessen ankämpfen. vieles langweilt einen dann, weil es einen einfach nicht "packt", der richtige workflow fehlt. man hat auch keine lust sich mit neuheiten auseinanderzusetzen, da es mühselig ist, sich damit vertraut zu machen. und- das mag jetzt echt hochnäsig klingen - ich brauche auch mal wieder eine herausforderung in den gehirnbereichen, in denen ich vielleicht begabt bin. beispielsweise statt akkordarbeit mal wieder eine kreative aufgabe lösen. ich hab einfach das gefühl, meinen geist an der falschen stelle zu fordern, dass die arbeit nicht die die bereiche fordert, in denen ich viel mehr leisten könnte. ist das zu verwirrend? 🙂
 
das kommt mir so bekannt vor. gegen die eigenen veranlagungen und interessen ankämpfen. vieles langweilt einen dann, weil es einen einfach nicht "packt", der richtige workflow fehlt. man hat auch keine lust sich mit neuheiten auseinanderzusetzen, da es mühselig ist, sich damit vertraut zu machen. und- das mag jetzt echt hochnäsig klingen - ich brauche auch mal wieder eine herausforderung in den gehirnbereichen, in denen ich vielleicht begabt bin.

Du sprichst mir aus der Seele. Genauso ergeht es mir. Ich arbeite ja in der EDV (und bin aber an Computerdingen nur sehr mäßig interessiert, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen), und grade in dieser Branche müsste man sich eigentlich ständig weiterbilden. Doch mir fällt es unendlich schwer, mich in neue Themen einzuarbeiten, weils mich unendlich langweilt. Diese schrecklichen, dicken Fachbücher mit ihrem Technik-Kauderwelsch - ich bekomme schon Anfälle von Langeweile, wenn ich so ein Buch nur aufblättere. Allein das Lesen eines einzelnen Kapitels dauert sehr lang, weil ich mich dauernd ablenken lasse, und weil ich alles Gelesene gleich wieder vergesse.

Ganz anders bei Themen, die mich interessieren. Da lese ich ein Fachbuch von vorn bis hinten an ein bis zwei Tagen und habe dann das meiste (zumindest das wichtigste) behalten. Es macht so viel Spaß, mich in ein Thema einzuarbeiten, das mich interessiert. Und es ist für mich so öde und langweilig, wenn ich mich in ein neues EDV-Thema einarbeiten muss.

Dasselbe mit Kursen: EDV-Kurse sind mir ein Graus, ich schaffe es einfach nicht, bei der Stange zu bleiben. Spätestens nach dem ersten Tag verliere ich den Faden, weil ich ständig mit meinen Gedanken abdrifte. Bei Kursen, die mich interessieren das genaue Gegenteil. Beispielsweise können Sprachkurse gar nicht lang genug dauern, sie machen mir großen Spaß, die Zeit vergeht wie im Flug und die Lehrer wundern sich immer, wie schnell ich Fortschritte mache.
 
Ehrlich gesagt bin ich froh, hier mal ein paar Leute zu treffen, denen es ähnlich geht. Ich habe schon so vielen Leuten versucht zu erklären, wo mir der Schuh drückt, und fast niemand kann das nachvollziehen. Alle denken immer, die EDV wäre ein spannendes Thema und ich hätte einen guten Job, um den man mich beneiden würde. Ja klar, sicher ist die EDV spannend, aber nur für diejenigen, die sich eben dafür interessieren.

Dazu kommt natürlich, dass ich mit meinen mäßigen Leistungen und meiner mäßigen Begeisterung hier im Büro auch nur mittelmäßig beliebt bin. Ich bin nun mal keiner, der sich ein Bein ausreißt, weil ich abends froh bin, wenn ich endlich heimgehen kann. Aber mehr geht nicht, weils mich einfach so langweilt, und weil es mir schon schwer fällt, überhaupt die normale Standardarbeitszeit durchzuhalten.

Ganz anders in einem Bereich, der mich fasziniert. Da bekomme ich plötzlich eine große Ausdauer und Energie...
 
Guten Morgen Leidensgenossen !

Ich hab gestern echt so ein paarmal gedacht "ich stehe jetzt auf und gehe"....ich hatte plötzlich fast körperlich so einen Druck, dass ich am liebsten weg gerannt wäre.
Dabei hab ich nicht den Druck, von Kollegen oder dem Chef, das ist ja noch um Längen schlimmer...ich mach mir den Druck selber, weil ich viel mehr leisten wollen würde mich das ganze Thema aber überhaupt nicht interessiert.
Oh Mann, verrückt.
Aber wo wir uns hier doch so gefunden haben, vielleicht können wir uns gegenseitig da ein paar Schritte in die richtige Richtung begleiten ...statt womöglich zum Winter hin immer noch zu schreiben wie doof alles ist..
ich hab zwar null Ahnung wie, aber wenn schon nicht allein ...vielleicht kriegen wir zusammen die Kurve...wenigstens ins kleinen Schritten....und bestenfalls sind wir dann so ausgelastet und zufrieden, dass wir uns nicht mehr in diesen Threads finden, sondern in denen wo wir von unserer Zufriedenheit berichten und ggfs anderen zum ersten Schritt verhelfen können.......träum...
 
Ein weiteres Problem habe ich übrigens mit einem Teil meiner Kollegen.

Viele EDV-affine Menschen haben meiner Erfahrung nach Probleme, wenn sie etwas erklären müssen. Das mögen sie nicht, das können sie nicht. Wenn sie etwas erklären müssen, dann machen sie es widerwillig, und sie erklären es unverständlich. Damit komme ich nicht klar, weil ich deren Erklärungen häufig nicht verstehe. Stelle ich Rückfragen, dann gibts folgende Reaktionen:

- genervtes Augenverdrehen (der Trottel kapiert aber auch gar nichts)
- die Erklärung wird wortwörtlich wiederholt (genauso unverständlich wie vorher)
- "ja, das musst du jetzt selber wissen, ich habs dir gerade erklärt"

Einer Kollegin ist mal folgendes passiert. Sie hatte sich von einem Kollegen erklären lassen, wie sie im Fall einer bestimmten, häufig auftretenden Störung vorzugehen habe. Die Erklärung war wohl unvollständig oder unverständlich gewesen, jedenfalls trat eines Tages mal wieder diese Störung auf, die Kollegin ging nach der Erklärung vor und ruinierte damit eine Datenbank. Der Kollege, der zuvor die Erklärung abgegeben hatte hatte jedoch keinerlei Verständnis, dass man da etwas falsch machen kann, und er regte sich ganz furchtbar auf, beleidigte die Kollegin und redete fortan nicht mehr mit ihr.

Ich muss leider sagen: je besser ein Kollege in EDV-technischen Dingen ist, umso schlechter komme ich in der Regel mit ihm zurecht. Wir reden einfach in zwei verschiedenen Sprachen, leben in zwei verschiedenen Welten, keiner versteht den anderen...
 
Es ist gruselig zu lesen wie unglücklich Du bist....bis vor einiger Zeit hatte ich wenigstens noch Kollegen, mit denen ich gut klarkam und wo es wirklich witzig war ...man konnte sich so jeden blöden Tag noch schön machen...inzwischen -nach meinem Wechsel- hab ich nun keine wirklichen Kollegen und die, die ich hab, sind irgendwie komisch...
ätzend...es MUSS WAS PASSIEREN...
 
Aber wo wir uns hier doch so gefunden haben, vielleicht können wir uns gegenseitig da ein paar Schritte in die richtige Richtung begleiten ...statt womöglich zum Winter hin immer noch zu schreiben wie doof alles ist..

Guten Morgen, Leidensgenossin...

Ja, gern, eine sehr gute Idee... Gemeinsam ist man vielleicht doch stärker als allein... Wie wir das machen, das können wir uns in einem ersten Schritt überlegen...

Wie weit wohnen wir eigentlich auseinander?
 

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