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Ich kann kein Englisch

  • Starter*in Starter*in Niklas
  • Datum Start Datum Start
Ich hatte sowohl Französisch als auch Englisch und ich finde, dass die Logik hinter der Grammatik im Englischen viel eindeutiger und simpler ist. Im Französischen haben wir gelernt: Das ist die Regel, das sind die Ausnahmen und das sind die Ausnahmen von den Ausnahmen... Was ist daran logisch? Das war pure Paukerei.

Ich hatte früher auch Probleme mit Englisch. Angefangen in der Grundschule bishin zum Gymnasium. Ich hatte auch immer das Gefühl, ich verstehe die ganzen Wörter nicht, habe mich mit englischen Spielen und Fachliteratur (ja, wir hatten schon in der Oberschule englische Fachliteratur außerhalb des Englisch-Unterrichts) rumgeschlagen und kam nicht weiter. Englische Filme mit Untertitel waren kein Problem, da man meist die Handlung auch so versteht. Dann habe ich sogar angefangen englische Bücher zu lesen, aber das alles hat mir irgendwie nicht geholfen. Was hat sich geändert? Ganz einfach: Ich habe einen Job, bei dem man viel mit internationalen Kollegen zu tun hat. Und plötzlich lief es, weil ich fast täglich gezwungen war/bin, englisch zu schreiben. Es gibt kaum mehr Berufe, wo man kein Englisch braucht.

Ich habe das Gefühl, du hast irgendwann eine Abneigung gegen Englisch entwickelt - ob das an deinem ersten Lehrer lag oder was andere die Ursache ist, sei mal dahin gestellt. Jetzt blockiert dein Kopf total, sobald es um diese Sprache geht. Ich denke, du musst diese Blockade wegbekommen, bevor du dich ernsthaft mit Englisch auseinander setzen kannst.
Leg das Spiel beiseite, das bringt dir nichts. Dort sind mehr Fachbegriffe drin, als du jemals in deinem Leben brauchen wirst: Söldner, Keil, Verräter... das wirst du wohl nicht sehr häufig verwenden. Da bekommst du nur das Gefühl, dass du nichts weißt, dabei musst du diese Begriffe überhaupt nicht kennen.
Gib dir selbst eine Gelegenheit zum Englisch sprechen oder schreiben. Verbinde es mit etwas Positiven. Was machst du denn gerne? Wie wäre es mit einer internationalen Brief/Mail-Freundschaft? Oder - wie schon mehrfach erwähnt - Reisen/Auslandssemester/u.ä.?
 
A

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Re: Ich kann kein Englisch
Hallo,

spielst du vielleicht gerne Adventure - PC-Spiele? Dann könntes du dir eines in Englisch Sprache besorgen. Das kann helfen, ein gutes Gefühl für die Sprache zu bekommen.

lg
Kalo
 
...was ich nicht betätigen kann ist das man durch pc-spiele englisch lernt. das einzigste, was ich gelernt habe ist f.uck und asshole in allen möglichen variationen und ausführungen.

Kommt es da nicht ein wenig auf das Spiel selbst an? Es gibt Spiele, in denen du viele Anweisungen für das, was du als nächstes tun musst erhältst. Da musst du dich dann schon mit der Sprache auseinandersetzen, wenn du im Spiel vorankommen möchtest. 🙂

lg
Kalo
 
ich habe immer geraten über den spielablauf, wenn es auf englisch ist oder meinen sohn gefragt, der es mega S**** findet, daß ich dasselbe spiele. mal abgesehen von der englischen sprache finde ich es interessant, was es heute für möglichkeiten gibt. pc und internet, das hatte ich doch alles gar nicht und es lenkt mich ab vom alltag. das ist der haupt grund, warum ich gelegentlich onlinegames spiele😛

ja, aber du wolltest auch nicht Englisch lernen.

Wenn das aber jemand möchte, dann könnte er es unter anderem auf diesem Weg tun. ?

Gruß
Kalo
 
Hallo!


Wie wäre es mit einem Auffrischungskurs per e-learning, Fernstudium?

Da werden Dir dann Deine Schwächen auch in puncto Grammatik deutlich und Du kannst gezielter Englisch lernen.


Und so möglich: visiere doch schon einmal einen Auslandsaufenthalt an.
Welches englischsprachige Land würde Dich denn interessieren?

Nimm Kontakt auf zu anderen Studenten Deines Faches, im Ausland.
(Vielleicht würden die gerne ´mal nach Deutschland? Stichwort: Tandem, sich gegenseitig die Sprache und auch teils Fachsprache beibringen.)

Du bist im Studium und möchtest ja auch ´mal damit fertig werden.
Bilde Dir bloss nicht ein, dass Du der einzige Mensch bist, der nun merkt, er kommt ohne gute Sprachkenntnisse nicht weiter. 😉
Suche Dir Gleichgesinnte auch über die Landesgrenzen hinaus.

Und: aufgeben, gibt´s nicht!



Schöne Grüsse!
Landkaffee

(Und ich geh´jetzt in die Sonne, Vokabeln lernen... . Lernen hört nie auf.)
 
Da hast du den Beweis: du selber sagst dir ständig unterbewusst "Englisch ist doof". "Ich kann Englisch nicht". Das hilft dir aber nicht, denn du hast schon sehr richtig festgestellt, dass es absolut keinen interessiert, dass du es nicht kannst, weil du es doof findest. Verändere deine Einstellung, du musst es auch wollen. Ansonsten wird es nichts. Und dem einzigen, dem du mit deinem nicht-wollen schadest bist du selber. Allen anderen kann es total egal sein.

Und mich interessiert nicht, dass es keinen interessiert. Wieso wird nicht verstanden, dass es Menschen gibt, die Englisch einfach nicht lernen können, obwohl sie es wollen?
Ich habe bereits alle Register gezogen. Im Ausland war ich auch bereits für ein paar Monate. Bücher habe ich auch gelesen, filme gesehen, youtube videos angeschaut, fachsprachkurse an der uni, nachhilfe, privatunterricht, videospiele ... alles hat nicht geklappt.
Wegen Englisch habe ich schon einen Suizidversuch hinter mir.
Die einzige Wahl, die ich - neben den Tod - noch habe, ist mich als exzellenter Student beruflich umzuorientieren, obwohl mein Fach nichts mit Englisch zu tun hat. Was für eine Welt.
wisst ihr. ich hatte in jedem Fach in der Oberstufe mindestens 11 Punkte. Nur in Englisch kam ich auf 4 Punkte. Dabei hatte ich die meiste Lernzeit in Englisch gesteckt. Ich hatte ja extra Französisch abgewählt, um Englisch zu lernen, hat aber nichts gebracht.

Nochmal zur Zusammenfassung:

Ich hatte 9 Jahre Englisch in der Schule, davon 4 Jahre mit intensiver Nachhilfe.
1 Jahr einen Fachsprachkurs an der Uni. Außerdem war ich 2 Monate im Ausland und kam gar nicht zurecht. Zudem habe ich nach der Schule mich immer wieder mit Englisch beschäftigt, besonders übers Internet aber ich habe auch mal das ein oder andere Buch zur Hand genommen. Und das seit 4 Jahren.
Sogesehen beschäftige ich mich seit 13 Jahren mit Englisch und davon 8 Jahre sehr intensiv. Deshalb habe ich jegliche Hoffnung aufgegeben, dass ich diese Sprache jemals lernen werde und sehe mein Leben als zu ende an.

Oberflächlich betrachtet klingt das nach Jammern. Tatsächlich handelt es sich aber um pure Verzweiflung bei der es auch um die Existenzfrage geht.

@Landkaffee
"Und: aufgeben, gibt´s nicht! "
Ich bin niemand, der schnell aufgibt, aber nach etwa einem Jahrzehnt ohne Fortschritte dazustehen, ist so demotivierend, dass eigentliche nur noch die Aufgabe naheliegt.


Wenn jemand in Mathe Schwierigkeiten hat, wird in dieser Gesellschaft Rücksicht ohne Ende genommen. Im Extremfall kommt man dann auch noch mit Dyskalkulie oder sowas, aber man darf auf keinen Fall eine Englischschwäche haben.
 
Ok Niclas, so extrem habe ich dein Problem nicht gesehen.

Aber wenn es so ist, und ich glaube dir das, dann wäre es für dich wirlich das beste, dich beruflich umzuorientieren. Zum Glück gibt es ja noch genügend Berufe, für die man kein Englisch braucht.

Dann sei froh, dass du das jetzt so für dich erkannt hast, und ändere deine Richtung. Quäl dich nicht weiter mit Dingen, die du sowieso nicht ändern kannst, auch wenn es im ersten Moment vielleicht wie eine Niederlage aussieht. Aber das ist es nicht. Eine Niederlage wäre, wenn du dich in dieser Situation gefangen hältst.

Also, nur Mut!

Alles Gute
Kalo
 
Ok Niclas, so extrem habe ich dein Problem nicht gesehen.

Aber wenn es so ist, und ich glaube dir das, dann wäre es für dich wirlich das beste, dich beruflich umzuorientieren. Zum Glück gibt es ja noch genügend Berufe, für die man kein Englisch braucht.

Dann sei froh, dass du das jetzt so für dich erkannt hast, und ändere deine Richtung. Quäl dich nicht weiter mit Dingen, die du sowieso nicht ändern kannst, auch wenn es im ersten Moment vielleicht wie eine Niederlage aussieht. Aber das ist es nicht. Eine Niederlage wäre, wenn du dich in dieser Situation gefangen hältst.

Also, nur Mut!

Alles Gute
Kalo

Ich weiß aber nicht was ich machen soll. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist Lehramt als Bio- und Chemielehrer. Ich studiere ja zur Zeit schon 8 Semester Biochemie und habe einen Bachelorabschluss mit der Note 1,2.
Die Strapazen, die ich wegen der Bachelorarbeit hatte, halte ich nicht nochmal durch und bei der Masterarbeit wird das noch schlimmer. Dabei habe ich kein Problem das Fachliche zu begreifen. Ich konnte einfach nicht die englischen Quellen lesen. Nach der Bachelorarbeit war ich so fertig, dass ich für 2 Wochen in der Psychiatrie war.
Beim lehrerberuf ist aber das Problem, dass ich nicht weiß ob dieser Beruf mir liegt. Ich habe damit überhaupt keine Erfahrungen und außerdem weiß ich nicht was ich machen muss, wenn ich jetzt Richtung Lehramt gehen will. Im Lehramt muss man aber auch eine Masterarbeit schreiben. Ich weiß aber nicht worüber und muss man sich dort auch mit englischsprachigen Quellen auseinandersetzen? Falls ja, weiß ich nicht was mir anderes übrig bleibt als entweder zu einem Sozialfall zu werden, der dem Staat auf der Tasche liegt oder mir das Leben zu nehmen.
 
Wie macht ihr das mit dem Englisch lernen? ich will persönlich auch Englisch Perfekt können. Lest ihr dann mehrere Stunden am Tag nur in Englisch bzw. schaut Filme in Englische?

Was für Filme? Spielfilme oder eher Kindersendung?
Ja 😀

Ich hab Spielfilme geguckt, die ich eh schon auswendig kannte auf deutsch. Dann habe ich viel, sehr viel gechattet mit Briten, Aussis und Amis. Immer alles nachgeschlagen, versucht schwere Vokabeln aus dem Gedächtnis zu schreiben. Irgendwann hat mans drin.

Ich lebe heute im Amiland und ich lerne immer noch jeden Tag etwas neues dazu.

Edit: Musste es gerade nachschlagen, weil ich das schreiben musste: Hearing-impared - gehörlos/hörbehindert. Man hört nie auf zu Lernen.

Ich hoffe, du kannst deine Blockade bald überwinden. Akademisches Fachenglisch würde mir jetzt auch nicht so liegen. Kannst du mal einen Textauszug posten?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe leider auch keinen Bezug zum Englischen. Ich habe Biologie auf Diplom studiert und ich hatte das Glück, daß wir bereits im Vorstudium engl. Paper gelesen hatten. Im Hauptstudium: komplett. Die Grundlage meiner Referate war engl. Literatur.

Ich mußte auch immer oft nachschlafen und fragen. Bei mir hat es länger gedauert als bei anderen.

Heute bin ich im Berufsleben und glaube mir, wenn Du jetzt denkst, Du brauchst später kein Englisch, so ist das nicht wahr.

Bin in der kl. Forschung und Englisch ist eben die Weltsprache die Wissenschaftssprache.

Ich kann Dich aber wirklich sehr gut verstehen, ich kann mir Englsich auch nicht merken, weder die Vokabel noch die Satzstellung...oh Weiha, die Zeiten und have been und all soetwas.

ABER Suizid ist Unsinn.

Du lernst es irgendwann, es dauert nur länger und wenn Du nicht am Ball bleibst verlierst Du schnell das Gelernte...Ich muß auch wieder ran...

französisch habe ich geliebt, Englisch gar nicht...

Oh, Mann

@Erdnuß: ja, könnte ich z.b. machen, wenn Du interesse hast

w.
 

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